7.11.2026 16:57 Uhr
Bericht: Finnland will Panzerabwehrsperren an der russischen Grenze errichten – wie in der Ukraine
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die US-Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, erklärte der Befehlshaber der finnischen Landstreitkräfte, dass das Land die Erfahrungen aus dem Ukraine-Konflikt intensiv analysiere und die Möglichkeit prüfe, Panzerabwehrsperren an der russischen Grenze zu errichten. Dabei müsse die finnische Armee am Ostflügel der NATO laut dem Befehlshaber in der Lage sein, Raketenabschusssysteme und Drohnen zu zerstören, bevor diese auf finnischem Territorium zum Einsatz kommen.
Politologe Lieven: Die einzige Chance für Kiew ist ein Kompromissfrieden mit Moskau
Die Ukraine sei nicht in der Lage, den Krieg zu gewinnen, und eine Verlängerung des Konflikts verstärke nur die Zerstörung des Landes, zitiert das amerikanische Portal Responsible Statecraft Professor Anatol Lieven. Ein wahrer Sieg für Kiew wäre ein – wenn auch schmerzhafter – Kompromissfrieden. Der Westen klammert sich jedoch weiterhin an Illusionen. In dem Artikel des Portals heißt es:
"Ein Kompromissfrieden, der Kiew die Souveränität sichert und es den Ukrainern ermöglicht, ihr Land wieder aufzubauen und in ihre Heimat zurückzukehren – das ist der Sieg für die Ukraine.
Wie Lieven wiederholt betont hat, ist es schlichtweg kurzsichtig, ein solches Ergebnis nicht als Sieg, sondern als etwas anderes zu betrachten. Die meisten Kriege enden nicht mit einem 'vollständigen Sieg einer der Seiten, sondern mit dem einen oder anderen schwierigen Kompromiss'."
AfD und BSW an einem Tisch: Gemeinsam für Frieden mit Russland?
Unter dem Motto "Für eine neue deutsche Außenpolitik" haben Vertreter von AfD und BSW über die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen und Wege zu einer friedlichen Verständigung mit Moskau diskutiert. Im Mittelpunkt standen die Kritik an der westlichen Russland-Politik, steigende NATO-Rüstungsausgaben und die Forderung nach mehr Diplomatie statt Militarisierung.
Die Hauptredner Dr. Rainer Rothfuss und Dr. Claudia Wittig sprachen sich für eine offene Debattenkultur und eine stärkere Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg aus. Gerade in der Friedensfrage müssten politische Unterschiede überwunden werden, um gemeinsame Lösungen zu finden.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Senator: Bei ihrem Rückzug im Donbass plündert die ukrainische Armee Kirchen und verkauft die Beute
Die ukrainische Armee plündert beim Rückzug im Donbass Kirchen und verkauft die Beute – davon berichtete der Senator der DVR, Alexander Woloschin, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er merkte an:
"Die Kirchen im Donbass leiden nicht nur unter dem Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte, die ukrainische Armee verwandelt sie auch in militärische Stellungen und plündert sie beim Rückzug. Die Heiligtümer werden zur Beute für den Weiterverkauf. Manchmal bleibt das kirchliche Erbe sogar dank der Habgier einzelner ukrainischer Kommandeure erhalten, die es vorziehen, die Wertgegenstände unversehrt abzutransportieren, und beim Rückzug Verstecke mit kirchlichen Gegenständen zurücklassen."
Saldo: Keine "Hinterlandgebiete" mehr wegen Drohnen in der Region Cherson
Wie der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, erklärte, hat die technische Entwicklung unbemannter Flugsysteme das Konzept der Hinterlandgebiete rund um Cherson hinfällig gemacht. Alle Gebiete sind nun für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte erreichbar. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS merkte er an:
"Dort an der Front ist die Lage eine andere – dort kümmern sich die Militärs darum. Aber gerade in den Hinterlandgebieten der Region – man kann sie mittlerweile gar nicht mehr als Hinterland bezeichnen, da unbemannte Systeme mittlerweile überall eingesetzt werden können. [...] Das ist der technische Fortschritt, der zu solchen Ergebnissen geführt hat."
Gleichzeitig werden auch Systeme zur Abwehr von Drohnen weiterentwickelt, weshalb es gelingt, die Zahl solcher Angriffe erheblich zu reduzieren, so Saldo weiter.
"Können wir was machen?" – Böhmermann fragt Selenskij nach Taurus-Lieferungen
Im Interview mit dem ZDF-Moderator Jan Böhmermann spricht Wladimir Selenskij unter anderem über die Debatte rund um die Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper. Auf Böhmermanns Nachfrage zur anhaltenden Zögerlichkeit der Bundesregierung stellt Selenskij klar, dass er das Thema weiterhin offen ansprechen werde.
Aus Selenskijs Sicht würde eine Lieferung und Erprobung der Marschflugkörper im Einsatz letztlich beiden Seiten nützen. Laut Moskau käme ein Angriff mit Taurus-Marschflugkörpern auf russisches Territorium einem direkten Kriegseintritt Deutschlands gleich.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Zwei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf LVR
Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, wirft den ukrainischen Streitkräften andauernde Terrorangriffe auf die Zivilbevölkerung in der Region vor. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden über der LVR ungefähr 100 Luftziele zerstört worden. Der Gegner habe zudem Wohnhäuser, Fahrzeuge und zivile Infrastrukturobjekte in sechs Bezirken der Teilrepublik unter Beschuss genommen.
Der Politiker meldet zwei Verletzte. So sei eine ukrainische Drohne in der Nähe eines Bahnübergangs eingeschlagen und habe einen 41-jährigen Mann verletzt. Im Bezirk Kremennaja habe ein 42 Jahre alter Einwohner Verletzungen erlitten. Die beiden seien ärztlich versorgt worden.
Pistorius zweifelt an baldigem Ende des Ukraine-Kriegs
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sieht wenig Hoffnung auf eine baldige Waffenruhe trotz der angekündigten Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine in der kommenden Woche. Ein Waffenstillstand hänge vom russischen Präsidenten Wladimir Putin und vom Verhalten von US-Präsident Donald Trump ab, so Pistorius. Die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitieren den SPD-Politiker mit den Worten:
"Die letzten Monate geben wenig Hoffnung, dass Trumps Vorgehen schnell zu einem Waffenstillstand oder gar zum Frieden führt."
Eine Verständigung zwischen Russland und den USA auf Kosten der Ukraine und über ihren Kopf hinweg sei weder für die Ukraine noch für die Europäer akzeptabel, meint der Minister. Das Land müsse sich darauf verlassen können, dass seine Souveränität und territoriale Integrität nicht wieder in Gefahr gerieten. Sollten die Europäer nicht einbezogen werden, stelle sich die Frage, wer anschließend die Sicherheit der Ukraine und die Einhaltung des Friedens garantieren solle.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Chatneje, Isbizkoje, Bugajewka, Pogoreloje, Weliki Burluk und Kolodesnoje im Gebiet Charkow sowie Michailowskoje, Bitiza und Wakalowschtschina im Gebiet Sumy getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 150 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka, Monatschinowka und Netschwolodowka im Gebiet Charkow sowie Majaki in der DVR getroffen. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Autos, ein Geschütz und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Semjonowka, Nikolajewka und Starodubowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 200 Kämpfer. Der Gegner habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nowopawlowka, Kamenka, Andrejewka, Belosjorskoje, Wessjolaja Gora, Kriworoschje, Jakowlewka und Roganskoje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 345 Armeeangehörige verloren. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Podgawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Stortschewoje, Saliwnoje, Wassilewskoje, Noworosowka und Kirowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 205 Kämpfer. Zwei Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Preobraschenka, Jurkowka und Grigorowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 35 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem 22 Autos und ein Geschütz zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf eine Radaranlage, Munitions- und Drohnenlager sowie 139 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Zudem habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden zwei Lenkbomben, vier Neptun-Raketen und 903 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 281.946 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.558 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.795 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.876 Geschütze und Mörser verloren.
Kallas: Friedensabkommen im Ukraine-Krieg wird "Beteiligung der EU erfordern"
Ein Friedensabkommen im Ukraine-Krieg darf laut der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas nicht ohne die EU-Staaten geschlossen werden. Nach einem Treffen der Außenminister der Ostseestaaten in Warschau sagte die Estin:
"Wir können nicht sagen, wie und wann die Ukraine und Russland einen Friedensvertrag schließen werden. Damit irgendein Abkommen umgesetzt werden kann, wird es die Beteiligung der Europäischen Union erfordern."
Zuvor hatte bereits eine Sprecherin der EU-Kommission betont, dass es "Sache der Europäischen Union" sei, über die Belange zu entscheiden, "die ihre Sicherheit betreffen". Der Weg zu einem Friedensabkommen sei "noch lang". Die Bundesregierung erklärte, dass Gespräche ohne europäische Beteiligung "nicht zielführend" seien.
Nach einem Treffen mit einem Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin hatte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag (Ortszeit) ein "sehr großes" Abkommen mit Russland angekündigt, das nicht nur die Ukraine, sondern möglicherweise "ganz Europa" betreffen werde. "Alle werden begeistert sein", fügte er hinzu.
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr am 6. November bis 7 Uhr am 7. November (MEZ) 189 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 81-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem neun Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.
Chinstein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über zwei beschädigte Wohnhäuser im Dorf Krasnaja Now im Bezirk Lgow.
Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 49 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 49 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens zehn Geschosse abgefeuert und 267 Drohnen eingesetzt, von denen 166 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Gebietshauptstadt Belgorod sei ein Mann zu Schaden gekommen. Ein Einwohner der Siedlung Solochi habe schwere Verletzungen erlitten. In der Stadt Graiworon sei ein Mann verletzt worden. Ein weiterer Mann habe Verletzungen im Gesicht, am Kopf und an beiden Armen erlitten, als eine Drohne ein Geschäft in der Stadt Stary Oskol attackiert habe. In der Siedlung Rschewka seien zwei Einwohner verletzt worden. Zudem habe ein Ehepaar ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem es noch am 5. November in der Siedlung Potschajewo verletzt worden sei.
Der Krisenstab meldet darüber hinaus viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 16 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Lagerhaus, zwei Geschäfte, zwei Verwaltungsgebäude, drei Infrastrukturobjekte, eine Garage, zwei Lkw sowie 15 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. November zwölf Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Golaja Pristan — 2,
- Nowaja Sburjewka — 3,
- Podstepnoje — 4,
- Solonzy — 3.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Aleschki, Golaja Pristan, Kachowka und Staraja Sburjewka seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Klitschko wehrt sich gegen Selenskijs Vorwürfe: Staatsführung zerstört Kiew
In der Ukraine ist wieder der Streit zwischen der Staatsführung und der Verwaltung der Hauptstadt Kiew eskaliert. Nachdem Wladimir Selenskij erneut Vitali Klitschko öffentlich beschuldigt hatte, die Dreimillionenstadt nicht gut genug auf die Heizperiode vorbereitet und vor russischen Angriffen geschützt zu haben, warf der Bürgermeister dem Spitzenpolitiker Lügen und Manipulationen vor:
"Das Mantra der Staatsführung, wonach Kiew die rote Laterne trage, ihre ständigen Manipulationen und Lügen sind eine schlimme Geschichte. Denn die Staatsführung zerstört faktisch Kiew, indem sie versucht, Klitschko mit allen Mitteln loszuwerden, und dabei ständig Hindernisse aufbaut, ohne der Hauptstadt zu helfen."
All dies schade letztendlich den Einwohnern von Kiew und sehe ekelhaft aus, schrieb Klitschko auf der Plattform Telegram. Obwohl es Schäden in verschiedenen Regionen des Landes gebe, greife Selenskij ausgerechnet die Kiewer Behörden an.
Betrieb in Orjol bei Attacke aus Ukraine beschädigt
Gouverneur Andrei Klytschkow berichtet auf der Plattform MAX über eine "massive Raketenattacke" aus der Ukraine auf zivile Objekte im russischen Gebiet Orjol. Der Politiker meldet zwar keine Opfer unter der Bevölkerung, berichtet aber über Schäden in der Region. Demnach sei bei der Abwehr des Angriffs ein Betrieb in der Gebietshauptstadt Orjol beschädigt worden. Am Ort des Geschehens seien alle Blaulichtdienste im Einsatz. Man sei dabei, die Folgen der Attacke zu beheben. Weitere Einzelheiten gibt Klytschkow nicht bekannt.
Auch der Gouverneur des Wolga-Gebiets Saratow, Roman Bussargin, meldet Schäden an zivilen Infrastrukturobjekten infolge einer Drohnenattacke aus der Ukraine. Dabei seien etliche Wohnhäuser beschädigt worden. Es gebe keine Todesopfer.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 411 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 411 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Saratow, Samara und Tula, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
RT DE-Exklusiv: Kampf gegen Drohnen und Artillerie – Soldaten erzählen von der Front
Russische Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad und Uragan gehören zu den schlagkräftigen Artilleriesystemen im Ukraine-Krieg. Mit ihrer enormen Feuerkraft sollen sie gegnerische Stellungen und Flächenziele bekämpfen.
Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij war direkt an der Front und sprach mit den Besatzungen über ihre Einsätze, gefährliche Drohnenangriffe und die Herausforderungen des Kriegsalltags.
Seine Reportage gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
Russische Drohnen greifen mehrere Ziele in Kiew an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken in der zurückliegenden Nacht Langstreckendrohnen sowie bodengestützte Hochpräzisionswaffen eingesetzt worden. Infolge der Angriffe seien Rüstungswerke, Energieobjekte und Verkehrseinrichtungen in Kiew und in der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt getroffen worden.
Unter den getroffenen militärisch relevanten Objekten nennt das Ministerium die Nordbrücke, über die der Gegner Waffen transportiere, eine Produktionsstätte für Flamingo-Marschflugkörper, ein Wärmekraftwerk, ein Umspannwerk, eine Munitionsfabrik und ein weiteres Umspannwerk im Gebiet Schitomir. Außerdem sei südöstlich von Odessa ein Frachtschiff getroffen worden, das mit Militärgütern und Gütern mit doppeltem Verwendungszweck an Bord in die ukrainische Hafenstadt unterwegs gewesen sei. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.
Kurz zuvor hat Wladimir Selenskij seine Landsleute vor russischen Angriffen auf Energieanlagen und weitere Infrastruktureinrichtungen in seinem Land gewarnt. Die ukrainische Armee bereite sich auf die Angriffe vor, sagte der Politiker weiter. Die Lage sei für das Militär jedoch nicht einfach. Der Präsident forderte erneut Abfangraketen für das Patriot-System zur Luftabwehr.
Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigt inzwischen, dass infolge der massiven nächtlichen Attacke auf die Stadt die Nordbrücke getroffen worden sei. Die Lage bei der Strom-, Wärme- und Wasserversorgung bezeichnet der Politiker als äußerst kompliziert.
DVR meldet 13 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 13 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 13 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 6. November bis 0 Uhr am 7. November (Ortszeit) kamen zwei Zivilisten ums Leben. Durch den Beschuss wurden zehn Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte, Kommunalfahrzeuge, ein Bus und ein Auto beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden in Donezk 57 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwei Zivilisten getötet und weitere 15, darunter ein neun Jahre altes Kind, verletzt. Zu Schaden kamen 39 Wohnhäuser, 22 zivile Infrastrukturobjekte, ein Oberleitungsbus sowie mehrere Lkw und Autos.
Wieder Streit zwischen Selenskij und Klitschko wegen Stromausfällen in Kiew
Als Folge von Angriffen aus Russland wird die ukrainische Hauptstadt Kiew immer wieder mit Stromausfällen konfrontiert. Wladimir Selenskij hat Bürgermeister Vitali Klitschko erneut dafür kritisiert. In den sozialen Medien schrieb der Politiker:
"Das sind die Folgen nicht umgesetzter Beschlüsse auf städtischer Ebene zur Vorbereitung auf die Heizperiode sowie auf diese russische Operation gegen die ukrainische Energiewirtschaft."
Die Situation sei in der Dreimillionenstadt daher besonders schwer, so Selenskij. Die Herausforderungen seien sehr ernst, da Einwohner und Unternehmen unter langen Abschaltungen von Strom und Wasser litten. Die Regierung ergreife zusätzliche Maßnahmen, um den Betroffenen zu helfen. Mit Deutschland und Spanien gebe es zudem neue Vereinbarungen.
"Ich habe dazu mit den Staats- und Regierungschefs und Unternehmen während meiner Besuche gesprochen."
Es gehe um die Lieferung von Generatoren, Kabeln und anderer Ausrüstung. Probleme gebe es aber auch in den Großstädten Dnjepropetrowsk, Charkow, Odessa und deren Umland sowie in den Regionen Schitomir, Sumy, Tscherkassy, Poltawa und Winniza, erklärte Selenskij.
6.11.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Moskau zeigt Mi-28NM-Hubschrauber im Einsatz (Video)
Bei einem Kampfeinsatz im Operationsgebiet des russischen Truppenverbands West griff der Hubschrauber vom Typ Mi-28NM gegnerische Stellungen mit der strahlgetriebenen Dan-T-Drohne an. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Selenskij droht mit weiteren Angriffen auf russische Ölraffinerien
Bei einem Treffen mit Militärs erklärte Wladimir Selenskij, dass "die Operation gegen die russischen Erdölraffinerien weitergeht". Hierbei sprach Selenskij von einer Reaktion auf Angriffe auf ukrainische Energieanlagen. Darüber berichtet die Online-Zeitung Strana auf ihrem Telegram-Kanal.
"Wir haben unsere nächsten Gegenmaßnahmen festgelegt", teilte der Politiker nach einem Bericht der Militärs mit.
Putin bestätigt den Termin für trilaterale Gespräche in Abu Dhabi
"In der kommenden Woche, am Dienstag, sollen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) Dreiergespräche zur Ukraine-Thematik beginnen", bekräftigt Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Sicherheitstreffen in Moskau am Freitag.
Zuvor gab der Kremlsprecher Dmitri Peskow bekannt, bei den Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine am 10. November in Abu Dhabi würden die Sicherheitsgarantien für die Konfliktparteien erörtert. Die Einzelheiten würden hinter verschlossenen Türen diskutiert, betonte Peskow.
Kiewer Kräfte greifen erneut zivile Fahrzeuge im Gebiet Saporoschje an
Bei einem ukrainischen Angriff auf ein ziviles Fahrzeug im Gemeindebezirk Kamenka-Dneprowskaja hat ein Einwohner Verletzungen erlitten. Dies teilen lokale Behörden mit. Der Betroffene sei in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er medizinisch versorgt werde.
Die ukrainischen Streitkräfte würden ihre Angriffe auf zivile Einrichtungen und die Zivilbevölkerung des Gemeindebezirks unbeirrt fortsetzen, heißt es in der Mitteilung weiter. In den vergangenen Tagen seien infolge der Drohnenattacken vier Fahrzeuge, ein landwirtschaftlicher Betrieb sowie Wohngebäude beschädigt worden.
Die Einwohner werden gebeten, äußerste Vorsicht walten zu lassen und sich bei Gefahr unverzüglich in einen Schutzraum zu begeben.
Polens Außenminister fordert Waffenruhe vor Ukraine-Gesprächen
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski erklärte, dass vor Beginn der Friedensgespräche zunächst ein Waffenstillstand herrschen müsse. Der Ukraine dürfe keine Lösung des Konflikts aufgezwungen werden, sagte Sikorski vor Journalisten. Es sei wichtig, die richtige Reihenfolge einzuhalten.
Und weiter:
"Zuerst eine Waffenruhe, dann Gespräche über einen dauerhaften Frieden und erst danach mögliche Diskussionen darüber, wie die europäische Sicherheitsarchitektur wiederhergestellt werden kann – und vielleicht auch darüber, wie Rüstungskontrollen wieder eingeführt werden können."
Russische Flugabwehrkräfte holen weitere Drohnen vom Himmel
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 21 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Orjol, über den Regionen Krasnodar und Moskau abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitagabend (Ortszeit) bekannt.
Russische Luftstreitkräfte gemeinsam mit Drohnenpiloten im Kampfeinsatz (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen einen gemeinsamen Einsatz der Drohnenpiloten des Truppenverbands Mitte und der Luftstreitkräfte. Anhand der Zielkoordinaten, die die Kampfpiloten von Fachleuten des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme erhalten hätten, seien gegnerische Drohnenleitstellen zerstört worden, teilt die Behörde in Moskau mit.
Ukraine: 23-Jähriger trotz Altersgrenze zum Militär eingezogen
Wie die ukrainische Journalistin Olga Lewtschuk aus Odessa berichtet, wurde ihr 23-jähriger Sohn bei einer Dokumentenkontrolle in Kiew von der Polizei zum territorialen Rekrutierungszentrum (TZK) im Stadtbezirk Petschersk gebracht. Anschließend habe sie rund 22 Stunden lang keinen Kontakt zu ihm gehabt. Die Polizei habe ihr später bestätigt, dass er sich im TZK befinde. Erst nach dieser Zeit habe ihr Sohn sie angerufen und erklärt, nichts unterschrieben zu haben. Zu diesem Zeitpunkt sei er bereits in einer Militäreinheit gewesen.
Lewtschuk stellte die Rechtmäßigkeit seiner Mobilisierung infrage, da die allgemeine Einberufung in der Ukraine grundsätzlich erst ab 25 Jahren gilt. Das Kiewer Stadt-TZK erklärte am 5. November jedoch, ihr Sohn sei Reserveoffizier. Er habe eine militärische Ausbildung absolviert, einen Offiziersrang erhalten und den Eid geleistet. Daher könne er auch vor dem 25. Lebensjahr mobilisiert werden.
Nach Angaben der Mutter arbeitete ihr Sohn im Bereich der Drohnenabwehr und bereitete sich darauf vor, künftig Drohnenausbilder zu werden. Drei Tage nach dem Vorfall sollte er demnach eine Zurückstellung von der Mobilisierung erhalten. Zum Zeitpunkt seiner Einberufung war diese jedoch noch nicht bewilligt.
Rutte: Kiew wird für den Frieden territoriale Zugeständnisse machen müssen
"Uns bleibt die Hoffnung, dass dieser Krieg endet, auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass die Ukraine alle ihre Gebiete zurückgewinnen kann", sagte NATO-Generalsekretär Mark Rutte gegenüber niederländischen Medien. Derartige Kriege würden immer mit einem Friedensabkommen enden, und das sei oft ein Kompromiss, fügte er hinzu.
Merz und Trump erörtern Beendigung des Ukraine-Konflikts
In der Nacht hat Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump über den Konflikt in der Ukraine gesprochen. Die beiden seien sich einig, dass der Krieg so schnell wie möglich beendet werden müsse, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius.
Nach den US-Wahlen gebe es ein "neues Gefühl der Dringlichkeit", meinte Kornelius. Ein mögliches Friedensabkommen müsse zudem von den NATO-Partnern mitgetragen werden.
Die Verhandlungen über einen Frieden in der Ukraine und die Sicherheit Europas ohne europäische Beteiligung seien "aus unserer Sicht nicht zielführend", so der Sorecher weiter.
Russisches Militär nimmt weiteres gegnerisches Schiff ins Visier
Die Streitkräfte der Russischen Föderation setzen ihre Drohnenangriffe auf Seeschiffe fort, die militärische Güter für die ukrainischen Truppen befördern. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Laut der Behörde wurde tagsüber am Freitag im Schwarzen Meer, südwestlich von Odessa, ein Trockenfrachter getroffen, der militärische Ausrüstung sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck in die Ukraine transportierte.
DVR: Ukrainisches Militär zerstört 21 Kulturerbe-Objekte
In der Volksrepublik Donezk (DVR) wurden infolge von Angriffen aus der Ukraine 128 Objekte des kulturellen Erbes beschädigt. Dies gab der erste stellvertretende Ministerpräsident, Kirill Makarow, auf einer Veranstaltung in der gleichnamigen Republikhauptstadt mit. Laut Makarow seien 21 dieser Objekte vollständig zerstört und könnten nicht mehr wiederhergestellt werden.
Hierbei führte er aus:
"Da gibt es nichts mehr zu restaurieren. Es bleibt nur noch eines: dokumentarisch zu belegen, dass das Objekt existierte, was es darstellte und wie es verschwand."
Die Daten seien nicht endgültig, da ein Teil des Gebiets der DVR noch von den ukrainischen Streitkräften besetzt sei, meinte der Vizepremier. Daher lägen keine Angaben über den Zustand vieler Denkmäler bislang nicht vor.
Artillerie zerstört Feldmunitionslager der ukrainischen Einheiten im Raum Saporoschje (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass die Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost Feldmunitionslager und Drohnenleitstellen des Gegners im Gebiet Saporoschje eliminieren. Dabei seien Selbstfahrlafetten vom Typ Gwosdika (zu Deutsch Nelke) eingesetzt worden, teilt die Behörde mit.
Marotschko: Kiew evakuiert Bewohner frontnaher Gebiete
Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko evakuieren die ukrainischen Behörden die Bevölkerung von den Gebieten Sumy, Saporoschje und Dnjepropetrowsk sowie von dem von den ukrainischen Streitkräften besetzten Teil der Volksrepublik Donezk. Es handele sich um die Ortschaften, die in einem Umkreis von 20 Kilometern von der Frontlinie liegen. Wie Marotschko gegenüber TASS erklärte, verschweige das Kiewer Regime die Evakuierung aus einigen dieser Ortschaften.
Marotschko fügt hinzu, es lägen zudem Berichte über die Evakuierung mehrerer von Kiew kontrollierter Verwaltungsstellen im Gebiet Cherson vor.
Bürgermeister Klitschko: Vollständige Eigenversorgung Kiews über Notstrom nicht machbar
Kiew wird seinen Strombedarf nicht allein durch Notstromaggregate und kleine Generatoren decken können, erklärte der Bürgermeister der Hauptstadt der Ukraine, Vitali Klitschko. Kiews Strombedarf liegt bei zwei Gigawatt – eine Menge, die unmöglich allein über Generatoren bereitgestellt werden kann.
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LVR: Erneuter ukrainischer Angriff auf Kleinbus – drei Zivilisten verletzt
Kiewer Kräfte haben auf einer Straße in der Volksrepublik Lugansk (LVR) erneut einen Linienbus angegriffen. "Neonazis griffen einen Kleinbus an, der auf der Strecke Woronesch – Lugansk unterwegs war", schreibt der Republikchef Leonid Passetschnik auf der Plattform Max. Laut dem Beamten erlitten dabei drei Fahrgäste Verletzungen.
Zwei Verletzte erhielten laut dem Beamten die notwendige medizinische Versorgung und wurden in eine ambulante Weiterbehandlung entlassen. "Ein Fahrgast bleibt unter medizinischer Beobachtung", fügt Passetschnik hinzu.
Wichtige Aussagen des Kremlsprechers Dmitri Peskow beim Pressebriefing am Freitag
"Es gibt keinerlei Details" zu "dem großen Abkommen zum Ukraine-Krieg", das von US-Präsident Donald Trump angekündigt worden sei, erklärte Dmitri Peskow.
Weitere Äußerungen des russischen Präsidentensprechers:
- Russland hat von europäischen Ländern keinerlei Vorschläge zu Sicherheitsgarantien für alle Parteien des Ukraine-Konflikts erhalten.
"Sie sind uns nicht bekannt."
- Wenn es um die Gewährleistung der Sicherheit Russlands und der Ukraine geht, dann wird es natürlich – auf die eine oder andere Weise – auch um die künftige Sicherheitsarchitektur in Europa gehen.
"Deshalb wird ein Gespräch mit den Europäern erforderlich sein."
- Die EU-Staaten können sich bislang nicht darauf einigen, wer in ihrem Namen mit Russland sprechen darf.
"Wir stellen eine anhaltende Unentschlossenheit und mangelnde Bereitschaft fest."
Selenskij: Erwerb von Taurus durch Kiew wird für Berlin vorteilhaft sein
Kiew wolle Taurus-Raketen aus deutscher Produktion beziehen, um damit russische Abschussrampen zerstören zu können, von denen aus Russland Raketen auf die Ukraine abfeuert. Dies erklärte der Anführer des Kiewer Regimes Wladimir Selenskij in einem Interview mit dem Sender ZDF.
Nachdem die USA keine Abfangraketen für die ukrainische Luftverteidigung liefern konnten, bliebe der Ukraine nur eine einzige Option: die Zerstörung der russischen Startvorrichtungen, so Selenskij.
"Es ist also eine Art der Abwehr gegen ballistische Raketen und wir wollten deswegen Taurus bestellen und sie testen. Das ist gut für beide Seiten."
Damit meint Selenskij, dass die Erwerbung von Taurus-Raketen durch die Ukraine sowohl für Kiew als auch für Berlin vorteilhaft sein werde. Für ausländische Rüstungshersteller biete sich die Gelegenheit, ihre Produkte auf dem Schlachtfeld zu testen und Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Als Beispiel führt Selenskij den Einsatz von deutschen Luftverteidigungssystemen vom Typ IRIS-T durch die ukrainischen Streitkräfte an.
"Wir haben IRIS-T zur weltweit führenden Marke gemacht – gleich hinter dem Patriot-System, das für die Abwehr ballistischer Raketen konzipiert ist. Aktuell kostet dieses System zwischen 600.000 und etwa einer Million bis anderthalb Millionen. Das ist das Ergebnis dieses Krieges."
