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Selenskij in Serbien: Proteste gegen Solidaritätsbesuch in Belgrad

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wurde bei seinem ersten offiziellen Besuch in Serbien mit lautstarken Protesten empfangen.

Während er bei Präsident Aleksandar Vučić um weitere militärische und finanzielle Unterstützung für die Ukraine warb, versammelten sich vor dem Präsidentenpalast in Belgrad Demonstranten mit russischen Fahnen und anti-ukrainischen Parolen. Die Protestierenden kritisierten die Anwesenheit Selenskijs scharf und forderten stattdessen eine Beibehaltung der traditionell engen Beziehungen Serbiens zu Russland.

Die serbische Führung betonte im Rahmen des Treffens, den Weg in die Europäische Union weiterverfolgen zu wollen, ohne jedoch die bestehenden Beziehungen zu Moskau, insbesondere im Bereich der Energieversorgung, aufzugeben. Für zusätzliches Aufsehen sorgte auf der gemeinsamen Pressekonferenz die Frage eines deutschen Journalisten zur militärischen Unterstützung bei der Tötung russischer Soldaten, was umgehend scharfe Kritik aus Moskau hervorrief und vom russischen Außenministerium als "blutrünstige Frage" verurteilt wurde.

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