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Liveticker Ukraine-Krieg – Diplomat: Kein humanitärer Korridor aus Aljoschki

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Diplomat: Kein humanitärer Korridor aus AljoschkiQuelle: TASS © Alexei Konowalow
  • 24.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Gebiet Brjansk: Tote und Verletzte wegen ukrainischer Angriffe

    Wegen der ukrainischen Drohnenangriffe ist ein Einwohner des Gebietes Brjansk ums Leben gekommen, teilt Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Im Laufe des Tages wurden drei Männer und eine Frau verletzt.

    Zudem schlug eine Drohne in einen Kleinbus ein, führt der Gouverneur aus. Zwei Männer kamen ums Leben. Ein Mann und eine Frau erlitten Verletzungen. Sie erhalten medizinische Hilfe.

  • 20:19 Uhr

    Flugabwehr schießt im Laufe des Tages 125 ukrainische Drohnen ab

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 125 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über 13 Gebieten Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 19:45 Uhr

    Weißrussland: Moskau und Kiew tauschen Gefangene aus

    Russland und die Ukraine haben auf belarussischem Territorium Zivilisten ausgetauscht. Die humanitäre Aktion wurde von der russischen Menschenrechtsbeauftragten Jana Lantratowa und ihrem ukrainischen Amtskollegen begleitet.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:27 Uhr

    Drohnen greifen Logistikzentrum in Omsk an

    Unbemannte Flugzeuge haben ein Logistikzentrum in der sibirischen Stadt Omsk angegriffen, berichtet Witali Chozenko, der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets. Ihm zufolge wurden die Mitarbeiter umgehend evakuiert. Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz.

    Ferner informierte der Onlinehändler Ozon über eine Attacke auf sein Logistikzentrum in Omsk. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten, das Personal wurde in Sicherheit gebracht. Am Angriffsort brach ein Brand aus.

  • 19:03 Uhr

    Beamte: Moskau und Kiew kommen Verpflichtungen in Bezug auf Aljoschki-Feuerpause nach

    Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat nach eigenen Angaben ein Online-Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinetz durchgeführt.

    Im Fokus des Gesprächs stand die humanitäre Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson. Die Beamten informierten einander, dass die lokale Feuerpause in der Nacht zum 27. Oktober in Kraft tritt.

    Außerdem wurden die zuvor abgestimmten Einzelheiten erörtert. Lantratowa zufolge verläuft der Prozess im Einklang mit den Vereinbarungen, die beiden Seiten kommen ihren Verpflichtungen nach.

  • 18:24 Uhr

    Sikorski: "Ich hoffe, Musk wird zum Mars fliegen"

    Der US-Milliardär und Starlink-Besitzer Elon Musk mischt sich in die politischen Angelegenheiten anderer Länder ein, meint der polnische Außenminister Radosław Sikorski. Damit kommentierte der Pole Berichte über die Einschränkung des Starlink-Zugangs für die Ukraine. Seiner Ansicht nach ende die Vermischung von Politik und Wirtschaft meist schlecht. Polnische Medien zitieren Sikorski mit den Worten:

    "Ich wünsche Musk alles Gute. Er ist ein herausragender Erfinder, und ich hoffe, er wird zum Mars fliegen."

  • 17:38 Uhr

    Diplomat: Kein humanitärer Korridor aus Aljoschki

    Die Einwohner von Aljoschki im Gebiet Cherson warten immer noch darauf, dass die Vereinbarung über den humanitären Korridor in Kraft tritt, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Angesichts der Lage vor Ort sei dies aber derzeit nicht möglich.

    Nach Angaben des Diplomaten verzeichneten die örtlichen Behörden einen Mörserbeschuss am Samstagmorgen. Außerdem wurden neue Minen entdeckt, weshalb die beiden Ausfahrten aus der Stadt nach wie vor blockiert bleiben. Miroschnik betont im russischen Fernsehen:

    "Die Menschen warten also derzeit auf die Umsetzung der Vereinbarung über einen humanitären Korridor, doch bislang hat sich vor Ort noch nichts verändert."

  • 17:19 Uhr

    Donezk unter Beschuss – ein Toter

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Donezk ist ein Mann ums Leben gekommen, erklärt Bürgermeister Alexei Kulemsin. Außerdem wurde ein Fahrzeug beschädigt.

  • 17:00 Uhr

    Kultur als Opfer der Politik? Deutsch-russischer Dialog unter Druck

    Kultur verbindet, Politik spaltet: Beim 7. Adlershofer Politsalon "Brücken" im Berliner Theater Ost hat die Schließung des Russischen Hauses und der Goethe-Institute in Russland im Mittelpunkt gestanden. Der russische Kulturattaché Nikita Rajewski, der Vereinsvorsitzende Constantin Pivovarov und Theaterleiterin Kathrin Schülein warnten vor zunehmenden Feindbildern und forderten, Kunst und Kultur aus politischen Konflikten herauszuhalten. Mit Ausstellungen und russisch-deutscher Musik setzte die Veranstaltung ein Zeichen für Verständigung während dem Theater Ost selbst die Schließung droht.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.