Dank dem Einsatz auf dem Schlachtfeld konnten sämtliche bestehenden technischen Probleme behoben werden. Selenskij weiter:
"In Deutschland reicht der Auftragsbestand für zehn bis 20 Jahre."
Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt Flamingo- und Neptun-Langstreckenraketen ab
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 31. Oktober bis 6. November 2026. Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und elf kombinierte Schläge durch.
Folgende Ziele wurden dabei getroffen:
- Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes,
- Logistikzentren, Energie- und Transportinfrastrukturobjekte, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden,
- Produktions- und Lagerstätten für Marschflugkörper, Bodenrobotersysteme und Drohnen,
- Munitionslager.
Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Zudem wurden Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur außer Betrieb gesetzt, die für die Annahme, Lagerung und Verteilung von Militärgütern eingesetzt wurden.
Die russische Armee traf 14 Frachtschiffe, die Waffen, Militärtechnik sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte transportierten.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.310 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 94 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und neun Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.380 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 97 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und 16 Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.270 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben zehn gepanzerte Kampffahrzeuge,186 Autos, sieben Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.380 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 45 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und zwölf Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.410 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 36 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr außer Gefecht.
Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr bis zu 170 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband 65 Autos, ein Artilleriegeschütz und acht Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche eine gelenkte Bombe, vier Marschflugkörper vom Typ Flamingo, sechs Marschflugkörper vom Typ Neptun, zwei HIMARS-Geschosse aus US-Produktion und 5.315 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 281.043 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.548 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.795 Mehrfachraketenwerfer, 36.871 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 76.478 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
Gebiet Cherson: Binnen einer Woche drei Zivilisten getötet und 14 weitere verletzt
Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, gibt am Freitag bekannt, dass die ukrainischen Angriffe im Laufe der Woche zu drei Todesopfern unter der Zivilbevölkerung geführt hätten. 14 weitere Einwohner seien verletzt worden. Einige von ihnen hätten die Verletzungen unter anderem bei einem Angriff auf einen Linienbus oder durch die Detonation von Sprengkörpern erlitten, präzisiert Saldo.
Der Gegner hat seine Attacken auf zivile Objekte fortgesetzt. Zu Schaden seien mehr als 20 Fahrzeuge, darunter ein Linienbus, ein Krankenwagen und ein Müllfahrzeug, gekommen, so Saldo weiter. Ferner seien ein Bezirkskrankenhaus, ein Postgebäude, fünf Pensionen, ein Supermarkt, ein Wohnhaus, eine Garage und eine Kultureinrichtung getroffen worden.
Russlands Auslandsgeheimdienst: Terroristen interessieren sich für Kiews Technologien zum Drohneneinsatz
Internationale terroristische Organisationen zeigten ein Interesse an der Erhaltung von ukrainischen Technologien für den Einsatz von Drohnen. Dies erklärt Michail Maksimowitsch, stellvertretender Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes.
"Nach den dem Dienst für Außenaufklärung vorliegenden Informationen zeigen internationale terroristische Organisationen ein verstärktes Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Kiewer Regime, um Technologien für den Einsatz von Drohnen zu erlangen".
Ihm zufolge erfordert die aktuelle Lage eine Ausweitung präventiver Maßnahmen gegen terroristische Bedrohungen, wobei sämtliche verfügbaren Instrumente – rechtliche, wirtschaftliche und nachrichtendienstliche – zum Einsatz kommen sollten.
Zudem organisierten Mitarbeiter der Hauptverwaltung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums in Afrika, unter anderem in Mali, Ausbildungskurse für Drohnenpiloten, darunter auch für den Einsatz von Kamikaze-Drohnen, fügt Maksimowitsch hinzu.
DVR: Binnen 24 Stunden zwei Tote und 15 Verletzte
Die Behörden der Volksrepublik Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 57 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach seien auf das Territorium der Volksrepublik 61 Geschosse abgefeuert worden. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 5. November bis 0:00 Uhr am 6. November (Ortszeit) seien zwei zivile Einwohner getötet worden. Weitere 15 Zivilisten, darunter ein Kind, hätten Verletzungen erlitten.
Durch den Beschuss seien 39 Wohnhäuser, 22 Objekte ziviler Infrastruktur, ein O-Bus sowie mehrere Pkw und Lkw beschädigt worden.
Experte listet ukrainische Städte mit größter Anzahl an Geheimgefängnissen auf
Nach Angaben des Militärexperten Witali Kisseljow könnte sich ein Großteil der Geheimgefängnisse in der Ukraine in den Städten Dnjepropetrowsk, Saporoschje und Charkow befinden, da sie näher an der Frontlinie liegen. Gegenüber RIA Nowosti sagt Kisseljow:
"Die heute existierenden Geheimgefängnisse könnten sich in größerer Zahl in Städten wie Dnjepropetrowsk, Saporoschje und Charkow befinden. Also dort, wo die Frontlinie verläuft."
Durch die Einrichtung solcher Gefängnisse in Frontnähe hätten die ukrainischen Sicherheitskräfte mehr Möglichkeiten, nicht nur Militärangehörige, die ihre Einheiten eigenmächtig verlassen haben, zu fassen und festzuhalten, sondern auch beliebige andere Personen, die dem Kiewer Regime missliebig seien, so der Experte.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden drei Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien drei Zivilisten infolge ukrainischer Angriffe verletzt worden. Einer der Verwundeten sei stationär aufgenommen worden.
Insgesamt seien zehn Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet neunmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner fünfmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden habe die Luftabwehr insgesamt 113 Drohnen abgeschossen, fügt Schuwajew hinzu.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 142 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Kursk, Belgorod, Tula, Orjol, Rostow, Astrachan, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres zerstört.
Kushner bezeichnet Gespräche mit Kiew, NATO und Europa als produktiv
Der Sondergesandte des US-Präsidenten, Jared Kushner, berichtete auf X von "produktiven und inhaltlichen" Gesprächen mit Vertretern der Ukraine, der NATO und europäischer Länder. Das Treffen fand am Donnerstag in Brüssel statt.
Es handelte sich dabei um "zwei wesentliche und miteinander verknüpfte Elemente eines dauerhaften Friedens": Sicherheitsgarantien für Kiew sowie eine "umfassendere europäische Sicherheitsarchitektur".
Kushner merkte an, dass Washington mit allen Beteiligten daran arbeite, Lösungen zu finden, die den Konflikt in der Ukraine beenden und "die Grundlage für einen dauerhaften Frieden" schaffen könnten.
"Unser Ziel ist es, den Sicherheitsbedenken aller Seiten durch praktische, einvernehmlich getroffene Vereinbarungen Rechnung zu tragen, die das Risiko künftiger Konflikte verringern."
Die Konsultationen in Brüssel fanden im Vorfeld eines dreiseitigen Treffens von Delegationen aus Kiew, Moskau und Washington nächste Woche in Abu Dhabi statt.
Russische Armee trifft Energieanlage und Frachtschiff des Gegners
In der vergangenen Nacht habe die russische Armee ihre Angriffe mittels Drohnen gegen Einrichtungen des ukrainischen Energiesektors sowie gegen Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Infolge dieser Angriffe sei ein Batteriespeichersystem in der Ortschaft Belaja Zerkow im Gebiet Kiew getroffen worden, das Anlagen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes mit Strom versorgte.
Zudem habe das russische Militär ein Frachtschiff im Hafen von Odessa getroffen, das Güter mit doppeltem Verwendungszweck transportierte.
Trump kündigt "großes Abkommen" für ganz Europa an
US-Präsident Donald Trump gab bekannt, dass es eine Vereinbarung zum Ukraine-Krieg geben werde. Dies sagte er am Donnerstag nach einem Treffen mit dem Kreml-Gesandten Kirill Dmitrijew im Weißen Haus.
"Es wird ein großes Abkommen sein. Es wird mehr als nur die Ukraine betreffen, und ich könnte sogar sagen, dass es ganz Europa betreffen könnte. Es wird ein großes, schönes Abkommen werden, und alle werden begeistert sein."
Trump machte jedoch keine genaueren Angaben dazu, was er mit Dmitrijew besprochen hatte. "Ich kann Ihnen nicht sagen, worüber ich gesprochen habe", sagte er gegenüber Journalisten. Auf eine Frage, ob er auch ukrainische Vertreter getroffen habe, die sich wie Dmitrijew nach einem Treffen mit der First Lady Melania Trump ebenfalls im Weißen Haus aufhielten, sagte Trump, dass er das nicht getan habe.
Dmitrijew traf auf Einladung von Melania Trump in Washington ein. Er trat bei einer Veranstaltung auf, die der jüngsten humanitären Operation in der Stadt Aleschki im Gebiet Cherson gewidmet war – ebenso wie Dawid Arachamija, der Fraktionschef der Partei "Diener des Volkes" in der Werchowna Rada, der als Vertreter Kiews anwesend war.
5.11.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Drohnenpiloten unterstützen Infanterie beim Vormarsch (Video)
Drohnenpiloten, die als Teil des russischen Truppenverbands Süd kämpfen, unterstützen die Einheiten, die im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk vorrücken. Dies gibt Russlands Verteidigungsministerium bekannt. Wie es heißt, wurden bei einem jüngsten Einsatz das gepanzerte HMMWV-Kampffahrzeug aus US-Produktion und zwei Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee zerstört. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
UNO fordert Bestrafung der Verantwortlichen für Geheimgefängnis in der Ukraine
Die Personen, die für die Einrichtung geheimer Folterstätten in der Ukraine verantwortlich sind, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Dies erklärte die Sprecherin des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) Ravina Shamdasani der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Das Büro sei dabei, weitere Informationen über das Geheimgefängnis bei Kiew sammle.
Sollten sich die Verstöße bestätigen, müsse den Betroffenen die notwendige Unterstützung zuteilwerden und der Zugang zu Rechtsbehelfen gewährleistet sein, fügte die Sprecherin hinzu.
Fico: Bedauerlich, dass Brüssel keinen Plan zur Friedenslösung im Ukraine-Konflikt vorlegen kann
"Es betrübt mich ungemein, welch schwache Rolle die Europäische Union in der globalen Politik spielt", sagt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. Der Politiker äußert sich dazu bei einer Pressekonferenz im Anschluss an eine gemeinsame Regierungssitzung der Slowakei und der Ukraine in Lwow. Darüber berichtete der slowakische Fernsehsender TA3 am Donnerstag.
Brüssel sei derzeit nicht in der Lage, einen geeigneten Friedensplan für die Ukraine vorzulegen, meint Fico. Und weiter:
"Wie ist es möglich, dass ein Zusammenschluss von 27 Staaten nicht in der Lage ist, solche Initiativen vorzubringen? Ich denke, das ist eine Frage, über die wir in der EU nachdenken sollten."
"Jemand muss kommen und sagen: Dies ist ein relevanter Friedensplan", sagt Fico. Doch mit großer Traurigkeit müsse er feststellen, dass die EU-Mitgliedstaaten zurzeit mit sehr ernsten wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hätten.
"Und es mangelt uns an politischer Führung."
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 35 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Rjasan, Orjol, über der Region Krasnodar und der Republik Krim zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.
Drohnen setzen Ausrüstung und Personal der ukrainischen Armee außer Gefecht (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Süd an der Front bei Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, eliminierten sie Fahrzeuge sowie zwei Deckungen des Gegners samt Personal.
Vizeaußenminister: Russland offen für Dialog mit Europa auf Augenhöhe
Die russische Staatsführung hat mehrfach erklärt, dass Moskau zu Kontakten mit allen europäischen Ländern bereit ist, die ihrerseits ebenfalls Bereitschaft dazu zeigen. Die Voraussetzung ist dabei, dass der Dialog auf Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt beruht. Dies erklärt der stellvertretende russische Außenminister Dmitri Ljubinski der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Damit reagiert der Diplomat auf die Frage, ob die russische Seite nach dem jüngsten Besuch einer slowakischen Delegation in Moskau die Möglichkeit in Betracht ziehe, ähnliche Treffen mit Vertretern anderer europäischer Staaten zu organisieren.
Ende Oktober besuchte der slowakische Außenminister Juraj Blanár Moskau. Er erklärte, sein Besuch sei in erster Linie im Interesse der Energiesicherheit der Slowakei erfolgt. Der Verzicht auf russische Energielieferungen, der von der Brüssel gefordert werde, könne Bratislava bis zu 16 Milliarden Euro kosten, sagte Blanár.
Sacharowa: Westen fährt allmählich das antirussische Ukraine-Projekt zurück
Die westlichen Sponsoren unterstützen das Kiewer Regime nicht mehr in dem Umfang, den sie versprochen haben und den Kiew selbst gefordert hat. Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte dies bei einem Pressebriefing am Donnerstag. Der Westen beginne bereits, das eine oder andere zu ahnen, und werfe nicht mehr wahllos mit Geld um sich, fügte sie hinzu.
Dies hänge damit zusammen, dass der Westen sehr wohl verstehe, dass das antirussische Projekt mit dem Namen "die Ukraine" in einer Sackgasse gelandet sei, so Sacharowa weiter. Die westlichen Länder seien also dabei, ihre Aktivitäten im Zusammenhang mit der Ukraine-Hilfe zurückzufahren.
Russisches Militär nimmt weiteres gegnerisches Schiff ins Visier
Die Streitkräfte der Russischen Föderation setzen ihre Drohnenangriffe auf Seeschiffe fort, die militärische Güter für die ukrainischen Truppen befördern. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Demnach wurde tagsüber am Donnerstag im Schwarzen Meer, 107 Kilometer südwestlich von Odessa, ein Frachtschiff getroffen, das militärische Ausrüstung sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck in die Ukraine transportierte.
2025 geehrt, heute in U-Haft: Kiew verhaftet Ärztin Walentina Molodaja
Ein Gericht in Kiew hat am Mittwoch Untersuchungshaft gegen die 49-jährige Walentina Molodaja angeordnet. Sie hatte in der Nacht von Sonntag auf Montag die Freilassung gefolterter Männer und eines 14 Jahre alten Jungen aus einem Geheimgefängnis in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt erzwungen. Am 4. November wurde Walentina Molodaja als Provokateurin auf die Todesliste der ukrainischen Webseite Mirotworez gesetzt.
Dabei zählte Molodaja noch im Jahr 2025 zu den hundert besten Ärzten der Ukraine und erhielt eine staatliche Auszeichnung. In den sozialen Netzwerken erinnern Unterstützer nun an ihren selbstlosen humanitären Einsatz seit dem Jahr 2022 und nehmen die furchtlose Ärztin gegen die Vorwürfe in Schutz.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Bürgermeister: Lebenswichtige Versorgungssysteme in Kiew stark beschädigt
In einem auf Telegram veröffentlichten Post äußert sich der Bürgermeister von Kiew Witali Klitschko zum Ausmaß der Sachschäden an den wichtigsten Energieanlagen in der Stadt.
"Bei einer derart hohen Intensität zerstörerischer Angriffe – und ohne den Schutz der Schlüsselobjekte durch Luftabwehrsysteme – sind deren Wiederherstellung, ein stabiler Betrieb und überhaupt ihr Fortbestand höchst fraglich!", schreibt Klitschko.
Die Hauptstadt existiere unter äußerst schwierigen Bedingungen, betont der Bürgermeister.
Oleg Soskin, ehemals Berater des Ex-Präsidenten der Ukraine Leonid Kutschma, meint, der Prozess der Zerstörung des ukrainischen Energiesystems werde irreversibel.
Wie Soskin in einem auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichten Video sagt, geht es im Grunde um einen völligen Zusammenbruch Kiews.
"Die Stadt ist praktisch ohne Strom und befindet sich in einem Zustand des Shutdowns. Das gilt auch für Dnjepropetrowsk", so der frühere Präsidentenberater. Zudem verfüge Kiew derzeit nicht über eine ausreichende Anzahl an Quellen für Stromerzeugung.
Meloni fordert gemeinsame EU-Entscheidung zu Vertretung bei Ukraine-Gesprächen
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni fordert eine verbindliche Entscheidung darüber, wer Europa bei Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs vertritt. In einem Schreiben an EU-Ratspräsident António Costa, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, schreibt die Politikerin:
"Was ich weiterhin fordere, ist, dass ein für alle Mal entschieden wird, wer am Verhandlungstisch im Namen der EU sitzt und mit welchem Mandat."
Die italienische Regierungschefin erklärt, ein "uneinheitliches Vorgehen mit Initiativen, die einander jagen und überschneiden", werde Europa "weder bei unseren Partnern helfen noch bei jenen, die wir davon überzeugen müssen, eine sinnlose Aggression zu beenden". Beim nächsten informellen Europäischen Rat in Dublin kommende Woche solle diese Frage unter den Partnern erörtert werden, fordert Meloni in dem Brief. Sollte keine Einigung auf eine gemeinsame Stimme gelingen, drohe Europa im Verhandlungsprozess die Bedeutungslosigkeit.
Gebiete Brjansk und Kursk: Frau und Mann bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei ukrainischen Drohnenangriffen in den Gebieten Brjansk und Kursk sind eine Frau und ein Mann verletzt worden. Dies teilten die Gouverneure der beiden Regionen mit.
Im Dorf Kister im Bezirk Pogarski im Gebiet Brjansk griffen ukrainische Streitkräfte ein fahrendes ziviles Auto an. Die 58-jährige Fahrerin wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Dort erhielt sie die notwendige medizinische Versorgung, wie Gouverneur Jegor Kowaltschuk berichtete.
Im Dorf Uspenskoje im Bezirk Rylsk im Gebiet Kursk wurde ein 46-jähriger Mann bei einem Drohnenangriff verletzt. Er erlitt ein Knalltrauma, ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma, eine Gehirnerschütterung sowie Splitterverletzungen am Rücken, am rechten Arm und am rechten Bein. Er wird in das Gebietskrankenhaus Kursk gebracht. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.
"Tagelange Stromausfälle" – Leiter von Verbraucherverband warnt Ukrainer vor überaus hartem Winter
Die Ukrainer sollten sich auf einen sehr harten Winter einstellen, erklärte Oleg Popenko, Vorsitzender eines ukrainischen Verbraucherverbands für Versorgungsdienstleistungen. Dem Experten zufolge könnten Verbraucher in einigen Landesteilen mehrere Tage lang ohne Strom bleiben.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.
Ermittlungskomitee leitet Terrorermittlungen nach Angriff auf Bus in der LVR ein
Das russische Ermittlungskomitee hat nach dem Drohnenangriff auf einen Linienbus in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ein Strafverfahren wegen eines Terrorakts eingeleitet. Dies teilte die Sprecherin der Behörde, Swetlana Petrenko, mit.
Am 5. November griffen ukrainische Streitkräfte auf einer Straße im Stadtbezirk Slawjanoserbsk einen Linienbus auf der Strecke Petrowka–Lugansk mit einer Drohne an. Nach vorläufigen Angaben kamen fünf Zivilisten ums Leben, 13 weitere Menschen wurden verletzt.
Die Ermittler wollen Beweise sichern und die beteiligten ukrainischen Einheiten sowie die verantwortlichen Personen identifizieren. Ihr Handeln werde strafrechtlich bewertet, erklärte Petrenko.
Bundesregierung will Winterhilfe für Ukraine erhöhen
Die Bundesregierung will der Ukraine mit weiteren 100 Millionen Euro zur Stützung der kritischen Infrastruktur zur Seite stehen. Dies geht aus einem Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Darin begründet das Ministerium die überplanmäßige Ausgabe mit der verschärften humanitären Notlage.
Seit Juli 2026 hätten sich russische Angriffe auf die Energie-, Wasser- und Transportinfrastruktur "in zuvor ungekanntem Maße" intensiviert. Die Versorgung der Bevölkerung könne nicht mehr zuverlässig gewährleistet werden. Im fünften Kriegsjahr habe die Ukraine bis zu 80 Prozent ihrer Stromerzeugungskapazitäten verloren, heißt es.
Mit den Mitteln sollen demnach unter anderem dezentrale Energieanlagen wie Generatoren und Batteriespeicher beschafft, beschädigte Anlagen der Versorger in Kiew repariert und bis zu 2.000 Schulen und Kindergärten winterfest gemacht werden. Außerdem ist die Beschaffung von Spezialgeräten für den ukrainischen Katastrophenschutz und die Unterstützung für Landwirtschaftsbetriebe vorgesehen.
Zuvor hatte Bundeskanzler Friedrich Merz beim Besuch von Wladimir Selenskij in Berlin angekündigt, die Winterhilfe zu erhöhen und weitere EU-Regierungen dazu aufgerufen.
Sahra Wagenknecht fordert Ende der Ukraine-Hilfen zulasten der deutschen Bürger
Die Gründerin der Partei BSW, Sahra Wagenknecht, reagiert auf die Aussage des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, die Deutschen müssten im kommenden Jahr angesichts der bevorstehenden Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen "den Gürtel enger schnallen".
In einem auf der Plattform X veröffentlichten Post schreibt Wagenknecht:
"Die Bürger müssen den 'Gürtel enger schnallen', während die Merz-Regierung einen Geldkoffer nach dem nächsten zu Selenskij nach Kiew schickt. Diese abgehobene Politik gegen das eigene Volk muss endlich enden!"
Ehemalige Sprecherin von Selenskij: Er hat Angst vor mir
Die ukrainische Journalistin und ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, hat am Mittwoch ein Video veröffentlicht, in dem sie sich an ihre Landsleute in der Ukraine wendet. Darin versichert sie, dass sie ihre Aufklärungsarbeit fortsetzen werde, mit der sie die derzeitige Korruption und den Unwillen der ukrainischen Führung, einen Frieden zu erreichen, offenlegt.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
EU stellt Ukraine weitere 4,36 Milliarden Euro zur Verfügung
Die Europäische Union stellt der Ukraine weitere 4,36 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Mittel sind für den Betrieb staatlicher Einrichtungen und die Deckung dringender Verteidigungsbedürfnisse vorgesehen. Dies teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit.
Zuvor hatte die EU bereits ein Kreditprogramm in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 für die Ukraine beschlossen. Davon sind 60 Milliarden Euro für Verteidigungsausgaben und 30 Milliarden Euro zur Unterstützung des ukrainischen Staatshaushalts eingeplant.
Nach Angaben der EU-Kommission vom 30. Oktober haben die EU und ihre Mitgliedstaaten der Ukraine seit Februar 2022 insgesamt 231,6 Milliarden Euro an Hilfen bereitgestellt. Darin enthalten sind auch 3,8 Milliarden Euro an Erträgen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten.
Gebiet Belgorod: Angriffe der Ukraine auf vier Gemeinden – vorläufig keine Verletzten
Die ukrainischen Streitkräfte haben vier Gemeinden im Gebiet Belgorod angegriffen. Nach vorläufigen Angaben wurde niemand verletzt. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.
In Schebekino beschädigten mehrere FPV-Drohnen Gebäude, darunter zwei Wohnhäuser und ein Verwaltungsgebäude, sowie einen Lkw, einen Pkw und eine Stromleitung. In mehreren Ortschaften fiel vorübergehend der Strom aus. Zudem wurden ein weiteres Privathaus und ein Produktionsgebäude auf dem Gelände eines Unternehmens beschädigt. Im Dorf Rschewka wurde dabei das Dach eines Betriebsgebäudes durchschlagen.
In Krasnaja Jaruga wurden die Fenster eines sozialen Gebäudes und ein Nebengebäude eines Privathauses beschädigt. Im Dorf Kasinka im Bezirk Waluiki wurden ein Unternehmensgebäude und ein Auto getroffen. Nahe dem Ort Sumowski im Bezirk Rakitjanski wurden bei einem FPV-Drohnenangriff die Karosserie und die Scheiben eines Autos beschädigt. Die Angaben zu den Folgen der Angriffe werden noch überprüft.
Peskow: Russlands Interessen in der Situation mit der Ukraine werden in jedem Fall gewahrt
Russland ist ein absolut souveräner Staat, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten am Donnerstag. "Selbstverständlich kann die Wahrung der Interessen der Russischen Föderation in der Ukraine-Frage nicht von der Lage in den USA abhängig gemacht werden", fügte er hinzu.
Peskow reagierte damit auf die Frage, ob die Ergebnissen der Zwischenwahlen zum US-Kongress, bei denen die Demokraten Mehrheit in beiden Kammern gewonnen haben, Washingtons Außerpolitik beeinflussen könne.
Hierbei führte der russische Präsidentensprecher aus:
"Die Interessen Russlands werden gewahrt werden – entweder auf militärischem Wege, durch die Fortsetzung der militärischen Spezialoperation, oder auf friedlichem Wege, sofern sich in Kiew jemand findet, der den politischen Willen aufbringt und die politische Verantwortung übernimmt."
Für Russland sei es vorzuziehen, seine Interessen friedlich zu verteidigen, so Peskow weiter. Doch bislang sei dies nicht möglich gewesen, weshalb die Spezialoperation durchgeführt werde.
Einwohner Kiews sollen sich auf "Wasser-Blackouts" vorbereiten
Sollten die Stromausfälle in Kiew so lange andauern wie in den vergangenen Tagen, wird es zu extremen und kaum vorhersehbaren Zeitplänen für die Wasserabschaltung kommen. Der Grund dafür ist, dass es äußerst schwierig ist, den Wasserdruck im gesamten Versorgungssystem wieder herzustellen. Dies erklärte der ukrainische Energieexperte Stanislaw Ignatjew in einem Interview mit dem lokalen Nachrichtenportal Nowosti.live.
"Wir bereiten uns auf Wasser-Blackouts vor", fügte Ignatjew hinzu.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die Streitkräfte der Ukraine haben im Laufe des Tages rund 1.170 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, lautet der tägliche Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- 17 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 78 Kraftfahrzeuge,
- einen Panzertransporter,
- fünf Artilleriegeschütze,
- acht Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Artillerie- und Raketentruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse des Gegners betrieben wurden, Produktionsorte und Depots für Robotersysteme und unbemannte Flugzeuge sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 145 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 1.029 Drohnen ab.
Gebiet Cherson: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte im Dorf Dneprjany im Gebiet Cherson ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte Wladimir Oganessow, Leiter des Verwaltungsbezirks Nowaja Kachowka, mit. Durch den Angriff wurden zudem drei Wohnhäuser beschädigt, zwei davon gerieten anschließend in Brand. Auch ein stillgelegter Lebensmittelladen, ein Bus, ein Traktor und ein Kleinbus wurden beschädigt, schrieb Oganessow auf Telegram.
Panzer nehmen Stellungen ukrainischer Armee im Raum Saporoschje auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Panzersoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Sie zerstörten mit Kampffahrzeugen vom Typ T-80 gegnerische Verteidigungsanlagen an der Frontlinie im Gebiet Saporoschje. Die Behörde in Moskau teilt das entsprechende Video auf Telegram.
Kushner: USA wollen Sicherheitsarchitektur für dauerhaften Frieden in der Ukraine schaffen
Bei den Verhandlungen über eine Beilegung des Ukraine-Konflikts wollen die USA eine umfassende Sicherheitsarchitektur schaffen, die eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen dauerhaft verhindern soll. Dies gab Jared Kushner, Schwiegersohn und Sondergesandter von US-Präsident Donald Trump, im sozialen Netzwerk X bekannt.
"Auf Anweisung des US-Präsidenten arbeiten wir intensiv mit allen Seiten zusammen, um einen Weg zu einem dauerhaften Frieden zu finden. Unser Augenmerk liegt nicht nur darauf, diesen schrecklichen Krieg zu beenden, sondern auch darauf, eine umfassendere Sicherheitsarchitektur zu schaffen, die notwendig ist, damit die Kampfhandlungen nach ihrem Ende niemals wieder aufgenommen werden."
Unterdessen nahm Kushner per Videoschalte an den von der EU-Kommission organisierten Ukraine-Konsultationen in Brüssel teil. Dies berichtete die Zeitung Politico. Zuvor hatte das Portal Rapporteur gemeldet, dass sich die US-Vertreter den Gesprächen lediglich online zugeschaltet hätten. Eine gemeinsame Sitzung der Delegationen habe nicht stattgefunden. Die Beratungen über Sicherheitsgarantien für Kiew seien auf ein separates Treffen am Donnerstag im NATO-Hauptquartier verschoben worden.
LVR: Sieben Tote und 14 Verletzte bei Angriffen auf zivile Fahrzeuge
Bei ukrainischen Angriffen auf mehrere Fahrzeuge in der Volksrepublik Lugansk (LVR) sind sieben Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden. Dies teilte der Republikchef Leonid Passetschnik mit.
Am Morgen griffen ukrainische Streitkräfte gezielt einen Linienbus auf der Strecke Petrowka–Lugansk an. Nach vorläufigen Angaben kamen dabei fünf Menschen ums Leben, 13 weitere wurden verletzt. Unter den Verletzten sind zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren.
Bei einem weiteren Angriff auf einen Kleintransporter vom Typ Gazelle auf der Straße zwischen Rebrikowo und Rowenki wurden zwei Männer getötet. Im Stadtbezirk Perewalsk griffen ukrainische Streitkräfte nahe dem Busbahnhof einen Kleinbus an. Dabei wurde ein 38-jähriger Mann verletzt.
Die Ermittler der Ermittlungsverwaltung des russischen Ermittlungskomitees für die Volksrepublik Lugansk dokumentieren die Folgen der Angriffe, erklärte Passetschnik.
DVR und Gebiet Kursk: Drei Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im russischen Grenzgebiet Kursk und in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind drei Menschen verletzt worden. In Donezk wurde zudem ein Berufskolleg beschädigt.
