
AfD bei 40 Prozent in Brandenburg, CDU stürzt auf neun Prozent ab
Die AfD baut ihren Vorsprung in Brandenburg massiv aus. In der neuen INSA-Sonntagsfrage zur Landtagswahl kommt die Partei auf 40 Prozent. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als bei der vorherigen Erhebung vom März. Die SPD verliert vier Punkte und landet bei 20 Prozent. Noch dramatischer fällt das Ergebnis für die CDU aus, die fünf Punkte einbüßt und nur noch neun Prozent erreicht.
BRANDENBURG | Sonntagsfrage Landtagswahl INSA/MAZ, MOZ, LR AfD: 40% (+6) SPD: 20% (-4) CDU: 9% (-5) LINKE: 9% (+2) BSW: 7% (-1) GRÜNE: 7% (+2) Sonstige: 8% Änderungen zur letzten Umfrage vom 21. März 2026 Verlauf: https://t.co/R7Fb0r9hmo #ltwbb https://t.co/Ww2EhzqHy6
— Deutschland Wählt (@Wahlen_DE) October 9, 2026
Die Zahlen zeigen eine deutliche Verschiebung der politischen Kräfteverhältnisse in Brandenburg. Die AfD liegt 20 Prozentpunkte vor der SPD und mehr als viermal so hoch wie die CDU. SPD und CDU kommen zusammen auf 29 Prozent.

Damit liegt die AfD allein elf Punkte vor den beiden Parteien, die über Jahrzehnte die deutsche Politik geprägt haben.
Auch bei den übrigen Parteien gibt es Veränderungen. Die Linke verbessert sich um zwei Punkte auf neun Prozent. Die Grünen gewinnen ebenfalls zwei Punkte und erreichen sieben Prozent. Das BSW verliert einen Punkt und kommt auf sieben Prozent. Auf die sonstigen Parteien entfallen unverändert acht Prozent.
Die Umfrage wurde von INSA im Auftrag der entsprechenden Veröffentlichung erhoben. Befragt wurden 1.000 Personen zwischen dem 29. September und dem 6. Oktober 2026 über ein Online-Panel. Die angegebene Fehlerspanne beträgt 3,1 Prozentpunkte. Die nächste reguläre Landtagswahl in Brandenburg findet im Herbst 2029 statt.
Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf Brandenburg und sind nicht mit bundesweiten Umfragewerten gleichzusetzen. Dennoch ist der Abstand zwischen AfD und den etablierten Parteien erheblich. Während die AfD auf 40 Prozent kommt, verliert die CDU weiter an Boden. Die SPD bleibt zwar auf Platz zwei, liegt aber weit hinter der AfD.
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