Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen lassen dem Gegner keine Chance bei Konstantinowka

1.07.2026 15:24 Uhr
15:24 Uhr
Russische Prankster: Sicherheitsberater in Litauen und Estland unterstützen ukrainische Angriffe auf Ziele in Russland
Die russischen Prankster Wladimir Krasnow und Alexei Stoljarow (in Russland bekannt als "Wowan" und "Lexus") haben nach eigenen Angaben die Nationalen Sicherheitsberater in Litauen und Estland angerufen. Im Mittelpunkt des Gesprächs hätten die jüngsten Vorfälle mit ukrainischen Drohnen in ihren Ländern gestanden.
"Wowan" und "Lexus" stellten sich als Rustem Umerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, vor.
Deividas Matulionis, Chef-Sicherheitsberater des litauischen Präsidenten, habe zwar eingeräumt, dass die Bevölkerung besorgt sei, wegen der ukrainischen Drohnen, die im Land abgestürzt seien.
Zugleich habe Matulionis deutlich gemacht:
"Wir unterstützen nachdrücklich alle Aktionen gegen Ziele in Russland. Wir versuchen, jegliche Kritik [an Kiew] zu vermeiden. Wir versuchen zu erklären, dass die Russen dies nutzen könnten, um uns zu provozieren."
Laut Madis Roll, dem Sicherheitsberater des estnischen Präsidenten, vertrete die Regierung den Standpunkt, dass "wir die Ukraine in keiner Weise beschuldigen".
"Wir machen Russland für diesen Krieg verantwortlich."
Roll habe außerdem eine Hilfe bei der Koordinierung der Angriffe des Kiewer Regimes auf Sankt Petersburg angeboten.
14:46 Uhr
Vor Ankara-Gipfel: NATO streitet über langfristige Ukraine-Finanzierung

Bundesaußenminister Johann Wadephul nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan teil. Berlin, Deutschland, 18. Mai 2026.Urheberrechtlich geschützt Kurz vor dem NATO-Gipfel in Ankara bleibt offen, wie verbindlich und langfristig die Mitgliedstaaten ihre Militärhilfe für die Ukraine zusagen wollen. Die EU-Staaten ringen um eine Einigung, insbesondere über eine mögliche Verstetigung der Unterstützung bis 2027.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.14:21 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.
Die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd setzen die Befreiung des südwestlichen Teils von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Am nördlichen Stadtrand wurden zwei Angriffe der ukrainischen Einheiten abgewehrt.
Im Nordwesten der Stadt Krasny Liman in der DVR setzt der Truppenverband West weiterhin die gegnerischen Einheiten außer Gefecht.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.430 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- zwei Radargeräte
- drei Panzer
- zehn Anlagen der elektronischen Kampfführung
- 14 Artilleriegeschütze
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 60 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sieben Lenkbomben, eine operativ-taktische Langstreckenrakete und 602 ukrainische Starrflüglerdrohnen. In den Gewässern des Schwarzen Meeres wurden zwei Seedrohnen unschädlich gemacht.
13:38 Uhr
Gedanken an Russland bereiten dem NATO-Chef schlaflose Nächte
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu ein Interview gegeben. Auf die Journalistenfrage, was seine größte Sorge sei, antwortete Rutte wie folgt:
"Ich versuche normalerweise zu schlafen, aber wenn mich etwas wachhält, dann ist es Russland. Leider ist Russland langfristig die größte Bedrohung für uns."
Russland arbeite mit der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), Iran und China zusammen, sagte der NATO-Chef weiter. Auch China baue seine militärischen Kapazitäten rasant aus und werde voraussichtlich bis 2030 über 1.000 Atomsprengköpfe verfügen.
"Daher sollten wir auch China nicht unterschätzen."
Im Hinblick auf den Konflikt in der Ukraine gab Rutte an, die europäischen Länder würden eine führende Rolle bei der finanziellen Unterstützung von Kiew spielen.
Die USA würden weiterhin einen erheblichen Teil wichtiger militärischer Ausrüstung liefern, die Gelder würden jedoch die Europäer und Kanada bereitstellen.
12:58 Uhr
Moskau: Zwei weitere Ortschaften nun unter russischer Kontrolle
Einheiten des Truppenverbands Nord haben im Zuge der offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Ukrainskoje im Gebiet Charkow unter eigene Kontrolle gebracht. Dies ist dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch zu entnehmen.