Im Gebiet Kursk wurden zwei Männer verletzt. Ein 39-Jähriger erlitt bei einem FPV-Drohnenangriff auf sein Auto im Bezirk Bolschesoldatski schwere Splitterverletzungen an Brust, Bauch, Armen und Beinen. Er wurde in ein Krankenhaus in Kursk gebracht. Ein weiterer Mann wurde bereits am Vortag bei einem Drohnenangriff auf sein Auto im Dorf Kuliga verletzt. Der 57-Jährige erlitt ein Knalltrauma und eine Gehirnerschütterung, wie Gouverneur Alexander Chinstein mitteilte.
In Gorlowka in der DVR wurde eine Frau verletzt, als eine ukrainische Drohne ein ziviles Auto direkt traf. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.
Bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf Donezk wurde zudem das Gebäude des Industrie- und Energie-Berufskollegs beschädigt. Dabei wurden an zwei Gebäudeteilen die Fassade beschädigt und Dutzende Fensterscheiben zerstört. Dies berichtete ein Mitarbeiter der russischen Ermittlungsbehörden gegenüber RIA Nowosti.
Frohnmaier: "Kein Geld für Deutschland, aber Millionen für Selenskij"
In der Regierungsbefragung am Mittwoch hat der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier die 200 Millionen Euro schwere "Winterhilfe" für die Ukraine kritisiert und der Bundesregierung vorgeworfen, die eigenen Bürger zu vernachlässigen. Bundesaußenminister Johann Wadephul entgegnete, die Unterstützung der Ukraine diene deutschen Interessen und warf der AfD vor, die Gesellschaft zu spalten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Handelsblatt: Europäische Hilfe könnte Ukraine keinen Frieden zu ihren Bedingungen sichern
Die deutsche Zeitung Handelsblatt bezweifelt, dass die europäische Unterstützung für die Ukraine ausreicht, um einen Frieden zu den Bedingungen Russlands zu verhindern. In dem Kommentar heißt es:
"Zu Beginn des fünften Kriegswinters bleibt der Ukraine kaum etwas anderes übrig, als sich an ihren 'Partner Nummer eins' und seine europäischen Verbündeten zu klammern. Ob das ohne Rückhalt aus Washington aber reicht, um einen russischen Diktatfrieden zu verhindern, ist zweifelhaft."
Die Zeitung verweist insbesondere auf die Abhängigkeit der Ukraine von US-Lieferungen für Patriot-Luftabwehrsysteme. Die deutsche "Winterhilfe" sei dagegen nur ein schwacher Trost angesichts der russischen Angriffe.
Ende Oktober genehmigte das US-Außenministerium die Lieferung von 500 Patriot-Abfangraketen im Wert von 2,1 Milliarden US-Dollar. Das Paket soll von Kanada, Deutschland, Norwegen und der EU finanziert werden. Laut CNN werden die Lieferungen wegen langer Produktions- und Vertragslaufzeiten jedoch frühestens 2030 beginnen.
Ukraine entgingen im September 220 Millionen US-Dollar an Exporterlösen
Die Ukraine hat im September aufgrund rückläufiger Exporte 220 Millionen US-Dollar an Einnahmen eingebüßt. Dies geht aus Dokumenten der ukrainischen Nationalbank hervor, welche die Nachrichtenagentur RIA Nowosti ausgewertet hat. Demnach belief sich der Wert der Warenausfuhren im September auf 2,736 Milliarden US-Dollar, im Vorjahresmonat waren es 2,956 Milliarden US-Dollar.
Präsident Wladimir Putin hatte erklärt, Russland habe nach ukrainischen Angriffen auf Raffinerien und Schiffe mit zivilen Frachtgütern damit begonnen, Ziele mit doppeltem Verwendungszweck anzugreifen, die für die ukrainische Wirtschaft von Bedeutung sind. Infolgedessen habe Kiew faktisch seine metallurgische Industrie sowie Einnahmen aus einigen anderen Warengruppen verloren.
Zuvor hatte die Financial Times über Schwierigkeiten der Ukraine beim Getreideexport berichtet. Als Ursache nannte die Zeitung russische Angriffe auf militärische Ziele in Hafengebieten.
Mendel: Ukraine droht Kapitulation, wenn Kiew den Konflikt fortsetzt
Die Ukraine werde vor Russland kapitulieren müssen, wenn Kiew keine friedliche Lösung des Konflikts anstrebt. Dies erklärte Julia Mendel, die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, in einem Interview mit der Berliner Zeitung. Mit Blick auf die geplanten Verhandlungen in Abu Dhabi warnte sie:
"Wenn sich der Krieg jedoch in die Länge zieht, bleibt der Ukraine leider nur die Kapitulation. Wir verlieren Menschen. Ein Land kann ohne Territorien existieren, aber nicht ohne Menschen. Diese Ansicht teilen viele Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und Experten."
Im Westen ginge man fälschlicherweise davon aus, dass die Ukraine den Sieg erringen und die verlorenen Gebiete zurückgewinnen könne.
"Der einzig mögliche Sieg für die Ukraine besteht heute darin, ein realistisches Friedensabkommen zu schließen."
Die nächste Runde der trilateralen Gespräche zwischen Russland, den USA und der Ukraine ist für den 10. und 11. November in Abu Dhabi geplant. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff erklärte, dass die Seiten über Sicherheitsgarantien, Deeskalation, humanitäre Fragen und weitere Schritte zu einer friedlichen Lösung beraten wollen. Der Kreml bestätigte die Teilnahme der russischen Delegation. Diese wird von dem Präsidentenberater Wladimir Medinski geleitet.
Priester in Sondereinsatzzone durch FPV-Drohnenangriff getötet
Der aus der Diözese Stawropol stammende Priester Alexander Solowjow ist in der Sondereinsatzzone bei einem gezielten Angriff einer feindlichen FPV-Drohne getötet worden. Dies teilte die Russisch-Orthodoxe Kirche auf ihrer Website mit.
Der Angriff ereignete sich am 1. November 2026 im Frontabschnitt Sumy, wo der Geistliche seinen seelsorgerischen Pflichten nachging. Seit Mitte 2022 war er an der Front im Einsatz. Er spendete die Sakramente, segnete Soldaten vor Kampfeinsätzen, unterstützte Verwundete und teilte die Strapazen des Frontalltags mit den Soldaten.
EU-Kommission: Ukraine hat Großteil der Antikorruptionsreformen nicht umgesetzt
Die Ukraine hat den mit der EU vereinbarten Zehn-Punkte-Plan für Reformen im Bereich Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung größtenteils nicht umgesetzt. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Erweiterungsbericht der EU-Kommission hervor. Demnach wurden bislang keine Gesetze verabschiedet, die das Antikorruptionsrecht wesentlich stärken würden.
Brüssel kritisiert zudem mangelnde Fortschritte bei der Anpassung der ukrainischen Gesetzgebung an EU-Standards zur Bekämpfung schwerer und organisierter Kriminalität. Besorgt zeigt sich die Kommission auch über den anhaltenden Widerstand der ukrainischen Behörden gegen die Einbindung unabhängiger internationaler Experten in die Auswahl von Richtern. Dies behindere die Justizreform.
Trotz der unzureichenden Umsetzung der Antikorruptionsreformen unterstützt die EU-Kommission den Beitritt der Ukraine zur EU weiterhin. Sie rechnet damit, bis Ende 2026 alle noch ausstehenden Verhandlungscluster zu eröffnen. Zugleich betont Brüssel, dass die ukrainischen Behörden die Reformen erheblich beschleunigen müssen, wenn Kiew sein Ziel erreichen will, die Beitrittsverhandlungen bis Ende 2028 abzuschließen.
FSB nimmt Mann wegen geplanter Sabotage an Bahnstrecke fest
Im Gebiet Leningrad hat der russische Inlandsgeheimdienst FSB einen Mann festgenommen. Er soll einen Sabotageakt an einer Eisenbahnanlage vorbereitet und Informationen über russische Militäreinrichtungen sowie Tankstellen gesammelt haben. Dies teilte das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB mit.
Demnach wurde der 1978 geborene Einwohner des Bezirks Tosnenski im Jahr 2024 über den Messengerdienst Telegram von einem Mitglied einer in Russland verbotenen Terrororganisation angeworben, die unter der Schirmherrschaft ukrainischer Geheimdienste gestanden haben soll. Im Auftrag der Organisation sammelte er Informationen über entsprechende Einrichtungen in Sankt Petersburg und im Gebiet Leningrad.
Bei der Festnahme beschlagnahmten die FSB-Mitarbeiter nach eigenen Angaben einen selbst gebauten Sprengsatz mit fünf Kilogramm Sprengstoff sowie ein Smartphone mit Nachrichtenverläufen mit Mitgliedern der Organisation.
Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen des illegalen Erwerbs und Besitzes von Sprengstoffen sowie wegen versuchter Sabotage eingeleitet. Ein Gericht ordnete Untersuchungshaft an. Der Festgenommene habe seine Schuld eingestanden und kooperiere mit den Ermittlern, teilte der FSB mit.
DVR und Gebiet Rjasan: Fünf Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen
In der Volksrepublik Donezk (DVR) sind bei ukrainischen Drohnenangriffen in den Städten Donezk und Gorlowka sowie im Gebiet Rjasan insgesamt fünf Menschen verletzt worden.
In Donezk wurden im Kuibyschew-Bezirk bei nächtlichen Drohnenangriffen ein Mann und zwei Frauen verletzt. Zudem wurden in sieben der neun Stadtbezirke Schäden registriert. Betroffen sind Wohnhäuser, medizinische und Bildungseinrichtungen, ein Gastronomiebetrieb sowie zivile Fahrzeuge. Dies teilte Bürgermeister Alexei Kulemsin mit.
In Gorlowka wurde ein Zivilist verletzt, als eine ukrainische Drohne ein Auto im Zentral-Stadtbezirk traf. Dies erklärte Bürgermeister Iwan Prichodko.
Auch im Gebiet Rjasan gab es einen Verletzten. Die Region sei in der Nacht massiv von ukrainischen Drohnen angegriffen worden, teilte Gouverneur Pawel Malkow mit. Der Verletzte werde medizinisch versorgt.
Charkow: Russische Streitkräfte greifen Heizkraftwerk und Lokomotiven an
Russische Bedienmannschaften von "Geran"-Drohnen haben in Charkow Eisenbahnlokomotiven, ein Produktionsgebäude des Heizkraftwerks Nr. 2 (TEZ-2) sowie ein Lagergebäude getroffen. Letzteres wurde zur Montage und Vorbereitung von Kampfdrohnen genutzt. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit und veröffentlichte Aufnahmen der Treffer.
Laut dem Ministerium führten die Bediener der Angriffsdrohnen der selbstständigen Brigade "Warjag" der Truppen für unbemannte Systeme die Angriffe im Hinterland der Ukraine aus. Das Ziel sei gewesen, die Logistikmöglichkeiten der ukrainischen Streitkräfte zu beeinträchtigen und strategische Objekte zu treffen. Das Ministerium erklärte zudem, dass die Angriffe auf Transport- und strategische Objekte die Möglichkeiten der ukrainischen Streitkräfte zur Durchführung von Kampfhandlungen erheblich einschränken.
Russische Armee trifft Logistikterminal und Frachtschiff des Gegners
In der vergangenen Nacht habe die russische Armee ihre Angriffe mittels Drohnen auf Objekte des ukrainischen Energiesektors, Logistikzentren sowie auf Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Der Militärbehörde zufolge wurden folgende Ziele getroffen:
- ein Logistikterminal des Unternehmens Nowaja Potschta in der Ortschaft Nowy Korotytsch im Gebiet Charkow,
- ein Umspannwerk im Gebiet Dnjepropetrowsk,
- ein Frachtschiff 52 Kilometer südwestlich von Odessa, das Kriegsmaterial an Bord hatte.
Gebiet Belgorod: Sechs Tote und 13 Verletzte bei ukrainischen Angriffen
Bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod sind innerhalb von 24 Stunden fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind. 13 weitere Menschen wurden verletzt. Zudem wurde bekannt, dass bereits am 3. November ein Mann bei einem Angriff im Bezirk Schebekino ums Leben gekommen war. Dies teilte Gouverneur Alexander Schuwajew mit.
Unter den Verletzten ist auch eine Frau, die sich am Mittwoch im Städtischen Krankenhaus vorstellte. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs hatte sie bei einem Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in Belgorod am 3. November ein Knalltrauma erlitten.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 500 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 496 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow, Tula, den Regioneb Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres zerstört.
4.11.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
RT DE-Exklusiv: Kampf um den Himmel – Russische Drohnenpiloten an der Front
Drohnen spielen bei den Kampfhandlungen in der Ukraine eine immer wichtigere Rolle. Russische Einheiten setzen zunehmend auf moderne FPV-Abfangdrohnen, um ukrainische Fluggeräte wie die gefürchtete "Baba Jaga" auszuschalten und ihre Bodentruppen zu schützen.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Russlands Luftabwehr schießt weitere Drohnen ab
Im Verlauf des heutigen Mittwochs haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 46 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Samara, Saratow, Swerdlowsk, Tjumen, Uljanowsk, Moskau, Perm sowie den Teilrepubliken Bschkortostan, Krim und Tatarstan zerstört.
Drei Tote nach ukrainischem Drohnenangriff auf Bus im Gebiet Belgorod
Drei Menschen, darunter ein achtjähriges Kind, sind beim Angriff einer ukrainischen Drohne auf einen Kleinbus im Gebiet Belgorod ums Leben gekommen. Alexandr Schuwajew, Oberhaupt der Region, berichtet dazu:
"Beim Dorf Soldatskoje im Kreis Rakitnoje hat eine Drohne des ukrainischen Militärs gezielt einen zivilen Kleinbus angegriffen. Ukrainische Terroristen griffen den Wagen, in dem sich einfache Menschen befanden, kaltblütig an. Ein Mann, eine Frau und ein kleiner Junge erlagen noch vor der Ankunft des Krankenwagens am Unglücksort ihren Verletzungen."
Zuvor hatte der Einsatzstab des Gebiets Belgorod mitgeteilt, dass bei ukrainischen Angriffen im Laufe des heutigen Mittwochs fünf Menschen durch ukrainische Drohnenangriffe verletzt wurden.
Peskow benennt russische Vertreter bei Treffen mit Melania Trump
Der Vorsitzende des Fonds für Direktinvestitionen, Kirill Dmitrijew, und die Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa werden Russland bei dem kommenden Treffen mit der First Lady der USA, Melania Trump, vertreten. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow und weist dabei auf die Visa-Frage hin:
"Wenn sich, sagen wir, die gesamte Logistik fügt, dann werden Jana Lantratowa und Kirill Dmitrijew dabei sein."
Die vollständige Zusammensetzung der russischen Delegation für die Gespräche in Abu Dhabi wird später bekannt gegeben, führt Peskow aus. Vertreter Russlands, der Ukraine und der USA befassen sich mit den Fragen der Sicherheitsgarantien, Einzelheiten werden hinter verschlossenen Türen erörtert.
Kiews Todesliste Mirotworez veröffentlicht Personendaten des gefolterten 14-Jährigen
Der 14-jährige Alexei Pekur, dessen Aufnahmen nach seiner Folter durch ukrainische Militärs im Privatgefängnis in Petropawlowskaja Borschtschagowka um die Welt gingen, ist in der "demokratischen Ukraine" zum Staatsfeind erklärt worden. Pekur wurde auf die berüchtigte Internet-Todesliste Mirotworez aufgenommen, die seit 2014 Personendaten von tatsächlichen und vermuteten Gegnern und Kritikern des Maidan-Regimes, darunter Kindern, veröffentlicht.
In dem entsprechenden Eintrag heißt es, dass Pekur die "Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und Mobilmachungsmaßnahmen im Interesse der russisch-faschistischen Invasoren" unterminiert, zu "Angriffen auf ukrainisches Militärpersonal" aufgerufen und die "gesetzmäßige Tätigkeit der Verteidigungskräfte der Ukraine" behindert haben soll.
Auch die Personendaten der Eltern des 14-Jährigen wurden auf Mirotworez veröffentlicht, wo ihnen "Vernachlässigung ihrer Elternpflichten bei der Erziehung von Minderjährigen" angelastet wird.
Notärztin, die zu ukrainischem Foltergefängnis fuhr, verhaftet und auf Todesliste gesetzt
Die ukrainische Medizinerin Walentina Molodaja, die am Abend des 2. November mit ihrem Krankenwagen als eine der ersten zum Foltergefängnis der neonazistischen Asow-Brigade im Kiewer Vorort Petropawlowskaja Borschtschagowka gefahren war, ist von einem ukrainischen Gericht in Untersuchungshaft genommen worden. Zuvor hatte der in Russland als Terrorist eingestufte Leiter des ukrainischen Präsidialamts, Kirill Budanow, am Abend des 3. November die Festnahme der 49-Jährigen bestätigt.
Gegenüber ukrainischen Medien behauptete Budanow, dass Molodaja mit ihrem Fahrer angeblich mindestens drei Tage vor dem Vorfall "das Objekt" beobachtet habe. Als mögliches Motiv der Medizinerin nannte er "staatsfeindliche Tätigkeit".
Inzwischen wurden Personaldaten von Molodaja auch auf der ukrainische Internet-Todesliste Mirotworez veröffentlicht, wo sie als "professionelle Provokateurin" bezeichnet wird.
Aufnahmen aus dem Gerichtssaal zeigen, wie Molodaja während der Verhandlung von Journalisten unterbrochen wird, die behaupten, dass sie keine Medizinerin sei. Dabei hatte sie entsprechende Ausbildungszeugnisse und Zertifikate vorgelegt. Auf ihrer Facebook-Seite hatte sie noch im Jahr 2025 Aufnahmen veröffentlicht, auf denen sie zu den "100 besten Ärzten der Ukraine" gezählt wird.
AKW Saporoschje: Bislang zwölf Mitarbeiter durch ukrainische Angriffe getötet
Am Dienstag ist eine Mitarbeiterin des Atomkraftwerks Saporoschje ums Leben gekommen. In einer offiziellen Erklärung des Atommeilers hieß es, dass die Frau und ihr Mann mit dem Auto unterwegs waren, als eine Drohne in die Windschutzscheibe einschlug. Die beiden kamen am Ort des Unfalls ums Leben. Sechs Stunden lang konnten Sanitäter wegen bestehender Drohnengefahr nicht zum angegriffenen Auto gelangen.
Vor fünf Tagen wurde ein Schweißer des AKW getötet, als er auf dem Weg zur Arbeit war, lautete die Erklärung weiter. Vor einer Woche wurde ein Bus getroffen, und zwar mitsamt dem Fahrer. Somit hatte das AKW drei Beschäftigte in zwei Wochen verloren. Die Gesamtzahl der getöteten Mitarbeiten stieg auf zwölf.
Auf die Mitarbeiter werde regelrecht gejagt, stellt das AKW fest. Die Einwohner der nächstgelegenen Stadt Energodar werden durch die Angriffe eingeschüchtert.
Gipfeltreffen bei APEC: China bestätigt Gespräche mit Russland und USA
Kommt es beim APEC-Gipfel in China in zwei Wochen zu einem historischen Gipfeltreffen der Präsidenten Russlands, Chinas und der USA? Die chinesische Regierung hat nun entsprechende Gespräche mit Moskau und Washington bestätigt.
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Ministerium für Energie meldet Stromausfälle auf der Krim
Ukrainische Truppen haben in der Nacht einen Angriff auf Objekte der energetischen Infrastruktur in Russland durchgeführt. Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Energie kam es zu Stromausfällen in der Teilrepublik Krim und Sewastopol. Zuständige Dienste beginnen mit den Reparaturarbeiten.
LVR: Zwei Tote, mehrere Verletzte wegen ukrainischer Angriffe
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind zwei Einwohner der Lugansker Volksrepublik (LVR) durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, berichtet Leonid Passetschnik, der Leiter der Region. Ihm zufolge handelt es sich bei einem der Verstorbenen um einen Mitarbeiter des Katastrophenschutzes. Außerdem wurden sechs Menschen verletzt.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die Streitkräfte der Ukraine haben im Laufe des Tages rund 1.160 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, lautet der tägliche Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- drei gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 102 Kraftfahrzeuge,
- ein Artilleriegeschütz,
- 13 Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Artillerie- und Raketentruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse des Gegners betrieben wurden, Produktionsorte und Depots für Robotersysteme und unbemannte Flugzeuge sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 153 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 972 Drohnen ab.
Ukrainische Flüchtlinge in Deutschland haben wenig Interesse an Rückkehr in die Heimat
Laut einem Medienbericht zeigen ukrainische Flüchtlinge in Deutschland wenig Interesse an einer Rückkehr ins Heimatland. Das geht aus Zahlen des Beratungszentrums für rückkehrwillige Ukrainer (Unity Hub Berlin) hervor, erklärt die Rheinische Post.
Seit der Eröffnung des Zentrums im April 2026 wurden etwa 60 Anfragen bezüglich der Möglichkeiten einer Rückkehr in die Ukraine verzeichnet. Lediglich drei davon kamen von Männern im wehrfähigen Alter.
Dabei erwägt die überwiegende Mehrheit eine Rückkehr erst nach dem endgültigen Ende der Kampfhandlungen und der Stabilisierung der Sicherheitslage in der Ukraine.
Auch laut einem Bericht der Europäischen Asylagentur vom März 2026 waren nur rund 20 Prozent der befragten Ukrainer in Deutschland rückkehrwillig.
Deutschland bleibt inzwischen eines der wichtigsten Aufnahmeländer für die Ukrainer. Ende August 2026 standen rund 4,43 Millionen Menschen aus der Ukraine in der EU unter vorübergehendem Schutz. Knapp 1,3 Millionen von ihnen lebten in Deutschland.
Medien: Junge aus Geheimgefängnis bei Kiew erzählt von Misshandlung
In den sozialen Medien zirkulieren Videoaufnahmen, auf denen ein Jugendlicher behauptet, er sei der Junge, der vor Kurzem im Keller eines Privathauses bei Kiew entdeckt worden ist.
Der 14-Jährige befindet sich nach eigenen Angaben in einem Krankenhaus. Er habe Schnittwunden an den Fingern und Schmerzen an einer Rippe, das Gehen falle ihm schwer.
Zusammen mit seinen Freunden sei er auf den Zaun um das Haus geklettert. Ein Mann habe den Feuerlöscher auf sie gesprüht, es seien Steine nach ihnen geworfen worden.
Als er kurz daraufhin zurück auf dem Zaun gewesen sei, habe er mehrere Personen mit Schaufeln gesehen, diese sollen dann Ziegelsteine nach ihm geworfen haben. Schließlich sei er zu Boden gestürzt, dann habe man ihn ins Gebäude gezerrt und dort verprügelt.
Des Weiteren zitieren ukrainische Medien den Jungen so:
"Eine Frau kam herein. Sie hat mich sehr gut beruhigt. Sie sagte, alles sei in Ordnung und mir werde nichts mehr zustoßen."
Dann habe Kirill Budanow, der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, das Gebäude betreten. Nach einem kurzen Gespräch sei der Junge nach außen geführt und an Rettungskräfte übergeben worden.
Politico: EU- und US-Vertreter beraten über Gespräche in Abu Dhabi
Vertreter der EU, der USA, der NATO sowie Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens kommen am Mittwoch in Brüssel zusammen, um die bevorstehenden Dreiergespräche zur Ukraine in Abu Dhabi zu erörtern, berichtet Politico. Zudem stehe der Wiederaufbau der Ukraine an der Tagesordnung.
Dabei bestünden weiterhin Meinungsverschiedenheiten zu einzelnen Aspekten einer möglichen Einigung, während Europa mit dem Vorgehen der US-Delegation teilweise unzufrieden sei.
Des Weiteren berichtet Politico über EU-Pläne, zusätzliche Mittel von Kanada, Großbritannien, Japan und Norwegen zu erhalten, um den Finanzbedarf der Ukraine zu decken. Für das Jahr 2027 habe Kiew weitere 70 Milliarden Euro angefordert, zusätzlich zu dem bereits vereinbarten Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro.
Ukraine greift Gebiet Belgorod an – mehrere Verletzte, darunter Kinder
Ukrainische Truppen haben binnen 24 Stunden insgesamt 89 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, berichtet Gouverneur Alexander Schuwajew. Die Flugabwehr schoss 149 unbemannte Flugzeuge ab.
Im Ergebnis der Angriffe wurden dem Gouverneur zufolge sechs Zivilisten verletzt. Bei drei von ihnen handelt es sich um Kinder.
Donezk meldet einen Toten und mehrere Verletzte nach nächtlichen Drohnenangriffen
Ukrainische Truppen haben Donezk unter Beschuss genommen. Bürgermeister Alexei Kulemsin berichtet über den Drohnenangriff auf eine Tankstelle. Nach seinen Angaben kam dabei ein Busfahrer ums Leben. Außerdem wurden drei Busfahrer verletzt. Bei einem weiteren Drohnenangriff erlitt ein Mann Verletzungen.
Zudem attackierte die Ukraine in der Nacht das Büro eines Telekommunikationsunternehmens, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Auch eine Kirche, mehrere Wohnhäuser und Pkw sowie Geschäftsgebäude kamen zu Schaden.
Bis zu zwölf Jahre Haft: Ukraine verfolgt Mann wegen sowjetischer Lieder
Ein Gericht in Nikolajew hat einen Mann für 60 Tage in Untersuchungshaft genommen. Er soll bei einer Feier zum Tag des Sieges sowjetische Lieder und bei späteren Konzerten russische Musikstücke aufgeführt haben. Ihm drohen bis zu zwölf Jahre Haft.
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Gericht in Moskau ordnet Festnahme eines ukrainischen Militärs an
Ein Gericht in Moskau hat Oleg Netschajew, den ehemaligen ersten stellvertretenden Kommandeur der ukrainischen Sondereinsatzkräfte, in Abwesenheit festgenommen, erklärt die Nachrichtenagentur TASS mit Verweis auf Gerichtsunterlagen. Dem Ukrainer werde der Einsatz verbotener Mittel und Methoden der Kriegsführung vorgeworfen.
Zuvor berichtete das russische Ermittlungskomitee über den Verdacht gegen Netschajew, auch Alexander Ustimenko, den Kommandeur der Spezialeinheit des Inlandsgeheimdienstes SBU. Die beiden Militärs übten die Gesamtführung der ukrainischen Streitkräfte während der Kampfhandlungen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk aus. Im Ergebnis ihrer Aktionen seien 692 Menschen, unter ihnen 35 Kinder, getötet oder verletzt worden.
Flugabwehr zerstört mehr als 700 ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der Nacht 709 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden die Drohnen über 15 Regionen Russlands sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Bericht: NATO überdeckt ihren Ansatz gegenüber Russland
Laut einem Bericht des Wall Street Journal überdenkt die NATO ihren Ansatz gegenüber Russland, einschließlich der Aufhebung von Beschränkungen und der Durchführung von Angriffen gegen Ziele tief auf russischem Gebiet.
Im Juni sollen Vertreter der NATO das erste Symposium in der Geschichte des Bündnisses zu dem Thema durchgeführt haben, das noch vor Kurzem kaum einer der Teilnehmer offen anzusprechen gewagt hätte.
Der neue Ansatz sehe nicht nur Angriffe auf Truppen vor, sondern auch auf Militärbasen, Depots und Industrieanlagen im Hinterland. Ein Schlüsselelement seien hochpräzise Waffen, sowohl kostspielige als auch günstigere Systeme.
Russland trifft Umspannwerke und einen Frachter des Gegners
In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte zwei Umspannwerke in den Gebieten Kiew und Schitomir getroffen, heißt es in einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau.
Zudem wurde im Schwarzen Meer etwa 8 Kilometer südwestlich von Odessa ein Frachter angegriffen. Das Schiff transportierte militärische Güter für die Armee der Ukraine.
3.11.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Folterkammern in der Ukraine: Selenskijs Präsidialamtsleiter Budanow räumt Existenz ein
Alles fing mit einer wütenden Menge an: Nahe Kiew kam es zu energischen Protesten gegen ein Folterlager des Asow-Bataillons. Nun räumte Wladimir Selenskijs Präsidialamtsleiter Kirill Budanow auch noch lapidar ein, dass es sich dabei keineswegs um eine Ausnahme handelt. Auch Russland nahm dazu inzwischen Stellung.
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Menschenrechtsaktivistin spricht von Tausenden Geheimgefängnissen in Ukraine
In der Ukraine gebe es Tausende geheime Gefängnisse und Folterkammern. Dort würden Menschen festgehalten, die sich weigerten, in den Krieg zu ziehen, sowie zunehmend auch Bürger, die mit der Politik der Führung in Kiew nicht einverstanden seien. Dies erklärt die russische Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende der internationalen Friedensbewegung "Frauen-Dialog" Jelena Semerikowa RIA Nowosti:
"Sie befinden sich in Industriegebieten, Garagen und Kellern. Wir hatten Zeugen, die wie durch ein Wunder überlebt und über die ihnen zugefügten Folterungen ausgesagt haben. Die Folter ist von unvorstellbarer Brutalität."
