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"Uns fehlt das Geld": Selenskij fordert weitere 70 Milliarden Euro von der EU

Beim Europäischen Rat in Brüssel hat der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij die Mitgliedstaaten am Freitag eindringlich zur massiven Aufstockung ihrer Militärhilfe aufgerufen. Konkret verlangte er zusätzliche 70 Milliarden Euro und bezifferte die Gesamtkosten des Krieges für das kommende Jahr auf insgesamt 155 Milliarden Euro.

Vor den versammelten Staats- und Regierungschefs begründete Selenskij die Forderung mit dem ungenutzten Potenzial der heimischen Rüstungsindustrie und erklärte:

"Im Moment könnten wir je nach Typ zwei- bis dreimal mehr Drohnen produzieren, doch dafür fehlt uns schlichtweg das Geld. Das ist die Wahrheit. Stellen Sie sich nur vor, wir könnten zwei- bis dreimal mehr Druck auf Russland ausüben wie heute."

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