Ferner gibt die Behörde in Moskau bekannt, dass die Kräfte des Truppenverbands Ost weiter tief in die gegnerische Verteidigung vorgedrungen sind und die Siedlung Kopani im Raum Saporoschje befreit haben.
12:18 Uhr
Russischer Truppenverband West bekämpft den Gegner in der Luft und am Boden (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen und Drohnenpiloten des Truppenverbands West im Einsatz. Sie seien am Frontabschnitt Krasny Liman weiterhin auf dem Vormarsch, teilt die Behörde mit.
Zeitstempel 00:00 ‒ Das schwere Flammenwerfersystem vom Typ TOS-1A "Solnzepjok" feuerte thermobare Raketen auf einen Stützpunkt der ukrainischen Armee.
Zeitstempel 00:27 ‒ FPV-Abfangdrohnen schossen mehrere gegnerische R-18-Hexacopter ab.
11:27 Uhr
Wegen ukrainischer Drohnenangriffe: Bundesregierung weitet Reisewarnung für Russland aus
Das Auswärtige Amt warnt jetzt vor Reisen in ganz Russland. Bisher galt dies nur für die an die Ukraine angrenzenden Gebiete. Begründet wird dieser Schritt damit, dass in ganz Russland mit "erheblicher Gefährdung" durch Drohnen beziehungsweise Trümmerteile von Drohnen zu rechnen sei.
"Die Gefahren sind besonders hoch in den an die Ukraine grenzenden Verwaltungsgebieten (Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Rostow, Krasnodar)", warnt das Auswärtige Amt.
Für deutsche Staatsangehörige und deutsch-russische Doppelstaatlerinnen und -staatler bestehe zudem die Gefahr willkürlicher Festnahmen.
Wie es weiter heißt, seien nun auch das Stadtgebiet und die weitere Umgebung von Moskau, die Umgebung von Sankt Petersburg sowie die Leningrader Oblast und andere Orte in Russland verstärkt Ziel massiver ukrainischer Drohnenangriffe.
10:45 Uhr
Russisches Militär setzt KI-gesteuerte Drohne ein, die Ziele autonom verfolgen kann
Etwa einmal im Monat, manchmal sogar zweimal, erhalten russische Drohnenpiloten an der Front einen neuen Typ unbemannter Fluggeräte. Viele der neuesten Geräte sind mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet, darunter auch das Modell Veles-15.
Ein Techniker der Drohneneinheit mit dem Rufnamen Erdschei, der als Teil des russischen Truppenverbands Nord kämpft, äußerte sich dazu gegenüber der Agentur RIA Nowosti. "Jedes Mal, wenn man ein neues Modell sieht, muss man es eingehend studieren", so Erdschei.
Er beschreibt die Veles-15 wie folgt:
"Sollte der Kontakt zum Drohnenpiloten plötzlich abbrechen, fliegt der 'Vogel' von selbst dorthin, wo er hinmuss. Falls der Drohnenpilot es schafft, ein Ziel anzuvisieren, welches sich dann in Bewegung setzt oder flüchtet, dreht der 'Vogel' um und verfolgt es."
10:07 Uhr
Ukraine: Bewohner der Region Tschernigow müssen ihre Häuser für Militärs freimachen
In der ukrainischen Region Tschernigow werden Polizeieinheiten gebildet, die unter dem Vorwand der Evakuierung von Zivilisten nach Wehrdienstverweigerern und Deserteuren suchen. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti teilt das unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands mit.
Wie es weiter heißt, zwinge die Polizei die Einwohner, ihre Wohnungen und Eigenheime zu räumen, um dort anschließend nationalistische Kämpfer unterzubringen.
In einigen Ortschaften werde der Mitteilung zufolge die Zivilbevölkerung gezwungen, nur die oberen Stockwerke der Wohngebäude freizumachen. Dort würden vermutlich Drohnenpiloten stationiert werden.
09:32 Uhr
Russische Einheiten lassen dem Gegner keine Chanсе am Frontabschnitt Konstantinowka (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten und Artilleriesoldaten des Truppenverbands Süd an der Front bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, machten sie Personal und bodengestützte Roboterkomplexe der ukrainischen Armee durch präzise Treffer unschädlich.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