Es sei ein Glücksfall, dass die Folterkammer entdeckt und der Fall öffentlich gemacht worden sei. Solche Orte würden normalerweise sorgfältig verborgen gehalten. Die dort gefangen gehaltenen Menschen gerieten in die Hände von "Schlägern und Banditen", erklärt Semerikowa. Früher seien vor allem Kriegsgefangene sowie Menschen festgehalten worden, denen die Behörden in Kiew eine prorussische Haltung vorgeworfen hätten. Inzwischen seien jedoch auch immer mehr einfache ukrainische Bürger betroffen, die sich beispielsweise weigern, in den Krieg zu ziehen.
"Wenn wir früher vor allem über die Misshandlung unserer gefangenen Soldaten gesprochen haben, geht es jetzt immer häufiger um einfache ukrainische Bürger, die den Wunsch der Behörden, Menschen in den sicheren Tod zu schicken, nicht unterstützen."
Laut der Menschenrechtsaktivistin gibt es solche Folterstätten in der Ukraine seit 2014, und russische Behörden hätten wiederholt auf das Thema aufmerksam gemacht.
SBU wirft Ex-Sprecherin Mendel Hochverrat vor
Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hat gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft Anklage wegen Hochverrats gegen Julia Mendel erhoben. Sie war die Pressesprecherin des Anführers des Kiewer Regimes Wladimir Selenskij. Dies teilt der SBU am Dienstag mit.
Die Vorwürfe wurden in Abwesenheit der Beschuldigten erhoben. Laut dem Geheimdienst hätten Ermittlungen und entsprechende Gutachten ergeben, dass Mendel die Ukraine mit ihren öffentlichen Äußerungen und Beiträgen in sozialen Netzwerken auf internationaler Ebene diskreditiere. Mendel hält sich derzeit nicht in der Ukraine auf.
Zuvor hatte sie in einem Interview mit dem US-Journalisten Tucker Carlson erklärt, Selenskij sei eines der größten Hindernisse auf dem Weg zum Frieden. Außerdem hatte sie behauptet, dass Menschen in der Ukraine wegen Kritik am Präsidenten an die Front geschickt würden. Selenskij hat laut Mendel gesagt, er brauche eine Propaganda wie die von Joseph Goebbels. Mendel bezeichnete Selenskij als Diktator, der dauerhaft an der Macht bleiben wolle.
Die "Folterkammer" des Neonazi-Bataillons Asow: Wie sich der Skandal über Nacht entfaltete
Eine wütende Menschenmenge versuchte in einem Vorort von Kiew, eine Einrichtung des neonazistischen Asow-Bataillons zu stürmen. Dem Bataillon wird vorgeworfen, in dem Gebäude Dutzende Männer festgehalten und misshandelt zu haben. Wladimir Selenskijs engster Berater griff persönlich ein, um die aufgebrachte Menge vor Ort zu beruhigen.
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Saporoschje: Zwei Tote bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto
Bei einem Drohnenangriff auf ein fahrendes ziviles Fahrzeug sind zwei Menschen getötet worden, darunter eine Mitarbeiterin des Kernkraftwerks Saporoschje. Dies teilt die Pressestelle des AKW mit. Nach Angaben des Kraftwerks handelt es sich bereits um den dritten Mitarbeiter, der innerhalb der vergangenen zwei Wochen getötet wurde, und um den 13. seit April dieses Jahres. Das Kraftwerk und seine Satellitenstadt Energodar würden regelmäßig von ukrainischen Streitkräften beschossen, heißt es weiter. Solche Angriffe stellten eine unmittelbare Gefahr dar und zeugten von einer Missachtung der Grundsätze der nuklearen Sicherheit.
Merz will Deutsche von weiterer Unterstützung der Ukraine überzeugen
Bundeskanzler Friedrich Merz wirbt dafür, dass die deutsche Bevölkerung die weitere Unterstützung der Ukraine mitträgt. Die Hilfe solle so lange fortgesetzt werden, bis der Krieg beendet sei. Dies erklärt Merz am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij:
"Wir halten Kurs auf Frieden für die Ukraine und für Sicherheit in ganz Europa. Und lassen Sie mich dies noch einmal ausdrücklich sagen, wir unterstützen die Ukraine aus unserem Interesse. Wir tun es, weil es für unsere Sicherheit und die Friedensordnung in ganz Europa wichtig ist. Und ich werbe auch dafür, dass dies die Mehrheit der Deutschen versteht, dass wir dies tun. Wir tun es aber auch aus der tiefen Überzeugung, dass militärische Gewalt in Europa nicht zu einer Veränderung der Grenzen führen darf."
Auf die Frage, was Deutschland darüber hinaus für die Ukraine tun könne, erklärt Merz, die Bundesrepublik leiste bereits "sehr viel". Deutschland sei zudem das Land, das den größten Beitrag zur Unterstützung der Ukraine erbringe.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen in Deutschland. Ralph Niemeyer, der Vorsitzende des Deutschen Rates für Verfassung und Souveränität, hatte zuvor RIA Nowosti erklärt, viele Deutsche seien unzufrieden mit den regelmäßigen Reisen der Regierungsspitze nach Kiew und den Geldtransfers an die Ukraine. Das Geld werde im eigenen Land benötigt. Seinen Worten zufolge ist vielen Menschen bewusst, dass die Unterstützung Kiews Kürzungen bei der Gesundheitsversorgung, den Renten und der Instandhaltung der Infrastruktur nach sich ziehe.
"Alle Europäer tragen Verantwortung" – Merz will weiteres Geld für Kiew eintreiben
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Dienstag in Berlin Gespräche mit dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij geführt. Bei der anschließenden Pressekonferenz bekräftigte Merz erneut seine "unverminderte" Unterstützung für die Ukraine.
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LVR: 19-jähriger Musiker bei ukrainischem Drohnenangriff auf Bus getötet
Bei einem Drohnenangriff auf einen Linienbus in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ist am 2. November ein 19-jähriger Musiker ums Leben gekommen. Dies teilte die Pressestelle der Lugansker Philharmonie mit. Bei dem Opfer handelt es sich um Denis Gontscharow, einen Musiker des Akademischen Sinfonieorchesters der Philharmonie, der dort die Kontrabassgruppe verstärkte. Am Montag hatte LVR-Chef Leonid Passetschnik mitgeteilt, dass bei einem Angriff auf einen Linienbus auf der Strecke Lugansk–Simogorje ein Mensch getötet und acht weitere verletzt worden seien.
Bei einem weiteren Angriff auf einen Kleinbus im Dorf Wwedenskaja Gotnja, Bezirk Rakitjanskoje, Gebiet Belgorod, wurden vier Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Dies teilte Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Ein zehnjähriges Mädchen und ein 16-jähriger Jugendlicher erlitten Splitterverletzungen an den Beinen. Bei einer Frau und einem fünfjährigen Mädchen wurden zunächst Knalltraumata diagnostiziert. Die Verletzten werden in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. Für weitere Untersuchungen sollen sie in Kliniken nach Belgorod gebracht werden.
Kreml: Zwangsrekrutierte Ukrainer können sich russischen Truppen ergeben
Der Kreml wundert sich nicht über das Ausbleiben von Reaktionen westlicher Menschenrechtsorganisationen auf den Fall eines Hauses nahe Kiew, in dem Männer mutmaßlich gefoltert worden sein sollen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RBC berichtet:
"Das überrascht nicht, das ist durchaus natürlich. Die europäischen Institutionen tun alles in ihrer Macht Stehende, um ihre Schützlinge vor solchen Skandalen zu bewahren."
Auf die Frage, ob Russland den zwangsrekrutierten Ukrainern helfen könne, erinnerte er daran, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sich ergeben könnten.
"Offensichtlich ist Folgendes: Das Kiewer Regime hat Schwierigkeiten Leute zu finden, die weiterhin bereit sind, für die Interessen dieses Regimes zu kämpfen. Es gibt nicht genügend Menschen für die Mobilisierung, sehr viele Deserteure und zahlreiche Schwerverletzte. Diese Probleme mit dem Personalbestand sind nicht nur unseren Fachleuten, sondern auch Beobachtern weltweit bekannt."
Peskow betonte zudem, dass das Ausmaß dieser Probleme nach Einschätzung von Experten weiter zunehmen werde.
Selenskij bestätigt ukrainische Cyberattacke auf App des russischen Katastrophenschutzministeriums
Die Ukraine hat einen Cyberangriff auf die App des russischen Katastrophenschutzministeriums durchgeführt. Dabei wurden gefälschte Informationen an die Bevölkerung verbreitet. Dies bestätigte der Anführer des Kiewer Regimes Wladimir Selenskij in einem Interview für den US-Sender PBS.
Auf die Frage des Journalisten, ob die Ukraine für die Cyberattacke verantwortlich sei, antwortete Selenskij:
"Ja, das stimmt."
In der Nacht zum 2. November hatte das Ministerium mitgeteilt, dass seine mobile App Ziel eines massiven Cyberangriffs geworden sei. Später erklärte die Behörde, der Angriff habe das Warnsystem für die Bevölkerung nicht beeinträchtigt. Dieses funktioniere weiterhin normal.
Die Bevölkerung werde über die wichtigsten Kanäle gewarnt: regionale und kommunale Warnsysteme wie Sirenen und Lautsprecher, SMS sowie Fernseh- und Rundfunksender. Die mobile App sei lediglich ein zusätzlicher Informationsdienst.
Das Ministerium teilte später mit, eine Sicherheitslücke in der App entdeckt zu haben, die der Angreifer ausgenutzt habe. In derselben Nacht war auch die offizielle ukrainische App "Luftalarm" gehackt worden.
Russisches Verteidigungsministerium meldet Angriffe auf Logistikzentrum und Frachtschiff
Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mit Drohnen auf Logistikzentren und Schiffe fort, die zur Lieferung militärischer Güter an die ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.
Am heutigen Nachmittag wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ein Logistikzentrum des ukrainischen Postdienstleisters "Nowaja Potschta" in der Stadt Berditschew im Gebiet Schitomir getroffen. Auf dem Gelände seien Militärgüter gelagert und verteilt worden, die westliche Staaten an die ukrainischen Streitkräfte liefern.
Zudem sei im Schwarzen Meer, 24 Kilometer südlich von Odessa, ein Frachtschiff getroffen worden, das militärische Ausrüstung und Güter mit doppeltem Verwendungszweck in die Ukraine transportiert habe.
Kiew zeitweise ohne Wasserversorgung nach Schäden an Energieanlagen
In Kiew ist die Wasserversorgung vorübergehend ausgefallen. Grund dafür sind Schäden an Energieanlagen. Dies teilte das Versorgungsunternehmen Kiewwodokanal am Dienstag mit. Durch die Schäden an den Energieanlagen hätten die wichtigsten Anlagen der Wasserversorgung von Kiewwodokanal aktuell keinen Strom. Wann die Versorgung wieder aufgenommen werden kann, ist bislang nicht bekannt.
Selenskij schließt Einladung Putins nach Kiew und Telefonat aus
Bei seinem Besuch in Deutschland erklärte der Anführer des Kiewer Regimes Wladimir Selenskij, er habe nicht vor, Wladimir Putin nach Kiew einzuladen. Eine solche Einladung halte er für sinnlos. Ebenso äußerte er sich zu dem Vorschlag, ein Treffen in Moskau abzuhalten. Dies berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Selenskijs Aussagen bei der Pressekonferenz in Berlin. Er sagte:
"Eine Einladung, die nicht angenommen wird, ist destruktiv."
Auch ein Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten lehnte er ab. Er wolle sich keine "Geschichtsvorlesungen" anhören, begründete er seine Haltung. Zugleich betonte Selenskij, dass ein persönliches Treffen notwendig sei, um den Krieg zu beenden. Der erste Schritt müsse eine Waffenruhe sein.
Bereits zuvor hatte er erklärt, zu einem persönlichen Treffen mit Putin auf neutralem Gebiet bereit zu sein. Kiew und Moskau schloss er dabei als mögliche Gesprächsorte aus. Darüber berichtete die Tagesschau im Juni 2026.
Duma-Abgeordneter: Folter in der Ukraine zeugt von einem Wiederaufleben der Inquisition
Die Folter und Misshandlung von Menschen in der Ukraine zeugen vom Wiederaufleben der Inquisition unter dem derzeitigen Kiewer Regime. Dies erklärte Michail Scheremet, Duma-Abgeordneter aus der Republik Krim, gegenüber RIA Nowosti:
"Das Selenskij-Regime hat alle Grenzen der Menschlichkeit und des Zulässigen überschritten. Es misshandelt, vernichtet und foltert gezielt die eigene Bevölkerung. In der Ukraine erleben wir ein Wiederaufleben der Inquisition in ihren schrecklichsten Ausprägungen."
Für die westlichen Staaten sei es an der Zeit, die Augen zu öffnen und die Gesetzlosigkeit sowie die Misshandlungen in der Ukraine nicht länger zu ignorieren, fügte er hinzu.
Zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt, der Skandal um die Entdeckung eines Folterkellers nahe Kiew habe internationale Aufmerksamkeit erregt. Am 2. November hatte sich in Petropawlowskaja Borschtschagowka im Gebiet Kiew eine Menschenmenge vor einem Haus versammelt, in dessen Keller Menschen Medienberichten zufolge festgehalten und misshandelt worden sein sollen.
Miroschnik: 40 Tote bei ukrainischen Angriffen auf russische Regionen binnen einer Woche
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf russische Regionen sind in der vergangenen Woche 40 Zivilisten getötet worden, darunter drei Kinder. Weitere 191 Menschen, darunter neun Minderjährige, wurden verletzt. Dies teilte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.
Die meisten zivilen Opfer wurden demnach in den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Saporoschje, Kursk und Cherson sowie in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk registriert. Insgesamt hätten die ukrainischen Streitkräfte innerhalb einer Woche 8.300 verschiedene Munitionseinheiten gegen zivile Einrichtungen in Russland eingesetzt.
Bund fordert 200 Millionen Euro Ukraine-Winterhilfe – Selenskij erneut in Berlin
Der Anführer des Kiewer Regimes, Wladimir Selenskij, kommt nach Berlin zu Gesprächen mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Die deutsche Regierungskoalition fordert laut Medien vom Bundestag die Freigabe zusätzlicher finanzieller Unterstützung für Kiew.
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London und Paris bereiten Truppeneinsatz in der Ukraine vor
Großbritannien und Frankreich bereiten ein multinationales Truppenkontingent vor, das nach Ende der Kampfhandlungen und auf Einladung Kiews in der Ukraine stationiert werden soll. Wie The Guardian und Sky News berichten, sollen die Soldaten bei Angriffen russischer Kräfte zurückschießen dürfen. Dies gilt auch für die Abwehr von Drohnenangriffen. Das Kontingent soll ausschließlich defensiv agieren und keine eigenständigen Offensivoperationen durchführen.
Die Vorbereitungen werden bei der Militärübung "Koalicja" vom 9. bis zum 22. November in Polen erprobt. Daran nehmen rund 2.800 Soldaten aus elf Staaten, darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Polen und die Türkei, teil.
London betont, dass es sich nicht um einen klassischen Friedenseinsatz handelt. Die multinationalen Streitkräfte sollen die Sicherheit der Ukraine unterstützen und zum Wiederaufbau ihrer Armee beitragen. Sie sollen weder Friedenssicherungsaufgaben übernehmen noch die Einhaltung eines Waffenstillstands überwachen.
Bloomberg: USA wollen von NATO-Verbündeten mehr Geld für Waffenlieferungen an Ukraine verlangen
Washington hat einige NATO-Verbündete bereits vor einer möglichen Erhöhung ihrer Beiträge zum PURL-Programm gewarnt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Über das Programm kaufen europäische Staaten und Kanada US-Waffen für die ukrainischen Streitkräfte.
Eine zusätzliche Finanzierungsforderung könnte schon im November gestellt werden. Zugleich wird das Defizit zur Finanzierung bereits genehmigter Waffenlieferungen auf rund zwei Milliarden US-Dollar geschätzt.
Die US-Seite liefert weiterhin Waffen an die Ukraine, ohne den vollständigen Eingang der Zahlungen ihrer Verbündeten abzuwarten. Sollten weitere Lieferpakete genehmigt werden, könnte sich die bestehende Finanzierungslücke noch vergrößern.
Washington wolle damit die Kosten für weitere US-Waffenlieferungen an die Ukraine zunehmend den europäischen Verbündeten übertragen und zugleich den bestehenden Mechanismus der Militärhilfe aufrechterhalten, heißt es.
Witkoff enthüllt Themen der Gespräche zwischen USA, Russland und Ukraine in Abu Dhabi
Laut dem US-Sondergesandten Steve Witkoff werden die trilateralen Gespräche zum Ukraine-Konflikt Anfang nächster Woche in Abu Dhabi stattfinden. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Sicherheitsgarantien und mögliche Schritte zur Beilegung des Konflikts.
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Ukrainische Angriffe auf LVR fordern sechs Todesopfer
Bei ukrainischen Angriffen auf die Volksrepublik Lugansk sind innerhalb eines Tages sechs Zivilisten getötet worden, darunter zwei Jugendliche. Weitere 20 Menschen wurden verletzt. Das teilt Republikchef Leonid Passetschnik mit.
Im Bezirk Nowoaidar traf demnach ein ukrainischer Angriff einen Pkw mit Jugendlichen. Dabei kamen 14 und 16 Jahre alte Jungen ums Leben, ein 18-Jähriger wurde verletzt. Auf der Landstraße zwischen Perwomaisk und Stachanow wurden zwei Schwestern im Alter von 34 und 39 Jahren bei einer Attacke gegen ihr Auto getötet. Im Bezirk Swerdlowsk kam ein Mann bei einem ukrainischen Angriff auf Beschäftigte ums Leben, die Reparaturarbeiten am Stromnetz durchführten. Drei weitere Mitarbeiter wurden verletzt.
Weitere Angriffe erfolgten auf Fahrzeuge und Wohnhäuser in den Bezirken Nowoaidar, Kremennaja und Slawjanoserbsk, sie forderten mehrere Verletzte. Insgesamt wurden über dem Gebiet der Republik rund 60 Luftziele durch Luftverteidigungssysteme und mobile Feuergruppen abgeschossen.
Merz empfängt Selenskij, Weidel fordert Aufklärung über Foltervorwürfe
AfD-Chefin Alice Weidel fordert Bundeskanzler Merz auf, den Anführer des Kiewer Regimes Wladimir Selenskij bei seinem Berlin-Besuch mit den Foltervorwürfen gegen die ukrainische Nationalgarde zu konfrontieren. Auch die Korruptionsskandale in Kiew dürften nicht länger ausgeklammert werden.
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Melania Trump kündigt Treffen von Vertretern Russlands und der Ukraine im Weißen Haus an
Die First Lady der USA, Melania Trump, will Vertreter Russlands und der Ukraine im Weißen Haus zusammenbringen. Dies geht aus einer offiziellen Pressemitteilung auf der Webseite des Weißen Hauses hervor. In der Mitteilung heißt es:
"Dieses Ereignis markiert einen außergewöhnlichen Moment in der amerikanischen Geschichte."
Der Mitteilung zufolge will die First Lady am Donnerstag, dem 5. November, um 11 Uhr Ortszeit eine Erklärung zur in Aleschki vereinbarten Waffenruhe abgeben. In der Mitteilung wird aber nicht näher erläutert, auf welcher Ebene die Vertreter beider Länder an dem Treffen teilnehmen werden.
Ukraine leitet Ermittlungen ein: Geheimes Gefängnis für Zwangsmobilisierte bei Kiew
Das ukrainische Staatliche Ermittlungsbüro hat ein Strafverfahren wegen der Einrichtung eines geheimen Gefängnisses für zwangsrekrutierte Soldaten nahe Kiew eingeleitet. Dies teilt die Behörde auf ihrer Webseite mit. Ermittelt wird demnach wegen Überschreitung der Befugnisse oder dienstlichen Vollmachten durch einen Militärbeamten.
Nach Angaben der Behörde sollen die Ermittler die Rechtmäßigkeit der Handlungen aller Beteiligten prüfen. Insbesondere würden sie die Umstände und Bedingungen des Aufenthalts der Soldaten in dem Gebäude klären und Berichte über einen möglichen Einsatz von Gewalt gegen sie überprüfen. Die Behörde bestätigte zudem, dass es während der Auseinandersetzungen vor dem Gebäude zu Schüssen gekommen sei und Polizeidienstfahrzeuge beschädigt worden seien.
Kiew und sechs ukrainische Gebiete führen Notabschaltungen der Stromversorgung durch
Wegen Schäden an Energieanlagen und eines Spannungsabfalls im Hochspannungsnetz wurden in der Hauptstadt Kiew sowie in den Gebieten Kiew, Poltawa, Sumy, Tschernigow, Tscherkassy und Charkow Notabschaltungen der Stromversorgung durchgeführt. Das teilte der stellvertretende Energieminister der Ukraine im Rahmen einer Pressekonferenz mit.
Lukaschenko: Weißrussland hat seit Konfliktbeginn 500.000 Ukrainer aufgenommen
Weißrussland hat seit Beginn des Ukraine-Konflikts rund 500.000 ukrainische Staatsbürger aufgenommen. Dies erklärte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko.
Die Menschen seien ihm zufolge vor dem Krieg geflohen. Viele hätten in Weißrussland eine zweite Heimat gefunden. Zudem seien sie den weißrussischen Bürgern rechtlich gleichgestellt und hätten Zugang zu Arbeitsplätzen, medizinischer Versorgung und Bildung.
Lukaschenko betonte, Weißrussland sei weiterhin bereit, einen Beitrag zur Konfliktlösung zu leisten.
Selenskij in Berlin eingetroffen – Gespräche mit Merz und Steinmeier geplant
Der Anführer des Kiewer Regimes, Wladimir Selenskij, ist in Berlin eingetroffen. Dies teilte er auf seinem Telegram-Kanal und veröffentlichte ein Video von seiner Ankunft.
Geplant sind laut Selenskij Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Im Mittelpunkt der Gespräche sollen die Stärkung der ukrainischen Luftabwehr und die Unterstützung des Energiesektors stehen.
Außerdem will Selenskij dem Beitrag zufolge an der diesjährigen Berliner Sicherheitskonferenz teilnehmen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am 3. November über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Nach Angaben des Ministeriums wurden bei den Kämpfen mehr als 1.105 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 85 Fahrzeuge
- 13 gepanzerte Kampffahrzeuge
- fünf Anlagen für elektronische Kampfführung
- zwei Artilleriegeschütze
- ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Objekte der Hafeninfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt wurden, auf Lagerorte und Startplätze für Drohnen sowie auf 144 vorübergehende Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Außerdem fing die russische Luftabwehr vier Neptun-Marschflugkörper sowie 1.265 Starrflüglerdrohnen ab.
Weißrussland wirbt für schnelle Beilegung des Ukraine-Konflikts
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte auf der IV. Minsker Konferenz zur eurasischen Sicherheit, Weißrussland wolle eine möglichst schnelle friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts. Er sagte:
"Man muss sich zumindest auf etwas Einfaches einigen: aufhören, aufeinander zu schießen. Darauf beruht auch die Position von Weißrussland zur Ukraine. Wir wollen eine möglichst schnelle friedliche Beilegung. Denn die blutige Konfrontation, in die zwei uns befreundete Völker hineingezogen wurden, findet unmittelbar an unserer Grenze statt."
Lukaschenko äußerte zudem die Einschätzung, dass der Konflikt in der Ukraine in den kommenden Monaten beendet werden könnte. Er bestätigte aber auch, dass Russland nun praktisch gegen den gesamten Westen kämpfe, was man in Minsk sehr wohl wisse.
Selenskijs Forderungen könnten Kiew die US-Hilfe kosten
Der zyprische Journalist Alex Christoforou erklärte, die Ukraine könnte die US-Unterstützung verlieren und ohne Patriot-Raketen bleiben. Grund dafür seien die wachsenden Forderungen von Wladimir Selenskij. Diese Einschätzung äußerte Christoforou in einem Video auf YouTube.
Demnach scheine Selenskij nicht zu begreifen, dass es für die Ukraine schlicht keine Patriot-Systeme gebe. Mit seinen Forderungen riskiere er, die USA gegen sich aufzubringen. Die Regierung in Washington könne die Wünsche Kiews nach Luftabwehrwaffen wegen ihrer eigenen knappen Vorräte ohnehin kaum erfüllen, so Christoforou. Auf Dauer drohe, dass die Lieferungen ganz gestrichen werden.
Kreml bestätigt Ukraine-Gespräche nächste Woche in Abu Dhabi
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi bestätigt. Im Gespräch mit Journalisten am Dienstag teilte Peskow mit, dass sich die russische Delegation am 10. und 11. November in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate befinden werde, um an dem dreiseitigen Treffen teilzunehmen.
Als Chefunterhändler der russischen Seite werde nach wie vor Präsidentenberater Wladimir Medinski agieren, führte Peskow weiter aus. Die Mitglieder der Delegation würden die notwendigen Anweisungen vom Staatsoberhaupt erhalten.
Russischer Sonderbotschafter: Geheime Gefängnisse sind in der Ukraine weit verbreitet
In der Ukraine seien geheime Gefängnisse für Zwangsmobilisierte weit verbreitet. Die Führung in Kiew wisse davon. Dies erklärte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Er wies zudem darauf hin, dass es auch zahlreiche solcher ukrainischen Einrichtungen nahe der Kampflinie gebe, die durch ukrainische Militärverbände geschützt würden.
Nach Miroschniks Angaben seien bis zu 70 Prozent der ukrainischen Soldaten zwangsrekrutiert worden. Um sie gefügig zu machen, würden sie eingeschüchtert, misshandelt und geschlagen.
Die Situation werfe aber Fragen nach dem Umgang mit russischen Kriegsgefangenen in der Ukraine auf. Miroschnik sagte dazu:
"Wenn ukrainische Bürger einer solchen Gewalt ausgesetzt sind, wie werden dann die russischen Kriegsgefangenen in den inoffiziellen oder geheimen Gefängnissen behandelt, in denen sie festgehalten werden?"
Selenskij heute in Berlin erwartet
Bundeskanzler Friedrich Merz hat den heutigen Besuch von Wladimir Selenskij in Berlin angekündigt. "Er wird gleich über Mittag wieder bei mir sein", sagte Merz. Das Treffen war aus Sicherheitsgründen vorher nicht angekündigt worden.
Sicherheitsgarantien im Sinkflug: Nur noch das Minimum wird der Ukraine geboten
Die Ukraine verzichtet möglicherweise auf einen NATO-Beitritt und fordert dafür Sicherheitsgarantien nach dem Vorbild von Artikel 5. Doch was steckt hinter dem berühmten Bündnisartikel? Wie verbindlich sind solche Zusagen – und was könnte die Ukraine im Ernstfall tatsächlich von ihnen erwarten?
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wassili Stojakin auf unserer Website.
Russische Luftabwehr fängt in der Nacht 856 ukrainische Drohnen ab
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die Luftabwehr in der Nacht 856 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet abgefangen hat. Demnach wurden die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Wladimir, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula und Jaroslawl, über dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer abgeschossen.
Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden 61-mal angegriffen – zwei Zivilisten verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb der vergangenen 24 Stunden 61-mal angegriffen. Zwei Angriffe erfolgten mit Artillerie, weitere sechs durch den Abwurf von Sprengsätzen von Drohnen. Zudem wurden nach Angaben des Gouverneurs 123 ukrainische Drohnen über dem Gebiet abgeschossen.
Infolge der Angriffe wurden zwei Zivilisten in den Bezirken Waluiki und Schebekino verletzt.
Russische Zala-Drohnen zerstören Pontonbrücke auf dem Frontabschnitt Krasny Liman
Laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat eine Drohne des Typs Zala Z-16, die dem russischen Truppenverband West zugeordnet ist, eine Pontonbrücke im Frontabschnitt Krasny Liman zerstört und somit die Verlegung ukrainischer Reserven unterbunden.
Bei einer routinemäßigen Patrouille wurden demnach Aktivitäten ukrainischer Truppen an einem Gewässer entdeckt. Trotz der Versuche des Gegners, die Ingenieurbauwerke zu tarnen, registrierten Aufklärungsmittel die Wiederherstellung der Pontonbrücke, die für den Transport von Personal und leicht gepanzerten Fahrzeugen vorgesehen war. Anschließend erfolgte ein gezielter Luftschlag, der die Brückenkonstruktion zerstörte. Dadurch wurde zudem die Versorgung der ukrainischen Einheiten in diesem Abschnitt unterbrochen.
Ukraine greift russische Raffinerien wieder an: 124 Drohnen über eine Anlage in Jaroslawl abgewehrt
Die russischen EloKa- und Luftabwehrkräfte haben einen Angriff von 124 ukrainischen Drohnen auf eine Raffinerie in Jaroslawl abgewehrt. Der Gouverneur des Gebiets berichtet weiter, dass die Infrastruktur des Werks beschädigt wurde. Zudem erlitten zwei Mitarbeiter der Raffinerie Splittverletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Durch Trümmer abgeschossener Drohnen wurden auch Autos und Fensterscheiben in mehreren Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern beschädigt.
Luftabwehr zerstört 493 ukrainische Drohnen über dem Großraum Moskau
Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt Moskau, Sergei Sobjanin, berichtet auf seinem Telegram-Kanal, dass zwischen 20:30 Uhr Moskauer Zeit am 2. November und 07:30 Uhr am 3. November 493 Drohnen in Richtung Moskau flogen. Der Großteil wurde demnach von der Luftabwehr an den fernen Linien zerstört. 187 Drohnen wurden auf dem Anflug auf Moskau unschädlich gemacht.
