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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Rybalskoje im Gebiet Saporoschje befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 15.08.2026 17:11 Uhr

    17:11 Uhr

    Mehr als 1.700 Drohnen innerhalb einer Woche in Richtung Moskau geflogen

    Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind insgesamt 1.743 unbemannte Flugzeuge der Ukraine in Richtung Moskau geflogen, erklärt Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt. Der Großteil der Drohnen wurde zum Absturz gebracht, 123 davon im Anflug auf Moskau.

  • 16:17 Uhr

    Russische Armee zerstört Gasverteilerstation im Gebiet Tschernigow

    Die russischen Streitkräfte haben eine Gasverteilerstation in Radomka im Gebiet Tschernigow getroffen und zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Außerdem wurden am Vortag im Gebiet Tschernigow ein Umspannwerk im Dorf Gorodnja sowie ein Lager- und Abschussort für Kampfdrohnen im Dorf Pekurowka getroffen.

    Für die Angriffe wurden Geran-Kampfdrohnen eingesetzt.

  • 15:52 Uhr

    Kriwoi Rog nach Angriff teilweise ohne Strom

    Laut ukrainischen Medienberichten ist Kriwoi Rog unter Beschuss geraten. Die Stadt sei teilweise ohne Strom.

    Außerdem werde die Stadt Kropiwnizki angegriffen. Vier Marschflugkörper sollen dort eingeschlagen sein.

  • 15:07 Uhr

    Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje

    Gouverneur Jewgeni Balizki meldet auf Telegram andauernde Drohnenaktivitäten über dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Politiker spricht dabei sowohl von Kampf- als auch von Aufklärungsdrohnen. Viele Drohnen seien zuletzt unter anderem über den Städten Melitopol und Energodar registriert worden. Infolge der Angriffe in den letzten 24 Stunden gebe es sieben Verletzte. In der Stadt Melitopol seien drei Menschen verletzt worden. Ein Mann sei auf der Straße zwischen den Siedlungen Lunatscharskoje und Schewtschenko zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. Bei einer weiteren Drohnenattacke auf ein Auto seien in der Stadt Dnjeprorudny eine Frau und ihre beiden Kinder im Alter von 14 und zehn Jahren verletzt worden.

    Außerdem berichtet Balizki über beschädigte Wohnhäuser in Wassiljewka, Balki und Michailowka. In der Stadt Energodar sei das Dach eines Lebensmittelgeschäfts zu Schaden gekommen. In der Siedlung Nowodanilowka sei ein Gebäude auf dem Gelände einer Farm getroffen worden, so der Politiker.

    Der Gouverneur bezeichnet die Situation in der Region als angespannt. Balizki ruft seine Landsleute dazu auf, Ruhe zu bewahren und nur offiziellen Informationen zu vertrauen.

  • 14:40 Uhr

    Lawrow warnt: "Metastasen des Nationalsozialismus" dringen in Merz-Regierung vor

    Nach Ansicht des russischen Außenminister Sergej Lawrow dringen die Metastasen des Nationalsozialismus in der deutschen Gesellschaft unter Bundeskanzler Merz weiter nach oben vor. Dies erklärte der Diplomat in einem Interview mit der russischen Medienanstalt WGTRK. Lawrow äußerte sich auch zu den gefährlichen Entwicklungen in der EU und zur möglichen Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den USA.

    Wir zeigen die Highlights des Gesprächs. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:08 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 14. August 16 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kairy — 2,
    • Rasdolnoje — 2,
    • Golaja Pristan — 3,
    • Tschulakowka — 2,
    • Ljubimowka — 3,
    • Radensk — 2,
    • Kachowka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Dnjeprjany und Nowaja Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 13:39 Uhr

    Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 78 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 78 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 16 Geschosse abgefeuert und 306 Drohnen eingesetzt, von denen 192 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Samostje sei ein Einwohner ums Leben gekommen. Ein Einwohner der Ortschaft Oktjabrski habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne einen Kleintransporter attackiert habe. In der Siedlung Nikolajewka sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische FPV-Drohne vor seinem Haus detoniert sei. Bei der Detonation einer Drohne sei auch ein Einwohner der Kleinstadt Rakitnoje zu Schaden gekommen. Ein weiterer Mann sei verletzt worden, als eine FPV-Drohne in dem Ort Russkaja Berjoska ein Landwirtschaftsfahrzeug angegriffen habe. In der Siedlung Semeiny habe ein Mann schwere Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. In der Stadt Schebekino sei eine Frau zu Schaden gekommen. Eine andere Einwohnerin von Schebekino habe am Freitagabend ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem sie bereits am 5. August bei der Detonation einer Drohne ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

    Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden insgesamt zwei Mehrfamilienhäuser, 32 Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, fünf Geschäfte, drei Betriebe, zwei Lagerhäuser, drei Scheunen, vier Garagen, drei Infrastrukturobjekte, drei Stromleitungen, ein Landwirtschaftsfahrzeug, ein Bus, drei Lkw, ein Kleintransporter und 40 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 13:04 Uhr

    Verteidigungsminister Beloussow inspiziert Truppenverband Ost

    Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat die Kommandozentrale des Truppenverbandes Ost besucht, der an der russischen Sonderoperation in der Ukraine beteiligt ist. Wie die Militärbehörde auf Telegram mitteilte, habe sich der Minister den Bericht des Verbandskommandos über die laufende Situation an der Kontaktlinie und die Handlungen des Gegners angehört.

    Nach Angaben des Ost-Befehlshabers Generaloberst Pjotr Bolgarew habe der Truppenverband bei seinem Vormarsch in diesem Sommer inzwischen 19 Ortschaften befreit. Man verbessere kontinuierlich die Luftaufklärung und die Luftabwehr, indem man mehr Radarsysteme und Antidrohnenmittel einsetze. Um die Effizienz der Drohnenbekämpfung zu steigern, habe man ein einheitliches Informationssystem entwickelt.

    Beloussow überprüfte zudem, wie die Einheiten ihre Kampfaufgaben erfüllten, und zeichnete anschließend eine Einheit des Truppenverbandes sowie Kämpfer aus, die sich besonders hervorgetan hatten.

  • 12:37 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Rybalskoje im Gebiet Saporoschje befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in den vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Städte Sumy und Charkow, der Ortschaften Slawgorod, Pissarewka und Wakalowschtschina im Gebiet Sumy und Balakleja, Karassewka, Maly Burluk, Kudejewka und Rubeschnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 245 Armeeangehörige verloren. Sieben Autos, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Podliman und Petrowka im Gebiet Charkow sowie Donezkoje, Swjatogorsk, Majaki und Stary Karawan in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Druschkowka, Nikolajewka, Orechowatka und Nikolaipole in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 220 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 26 Autos, eine Panzerhaubitze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

    Der Truppenverband Mitte setze seinen Vormarsch fort, indem er zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Dobropolje, Staroraiskoje, Krasnopodolje, Nowogrischino, Annowka und Matjaschewo in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 355 Armeeangehörige verloren. Außerdem seien ein Mehrfachraketenwerfer, eine Haubitze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost habe die Ortschaft Rybalskoje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Swoboda, Dolinka, Nowossoloschino und Noworosowka im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 315 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaft Nowoworonzowka im Gebiet Cherson, der Stadt Cherson und der Ortschaft Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 23 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Drohnenwerke und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, 17 Marschflugkörper des Typs Flamingo, vier HIMARS-Raketen und 1.328 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 208.499 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.583 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.771 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.154 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:10 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf das Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 14. August bis 8 Uhr am 15. August (MESZ) 184 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 67-mal evakuierte Ortschaften in Grenznähe unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

    Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So sei in der Stadt Rylsk ein Mehrfamilienhaus zu Schaden gekommen. Im Dorf Ryschewka sei ein ehemaliges Schulgebäude beschädigt worden. In den Dörfern Perwoje Jankowo und Kasatschja Kamenka gebe es zwei beschädigte Einfamilienhäuser. In der Ortschaft Bolschoje Soldatskoje sei eine Stromleitung beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.