Der Bürgermeister meldete weder Opfer noch Schäden.
Moskau meldet massiven Schlag gegen Energieanlagen und Häfen der Ukraine
Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht nach Angaben des Verteidigungsministeriums Anlagen des ukrainischen Energiesektors massiv angegriffen, die Militärbetriebe und Einrichtungen der ukrainischen Streitkräfte mit Strom versorgen. Dabei kamen hochpräzise land- und luftgestützte Waffen sowie Angriffsdrohnen zum Einsatz. Dem Ministerium zufolge wurden folgende Ziele getroffen:
- das Wärmekraftwerk Ladyschin im Gebiet Winniza
- die Wärmekraftwerke Kriwoi Rog und Pridnjeprowsk im Gebiet Dnjepropetrowsk
- das Wärmekraftwerk Charkow sowie zwei Umspannwerke im Gebiet Charkow
- die Infrastruktur des Hafens von Kilija im Gebiet Odessa, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde
- zwei Frachtschiffe im Hafen Juschny und im Schwarzen Meer, die militärische Ausrüstung und Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte transportiert haben.
Russland trifft ukrainische Lokomotiven in drei Gebieten
Russische Drohneneinheiten haben mit Geran-Drohnen vier Lokomotiven in der Ukraine getroffen. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
Zwei Lokomotiven wurden demnach im Gebiet Sumy, eine im Gebiet Charkow und eine weitere im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das Ministerium veröffentlichte zudem die Aufnahmen des Drohneneinsatzes.
14-Jähriger aus Keller bei Kiew befreit
Ein 14-jähriger verletzter Jugendlicher wurde aus dem Keller eines Hauses bei Kiew evakuiert, in dem die ukrainische Nationalgarde offenbar mobilisierte Soldaten und geflohene Militärangehörige festgehalten haben soll. Darüber berichtete das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua.
Nach Angaben des Portals wurde der Jugendliche mit einer Schaufel geschlagen. Die Augenzeugen beschrieben seinen Zustand als äußerst schlecht. Die Hintergründe seines Aufenthalts auf dem Gelände der Nationalgarde sind bislang nicht offiziell geklärt.
Das Portal veröffentlichte zudem Aufnahmen eines Gesprächs zwischen dem Jugendlichen und dem vor Ort eingetroffenen Leiter des Präsidialamtes der Ukraine, Kirill Budanow. Als dem Jungen ein Mobiltelefon gereicht wurde, zitterte er und fragte Budanow, was er antworten solle.
2.11.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Ukrainischer Angriff auf Bus in LVR – ein Toter, mehrere Verletzte
Ukrainische Truppen haben einen Linienbus in der Lugansker Volksrepublik (LVR) angegriffen, berichtet Leonid Passetschnik, der Chef der Region. Nach seinen Angaben war das Fahrzeug zwischen den Städten Lugansk und Simogorje unterwegs.
Bei der gezielten Attacke kam ein Insasse ums Leben. Acht Menschen wurden verletzt.
Nationalgarde: In Keller bei Kiew wurden Deserteure festgehalten
Unbekannte sollen laut Medienberichten "Dutzende von Männern" im Keller eines Hauses bei Kiew festgehalten und gefoltert haben. Es könnte sich um 25 bis 40 Menschen handeln.
Nach Angaben des Nachrichtenportals Strana erlitt ein Mann einen Wirbelsäulenbruch, vier weitere befinden sich in einem kritischen Zustand. Zudem sei von einem Todesopfer berichtet worden.
Letztendlich sei es Sanitätern gelungen, vier Menschen mit Spuren von Misshandlung zu bergen. Insgesamt sollen mindestens 25 Personen den Keller verlassen haben.
Ferner traf Alexander Piwnenko, der Chef der Nationalgarde der Ukraine, am Ort des Vorfalls ein. Die vier verletzten Männer bezeichnete er als Militärangehörige, die wegen eigenmächtiger Abwesenheit vom Dienstort festgenommen worden seien. Die restlichen Geiseln seien Angehörige der Nationalgarde. Welchen Status diese Personen hatten und in welchem Zustand sie sich im Privathaus befanden, ließ Piwnenko offen.
Auf den Videoaufnahmen, die in den sozialen Medien zirkulieren, ist eine Ärztin zu sehen, die flehend auf den Knien darum bittet, das Haus betreten zu dürfen. Zudem zeigt sie Fotos von Personen, die nach ihren Angaben festgehalten und gefoltert würden.
Bewaffnete Männer, die das Gebäude bewachten, sollen den Sanitätern den Zutritt verweigert haben. Als empörte Anwohner das Tor aufzubrechen versuchten, sei es zu einem Handgemenge gekommen. Gegen sie sei Tränengas eingesetzt worden.
Bericht: Russland neutralisiert zwei ukrainische Offiziere
Russische Truppen haben zwei Offiziere der Streitkräfte der Ukraine neutralisiert, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Quellen. Demnach wurde ein Offizier bei dem Angriff auf ein Objekt der Luftverteidigung in Kiew getroffen. Der zweite Militärangehörige kam durch einen Drohnenangriff ums Leben.
Flugabwehr zerstört mehr als 20 ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 22 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sechs Regionen Russlands vom Himmel geholt.
Fico: Im Dialog mit Russland sind wir echte Vorreiter
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat die Weigerung mehrerer Außenminister, sich beim G20-Treffen in Atlanta mit dem russischen Chefdiplomaten Sergei Lawrow fotografieren zu lassen, am Samstag als "bizarr und kindisch" bezeichnet.
Er erklärte, die Amerikaner hätten das Problem rasch gelöst, indem sie das gemeinsame Gruppenfoto absagten, und betonte zugleich, seine Regierung sei bei der Forderung nach einem Dialog mit Russland "ein Vorreiter".
Fico kündigte an, spätestens am Donnerstag mit Ministern nach Lemberg zu reisen, um die slowakisch-ukrainischen Regierungsberatungen fortzusetzen. Zudem lehnte er die Vermischung von Sport und Politik ab – vor dem Hintergrund der jüngsten Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs, russische Eishockey-Nationalteams wieder zu internationalen Turnieren zuzulassen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Gebiet Belgorod: Ein Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto verletzt
Ukrainische Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Laut dem regionalen Krisenstab schlug eine FPV-Drohne in ein Auto ein. Ein Mann wurde dabei verletzt. Er erhält medizinische Hilfe in einem Krankenhaus in Belgorod.
Kiew dementiert Bericht über Verlegung russischer Militärtechnik nach Aleschki
Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmitri Ljubinez hat die Meldung des britischen Senders Sky News zurückgewiesen, wonach Russland die Waffenruhe in der Region Aleschki zur Verlegung militärischer Ausrüstung nutzte. Während einer Pressekonferenz betont der Beamte:
"Auf dem Video ist deutlich russische Militärtechnik zu sehen, die mit roten Kreuzen gekennzeichnet ist. Diese Militärtechnik wurde zur Minenräumung eingesetzt."
Russische Ombudsfrau: Genaue Zahl der Evakuierten aus Aleschki unbekannt
Die genaue Zahl der Menschen, die im Rahmen der humanitären Mission Aleschki verlassen haben, ist nicht bekannt, teilt die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa auf einer Pressekonferenz. Interfax zitiert die Beamte mit den Worten:
"Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Wir hatten einfach weder die Zeit noch die Möglichkeit, die Menschen zu zählen. Wir haben sie nicht einzeln gezählt."
Laut Lantratowa hatten die Organisatoren 750 Plätze für diejenigen vorgesehen, die Aleschki verlassen wollten. Diese seien jedoch nicht alle belegt gewesen und viele Busse seien nach Abschluss der Evakuierung leer zurückgekehrt.
Zudem hätten sich viele Einwohner nicht getraut, ihre Absicht, das Dorf zu verlassen, im Voraus anzukündigen und sich in die Listen einzutragen. Lantratowa betont:
"In den Listen, die erstellt wurden, war nicht vermerkt, wer wohin fahren wollte, nach Russland oder in die Ukraine. Die Menschen hatten Angst, sie waren verängstigt."
Außerdem hätten sich die Menschen direkt während der Fahrt der Kolonne an die Organisatoren wenden und sich der Evakuierung entweder nach Russland oder in die Ukraine anschließen können.
Experte: Kiew verliert im Oktober fast 36.000 Kämpfer
Im vergangenen Monat hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 36.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners im Oktober beliefen sich auf etwa 35.840 ukrainische Kämpfer und Söldner."
Dem Militärexperten zufolge haben die russischen Einheiten dem Gegner den größten Schaden auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk zugefügt.
Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in diesem Zeitraum fast 28.000 gegnerische Starrflüglerdrohnen, 56 Seeschiffe, 255 Feldartilleriegeschütze, elf Mehrfachraketenwerfer, 174 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 1.100 verschiedene Kampffahrzeuge zerstört habe.
Russische Ombudsfrau meldet keine Verstöße gegen Waffenruhe in Aleschki
Während der humanitären Mission in der Stadt Aleschki im Gebiet Cherson, die am 1. November endete, sei kein einziger Verstoß gegen die Waffenruhe verzeichnet worden. Dies erklärt Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa am Montag bei der Zusammenfassung der Ergebnisse dieser humanitären Operation.
"Ich möchte betonen, dass es keinerlei Zwischenfälle oder Verstöße gegen die Waffenruhe gab. Alles verlief planmäßig."
Peskow: Kiew könnte Waffenruhe in Aleschki zur Umgruppierung seiner Kräfte genutzt haben
Das Kiewer Regime könnte die jüngste Waffenruhe in der Stadt Aleschki im Gebiet Cherson zur Umgruppierung der Streitkräfte genutzt haben. So reagierte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow auf eine Bitte der Journalisten, die Erklärungen des ukrainischen Generalstabs zu kommentieren, wonach die russischen Streitkräfte die Pause in diesem Gebiet angeblich zur Stärkung ihrer Positionen genutzt hätten.
"Solche Fragen sollte man eher an unsere Militärbehörde richten. Man kann jedoch mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass auch die ukrainischen Streitkräfte diese Zeit für entsprechende Umgruppierungen und Ähnliches genutzt haben. Das ist in solchen Situationen eine völlig übliche Praxis."
Frontbericht: Russische Armee greift Montagehallen und Lager für Drohnen an
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 925 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 110 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 115 Kämpfer. Zusätzlich setzten die russischen Soldaten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos und ein Artilleriegeschütz außer Gefecht.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 150 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und 25 Autos getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von bis zu 335 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee elf gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von bis zu 195 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Autos und ein Feldartilleriegeschütz.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf bis zu 20 Soldaten. Außerdem wurden acht Autos zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Montagehallen und Lagerstätten für Drohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 142 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen 658 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 277.381 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.502 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.794 Mehrfachraketenwerfer, 36.859 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 76.161 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
LVR meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen
Das Kiewer Regime setzt Attacken auf die Zivilbevölkerung und zivile Objekte der Volksrepublik Lugansk fort. Wie der LVR-Chef Leonid Passetschnik mitteilt, habe der Gegner das Auto eines Ehepaars angegriffen. Beide Insassen seien verletzt worden, wobei die Frau ihren Verletzungen erlegen sei. Bei einem weiteren Angriff auf einen Lkw habe der Fahrer Verwundungen erlitten.
Infolge der Attacken auf die Stadt Lugansk seien Kommunikationsobjekte beschädigt worden: das Gebäude des großen Internetanbieters Lugakom und das Gebäude der Lugansker Telefongesellschaft. Das historische Stadtzentrum sei ebenfalls Ziel von Drohnenangriffen gewesen: Zivile Infrastruktur, Wohngebäude, ein Lebensmittelgeschäft, eine Musikschule sowie das Stadtmuseum seien dabei getroffen worden, so Passetschnik. Darüber hinaus habe der Gegner gegen kommunale und zivile Infrastruktureinrichtungen, Wohngebäude sowie Fahrzeuge geschlagen.
Laut dem LVR-Chef haben die Luftabwehrkräfte etwa 120 Luftziele über dem Gebiet der Republik abgeschossen.
DVR: Kiew versucht, verlorene Stellungen bei Alexejewo-Druschkowka zurückzuerobern
Die ukrainischen Streitkräfte versuchten, zuvor verlorene Positionen in der Ortschaft Alexejewo-Druschkowka und deren Umgebung zurückgewinnen. Dies erklärt der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin.
"Am Frontabschnitt Druschkowka-Kramatorsk wehren unsere Einheiten Gegenangriffe ukrainischer Verbände ab, die versuchen, ihre zuvor verlorenen Stellungen in Alexejewo-Druschkowka wieder einzunehmen. In der Umgebung der Ortschaft finden sehr heftige Kämpfe statt, aber unsere Kräfte haben die Lage unter Kontrolle."
Selenskij an USA: Gebt uns Patriot-Raketen, und wir stoppen Raffinerie-Angriffe
Die Ukraine sei bereit, die Angriffe auf russische Ölraffinerien – eine zentrale Forderung von US-Präsident Donald Trump – einzustellen, sofern Washington Kiew mit Patriot-Abfangraketen beliefere. Dies erklärt Wladimir Selenskij am Sonntag in einem Gespräch mit Fox News. Ihm zufolge hat er mit Trump und dessen Team mehrfach über dieses Thema gesprochen.
"Wir haben gesagt: Wenn ihr wollt, dass wir keine russischen Raffinerien mehr angreifen, dann muss Russland auch unser Energiesystem nicht mehr angreifen. Eine weitere Alternative wäre: Gebt uns Patriot-Raketen – die Finanzierung dafür werden wir selbst aufbringen."
Sollte Washington die Raketen für einen Monat bereitstellen, würde Kiew die Angriffe auf russische Raffinerien für denselben Zeitraum aussetzen, merkt Selenskij an.
Sacharowa: Kiew macht Jagd auf russische Journalisten
Das Kiewer Regime jage gezielt russische Medienvertreter, erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Die Diplomatin weist darauf hin, dass sich die Sicherheitslage für Journalisten weiter verschlechtert und Kriegskorrespondenten an der Front zu Zielen für Angriffe werden. Ihr zufolge reagieren internationale Organisationen auf solche Attacken nicht angemessen.
"Das Kiewer Regime, berauscht von einem Gefühl der Zügellosigkeit und Straflosigkeit, macht ganz offen Jagd auf Vertreter der russischen Medienlandschaft."
Das blaue Schild mit der Aufschrift "PRESSE" auf der Schutzweste habe früher als eine Art "Schutzbrief" gegen gezielten Beschuss gedient, merkt Sacharowa an. Nun sei es zum "erkennbaren Ziel" für gezielte Angriffe geworden.
"Solche Angriffe sind nach dem humanitären Völkerrecht als Kriegsverbrechen einzustufen."
Moskau werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Täter hinter Verbrechen gegen Journalisten zur Rechenschaft gezogen werden, und dass es die Rechte russischer Medienvertreter in internationalen Organisationen verteidigen werde, so Sacharowa.
FSB vereitelt von Kiew geplante Terroranschläge unter Einsatz von FPV‑Drohnenbrillen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine Reihe von Sabotage- und Terrorakten verhindert, die von ukrainischen Geheimdiensten geplant wurden. Dabei sollten selbst gebaute Sprengvorrichtungen zum Einsatz kommen, die in FPV-Videobrillen für Drohnen eingebaut worden seien. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.
Eine Charge derartiger FPV-Brillen sei von anonymen Wohltätern unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe bereitgestellt worden. Wie es heißt, habe sich ein russischer Militärangehöriger im Gebiet Wolgograd an den FSB gewandt, um zwei dieser FPV-Brillen überprüfen zu lassen, die er als humanitäre Hilfe erhalten hatte. Russische Sprengstoffexperten hätten festgestellt, dass die ukrainischen Geheimdienste anstelle der vorgesehenen Kühllüfter selbst gebaute Sprengvorrichtungen in die FPV-Brillen eingebaut hatten.
Die Sicherheitsbehörden hätten eine weitere Charge derartige Sprengvorrichtungen, die als FPV-Brillen getarnt worden seien, in verschiedenen russischen Regionen sichergestellt. Wie es heißt, habe der Gegner die Brillen über die Russische Post versandt.
Diese Lieferung sollte dann an russische Drohnenpiloten in der Zone der militärischen Sonderoperation gelangen. Die Sprengvorrichtungen sollten beim Einschalten der FPV-Brillen detonieren.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und ein Verletzter
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, ist ein Mann infolge ukrainischer Angriffe getötet worden. Ein weiterer habe Verletzungen erlitten.
Insgesamt seien 15 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet sechsmal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner zweimal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 77 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 8.000 Kämpfer
Im Laufe der Woche hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 8.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 8.310 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden an Personal zugefügt."
Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 6.900 ukrainische Drohnen, elf Seeschiffe, fast 700 verschiedene Kampffahrzeuge, 29 Feldartilleriegeschütze sowie 52 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört habe.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 212 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Kaluga, Tula, Woronesch, Pskow, Orjol, Lipezk, Saratow, Samara, Rjasan, Tambow, Rostow, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres zerstört.
Lager für Neptun-Raketensysteme im Gebiet Odessa getroffen
In der vergangenen Nacht habe die russische Armee ihre Angriffe mittels Drohnen gegen Hafeninfrastrukturobjekte, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, sowie gegen Seeschiffe, die für den Transport von Militärgütern eingesetzt werden, fortgesetzt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Infolge der Angriffe sei ein Versteck und Lager für Startvorrichtungen der Anti-Schiffs-Raketensysteme vom Typ Neptun in der Nähe der Ortschaft Tusly im Gebiet Odessa getroffen worden.
Zudem habe das russische Militär ein Frachtschiff 58 Kilometer südlich von Odessa getroffen, das für die ukrainischen Truppen bestimmte Güter transportierte.
Melania Trump: Humanitäre Mission in Aleschki war erfolgreich
Die First Lady der USA, Melania Trump, erklärte, sie betrachte die humanitäre Mission in der Stadt Aleschki im Gebiet Cherson als erfolgreich. Sie drückte Russland sowie der Ukraine ihre Anerkennung für die Zusammenarbeit im Zusammenhang mit der Waffenruhe aus. Auf X schrieb sie:
"Der Waffenstillstand ist beendet. Die Mission war ein Erfolg: Sie ermöglichte die Lieferung lebenswichtiger Hilfsgüter in die Region sowie die Evakuierung von fast 800 Menschen […] Ich hoffe, dass Aleschki als Grundlage für einen dauerhaften Frieden zwischen beiden Nationen dienen wird. Der Waffenstillstand begann am 27. Oktober 2026 und endete, wie geplant, am 1. November 2026."
1.11.2026 20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Rumänische Bergwacht rettet drei Ukrainer
Mitarbeiter des rumänischen Bergrettungsdienstes haben im Kreis Maramureș im Norden des Landes drei ukrainische Staatsbürger gerettet, die seit einer Woche in den Bergen umherirrten. Eine Sprecherin der Behörde erklärte:
"Die Ukrainer wurden in einem Schafstall in einer Höhe von 1.700 Metern gefunden, wo sie versuchten, sich an einem Feuer zu wärmen. Nach eigenen Angaben gingen sie sieben Tage lang durch die Berge. Sie waren bis zum Äußersten erschöpft und unterkühlt, weil sie Stadtkleidung und -schuhe trugen."
Die Bergretter übergaben die Männer an die Grenzbehörden im Ort Valea Vișeului, so die Meldung weiter.
Ukrainischen Männern ist es wegen der Mobilmachung verboten, das Land zu verlassen. Um sich der zunehmend gewaltsamen Rekrutierung zu entziehen, versuchen sie regelmäßig, illegal über die Grenze nach Rumänien zu gelangen, wobei einige ums Leben kommen.
Selenskij bereit, Putin in der Türkei zu treffen
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat die Bereitschaft geäußert, den russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Türkei zu treffen. In einem Interview mit CNN Türk sagte er, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan einen entsprechenden Vorschlag an Putin übermitteln könnte:
"Ich weiß, dass Präsident Erdoğan Kontakt zu Putin unterhält. Deswegen unterstützen wir ein Treffen in der Türkei."
Ankara sei ein pragmatischer und realistischer Vermittler, der in dem Konflikt nicht Partei für eine der Seiten ergreifen würde, so Selenskij weiter. Zuvor hatte der ukrainische Staatschef arabische Länder oder die USA als einen möglichen Treffpunkt angegeben.
Wladimir Putin hatte seinerseits zuvor im September gesagt, dass Selenskij für Verhandlungen nach Moskau kommen könnte. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte dazu, dass Selenskij in diesem Fall Sicherheitsgarantien erhalten würde.
Medien: Selenskijs Kindheitsfreund nach Anruf "von oben" von Musterung freigelassen
Denis Manschossow, ein Kindheitsfreund des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij, soll auf Anweisung eines hochrangigen ukrainischen Beamten aus der Musterungsbehörde freigelassen worden sein, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Odesski Nabljudatel. In der entsprechenden Meldung heißt es, dass Manschossow am 28. Oktober an eine Musterungsstelle in Kiew eingeliefert worden sei, während sein Name in den Unterlagen der Behörde am folgenden Tag nicht mehr auftauche. Die Freilassung sei von einem hochrangigen ukrainischen Beamten bei einem Anruf an die Musterungsbehörde angeordnet worden.
Wie Odesski Nabljudatel berichtet, sei Manschossow ein Klassenkamerad von Selenskij. Im Jahr 1997 haben sie gemeinsam das Rundfunkunternehmen Kwartal 95 mitbegründet. Manschossow verließ den Konzern im Jahr 2013.
DVR: Zivilist beim ukrainischen Drohnenangriff getötet
Ein Mann ist im Kreis Wolodarskoje der Donezker Volksrepublik bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Sergei Juswinkewitsch, Oberhaupt des Kreises, berichtet dazu:
"Durch den Angriff einer Drohne der bewaffneten Verbände der Ukraine wurde im Dorf Startschenkowo ein Mann des Jahrgangs 1985 getötet."
Frachter mit Militärgütern für Ukraine im Schwarzen Meer getroffen
Russlands Verteidigungsministerium gibt am heutigen Sonntag weitere Drohnenangriffe gegen Schiffe bekannt, die zum Transport von Militärgütern für die ukrainische Armee eingesetzt werden. In einer Mitteilung meldet die Behörde:
"Beim Angriff wurde 16 Kilometer südöstlich von Odessa ein Frachtschiff getroffen, das Güter für die Streitkräfte der Ukraine lieferte."
Bundeswehr-General nennt Angriff durch Russland "sehr, sehr realistisch"
Der Bundeswehrgeneral Alexander Sollfrank hat in drastischen Worten vor einem russischen Angriff auf die NATO gewarnt. Im Gespräch mit dem Springer-Medium Politico behauptete der Generalleutnant und Befehlshaber des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr:
"Wir werden aktuell durch Russland in einer Art und Weise quantitativ und qualitativ zunehmend angegriffen."
Konkret sehe man in zunehmendem Maße Spionage, Sabotage und Desinformation. Mit Blick auf die Sicherheitslage in Europa sagte Sollfrank:
"Ich stimme der Beobachtung zu, dass man natürlich heute von Frieden nicht mehr sprechen kann."
Ein russischer Angriff auf NATO-Territorium sei möglich, so der General. Die von Russland ausgehende militärische Gefahr dürfe nicht unterschätzt werden.
Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Website.
Steinmeier: China kein Interesse an Dreiergipfel zu Ukraine
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei China kein Interesse an einem Dreiergipfel mit Russland und den USA zur Ukraine festgestellt. Er habe den chinesischen Präsidenten Xi Jinping bei ihrem Treffen in Peking darauf angesprochen, sagte Steinmeier in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Nach dessen Antwort werde es wohl beim bevorstehenden APEC-Gipfel in Shenzhen tatsächlich ein Treffen der Präsidenten der drei Staaten geben. Hierbei solle es aber nicht um die Ukraine gehen. Mit Blick auf Xi sagte Steinmeier:
"Es ist nach seiner Auffassung keinerlei Vorbereitung für einen Ukraine-Gipfel unter Beteiligung der USA, Russlands und Chinas am Horizont. Er hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies ein europäischer Konflikt sei, bei dem die Europäer mit am Tisch sitzen müssten."
Als er Xi auf einen möglichen Ukraine-Gipfel angesprochen habe, habe man "die Irritation in seinem Gesicht feststellen" können, sagte Steinmeier, der sich am Freitag mit Xi in Peking getroffen hatte. Inzwischen ist er in Berlin zurück.
Hintergrund sind Berichte über einen möglichen Dreiergipfel am Rande der Konferenz der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) Mitte November. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte ein solches Treffen vorgeschlagen, um über Fragen der nuklearen Abrüstung zu reden. US-Präsident Donald Trump hatte sich dafür offen gezeigt und erklärt, er würde bei einer solchen Gelegenheit auch weitere Themen "wie die Ukraine" ansprechen.
Vier Tote bei ukrainischen Attacken auf LVR
Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, meldet weitere tödliche Angriffe aus der Ukraine. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden vier Einwohner der Region ums Leben gekommen, zwei weitere Menschen seien verletzt worden. Am Samstagabend habe der Gegner im Bezirk Belowodsk einen Bus angegriffen, in dem Arbeiter eines Pflanzenölwerks nach der Arbeitsschicht nach Hause gefahren seien. Zwei Frauen seien dabei zu Schaden gekommen. Ein Mann sei seinen Verletzungen erlegen. Ein Mann und eine Frau seien getötet worden, als eine ukrainische Drohne ihr Auto auf der Straße Starobelsk – Belowodsk angegriffen habe. Bei einer ähnlichen Attacke in der Nähe der Siedlung Rasdolnoje sei ein Mann ums Leben gekommen.
Passetschnik spricht den Verwandten und Angehörigen der Todesopfer sein tiefes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine möglichst schnelle Besserung. Der Politiker berichtet zudem über beschädigte Fahrzeuge und zivile Infrastrukturen in den Bezirken Sewerodonezk, Altschewsk und Belowodsk. Die Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden rund 50 gegnerische Luftziele abgefangen.
Erneut massive Stromausfälle in Ukraine
Die ukrainischen Behörden melden am Sonntag massive Stromausfälle in mehreren Regionen des Landes. Über Blackouts wird aus den Gebieten Dnjepropetrowsk, Schitomir, Kiew, Sumy, Charkow und Tscherkassy sowie aus den von der Ukraine kontrollierten Teilen des Donbass und des Gebiets Saporoschje berichtet. Auf der Plattform Telegram stellt das Energieministerium in Kiew fest, dass die Situation besonders im Gebiet Dnjepropetrowsk kompliziert sei, und erklärt:
"Die Energie-Infrastruktur dieser Regionen erlitt umfangreiche Schäden. Wegen Schäden an Energie-Anlagen wurden die Kapazitäten für die Stromversorgung von Abnehmern gestört."
In den betroffenen Gebieten gelten nun Notabschaltungen. Allein im Gebiet Schitomir sind mehr als 650 Ortschaften ohne Strom geblieben.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Iwolschanskoje, Welikaja Rybiza, Belany, Korenek und Sumy im Gebiet Sumy sowie Wodjanoje, Kolodesnoje, Ploskoje, Schipowatoje, Martowoje und Weliki Burluk im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 190 Kämpfer verloren. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Positionen an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Wischnewka, Gruschewacha, Smorodkowka und Gluschtschenkowo im Gebiet Charkow und Woltschi Jar in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien bis zu 200 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei Panzerfahrzeuge, 19 Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Druschkowka, Wassilewskaja Pustosch und Nikolajewka in der DVR getroffen. Das Ministerium in Moskau beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 210 Kämpfer. Der Gegner habe darüber hinaus zwei Panzerhaubitzen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und 33 Autos verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Beloserskoje, Kamyschewacha, Andrejewka, Krinizy, Staroraiskoje, Kriworoschje, Sergejewka, Werowka, Seljonoje und Kamenka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 350 Armeeangehörige verloren. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Noworosowka und Scholtaja Krutscha im Gebiet Saporoschje sowie Podgawrilowka, Kuninowa, Sidorenko, Welikomichailowka und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 205 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und sieben Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Orechow, Juljewka, Kirowo, Kuschugum und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 20 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus sieben Autos zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsanlagen, die der Gegner zu militärischen Zwecken benutze, Drohnenwerke und -basen, Munitionslager und 139 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden 391 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 276.723 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.480 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.794 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.852 Geschütze und Mörser verloren.
Mehr als 20 ukrainische Drohnen über Gebiet Rostow in Südrussland abgeschossen
Die russische Luftabwehr hat eine ukrainische Drohnenattacke auf das Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in der Nacht zum Sonntag über der Stadt Taganrog und sechs weiteren Bezirken der südrussischen Region mehr als 20 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden seien. Der Politiker meldet keine Opfer. Durch herabfallende Drohnenteile sei das Dach eines Wohnhauses beschädigt worden.
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 31. Oktober bis 7 Uhr MEZ am 1. November 73 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 34-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Schäden. In den Ortschaften Nikipelowka, Kekino, Ilek und Schtschigry seien demnach insgesamt drei Einfamilienhäuser und drei Autos beschädigt worden.
Drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 46 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 46 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 25 Geschosse abgefeuert und 193 Drohnen eingesetzt, von denen 108 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Dubowoje Verletzungen erlitten. Bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Gora-Podol sei eine Frau zu Schaden gekommen. Bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Nischnjaja Serebrjanka habe ein Mann schwere Verletzungen erlitten. Außerdem habe ein Einwohner der Siedlung Dunaika ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch in der Nacht zum 31. Oktober bei einem Drohneneinschlag eine Splitterwunde erlitten habe.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden zwei Mehrfamilienhäuser, acht Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt, ein Betrieb, ein Lagerhaus, zwei Lkw und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.
Selenskij denkt über Patriot-Tauschhandel nach
Nach der Zusage der USA zum Verkauf von 500 Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine denkt Wladimir Selenskij über Möglichkeiten für einen beschleunigten Erhalt der Waffen nach. Im Gespräch mit ukrainischen Journalisten am Rande seines Besuchs in der Türkei hat der Politiker einen möglichen Tauschhandel mit Partnern seines Landes angesprochen. Auf diese Art könnte die Ukraine einen Teil der Raketen noch lange vor dem Eintreffen der amerikanischen Lieferung erhalten und einsetzen. Selenskij sagte:
"Ich werde versuchen, dies mit einigen Partnern zu vereinbaren, sodass wir aus diesem Paket von 500 Raketen bei jemandem 10, 20 oder 30 Raketen entnehmen können, um entsprechende Garantien und Verträge zu unterzeichnen, wonach wir diese Raketen später aus dem amerikanischen Paket mit einem gewissen Prozentsatz oder vielleicht auch ohne Aufschlag zurückgeben werden."
Das US-Außenministerium hatte zuvor den Verkauf von 500 Flugabwehrraketen vom Typ Patriot im Wert von knapp 2,1 Milliarden US-Dollar an die Ukraine genehmigt. An den Kosten beteiligten sich nach US-Angaben unter anderem Deutschland, Kanada und Norwegen. Wann diese Waffen in der Ukraine ankommen könnten, ging aus der Mitteilung nicht hervor.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 235 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 18 Uhr MEZ am Samstag bis 6 Uhr MEZ am Sonntag 235 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Tambow, Twer und Tula sowie über dem Großraum Moskau zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Ukrainische Drohnen beschädigen Industriewerk im Gebiet Nischni Nowgorod
Das russische Wolga-Gebiet Nischni Nowgorod hat in der vergangenen Nacht eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Gouverneur Gleb Nikitin gibt auf der Plattform Telegram bekannt, dass die Luftabwehr über der Region mehr als 100 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört habe. Der Politiker meldet dabei "erhebliche Schäden" an einem Industriewerk im Bezirk Kstowo, in dem sich etliche Ölraffinerien, Chemiewerke und andere Betriebe befinden. Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte.
Russland greift Eisenbahnanlagen und Schiff in Ukraine an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse des Gegners benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Infolge der Angriffe seien an der Eisenbahnstation Konotop im Gebiet Sumy Anlagen zur Verkehrssteuerung zerstört worden. Das ukrainische Militär habe sie zur Verlegung von Waffen aus dem Westen des Landes benutzt, heißt es zur Begründung. Darüber hinaus habe das russische Militär 69 Kilometer südwestlich der ukrainischen Hafenstadt Odessa einen Frachter angegriffen. Das Schiff habe Güter für die ukrainischen Streitkräfte befördert. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.
DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 31. Oktober bis 0 Uhr am 1. November (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Beschädigt wurde ein Wohnhaus.
Waffenruhe in Aljoschki: Humanitäre Hilfe trotz Ukraine-Krieg
Unter US-Koordination und in Zusammenarbeit mit den Menschenrechtsbeauftragten Russlands und der Ukraine konnten Zivilisten aus dem Gebiet um die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson freiwillig evakuiert und Hilfsgüter verteilt werden. Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa dankte insbesondere der amerikanischen First Lady Melania Trump für ihre Vermittlungsrolle. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow kamen bei vorbereitenden Minenräumarbeiten zwei Menschen ums Leben.
Auch der deutsche Politblogger Thomas Röper begleitete die humanitäre Mission vor Ort. Er dokumentierte die Evakuierung der Einwohner, darunter auch bettlägerige Patienten, sowie die Verteilung von Lebensmitteln, Medikamenten und weiteren Hilfsgütern an die zurückgebliebene Bevölkerung.
Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
US-Außenminister Rubio plädiert für begrenzte Waffenruhe im Schwarzen Meer
US-Außenminister Marco Rubio hat bei einer Pressekonferenz das internationale Interesse an einer begrenzten Waffenruhe im Ukraine-Krieg festgestellt. Ihm zufolge prüften die USA entsprechende Vorschläge Indiens und der Türkei, um ungehinderte Energie- und Getreidelieferungen durch Russland und die Ukraine zu gewährleisten. Vor allem sollten Getreidelieferungen wieder in Gang kommen, betonte der US-Chefdiplomat.
Mit Blick auf Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer und Gefahren für den Handel sagte Rubio:
"Dies bedroht die weltweite Ernährungs- und zum Teil auch die Energiesicherheit."
Eine Waffenruhe im Schwarzen Meer löse zwar nicht den Krieg, "aber zumindest einen bestimmten Aspekt davon", hieß es.
Am selben Tag äußerte sich auch der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan zum Thema. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij bezeichnete der Politiker die Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer als inakzeptabel. Dies sei unabhängig davon, wer diese Angriffe verübe, sagte Erdoğan. Er werde die Gespräche über dieses Thema mit allen Seiten fortsetzen.
31.10.2026 20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod gemeldet
Die ukrainischen Einheiten haben am Samstagnachmittag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in sieben Gemeindebezirken mit FPV-Drohnen angegriffen. Dies gibt der Krisenstab des russischen Gebiets Belgorod bekannt. Dabei habe eine Zivilistin Splitterwunden erlitten.
Ferner meldet der Krisenstab zahlreiche Sachschäden. Wie es heißt, wurden bei den Drohnenattacken ein Betrieb, eine Infrastruktureinrichtung, zwei Wohngebäude, sieben Eigenheime, zehn zivile Fahrzeuge beschädigt. Ein Auto brannte aus.
Stubb nennt Gründe für seinen Anruf bei Putin
Der finnische Präsident Alexander Stubb muss die Gründe für seinen Anruf bei Wladimir Putin erklären. Wie das finnische Portal Rulehti.fi berichtet, bot sich laut Stubb zum ersten Mal die Gelegenheit, Moskau eine Botschaft aus Kiew direkt zu übermitteln – da der Anruf auf Initiative der Ukraine erfolgte. Stubb betont:
"Erstens war es das erste Mal, dass ich als Präsident der Republik mit Präsident Putin gesprochen habe. Zweitens erhielten wir zum ersten Mal direkte Informationen darüber, wie der russische Präsident die Lage im Krieg einschätzt."
Gezielte Drohnenangriffe auf Anlagen ukrainischer Einheiten in der Volksrepublik Donezk (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Mitte, die als Teil der Marine-Infanterie in der Volksrepublik Donezk (DVR) kämpfen, setzen Ziele zu Land und in der Luft präzise außer Gefecht. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf seinem Telegram-Kanal.
Neue Russland-Sanktionen? Trump: "Dumme Menschen" wollten Freilassung gefährden
US-Präsident Donald Trump hat diejenigen, die während der Verhandlungen über die Freilassung von Stephen Hubbard neue Restriktionen gegen Moskau forderten, "dumme Menschen" genannt. Bei einem Treffen mit dem wegen Söldnertums verurteilten US-Bürger im Oval Office am Freitag betonte Trump, solche Forderungen hätten die Diplomatie blockiert.
Hubbards Freilassung erfolgte nach Gesprächen zwischen Trumps Sonderbotschafter Steve Witkoff und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sankt Petersburg.
Zur Veranschaulichung erklärte er: "Während ich für Sie verhandelt habe, gab es Leute, die das von mir wollten. Ich spreche mit Präsident Putin und sage: 'Ich möchte Hubbard zurückbekommen [...] Und übrigens: Wir verhängen gerade Sanktionen gegen Sie.' Können Sie sich das vorstellen? Dann wären Sie wohl kaum zurückgekommen." In Russland lache man zudem über diese Sanktionen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
Russisches Militär nimmt weitere gegnerische Seeschiffe ins Visier
Russlands Streitkräfte haben tagsüber am Samstag Drohnenangriffe auf die Schiffe fortgesetzt, die von Kiew für die Beförderung von Militärgütern eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen. Laut der Behörde in Moskau wurde infolgedessen 37 Kilometer südlich von Odessa auf See ein Frachtschiff zerstört.
Kursk: Hochgeschwindigkeitsdrohne in der Nähe einer gesicherten Anlage abgeschossen
Eine Hochgeschwindigkeitsdrohne der ukrainischen Streitkräfte wurde in der Nähe einer gesicherten Anlage bei Kursk abgeschossen. Dies berichtet die Agentur Regnum unter Berufung auf den Leiter des Luftüberwachungspostens der Freiwilligeneinheit "Bars-Kursk". Nach Angaben des Militärangehörigen flog die Düsendrohne relativ schnell. Er merkte an:
"Eineinhalb Kilometer vom geschützten Objekt entfernt ist es uns gelungen, eine Düsendrohne abzuschießen. Den Typ konnten wir nicht feststellen."
Kämpfer: Ukrainische Truppen setzen auf neue Taktik bei Drohnenangriffen
Ukrainische Militärs hängen Drohnen an Stromleitungen entlang der Straßen auf, berichtete ein Militärangehöriger des Truppenverbands West mit dem Rufzeichen "Sofon". Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS sagte er:
"Ja, das ist eine neue Taktik […] Sie hängen an den Leitungen und warten auf ein Ziel. Oft sind das Lastwagen, aber mittlerweile jagen sie auch mobile Feuergruppen. Die Drohnen werden automatisch aktiviert, sobald sie ein Ziel entdecken."
Spectator: Für die Ukraine ist es sinnlos, die Kampfhandlungen fortzusetzen
Für die Ukraine ist es sinnlos, die Kampfhandlungen fortzusetzen, schreibt das Magazin Spectator. Kiew fehlten die personellen Ressourcen, um den Krieg fortzusetzen, und bald werde niemand mehr da sein, der weitere Kampfhandlungen finanzieren könne. Früher oder später werde die Ukraine Zugeständnisse machen müssen, bemerkt der Autor des Artikels. Er stellt fest:
"Trump stellt lediglich das Offensichtliche fest: Der Konflikt in der Ukraine ist in eine Sackgasse geraten, und je früher es gelingt, ihn zu beenden, desto besser, solange Selenskij noch Geld und Menschen zur Verfügung stehen. Russland hat nicht gesiegt. Die Ukraine hat nicht verloren […] Es ist Zeit für Verhandlungen. Ja, Trump hat Bidens Versprechen, die Ukraine in eine 'möglichst starke Position' zu bringen, völlig gebrochen, und Europa hat Kiew im Stich gelassen, indem es weiterhin großzügig zur russischen Kriegskasse beiträgt. Es bleibt noch zu klären, inwieweit Putin an einer Beendigung der Kampfhandlungen interessiert ist. Doch die schmerzhafte, wenn auch notwendige Suche nach einem Kompromiss steht kurz bevor."
Artillerieangriffe auf Stellungen der ukrainischen Armee im Raum Dnjepropetrowsk (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Sie zerstörten laut der Behörde gegnerische Drohnenleitstellen im Gebiet Dnjepropetrowsk mit Haubitzen vom Typ 2S1 Gwosdika.
Humanitäre Mission in Aljoschki abgeschlossen – Zivilisten erfolgreich evakuiert
Die humanitäre Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson ist erfolgreich abgeschlossen worden. Wie die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mitteilte, wurden Zivilisten in einem Konvoi aus 25 Bussen und neun Rettungswagen evakuiert. Zudem seien Lebensmittel, Hygieneartikel und weitere Hilfsgüter an die Bevölkerung verteilt worden.
Die Evakuierung ist in Zusammenarbeit mit der ukrainischen Seite und ohne Zwischenfälle verlaufen. Die Menschen haben selbst entscheiden können, ob sie in russisch oder ukrainisch kontrollierte Gebiete ausreisen wollten. Auch der Politblogger Thomas Röper begleitete die humanitäre Mission vor Ort und berichtete über die Vorbereitungen sowie den Ablauf der Evakuierung.
Die Koordination der Mission übernahm die amerikanische First Lady Melania Trump. Kremlsprecher Dmitri Peskow lobte die Zusammenarbeit der russischen und ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten. Zugleich bestätigte er den Tod zweier Menschen bei vorbereitenden Minenräumarbeiten.
Die für das Gebiet vereinbarte vorübergehende Waffenruhe gilt seit dem 27. Oktober und soll am 1. November enden. Nach Angaben der Beteiligten wurde sie während der humanitären Mission eingehalten.
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Kämpfer: Lage an der Front ist anhaltend günstig
Ein Soldat einer Einheit des 1430. Garde-Motorschützenregiments mit dem Rufzeichen "Uragan" erklärte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS, dass die Lage an der Front derzeit stabil und gut sei. Er merkte an:
"Man muss sich eigentlich nur die Statistiken über die täglich, stündlich befreiten Gebiete ansehen. Wir rücken vor, der Feind zieht sich zurück. Was auch immer sie sagen mögen, welche Sabotageakte und Provokationen sie auch immer inszenieren mögen – wir rollen dieses faschistische Gesindel systematisch und ruhig zurück und werden es endgültig vernichten. Daran besteht überhaupt kein Zweifel. Das war, ehrlich gesagt, von Anfang an klar. Deshalb ist die Lage derzeit stabil und gut, wie Ärzte wohl sagen würden. Wir rücken vor, säubern das Gebiet systematisch und gründlich."
Selenskij meldet massive Stromausfälle durch russische Drohnenangriffe
Die ukrainischen Behörden haben russische Angriffe auf Energieanlagen im Land bestätigt. Wie Wladimir Selenskij auf seinen Profilen in den sozialen Medien mitteilt, hatten die Drohnenangriffe in der Nacht zu Samstag zu massiven Stromausfällen geführt. In den Gebieten Kiew und Dnjepropetrowsk sei die Stromversorgung für rund 280.000 Haushalte unterbrochen worden. Der Politiker spricht von einer schwierigen Lage.
Laut örtlichen Medien könnten Teile der ukrainischen Hauptstadt Kiew am Samstag für 15 bis 17 Stunden ohne Stromversorgung bleiben, nachdem das russische Verteidigungsministerium am Samstagmorgen einen erfolgreichen Angriff auf ein Wärmekraftwerk gemeldet hatte. Die Militärbehörde begründete die Attacke damit, dass das Wärmekraftwerk unter anderem Munitionslager und Objekte der Militärlogistik mit Strom versorgt habe.
Duma-Abgeordneter: Generalstab hat Zieleliste für Einsatz von Oreschnik
Der russische Generalstab verfügt über eine Zieleliste für den Einsatz des Systems Oreschnik, erklärte Alexei Schurawljow, Mitglied des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, im Gespräch mit dem Onlineportal Lenta.ru. Er erklärte, dass das System gegen diese Ziele eingesetzt werde, sobald ein Befehl vorliege. Der Abgeordnete betonte:
"Für den Einsatz von Oreschnik sind keine besonderen Voraussetzungen erforderlich. Er wurde keineswegs als Reaktion auf etwas Bestimmtes oder aus besonderer Kränkung eingesetzt. Es gibt militärische Aufgaben, für deren Erfüllung die eine oder andere Waffe ausgewählt wird."
Nowak: Drohnenangriffe könnten Russlands Dieselexporte verringern
Russland könnte aufgrund ukrainischer Drohnenangriffe auf Raffinerien weniger Dieselkraftstoff exportieren als geplant. Dies erklärte Vizepremier Alexander Nowak im Gespräch mit Journalisten. Er betonte zudem, dass die Angriffe dem globalen Energiemarkt schadeten, und sagte:
"Was den Diesel betrifft, so können die Angriffe ukrainischer Drohnen zweifellos zu einer Verringerung der Liefermengen führen. Der Rückgang ist zwar gering, aber trotzdem wird weniger geliefert als ursprünglich geplant. Das heißt, was die ukrainischen Drohnen unseren Anlagen antun, schadet den Weltmärkten ganz eindeutig."
Trotz Ansage von Trump: Ukraine greift erneut russische Ölraffinerien an
Die Ukraine hat erneut mehrere Energieanlagen in Russland angegriffen. Wie der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak mitteilte, seien drei Ölraffinerien und ein gaschemischer Komplex betroffen. An einer Anlage seien geringfügige Schäden entstanden. Die Angriffe erfolgten nach einer vorübergehenden Ruhephase.
US-Präsident Donald Trump hatte Kiew zuvor aufgefordert, die Attacken auf russische Raffinerien einzustellen. Nach Medienberichten stand die ukrainische Führung deshalb unter erheblichem Druck aus Washington.
Die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende kritisierte im Interview mit RT DE die erneuten Angriffe. Diese zeigten, dass Wladimir Selenskij nicht ernsthaft an einer Friedenslösung interessiert sei. Zudem vermutete sie, Kiew wolle damit politischen Druck auf Trump ausüben.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Experte: Russische Angriffe schwächen ukrainische Armee und Wirtschaft
Die Angriffe der russischen Streitkräfte haben der Infrastruktur der Ukraine schweren Schaden zugefügt, was zu einer Schwächung der Armee und der Wirtschaft des Landes geführt hat. Diese Ansicht äußerte John Mearsheimer, Professor an der Universität von Chicago.
Darüber sprach er in einer Sendung auf dem YouTube-Kanal von Glenn Diesen, Professor an der Universität Südostnorwegen. Mearsheimer zeigte sich zuversichtlich, dass diese Angriffe Auswirkungen auf die Lage an der Front haben werden. Er wies darauf hin, dass auf diese Weise die Wirtschaft der Ukraine geschwächt werde, und betonte:
"Immerhin zerstören die russischen Luftangriffe das Versorgungssystem der ukrainischen Streitkräfte an der Front."
AfD lädt Selenskij-Kritikerin Mendel in den Bundestag ein
Eine interne Veranstaltungsankündigung der AfD-Bundestagsfraktion schlägt hohe Wellen: Die frühere Selenskij-Sprecherin Julia Mendel soll Anfang November bei einer Podiumsdiskussion auftreten. Derweil steht das EU-Parlament unter Rechtfertigungsdruck. Es hat Mendel den Zutritt verweigert.
Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Website.
TASS: Auch Einwohner von Golaja Pristan profitieren von Feuerpause um Aljoschki
Vor dem Hintergrund der zwischen Moskau, Kiew und Washington ausgehandelten Feuerpause um die Stadt Aljoschki haben auch die Einwohner der frontnahen Stadt Golaja Pristan humanitäre Hilfe erhalten. Ein Korrespondent der russischen Nachrichtenagentur TASS berichtet am Samstag vor Ort, dass eine Hilfsinitiative der Diözese Skadowsk Mehl, Brot, Konserven, Medikamente, Rollstühle, Kinderwagen, Windeln, warme Kleidung und andere Bedarfsgegenstände nach Golaja Pristan mitgebracht hat. Die Einwohner beschweren sich über fehlende Lebensmittel. Sie führen die Engpässe auf logistische Probleme wegen der ständigen Angriffe zurück. Eine Frau wird mit den Worten zitiert:
"Was man uns früher aus Skadowsk und anderen Bezirken geliefert hat, wird nicht mehr geliefert. Etliche Transportwagen wurden zerstört und deren Fahrer getötet. Die Güter gingen auf der Straße verloren. Das war kein Einzelfall."
Golaja Pristan liegt am Ufer des Flusses Konka. Die Ortschaft befindet sich wie auch Aljoschki im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson.
Ukrainische Drohne greift Haus im russischen Grenzgebiet Brjansk an: Zwei Tote
Gouverneur Jegor Kowaltschuk meldet auf der Plattform Telegram mehrere Opfer der jüngsten ukrainischen Attacken auf das russische Grenzgebiet Brjansk. Wie der Politiker schreibt, habe eine gegnerische Drohne ein Einfamilienhaus in der Siedlung Klimowo getroffen und dabei eine 30-jährige Frau und einen 41-jährigen Mann getötet. Der Gouverneur drückt den Angehörigen der Todesopfer sein tiefes Beileid aus. Fünf weitere Einwohner – vier Frauen und ein Mann – seien verletzt worden.
Außerdem berichtet Kowaltschuk über ukrainische Angriffe auf die Ortschaften Pogar und Woronok, bei denen eine 73-jährige Frau, ein 19-jähriger Mann und ein 40-jähriger Mann zu Schaden gekommen seien. Die Verletzten seien ärztlich versorgt worden.
Nach Angaben von Kowaltschuk habe die russische Luftabwehr über der Region 29 ukrainische Drohnen abgefangen.
Zwei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr am 30. Oktober bis 7 Uhr am 31. Oktober (MEZ) 143 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 27-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus zwölf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.
Chinstein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über zwei Verletzte. Bei ihnen handele es sich um einen 64-jährigen Einwohner der Siedlung Tschernizyno und einen 45-jährigen Einwohner der Stadt Lgow. In acht Ortschaften des Bezirks Rylsk sei die Stromversorgung gestört worden. Darüber hinaus seien in den Ortschaften Rylsk, Wyssokonskije Dwory, Alexandrowka, Ilek und Tschernizyno insgesamt drei Einfamilienhäuser, ein Verwaltungsgebäude, eine Garage, ein Mähdrescher, zwei Busse, zwei Lkw und ein Auto zerstört oder beschädigt worden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in den vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Duwanka, Welikije Prochody, Zupowka, Martowoje und Weliki Burluk im Gebiet Charkow sowie der Ortschaften Choten, Welikaja Rybiza, Ossojewka und Gniliza und der Stadt Sumy im gleichnamigen Gebiet getroffen. Der Gegner habe mehr als 270 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und acht Autos außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Monatschinowka, Smorodkowka, Gluschtschenkowo und Studenok im Gebiet Charkow sowie Bogoroditschnoje in der Volksrepublik Donezk (DVR) getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Autos, zwei Geschütze und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Druschkowka, Wassilewskaja Pustosch, Semjonowka und Nikolajewka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 190 Kämpfer. Der Gegner habe zudem einen Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos und eine Selbstfahrlafette verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Beloserskoje, Schilowka, Andrejewka, Roganskoje und Starowarwarowka in der DVR sowie Nowopawlowka und Meschewaja im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 340 Armeeangehörige verloren. Dabei seien sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Sergejewka, Barwinowka, Wassilewskoje, Tersjanka und Wolnjanka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die Militärbehörde in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 190 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, acht Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Jurkowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 20 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus fünf Autos zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Einrichtungen der Verkehrsinfrastruktur, die der Gegner zu militärischen Zwecken benutze, Drohnenbasen, Munitionslager und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Zudem habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden eine Lenkbombe, vier Flamingo-Marschflugkörper, zwei Neptun-Langstreckenraketen und 604 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 276.332 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.467 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.794 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.845 Geschütze und Mörser verloren.
EU-Außenbeauftragte Kallas fordert in USA weiteren Druck auf Russland
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat beim G20-Außenministertreffen in den USA weiteren Druck auf Moskau gefordert, insbesondere für eine Waffenruhe im Schwarzen Meer. Am Freitag sagte die Estin der Nachrichtenagentur AFP:
"Für uns ist ganz klar, dass der Druck auf den Aggressor ausgeübt werden muss, um diesen Krieg zu beenden."
Auf die Frage, ob der russische Außenminister Sergei Lawrow, der ebenfalls am G20-Außenministertreffen teilnahm, Anzeichen für ein Einlenken gezeigt habe, antwortete Kallas mit einem "Nein". Mit Blick auf die russische Führung sagte die EU-Chefdiplomatin:
"Selbst wenn sie dies mit Worten behaupten würden, sprechen ihre Taten eine andere Sprache."
Die Monate Juli, August und September seien für Zivilisten in der Ukraine die tödlichsten gewesen. Moskau müsse "mit Taten zeigen", dass es zu Verhandlungen bereit sei, fügte Kallas hinzu.
Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul forderte Russland auf, das Angebot der Ukraine zu einer Waffenruhe anzunehmen, zunächst im Schwarzen Meer.
Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 60 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 60 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 70 Geschosse abgefeuert und 366 Drohnen eingesetzt, von denen 233 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Beim Angriff einer gegnerischen Drohne auf ein Landwirtschaftsfahrzeug habe ein Einwohner der Siedlung Puljajewka Verletzungen erlitten. Ein weiterer Mann sei in der Siedlung Chotmyschsk zu Schaden gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto attackiert habe. Seine Ehefrau sei ebenfalls verletzt worden. Eine Einwohnerin der Stadt Schebekino habe Verletzungen erlitten, als in ihrer Nähe eine Drohne detoniert sei. Außerdem habe eine Einwohnerin der Siedlung Dalnjaja Igumenka ärztliche Hilfe in Anspruch genommen, nachdem sie in der Nacht zum 30. Oktober ein Barotrauma des Ohres erlitten habe. In der Stadt Schebekino sei darüber hinaus die Leiche eines Mannes entdeckt worden, den eine FPV-Drohne getötet habe. Wann genau sich die Attacke ereignet habe, sei noch ungewiss.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden vier Mehrfamilienhäuser, 18 Einfamilienhäuser, zwei Betriebe, zwei soziale Einrichtungen, ein Infrastrukturobjekt, zwei Garagen, eine Stromleitung, ein Landwirtschaftsfahrzeug, ein Lkw und 17 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Humanitäre Mission in Aljoschki abgeschlossen – Zivilisten erfolgreich evakuiert
Die humanitäre Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson ist erfolgreich abgeschlossen worden. Wie die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mitteilte, seien Zivilisten in einem Konvoi aus 25 Bussen und neun Rettungswagen evakuiert worden. Zudem seien Lebensmittel, Hygieneartikel und weitere Hilfsgüter an die Bevölkerung verteilt worden.
Der Politblogger Thomas Röper begleitete die humanitäre Mission vor Ort und berichtete über die Vorbereitungen sowie den Ablauf der Evakuierung. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 433 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 433 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Orjol, Lipezk, Woronesch, Smolensk, Tambow, Wolgograd, Rostow, Pensa, Samara, Saratow, Orenburg und Uljanowsk sowie über den Teilrepubliken Tatarstan und Baschkortostan zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Lawrow macht Europäer für Scheitern der Anchorage-Vereinbarungen verantwortlich
In den Beziehungen zwischen Russland und den USA gibt es nach den Worten des russischen Außenministers Sergei Lawrow bisher keine Entspannung. Am Rande des G20-Außenministertreffens in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia hat der Minister erklärt, man sollte sich keine Illusionen hinsichtlich des Diesel-Deals zwischen Moskau und Washington machen.
"In der Praxis sind bislang keine wirklichen Fortschritte in den Beziehungen zu den USA zu erkennen. Die grundlegenden Fragen werden nicht gelöst, die Sanktionen dauern an."
Mit Blick auf die bevorstehenden Dreiergespräche der Ukraine, der USA und Russlands in den kommenden Tagen sagte Lawrow, die Positionen seien ebenfalls klar. Dabei kritisierte er die Haltung der Europäer.
"Sie versuchen, sich in den Friedensverhandlungsprozess in der Ukraine einzumischen."
Unter anderem machte der Minister die Europäer für das Scheitern der Anchorage-Vereinbarungen, welche die Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump bei ihrem persönlichen Treffen im August 2025 im US-Bundesstaat Alaska erreicht hatten, verantwortlich. Die US-Regierung sei wegen der "empörenden Tätigkeit der Europäer" außerstande gewesen, ihre eigenen Vorschläge durchzusetzen. Denn die Europäer hätten Trump davon überzeugt, dass er nicht auf seiner eigenen Initiative beharren sollte.
Russland greift Wärmekraftwerk, Industriegelände und Schiff in Ukraine an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die vom Gegner genutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Als getroffene Ziele nennt das Ministerium ein Wärmekraftwerk in der Hauptstadt Kiew, das Objekte der Militärlogistik und Waffenlager mit Strom versorge, ein Industriegelände, auf dem man Waffenkomponenten hergestellt habe, und Lagerhäuser in Charkow. Zudem sei 18 Kilometer südlich des ukrainischen Schwarzmeerhafens Odessa ein Frachtschiff getroffen worden, das Militärgüter an Bord gehabt habe. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.
Selenskij reist zu Gespräch mit Erdoğan nach Istanbul
In seiner abendlichen Videoansprache hat Wladimir Selenskij angekündigt, er werde nach viereinhalb Jahren Krieg gegen Russland "wichtige Verhandlungen" in der Türkei führen. Beim diplomatischen Treffen gehe es um eine Wiederaufnahme der Verhandlungen über eine Lösung des Konflikts, erklärte der Politiker.
"Wir gehen davon aus, dass wir im November in der Lage sein werden, zu den Formaten überzugehen, die schon so lange diskutiert werden."
Der Kommunikationschef des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan bestätigte auf der Plattform X, Selenskij werde seinen Amtskollegen am Samstag in der Türkei treffen.
Die Türkei hatte zuvor mehrfach ihre Unterstützung bei der Vermittlung von Gesprächen zwischen den USA, Russland und der Ukraine über ein Kriegsende angeboten.
DVR meldet sechs ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben binnen der vergangenen 24 Stunden sechs Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sechs Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. Oktober bis 0 Uhr am 31. Oktober (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kam ein Wohnhaus zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Zwei Jugendliche erlitten dabei Verletzungen. Berichte über Schäden lagen nicht vor.
US-Außenministerium genehmigt Patriot-Lieferung an Ukraine
Das US-Außenministerium hat den Verkauf von 500 Flugabwehrraketen vom Typ Patriot an die Ukraine genehmigt. Der Auftrag habe einen Wert von geschätzt 2,1 Milliarden Dollar und werde komplett von Verbündeten der Ukraine finanziert, teilte das Ministerium mit. Nach US-Angaben beteiligten sich unter anderem Deutschland, Kanada und Norwegen an den Kosten. Wann die Waffen in der Ukraine ankommen könnten, ging aus der Mitteilung nicht hervor.
Systeme vom Typ Patriot gelten als besonders wirksam bei der Abwehr ballistischer Raketen, die Russland bei seinen Angriffen auf Ziele in der Ukraine einsetzt. Die ukrainische Führung hat zuletzt mehrfach Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen beklagt. Wladimir Selenskij wirft den russischen Streitkräften vor, den ukrainischen Energiesektor weiterhin unvermindert anzugreifen. Leider gebe es jeden Tag Treffer auf Anlagen der Energieversorgung und sehr viele Schäden, so der Politiker.
30.10.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Uschakow: Kiew lässt Trump einfach ignorieren
Kiew ignoriere die Aufrufe des US-Präsidenten Donald Trump, die Angriffe auf Energieinfrastruktur einzustellen, erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow. Uschakow merkte zudem an, dass Kiew sich kaum allein dazu entschlossen hätte. Nach Ansicht des Präsidentenberaters hat die Ukraine diesen Schritt mit Unterstützung ihrer europäischen Verbündeten unternommen. Im Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin betonte Usjakow:
"Sie haben Trump erneut nicht beachtet. Und, ich würde sogar sagen, sie ignorieren ihn schlichtweg. Obwohl Trump in dieser Frage beharrlich war und weiterhin beharrlich bleibt."
Schiff mit militärischer Fracht für die ukrainische Armee bei Odessa getroffen
Russische Truppen haben am Nachmittag 30 Kilometer von Odessa entfernt ein Schiff getroffen, das Fracht für die ukrainische Armee transportierte. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:
"Heute Nachmittag haben die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe mit Drohnen auf Seeschiffe fortgesetzt, die im Auftrag der ukrainischen Streitkräfte im Einsatz waren. Infolge der Angriffe wurde auf der Seeroute 30 km südlich von Odessa ein Trockenfrachtschiff getroffen, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die Bedürfnisse der ukrainischen Streitkräfte transportierte."
LVR: Hälfte der Bezirke nach ukrainischen Angriffen ohne Strom
14 Gemeinden der Volksrepublik Lugansk sind infolge der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die Energieinfrastruktur der Region in der Nacht zum 30. Oktober vollständig ohne Strom. In anderen Gebieten kommt es zu Stromausfällen. Dies teilte der Leiter der Region, Leonid Pasetschnik, in den sozialen Netzwerken mit. Er schrieb:
"In 14 Gemeinden fehlt die Stromversorgung vollständig, in den übrigen werden teilweise Ausfälle verzeichnet. Die Gefahr eines erneuten Angriffs besteht weiterhin, was die Reparaturarbeiten erschwert. Unsere Energietechniker tun alles in ihrer Macht Stehende, um die Stromversorgung wiederherzustellen."
Aljoschki: Beispiellose gemeinsame Hilfsmission von Russland und der Ukraine
Erstmals seit 2022 hält an einem großen Frontabschnitt zwischen Russland und der Ukraine eine Waffenruhe bereits seit über 75 Stunden ohne jegliche Zwischenfälle an.
Unter Vermittlung der US-Seite und insbesondere von Melania Trump haben die russische Ombudsfrau Jana Lantratowa und ihr ukrainischer Amtskollege Dmytro Lubinez eine gemeinsame humanitäre Mission für die Stadt Aljoschki in der Oblast Cherson organisiert.
Neben der Lieferung lebenswichtiger Hilfsgüter wird den Einwohnern auch eine sichere Ausreise ermöglicht – je nach eigenem Wunsch entweder nach Russland oder in die Ukraine. Beide Seiten hoffen, dass diese erfolgreiche Kooperation als Modell für zukünftige humanitäre Einsätze dienen wird
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Leiter der Donezker Eisenbahn kommt bei ukrainischem Drohnenangriff ums Leben
Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur TASS mit Verweis auf die Verwaltung des Stadtbezirks Charzyssk ist der Generaldirektor der Donezker Eisenbahn, Igor Lebesnew, bei einem Drohnenangriff ums Leben gekommen. In der Mitteilung der Behörde heißt es:
"Heute ist Igor Wiktorowitsch Lebesnew, Abgeordneter des Stadtrats von Charzyssk, verstorben. Das Leben von Igor Wiktorowitsch endete tragisch aufgrund der Verletzungen, die er bei dem Angriff einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte erlitten hatte."
Experte: Kiew will das Ausmaß der Schäden an der Südbrücke verschleiern
Wie der Militärexperte Alexander Mercouris in einer Sendung bei YouTube erklärte, versucht die ukrainische Seite, das Ausmaß der Schäden an der Südbrücke in Kiew zu verschleiern, die seiner Aussage nach durch russische Angriffe deutlich stärker beschädigt wurde, als zuvor gemeldet. Seinen Angaben zufolge habe die gesamte Konstruktion, einschließlich der Straße und der Eisenbahnschienen, durch den massiven Angriff auf die Südbrücke schwere und zahlreiche Schäden davongetragen – manche vergleichen die Brücke bereits mit einem Schweizer Käse. Der Experte ist der Ansicht, dass die ukrainischen Streitkräfte auf absehbare Zeit kaum in der Lage sein werden, Militärtechnik über die Südbrücke zu transportieren; auch eine rasche Instandsetzung hält er für unrealistisch.
Gebiet Belgorod: Eine Person bei Explosion ukrainischer Drohne verletzt
Wie die regionale Einsatzzentrale mitteilt, explodierte eine ukrainische Drohne im Hof eines Mehrfamilienhauses in Schebekino im Gebiet Belgorod, wobei eine Zivilistin verletzt wurde. In der Mitteilung der Behörde heißt es:
"In Schebekino explodierte eine Drohne im Hof eines Mehrfamilienhauses. Eine Frau mit oberflächlichen Schrapnellverletzungen im Gesicht und an der Hand wurde vom Rettungsdienst ins Kreiskrankenhaus von Schebekino gebracht. Im Anschluss an die medizinische Versorgung wird sie in das regionale Krankenhaus verlegt."
Kallas: Russen sind kreativ, deshalb müssen wir das mit unseren Sanktionen auch sein
Bei einer Podiumsdiskussion in Montreal hat die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas über die beim Finanzdienstleister Euroclear in Brüssel eingefrorenen russischen Vermögenswerte gesprochen. "Wir haben uns mit den 27 EU-Mitgliedstaaten darauf geeinigt, diese Vermögenswerte nicht freizugeben, solange Russland keine Reparationszahlungen an die Ukraine leistet", sagte Kallas.
Des Weiteren betonte sie die bisherige Wirkung der Sanktionen gegen Russland, gestand aber auch ein, dass Moskau sich bisher "kreativ" an diese anpasse.
"Deshalb heben wir keine der bereits verhängten Sanktionen auf. Denn wir sehen, dass wir mehr Druck ausüben müssen und nicht weniger, wenn wir etwas bewirken wollen", erläuterte die Vizepräsidentin der EU-Kommission.
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Saporoschje: Ukrainisches Drohnen-Frauenbataillon verliert Hälfte seines Personals
Wie die Agentur RIA Nowosti aus russischen Sicherheitskreisen erfahren hat, hat das erste Frauenbataillon der Drohnenstreitkräfte der ukrainischen Armee "Harpyien" die Hälfte seines Personals bei Gefechten im Gebiet Saporoschje verloren. Ein Gesprächspartner der Agentur betonte:
"Der Feind hat ein Bataillon, das aus weiblichen Drohnenpiloten besteht, in die Region Saporoschje verlegt. Das Bataillon 'Harpyien' erleidet erhebliche Verluste, etwa 17 Besatzungen wurden bereits vernichtet."
Gebiet Dnjepropetrowsk: Ukrainische Truppen starten erfolglose Gegenangriffe
Wie Reson Sabirow, Kommandeur eines Zuges des russischen Sturm-Bataillons "Kedr", gegenüber Journalisten berichtete, versuchen ukrainische Soldaten, in kleinen Gruppen russische Stellungen im Gebiet Dnjepropetrowsk anzugreifen, scheitern dabei jedoch. Er erklärte:
"Derzeit führen wir Einsätze im Gebiet Dnjepropetrowsk durch. Wir rücken vor, verteidigen uns an einigen Stellen und rücken dann weiter vor. Der Gegner versucht, in kleinen Gruppen in unsere Verteidigungslinien einzudringen. Doch all dies bleibt für ihn erfolglos, da unsere Stellungen gut vorbereitet und getarnt sind."
Ukrainischer Minister: Bau zusätzlicher Brücken über Dnjepr in Kiew begonnen
Vor dem Hintergrund der russischen Attacken hätten die ukrainischen Behörden beschlossen, mit dem Bau zusätzlicher Brücken über den Dnjepr zu beginnen. Dies gibt Nikolai Kalaschnik, der ukrainische Minister für Wiederaufbau, Infrastruktur und Verkehr, am Freitag bekannt.
"Es gibt ein von der Regierung gebilligtes Projekt, das den zügigen Bau alternativer Brücken über Flüsse – darunter auch den Dnjepr – gewährleisten soll. Insgesamt sieht der Plan die Errichtung von 21 solcher Brücken vor. In Kiew haben die Arbeiten bereits begonnen."
Kalaschnik präzisiert, dass die ersten Brücken voraussichtlich Anfang 2027 in Betrieb genommen werden.
Puschilin: Die Lage in Konstantinowka bleibt angespannt
Die operative Lage in Konstantinowka bleibt aufgrund der Nähe zur Frontlinie angespannt, teilte der Vorsitzende der DVR, Denis Puschilin, mit. Im Gespräch mit der Agentur TASS wies er darauf hin, dass in den benachbarten Ortschaften derzeit heftige Kämpfe um deren Befreiung stattfinden, was sich auch auf die Lage in Konstantinowka auswirkt.
Nowak: Kiew hat Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufgenommen
Das Kiewer Regime hat nach einer Pause seine Attacken auf russische Ölraffinerien wieder aufgenommen. Dies erklärt der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak, der in der russischen Regierung für den Brennstoff- und Energiekomplex zuständig ist.
"Ja, heute gab es erneut einen Angriff auf russische Raffinerien – auf vier Verarbeitungsanlagen, um genau zu sein: drei Ölraffinerien und einen gaschemischen Komplex. In einem der Betriebe kam es zu leichten Schäden. Aber insgesamt hat unser Schutzsystem, die Luftabwehr, funktioniert."
Aljoschki: Evakuierung der Einwohner läuft
Wie die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mitteilt, läuft in Aljoschki derzeit die Evakuierung der Einwohner, die die Stadt verlassen möchten. Wie die Agentur RIA Nowosti schreibt, betonte sie:
"Wir befinden uns in Aljoschki. Es versammeln sich Menschen, die in das Gebiet der Russischen Föderation ausreisen wollen, und es gibt Menschen, die in das Gebiet der Ukraine ausreisen wollen. Allen wird diese Möglichkeit gewährt, daher steigen die Menschen nach und nach in die Busse ein."
Peskow: Es gab keine Diskussionen über Beteiligung der Europäer an trilateralen Gesprächen
Es gab keine Diskussionen über eine mögliche Teilnahme europäischer Vertreter an den Verhandlungen zwischen den Delegationen Russlands, der Ukraine und der USA. Dies teilt der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten mit.
"Nein, das wurde mit niemandem besprochen. Wahrscheinlich diskutiert die 'Financial Times' dies in ihrer Redaktion."
Nach Angaben der Financial Times wachse in Europa die Sorge, von den Gesprächen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine ausgeschlossen zu werden. Es herrsche jedoch Uneinigkeit darüber, wie man sich einen Platz am Verhandlungstisch sichern kann.
Die Zeitung berichtet, dass Washington und Kiew die Staaten der sogenannten E3-Gruppe – Großbritannien, Frankreich und Deutschland – als die wahrscheinlichste Ländergruppe betrachteten, die bei den Verhandlungen eine Rolle spielen könnte. Diplomaten, die mit der Zeitung sprachen, äußerten jedoch die Sorge, dass kleinere Staaten es negativ aufnehmen könnten, wenn die gesamte EU lediglich durch die drei mächtigsten Mitgliedstaaten vertreten würde.
Zivilisten verletzt nach Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod
Die ukrainischen Streitkräfte setzen am Freitag ihre Attacken auf das Grenzgebiet Belgorod fort. Nach Angaben des Operativstabs der Region erlitten drei Personen Verletzungen. Infolge eines Drohnenangriffs auf die Landwirtschaftstechnik habe ein Mann Splitterverletzungen erlitten. Bei einer anderen Attacke einer FPV-Drohne auf ein Auto sei ein Ehepaar verwundet worden. Alle drei befinden sich in stationärer Behandlung.
Mehrere Wohnhäuser, Autos, Landwirtschaftstechnik, eine soziale Einrichtung, einen Betrieb und ein Infrastrukturobjekt seien beschädigt oder zerstört worden.
Russische Armee befreit binnen einer Woche drei Ortschaften
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat das russische Militär im Laufe der Woche insgesamt drei Siedlungen befreit:
Obschtsche im Gebiet Saporoschje,
Alissowka im Gebiet Charkow,
Barilowka im Gebiet Sumy.
Ukrainische Kämpfer werfen Sprengvorrichtungen auf Schulen und Kindergärten in Brjansk ab
Die ukrainischen Streitkräfte haben soziale Einrichtungen in der Stadt Brjansk mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Brjansk, Jegor Kowaltschuk, hat der Gegner eine große Anzahl von Sprengvorrichtungen auf das Gelände von drei Schulen und 17 Kindergärten abgeworfen.
"Einsatzkräfte sind vor Ort. Es finden Räumungsarbeiten statt."
Nach einem Drohnenangriff auf ein Privathaus sei ein 19-jähriger Mann ums Leben gekommen, so Kowaltschuk weiter.
Im Laufe der vergangenen 24 Stunden hätten die Flugabwehrkräfte 257 gegnerische Starrflüglerdrohnen über der Region zerstört.
Frontbericht: Russische Luftabwehr fängt Marschflugkörper aus westlicher Produktion ab
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 24. Oktober bis 30. Oktober 2026. Die russischen Streitkräfte führten zwei massive und neun kombinierte Schläge durch.
Folgende Ziele wurden dabei getroffen:
- Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes,
- Logistikzentren, Energie- und Transportinfrastrukturobjekte, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden,
- Produktions- und Lagerstätten für bodengebundene Robotersysteme, Drohnen und unbemannte Boote.
Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Zudem wurden Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur außer Betrieb gesetzt, die für die Annahme, Lagerung und Verteilung von Militärgütern eingesetzt wurden.
Die russische Armee traf elf Frachtschiffe, die Waffen, militärische Ausrüstung sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte transportierten.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.575 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 68 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und sechs Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.585 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 108 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und zwölf Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.155 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 217 Autos, zwölf Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.400 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 38 gepanzerte Kampffahrzeuge, 67 Autos, fünf Feldartilleriegeschütze und 13 Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.390 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 42 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr außer Gefecht.
Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr bis zu 205 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 65 Autos und zehn Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche sechs gelenkte Bomben, zwei Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, einen Marschflugkörper vom Typ SCALP aus französischer Produktion, sechs Marschflugkörper vom Typ Neptun und 6.900 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 268.828 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.363 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.794 Mehrfachraketenwerfer, 36.839 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 75.947 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
Kreml: Putin ist zum Dialog mit Macron und Merz bereit
Der russische Präsident Wladimir Putin sei offen für einen Dialog mit allen, darunter auch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz. So antwortete Kreml-Sprecher Dmitri Peskow auf die Frage des Journalisten Alexander Junaschew, ob Putin – nach dem jüngsten Telefonat mit den Staats- und Regierungschefs Finnlands und Norwegens am Dienstag – zu einem Gespräch mit Macron und Merz bereit sei.
"Er wird den Hörer abheben. Er ist offen für den Dialog mit allen."
Daraufhin fragte der Journalist nach, ob dies auch für einen möglichen Anruf von Wladimir Selenskij gelte.
"Bislang hat noch niemand angerufen", sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten.
Am Dienstag führte Wladimir Putin ein Telefongespräch mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre. Das Gespräch hat auf Initiative von Stubb und Støre stattgefunden.
In einer Stellungnahme des Kremls hieß es, dass die Parteien die Beilegung des Konflikts in der Ukraine erörtert und die Vereinbarung begrüßt hätten, die trilateralen Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington im November in Abu Dhabi wieder aufzunehmen. Putin habe eine Bewertung der aktuellen Lage im Konfliktgebiet abgegeben und dabei an die Ursachen des Konflikts erinnert.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 1.000 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 1.043 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kursk, Kaluga, Kostroma, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Smolensk, Samara, Saratow, Twer, Tula und Jaroslawl, der Region Moskau sowie der Teilrepublik Tatarstan zerstört.
Russische Armee trifft Fire-Point-Werkstätte für Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium gibt Einzelheiten zum nächtlichen Angriff auf ukrainische Militärziele bekannt, bei dem bodengestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen eingesetzt worden seien.
Folgende Objekte seien dabei getroffen worden:
In Kiew und Umgebung:
- das Werk für Aggregate und Bauteile (Kiewer Funkwerk, Trimen-Ukraina), das Komponenten für Aufklärungs- und Kampfdrohnen herstellt,
- die Montage- und Lagerhalle für Drohnen (Fanplit), in der Drohnen mittlerer und großer Reichweite vom Typ FP-1 und FP-2 produziert und gelagert werden,
- das Umspannwerk PS-330 Nowokijewskaja, das die Energieversorgung für Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes in Kiew sicherstellt.
Im Gebiet Dnjepropetrowsk:
- das Umspannwerk PS-330 Swetloje, das den Betrieb von Unternehmen der Rüstungsindustrie in Dnjepropetrowsk gewährleistet.
Darüber hinaus habe das russische Militär ein Frachtschiff im Schwarzen Meer getroffen, das Militärmaterial sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte.
Russische Ombusfrau: Keine Verstöße gegen Waffenruhe in Aljoschki verzeichnet
Die Waffenruhe im Rahmen der humanitären Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson dauere an und es seien keine Zwischenfälle registriert worden. Dies erklärt Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa in einem Gespräch mit Journalisten. Die russische und die ukrainische Seite kämen ihren Verpflichtungen vollständig nach.
Sie teilt zudem mit, dass sie und ihr ukrainischer Amtskollege Dmitri Ljubinez in Kürze in der Stadt eintreffen würden. Pioniere des russischen Verteidigungsministeriums untersuchten die Straßen und räumten sie von Minen, um die Durchfahrt für den humanitären Konvoi zu ermöglichen. Dieser Konvoi mit humanitärer Hilfe – Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten und Treibstoff – sei auf dem Weg in die Stadt.
Für die Evakuierung der Stadtbewohner seien 25 Busse für insgesamt 750 Personen, spezielle Plätze für Liegende sowie neun Krankenwagen bereitgestellt worden, so Lantratowa weiter. Sie präzisiert, dass die Bewohner von Aljoschki die Stadt bis zum 30. Oktober, 14:00 Uhr Moskauer Zeit, verlassen könnten.
Ein Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei Drohnenangriff getötet
Ein Schweißer des AKW Saporoschje sei bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, teilt die Pressestelle des AKW am Freitag mit. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag. Wie es heißt, sei er zum Zeitpunkt des Einschlags auf einem E-Scooter auf dem Weg zur Arbeit gewesen. Solche Attacken "schaffen zusätzliche Risiken für die nukleare Sicherheit" und seien absolut unvertretbar.
"Der Angriff wurde gezielt auf die sich fortbewegende Person durchgeführt. Das ist Barbarei. Eine Jagd auf Zivilisten, eine Jagd auf Mitarbeiter der Nuklearindustrie."
Der Generaldirektor der IAEO, Rafael Grossi, hat die Attacke verurteilt. Derartige Angriffe bezeichnete er als inakzeptabel und betonte, dass sie einen groben Verstoß gegen die Grundsätze der nuklearen Sicherheit darstellten.
Lantratowa: Mehr als 50 ausländische Journalisten berichten über humanitäre Operation in Aljoschki
Mehr als 50 Journalisten aus verschiedenen Ländern seien in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson eingetroffen, um über eine humanitäre Mission zu berichten. Dies erklärt Jana Lantratowa, russische Beauftragte für Menschenrechte, in einem Gespräch mit dem Journalisten von Westi, Jewgeni Popow.
"Eine ukrainische Gruppe, US-amerikanische Journalisten, Journalisten aus verschiedenen Ländern – es sind sehr viele, mehr als 50 an der Zahl, daher läuft alles ganz offen ab. Das ist sehr wichtig."
Popow berichtet, dass der wichtigste Tag der humanitären Mission heute um 3:30 Uhr morgens begonnen habe. Es sei eine Kolonne aus Bussen und Lastwagen eingetroffen worden, die mit Gütern des täglichen Bedarfs beladen seien.
Die Waffenruhe in Aljoschki ist am Dienstag in Kraft getreten. Sie soll bis 22:59 Uhr Moskauer Zeit am 1. November gelten.
Militärisch genutzte Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen
In der vergangenen Nacht habe die russische Armee einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen sowie Kampfdrohnen geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Der Militärbehörde zufolge wurden folgende Ziele getroffen:
- Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes, die die Herstellung und Lagerung von Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite gewährleisten,
- Energieanlagen, die deren Betrieb sicherstellen – in Kiew sowie in den Gebieten Kiew und Dnjepropetrowsk,
- Hafeninfrastrukturobjekte im Gebiet Odessa sowie Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.
Moskau und Region wehren nächtlichen Drohnenangriff ab – über 800 Ziele zerstört
Auf die Moskauer Region flogen zwischen 20:30 Uhr Moskauer Zeit am 29. Oktober und 7:30 Uhr am 30. Oktober insgesamt 862 Drohnen zu. Das teilt der Bürgermeister Sergei Sobjanin am Morgen mit.
Die Flugabwehr habe den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung abgeschossen. Dabei seien 170 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.
29.10.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Ukrainisches Außenministerium: Selenskij ist bereit, mit Putin "die heikelsten Fragen" zu erörtern
Wladimir Selenskij soll sich bereit erklärt haben, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin "die schwierigsten und heikelsten Fragen, darunter die territoriale Frage", zu besprechen. Dies teilt die russischsprachige RT-Redaktion unter Verweis auf das Außenministerium in Kiew mit.
Der ukrainische Spitzendiplomat Andrei Sibiga soll behauptet haben, dass Putin diese Position über die Staats- und Regierungschefs Norwegens und Finnlands übermittelt worden sei. Finnlands Präsident Alexander Stubb und der Ministerpräsident Norwegens Jonas Gahr Støre führten kürzlich ein Telefongespräch mit Putin.
Drohnen und Artillerie zerstören Stellungen ukrainischer Armee (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten und Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost in einem gemeinsamen Kampfeinsatz. Sie nehmen laut der Behörde in Moskau gegnerische Stellungen auseinander.
Glenn Diesen: NATO will Kiew helfen, den Winter zu überstehen
Der Westen instrumentalisiert die Ukraine als Marionettenstaat, um Russland zu schwächen, meinte der norwegische Politikwissenschaftler Glenn Diesen in einem Interview. Das entsprechende Video wurde auf dem YouTube-Kanal Deep Dive veröffentlicht.
Es gebe Anzeichen dafür, dass die von der NATO derzeit angestrebten Friedensabkommen lediglich dazu dienen sollten, der Ukraine zu helfen, den Winter zu überstehen, sagte Diesen weiter. Somit wolle das Bündnis Zeit gewinnen, um den Krieg anschließend fortzusetzen.
Die EU benutze die Ukrainer als Kanonenfutter, so der Politikwissenschaftler. Der Öffentlichkeit werde es jedoch so dargestellt, als geschehe alles um der Ukraine willen.
Uschakow: Ukraine-Gespräche hängen vom Verhalten Kiews in den kommenden Tagen ab
In einem Interview mit dem Fernsehsender Westi geht der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, auf den möglichen Termin für Ukraine-Verhandlungen ein.
Zum Tag der nationalen Einheit, der in Russland am 4. November begangen wird, sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, meint der Kremlberater.
Und weiter:
"Sollte es während der Massenveranstaltungen zu extrem groß angelegten Bombenangriffen kommen, dann wird sich das vermutlich auch irgendwie auf unsere Stimmung auswirken. Das ist logisch."
Moskau habe zuvor erklärt, die Wiederaufnahme der trilateralen Gespräche werde nach dem Nationalfeiertag angekündigt, so Uschakow. "Es ist klar, dass Verhandlungen nicht davor, sondern erst danach stattfinden werden."
Der russische Präsidentenberater erinnert daran, er habe bereits von der Möglichkeit gesprochen, nach dem 4. November Dreiergespräche zur Ukraine zu führen.
"So war es gemeint. Wie es jetzt laufen wird, weiß ich nicht. Vielleicht ändert sich das ja", fügt Uschakow hinzu.
Poljanski: Russland und NATO rücken einer direkten Auseinandersetzung immer näher
Die NATO setzt weiterhin auf einen hybriden Krieg, "in dem die ausblutende Ukraine für alle kämpft". Dies erklärt der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski auf einer Sitzung des Ständigen Rates der Organisation. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
Zu den Mitteln der hybriden Kriegsführung zählt der Diplomat auch die von den ukrainischen Behörden verhängten Beschränkungen gegen die russische Sprache und russischsprachige Einwohner sowie gegen die kanonische orthodoxe Kirche und orthodoxe Gläubige.
Poljanski führt hierzu aus:
"Zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Russland und der NATO ist es bislang noch nicht gekommen, auch wenn wir diesem Moment mit jedem Tag näher rücken."
Putin: Russland will keinen Krieg mit Europa, ist aber darauf vorbereitet
"Wir sind zwar bereit, aber wir wollen keinen Krieg mit Europa", sagt der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den Russland-Afrika-Gipfel in Moskau.
Die EU-Spitzenpolitiker hätten bislang keine strategische Niederlage Russlands erzielen können und sie würden dies bis 2030 wohl auch kaum erreichen können, erklärt Putin.
Und weiter:
"Sollte die Lage zu weit eskalieren, wird es überhaupt keine Sieger geben. Das sollte niemand vergessen."
Russische Flugabwehrkräfte holen weitere Drohnen vom Himmel
In der Zeitspanne von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 40 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Orjol, Kursk und der Region Perm abgefangen oder zerstört. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstagabend zu entnehmen.
Kreml: Kein Sitz für Europa bei den Ukraine-Friedensgesprächen
Moskau hat grundsätzlich der Wiederaufnahme von Friedensgesprächenmit mit Washington und Kiew zugestimmt, die voraussichtlich im November in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden werden. Am Verhandlungstisch sei aber kein Platz für europäische Staaten, betonte Kreml-Berater Juri Uschakow.
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Russische Drohnenpiloten unterstützen Luftstreitkräfte im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Mitte haben an der Front bei Dnjepropetrowsk gegnerische Anlagen aufgespürt, die anschließend von den Luftstreitkräften mit FAB-500-Bomben zerstört wurden. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
BSW Sachsen fordert Ende der Waffenlieferungen an Kiew
Die BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag hat einen Resolutionsentwurf eingebracht, der ein sofortiges Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine und die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland fordert. Dies berichtet die Berliner Zeitung.
In dem Antrag fordert die Fraktion die sächsische Landesregierung auf, ihren bisherigen Kurs deutlich zu ändern. Finanzielle Hilfen für die Ukraine sollten demnach sofort eingestellt werden, sofern sie über humanitäre Unterstützung hinausgehen. Zudem müssten die Wirtschaftssanktionen gegen Russland unverzüglich aufgehoben werden.
Die BSW-Abgeordneten argumentieren, die westliche Sanktionspolitik habe eine Beendigung des Ukraine-Konflikts nicht nähergebracht, der deutschen Wirtschaft jedoch schweren Schaden zugefügt. Daher solle Sachsen seine Stimme im Bundesrat nutzen, um die Bundesregierung in Berlin zu einer Änderung ihrer Außenpolitik zu bewegen.
Ein ähnlicher gemeinsamer Antrag von BSW und AfD war am 14. Oktober im Landtag von Sachsen-Anhalt mit Mehrheit angenommen worden. Nico Rudolph, BSW-Sprecher für die ostdeutschen Bundesländer, bezeichnete die bevorstehende Abstimmung in Sachsen als "Lackmustest" für die Landespolitiker. Er hofft, dass der Antrag mit Unterstützung der AfD und der Linken eine Mehrheit erhält.
Russisches Militär greift weitere Hafenanlagen und Seeschiffe an
Die Streitkräfte der Russischen Föderation haben tagsüber am Donnerstag erneut Hafenanlagen und Seeschiffe mit Drohnen angegriffen, die im Interesse des ukrainischen Militärs eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.
Laut der Behörde in Moskau wurde auf hoher See ein Frachtschiff getroffen, das militärische Frachten sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck in den Hafen von Odessa transportierte.
Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf das Gebiet Belgorod ist eine Frau getötet und ein Mann verletzt worden. In der Ortschaft Krasnaja Jaruga erlitt die Frau durch die Detonation einer Drohne schwere Verletzungen, denen sie noch am Ort des Geschehens erlag. In Schebekino wurde ein Mann bei einem FPV-Drohnenangriff auf einen Kleintransporter vom Typ Gazelle durch Splitter an der Hand verletzt. Er wurde medizinisch versorgt und wird ambulant weiterbehandelt, teilt der regionale Krisenstab mit.
Frau nach ukrainischem Drohnenangriff in Lugansk tot geborgen
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Lugansk am Donnerstagmorgen sind Wohnhäuser und zivile Infrastruktur beschädigt worden. Bei der Untersuchung eines der beschädigten Gebäude entdeckten Rettungskräfte ein zerstörtes Wohnhaus und fanden beim Abtragen der Trümmer die Leiche einer Frau. Dies teilt der Leiter des Gebiets Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit. An der Unglücksstelle sind weiterhin Rettungskräfte und Fachleute im Einsatz.
"Für nichts und wieder nichts" – Wagenknecht attackiert Ukraine-Unterstützer in Medien und Politik
Die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht nimmt auf X Bezug auf Medienberichte, laut denen Wladimir Selenskij im Jahr 2023 ein Rückzugsangebot Moskaus ausgeschlagen hat. Ihr Vorwurf lautet, dass Politiker und Journalisten mit "immergleichen Lügen" den andauernden Konflikt unterstützen.
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Mann auf E-Scooter durch ukrainischen Drohnenangriff getötet
In Energodar im Gebiet Saporoschje ist ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet worden. Der 1985 geborene Zivilist war mit einem E-Scooter unterwegs und starb noch am Ort des Angriffs. Dies teilt Bürgermeister Maxim Puchow im Messenger Max mit. Er spricht den Angehörigen des Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus.
Pentagon-Aufsichtsbehörde lehnt Starlink-Untersuchung ab
Die unabhängige Aufsichtsbehörde des Pentagon will Störungen der Satelliten-Internetdienste Starlink und Starshield in der Ukraine nicht untersuchen. Einen entsprechenden Antrag von neun republikanischen und demokratischen Senatoren hat sie an die US-Luftwaffe verwiesen. Das geht aus einer Antwort hervor, die der Nachrichtenagentur AP vorliegt.
Das ukrainische Militär hatte sich in diesem Monat darüber beschwert, dass die Geschwindigkeit der von Elon Musks Unternehmen SpaceX bereitgestellten Verbindungen gedrosselt worden sei. Dadurch sei unter anderem die Abwehr schnell fliegender russischer Angriffsdrohnen beeinträchtigt worden. Musk räumte später zwar ein, dass SpaceX die Starlink-Verbindungen in der Ukraine gedrosselt habe. Er warf aber der Ukraine Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen vor. Für Änderungen bei Starshield sei dagegen die US-Regierung verantwortlich, erklärte der Tech-Milliardär. US-Präsident Donald Trump sagte seinerseits, er habe keine Einschränkungen angeordnet. Vizepräsident JD Vance deutete hingegen eine Abstimmung des Weißen Hauses mit Musk an.
Die neun Senatoren wollten deshalb klären lassen, ob Vertreter des Pentagon oder anderer US-Behörden die Änderungen angeordnet, genehmigt oder vorab davon gewusst hatten.
Die Aufsichtsbehörde erklärte nun, das Pentagon könne die aufgeworfenen Fragen besser beantworten. Sollten neue Informationen bekannt werden, könne die Entscheidung noch einmal geprüft werden. Das Pentagon verwies seinerseits an die Aufsichtsbehörde, während die US-Luftstreitkräfte eine Anfrage zunächst unbeantwortet ließen.
Politico: Dem EU-Haushalt droht wegen der Ukraine-Kredite ein Finanzloch von mindestens 35 Milliarden Euro
Im EU-Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 entstehe wegen der Kosten für die Ukraine-Kredite eine Lücke von mindestens 35 Milliarden Euro. Das berichtet Politico unter Berufung auf ein Dokument der Europäischen Kommission. Sollten die Zinsen um 1 Prozent steigen, erhöhe sich die Summe der Zinszahlungen laut dem Dokument auf 41,9 Milliarden Euro.
Die Rückzahlung des Kredits über 90 Milliarden Euro, der Kiew im Jahr 2025 gewährt worden sei, beginne erst nach dem Ende des Konflikts. Die Zinszahlungen belasteten aber schon jetzt den nächsten Siebenjahreshaushalt der EU, so Politico. Ein Vertreter der EU-Kommission habe dem Portal gesagt, der EU-Haushalt sei auf diese Kosten eingestellt und verfüge im Rahmen seines Spielraums über ausreichende finanzielle Kapazitäten. In dem Dokument der Kommission heißt es zugleich: "Eine Deckungsquelle für die Kreditkosten muss noch festgelegt werden."
Rada-Abgeordneter fordert Kiew auf, Kontakte zu Moskau und Minsk aufzunehmen
"Wir alle müssen unsere Anstrengungen darauf konzentrieren, den Friedensprozess in Minsk und Moskau voranzubringen und dabei reale Voraussetzungen für die Beendigung des Krieges zu schaffen", meint ukrainischer Abgeordneter Artjom Dmitruk.
In einem auf Telegram veröffentlichten Post schreibt der Politiker:
"Die Umsetzung der Rechtsordnung über die Werchowna Rada sowie die direkte Zusammenarbeit mit Weißrussland und Russland – das ist der einzig richtige Weg!"
Des Weiteren betonte Dmitruk, Minsk stelle der Ukraine keine Vorbedingungen für einen Dialog und torpediere nicht die Friedensinitiativen.
Kremlberater: Norwegens Premier verlangt zu Recht Korrektur des FT-Beitrags über Telefonat mit Putin
Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre hat gerechtfertigterweise von der Financial Times (FT) gefordert, einen Artikel über das jüngste Telefongespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin zu korrigieren. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, gegenüber Journalisten.
Zuvor hatte Støre die Behauptung der Zeitung, Putin habe den Großteil des Gesprächs der "mittelalterlichen slawischen Geschichte" gewidmet, als Lüge bezeichnet.
"Das ist irgendeine erfundene Information. Oder besser gesagt: keine Information, sondern Desinformation. Davon war überhaupt keine Rede", fügte der Kremlberater hinzu.
Dialog mit Trump-Team: Moskau bestätigt Vorbereitungen für Treffen in Abu Dhabi
Der russische Vize-Außenminister Sergei Rjabkow hat sich in einer Presseerklärung zum aktuellen Stand des intensiven Dialogs mit der US-Regierung unter Donald Trump geäußert.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
Dutzende Tonnen Hilfsgüter für Aljoschki sind unterwegs: Lebensmittel, Treibstoff und Medikamente
Dutzende Tonnen gesammelter humanitärer Hilfe für die Einwohner von Aljoschki sind schon auf dem Weg. Das teilte die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mit. Sie fügte hinzu, einen Teil der Hilfsgüter habe das Russische Rote Kreuz übergeben. Bei der Zusammenstellung der Lieferung habe man sich an konkreten Bitten der Einwohner orientiert, betonte Lantratowa. Sie schrieb:
"In erster Linie brauchen die Menschen Lebensmittel: Mehl, Getreide, Zucker, Fleisch- und Fischkonserven, Pflanzenöl. Außerdem werden Hygieneartikel und Treibstoff für Generatoren benötigt. Eine gesonderte Anfrage kam vom zentralen Krankenhaus – für Medikamente, darunter Antibiotika und Insulin."
Poljanski: Kiewer Kräfte machen Jagd auf Zivilisten mit Drohnen aus westlicher Produktion
Allein in ein paar Tagen der vergangenen Woche haben bei Angriffen auf Busse in Russland 22 Zivilisten Verletzungen erlitten. Seit Jahresbeginn ist die Zahl der von den ukrainischen Streitkräften angegriffenen zivilen Fahrzeuge auf 328 gestiegen. Dies erklärte der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE, Dmitri Poljanski. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
"Das ist kein 'Kollateralschaden'", betonte Poljanski.
Und weiter:
"Es ist ein System, eine methodische Jagd auf Zivilisten mithilfe von Drohnen, die Kiew von seinen westlichen Sponsoren geliefert werden."
Ein Flugzeug für Moskau und Kiew: Delegationen fliegen gemeinsam aus Gomel ab
Vertreter Russlands und der Ukraine haben den Flughafen Gomel verlassen. Wie die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA mitteilt, habe die weißrussische Seite die Delegationen, die an der humanitären Operation in der Stadt Aljoschki im Frontabschnitt Cherson teilnehmen, vollständig und umfassend begleitet. Die erste Etappe der Operation sei demnach erfolgreich verlaufen: Offizielle Vertreter Moskaus und Kiews seien mit einem Flugzeug aus Gomel abgeflogen.
Artillerie nimmt Stellung ukrainischer Einheiten im Raum Charkow auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands West im Einsatz. Sie zerstörten laut der Behörde in Moskau einen temporären Standort der ukrainischen Armee an der Front bei Charkow mit einer Selbstfahrlafette vom Typ Msta‑S.
Putin zur humanitären Operation in Aljoschki: Hilfe gerade für die Zivilbevölkerung
Die humanitäre Operation in Aljoschki ziele gerade auf die Unterstützung der Zivilbevölkerung ab. Dies sagte Russlands Präsident Wladimir Putin auf der Plenarsitzung des Russland-Afrika-Gipfels. Putin erklärte:
"In diesen Tagen, heute und morgen, ist eine humanitäre Mission in Aljoschki geplant, übrigens mit Unterstützung der First Lady der Vereinigten Staaten, zur Hilfe gerade für die Zivilbevölkerung."
Zudem erinnerte der russische Präsident daran, dass sich die Situation in der Stadt schon lange entwickelt habe. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Zugänge zu Aljoschki im Gebiet Cherson vermint und damit nahezu eine humanitäre Katastrophe in dem Ort geschaffen, erklärte Putin.
Er betonte, neben der humanitären Operation befasse sich Russland mit Fragen der friedlichen Beilegung des Ukraine-Konflikts.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am 29. Oktober über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.155 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 70 Fahrzeuge
- zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
- vier Artilleriegeschütze
- zwei Anlagen für elektronische Kampfführung.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Objekte der Verkehrsinfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden, und Startplätze für Drohnen sowie 139 vorübergehende Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Außerdem fing die russische Luftabwehr 1.425 Starrflüglerdrohnen ab.
US-Analyst Macgregor: Europa erkennt, dass der Westen in der Ukraine eine Niederlage erleidet
In einem auf YouTube veröffentlichten Video hat sich US-Oberst a. D. Douglas Macgregor, ehemals Berater des Pentagon-Chefs, zu dem jüngsten Telefonat des finnischen Präsidenten Alexander Stubb und des norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert.
Der Anruf der europäischen Spitzenpolitiker zeuge indirekt davon, dass Europa gezwungen sei, einzuräumen, dass der Konflikt in der Ukraine vom Westen provoziert worden sei, meinte Macgregor.
In dem Zusammenhang führte der US-Analyst aus:
"Es war der Westen, der die ukrainischen Streitkräfte schuf, eine Regierung an die Macht brachte, sie finanzierte und ausrüstete – und sie schließlich in den Kampf schickte. Doch noch bevor die Ukraine Russland ernsthaften Schaden zufügen konnte, führte Moskau einen Präventivschlag aus."
Dann habe es sich laut Macgregor herausgestellt, dass der Westen nicht darauf vorbereitet gewesen sei, die entstandene Bedrohung zu bewältigen.
Und jetzt, da die Ukraine faktisch zerstört sei, setze die Erkenntnis ein, dass der ukrainische Staat an lebenserhaltenden Geräten hänge und möglicherweise nicht überleben werde – ganz gleich, was der Westen nun auch unternehmen möge.
Russische Ermittler ziehen Bilanz: Mehr als 9.000 Zivilisten im Donbass getötet
Im Donbass sind nach Angaben des Ermittlungskomitees Russlands infolge der ukrainischen Handlungen gegen die russischsprachige Bevölkerung mehr als 9.000 Zivilisten getötet worden, unter ihnen 279 Minderjährige. Dies teilte die Pressestelle der Behörde nach einer operativen Sitzung in Lugansk mit. In der Mitteilung heißt es:
"Das Ermittlungskomitee hat 11.500 Strafverfahren eingeleitet. Es wurde festgestellt, dass infolge aggressiver Handlungen der Ukraine gegenüber der russischsprachigen Bevölkerung des Donbass 9.157 Zivilisten getötet wurden, darunter 279 Minderjährige. Mehr als 29.000 Menschen wurden verletzt. Die Ermittler haben mehr als 266.000 Zeugen vernommen, 132.000 Bürger wurden als Geschädigte anerkannt."
Russische Pioniere räumen die Straßen nach Aljoschki: Minen und Munition aus Drohnenabwürfen
Pioniere des russischen Truppenverbands Dnjepr führen Aufklärung durch und räumen Straßen, um die Sicherheit der Zufahrtsrouten zu Aljoschki zu gewährleisten. Das teilte das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit. Die an die Stadt angrenzenden Straßenabschnitte werden von explosiven Gegenständen und nicht explodierter Munition befreit, damit humanitäre Hilfe geliefert und Zivilisten evakuiert werden können.
Die meisten explosiven Gegenstände und Minen wurden mithilfe von Drohnen des Gegners abgeworfen oder verlegt. Zum Schutz der Zivilisten zerstören die Pioniere sie an Ort und Stelle. Wie die Pioniere betonen, stellt solche nicht explodierte Munition eine besondere Gefahr für die Zivilbevölkerung dar, da sie bereits bei der geringsten mechanischen Einwirkung detonieren kann.
Obama: "Weißes Haus geht vor Putin in die Knie"
Im Vorfeld der Zwischenwahlen hat der ehemalige US-Präsident Barack Obama bei einer Wahlkampfveranstaltung der Demokraten im Großraum Atlanta die Trump-Regierung angegriffen. Er warf dem Weißen Haus unter anderem vor, vor Russlands Präsident Wladimir Putin "in die Knie" zu gehen und die Ukrainer zu "verraten".
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Stau-Chaos in Kiew nach Sperrung der Südbrücke über den Dnjepr
In Kiew sind nach der Sperrung der Südbrücke über den Dnjepr riesige Staus entstanden. Das berichten ukrainische Medien, darunter das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua, das in seinem Telegram-Kanal entsprechende Videos veröffentlichte.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium am Dienstag mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte in der Nacht die Südbrücke in Kiew getroffen haben, die für den Transport von Militärgütern genutzt wird.
Peskow zum Drohnenangriff auf Moskau: "Die Sonderoperation muss weitergehen"
Der massive Angriff ukrainischer Drohnen auf Moskau, den die Ukraine während des Russland-Afrika-Gipfels unternommen hatte, zeige einmal mehr, dass die militärische Sonderoperation fortgesetzt werden müsse. Dies sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber dem russischen Sender Westi. Peskow betonte, der in der russischen Hauptstadt stattfindende Gipfel sei ein Ereignis von weltweiter Bedeutung. Der Kreml-Sprecher sagte:
"Natürlich ist es seltsam, in dieser Zeit einen solchen massiven Drohnenangriff auf Moskau zu organisieren. Gott sei Dank arbeitet unser Luftabwehrsystem effektiv. Aber es unterstreicht einmal mehr, dass alles weitergeht und die Sonderoperation weitergehen muss, damit wir vor solchen Bedrohungen geschützt sind."
Truppenverband Ost neutralisiert Stellungsnetz der ukrainischen Armee im Gebiet Dnjepropetrowsk
Drohnen-Besatzungen des russischen Truppenverbands Ost haben im Gebiet Dnjepropetrowsk ein verzweigtes Netz von Stellungen der ukrainischen Streitkräfte entdeckt und neutralisiert. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
Bei der Beobachtung von Waldstreifen stellten demnach die Besatzungen von Aufklärungsdrohnen fest, dass die ukrainischen Streitkräfte unter dem Schutz der Vegetation Stützpunkte, Beobachtungsstellen, Unterstände, Schutzbauten und Unterbringungsorte für Personal eingerichtet hatten. Nach der Klärung der Lage der Ziele nahmen russische Truppen diese unter Beschuss und setzten sie in einer Serie präziser Schläge außer Gefecht.
Die ukrainischen Streitkräfte führen neue Angriffe auf Lugansk durch
Der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte am frühen Morgen die Stadt Lugansk massiv angegriffen haben. Demnach wurden Wohnhäuser, die Gebäude einer Postfiliale und einer Schule, das Staatsarchiv sowie weitere zivile Infrastruktur beschädigt. Unter den Einwohnern gibt es laut Passetschnik keine Verletzten.
Zudem trafen die ukrainischen Streitkräfte die Energieinfrastruktur der Republik. Infolgedessen sind mehr als 150.000 Stromkunden ohne Elektrizität. Nach Angaben von Pasetschnik führen Energieversorger Reparaturarbeiten durch.
Russische Grenzgebiete unter Beschuss: Ein Toter in Belgorod, fünf Verletzte in Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden erneut die russischen Grenzgebiete Kursk und Belgorod mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Die Gouverneure beider Gebiete meldeten Verletzte, im Gebiet Belgorod kam ein Zivilist ums Leben.
Im Gebiet Kursk wurden nach Angaben von Gouverneur Alexander Chinstein binnen 24 Stunden 153 Drohnen abgeschossen. Die ukrainischen Streitkräfte setzten demnach 30-mal Artillerie ein, siebenmal griffen Drohnen das Gebiet mit Sprengsätzen an. Durch die Angriffe wurden laut Chinstein fünf Menschen verletzt: in der Stadt Lgow zwei Frauen und ein Mann, zwei weitere Männer im Bezirk Gluschkowo und in der Stadt Dmitrijew. Todesopfer gab es nicht.
Das Gebiet Belgorod wurde binnen 24 Stunden 114-mal angegriffen, davon achtmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern. Einmal wurden Sprengsätze von einer Drohne abgeworfen. Im Bezirk Belgorod kam dabei ein Zivilist ums Leben, sieben Menschen wurden in den Bezirken Graiworon und Schebekino verletzt, teilte Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Zudem wurden über dem Gebiet 233 Drohnen abgeschossen und unterdrückt.
Bilanz der Nacht: 1.214 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört
Die russische Luftabwehr hat in der Nacht 1.214 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
Die Drohnen wurden demnach über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Kaluga, Tula, Smolensk, Lipezk, Woronesch, Twer, Orjol, Rjasan, Wladimir, Samara, Saratow, Pensa und Rostow, dem Großraum Moskau sowie den Teilrepubliken Baschkortostan und Udmurtien abgefangen.
Britischer Militär-Insider über Kiew-Kredite: "Wir sehen dieses Geld nie wieder"
Am Montag, dem 26. Oktober 2026, veröffentlichte der Militäranalyst Daniel L. Davis auf Youtube ein Interview mit dem ehemaligen Kommandeur der britischen Royal Navy und Energieexperten Steve Jermy. In dem Gespräch erklärt Jermy: "Die Europäer würden Putin die Bedingungen von Istanbul [März 2022] heute vermutlich förmlich aus der Hand reißen."
Damit bringt er zum Ausdruck, dass die Bedingungen für Kiew und seine westlichen Partner heute deutlich ungünstiger seien als damals.
Darüber hinaus merkt er an, dass "viele im Finanzsystem und in den Regierungen" längst wüssten, dass die Ukraine die ihr zur Verfügung gestellten Gelder niemals zurückzahlen werde. "Wir sehen dieses Geld nie wieder", so Jermy.
Für diese Kredite müssten seiner Einschätzung nach letztlich die europäischen Steuerzahler aufkommen. Dies müsse der Öffentlichkeit früher oder später vermittelt werden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Weißrussland: Delegation aus Kiew trifft für Aljoschki-Mission ein
Eine ukrainische Delegation unter Leitung des Menschenrechtsbeauftragten Dmitri Lubinez ist am Grenzübergang Nowaja Guta in Weißrussland eingetroffen. Dies meldet die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA.
Demnach beteiligen sich die Vertreter der Ukraine an der humanitären Operation in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson. In der Mitteilung heißt es weiter, dass auch die weißrussische Seite sich dem internationalen Prozess angeschlossen hat. Weißrussland sei demzufolge zum ersten Ausgangspunkt geworden und habe bereits mit der Erfüllung seines Teils der Verpflichtungen aus den zuvor getroffenen Vereinbarungen begonnen.
Die Agentur berichtet zudem, dass auf dem Flughafen Gomel eine russische Delegation eingetroffen ist, die an der humanitären Operation in Aljoschki teilnimmt.
Frachtschiff mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte auf See getroffen
Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht ihre Schläge mit Drohnen gegen Objekte der Hafeninfrastruktur der Ukraine und gegen Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, fortgesetzt.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, wurde dabei auf See ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen Odessa lieferte.
613 Drohnen in einer Nacht: Einer der größten Angriffsversuche auf Moskau in diesem Jahr abgewehrt
Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt Moskau, Sergei Sobjanin, teilt auf Telegram mit, dass zwischen 20.30 Uhr Moskauer Zeit am 28. Oktober und 7.00 Uhr am 29. Oktober 613 ukrainische Drohnen auf den Großraum Moskau zuflogen. Der Großteil wurde von den russischen Luftabwehrkräften im weiten Vorfeld neutralisiert, 231 Drohnen wurden laut Sobjanin im Anflug auf Moskau zerstört.
Zugleich meldet die russische Nachrichtenagentur TASS, dass dieser Angriffsversuch einer der größten seit Jahresbeginn war. Die Agentur verweist dabei auf eigene Berechnungen, die auf der Grundlage der offiziellen Angaben Sobjanins durchgeführt wurden. Laut TASS wurde der bislang massivste Angriff in der Zeit vom 19. September bis zum Morgen des 20. September abgewehrt: Die Luftabwehrkräfte schossen damals mehr als 1.600 Drohnen ab.
Kommunikation des Gegners im Visier: Im Oktober mehr als 90 Anlagen im Gebiet Charkow zerstört
Einheiten des russischen Truppenverbands Nord haben seit Anfang Oktober im Gebiet Charkow mehr als 90 Kommunikationsanlagen der ukrainischen Streitkräfte zerstört, darunter auch Starlink-Anlagen. Dies sagte der Kommandeur einer Aufklärungseinheit mit dem Rufnamen Charon der russischen Nachrichtenagentur TASS. Er erklärte:
"Wir suchen täglich nach installierten Antennen und Relaissendern der ukrainischen Streitkräfte bei Charkow, um sie außer Betrieb zu setzen, denn ohne Verbindung gibt es auch keine Führung der Einheiten. Auch Satellitensysteme, die Internet auf die Stellungen bringen und so die Koordination der Soldaten ermöglichen, werden gezielt außer Gefecht gesetzt."
Russische Menschenrechtsbeauftragte fliegt mit ausländischen Journalisten zur humanitären Mission nach Aljoschki
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa teilt mit, dass sie gemeinsam mit zu einer humanitären Mission in die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson aufbricht. An der Flugzeugtreppe sagte sie:
"Mit uns zusammen fliegen Journalisten, das sind vor allem Journalisten aus den Vereinigten Staaten von Amerika, die von der amerikanischen Seite vorgeschlagen wurden, sowie Journalisten aus verschiedenen Ländern der Welt."
Lantratowa betonte zudem, dass die im Zusammenhang mit der humanitären Mission verkündete Feuerpause in Aleschki vollständig eingehalten werde. Zwischenfälle gebe es nicht, die Militärs führten alle notwendigen ingenieurtechnischen Arbeiten durch.
Melania Trump kündigt US-Journalisten als Beobachter bei humanitärer Mission in Aljoschki an
Die First Lady der USA, Melania Trump, teilt mit, dass US-amerikanische Journalisten an der humanitären Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson teilnehmen werden. Trump schrieb auf X:
"Vier amerikanische Journalisten des Fernsehsenders Newsmax werden in Aljoschki sein und humanitäre Vertreter von russischer und ukrainischer Seite begleiten. Als neutrale Beobachter werden sie unabhängig filmen und den Verlauf dieser historischen humanitären Mission dokumentieren."
28.10.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Kremlberater: Keine Beteiligung der Europäer an Gesprächen zur Ukraine
Die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA werden ohne Beteiligung der europäischen Politiker stattfinden. Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, erklärte dies gegenüber der Nachrichtenagentur Westi.
"Sie könnten dorthin gelangen, wenn sie Tickets kaufen. Aber niemand hat die Absicht, sie an den Verhandlungstisch einzuladen", fügte Uschakow hinzu.
Moskau habe mit der US-amerikanischen Seite vereinbart, dass die Gespräche unter Beteiligung von Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA wiederaufgenommen werden, so der russische Präsidentenberater weiter.
Außerdem gab Uschakow an, die Teilnahme von Europäern an den Verhandlungen sei beim jüngsten Telefonat zwischen den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, nicht zur Sprache gekommen.
DVR: Frau bei Angriff durch ukrainische Drohne in Donezk getötet
Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Bei einem Angriff auf ein Eigenheim in der gleichnamigen Republikhauptstadt am Mittwochnachmittag (Ortszeit) kam eine Frau des Jahrgangs 1991 ums Leben. Wie der Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram bekannt gibt, sei das Haus im Stadtteil Kuibyschew völlig zerstört worden.
Ein Reporter der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete aus Donezk, es seien am Ort des Angriffs Trümmerteile einer Kampfdrohne mit Aufschriften in ukrainischer Sprache entdeckt worden. Auch benachbarte Wohngebäude seien beschädigt worden.
Bei einer weiteren Drohnenattacke auf den Stadtteil Kiew sei es zu einem Fensterbruch in einem Wohngebäude gekommen, teilt der Bürgermeister von Donezk weiter mit.
Drohnen zerstören Kampfgerät der ukrainischen Armee an der Front bei Kramatorsk (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Süd setzen konsequent gegnerische Ausrüstung und Personal im Frontabschnitt Kramatorsk außer Gefecht. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Bei einem kürzlichen Kampfeinsatz wurden demnach getroffen:
- ein Feldlager mit Munition,
- Drohnenleitstellen,
- Anlagen der elektronischen Kampfführung,
- Hexakopter,
- bodengestützte Robotersysteme,
- Befestigungen sowie Personal.
Russische Flugabwehrkräfte holen weitere Drohnen vom Himmel
In der Zeitspanne von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 90 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Orjol, Kursk, Woronesch, Rjasan und Tula zerstört. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwochabend zu entnehmen.
Russisches Militär greift weitere Umschlagplätze und Energieanlagen in der Ukraine an
Russlands Streitkräfte haben am Mittwoch tagsüber Drohnenangriffe auf Logistikzentren, Energieinfrastruktur sowie Seeschiffe fortgesetzt, die am Transport militärischer Güter in die Ukraine beteiligt sind. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.
Es wurden laut der Behörde in Moskau folgende Ziele getroffen:
- Ein Logistikzentrum in Charkow, auf dessen Gelände militärische sowie zivil und militärisch verwendbare Güter gelagert wurden.
- Zwei Umspannwerke im Gebiet Wolyn, die den Betrieb von Rüstungsunternehmen gewährleisten.
- Ein Trockenfrachter, der Güter für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen Tschernomorsk transportierte.
Fico: Europa erkennt endlich Notwendigkeit eines Dialogs mit Putin
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico reagiert auf das Telefongespräch des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre. Am Dienstag sprachen die Spitzenpolitiker über die Aussichten auf eine Friedensvereinbarung in der Ukraine.
In einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft meint Fico:
"Halleluja – die ganze Welt und nun endlich auch Europa haben begriffen: Wenn wir den Krieg in der Ukraine beenden wollen, müssen wir mit dem russischen Präsidenten Putin sprechen. Wir sagen das schon seit dem ersten Tag des Krieges."
Fico weist darauf hin, dass immer mehr europäische Politiker über die Notwendigkeit eines Dialogs mit Russland sprechen würden.
Dodik: Putin handelt weise, wenn er großflächige Angriffe auf die Ukraine vermeidet
Es gibt bislang kein einziges Beispiel für Fälle, in denen durch russische Waffen eine große Zahl von Zivilisten in der Ukraine ums Leben gekommen wäre. Der frühere Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, erklärte dies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Natürlich habe es Todesopfer gegeben, aber die Zivilbevölkerung sei niemals das Ziel der Angriffe gewesen.
Dodik führte hierbei aus:
"Ich denke, Präsident Putin hat große Weisheit bewiesen, indem er großflächige Angriffe nicht zulässt, die den Tod vieler Zivilisten zur Folge hätten, und indem die Spezialoperation mit größter Rücksicht auf den Schutz der Zivilbevölkerung geführt wird."
Das strategische Ziel Russlands sei es, das Leid der Zivilbevölkerung zu minimieren. Deshalb warne die russische Seite im Voraus vor geplanten Angriffen auf bestimmte Objekte. "Wenn jemand nicht gehen möchte, ist das seine Entscheidung", fügte der Politiker hinzu.
Ukraine-Gespräche: Peskow kündigt Erörterung von Sicherheitsgarantien in Abu Dhabi an
Bei einem Treffen zwischen Russland, den USA und der Ukraine, das im November in Abu Dhabi stattfinden soll, werden Sicherheitsgarantien für Moskau und Kiew besprochen. Dies teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow im Gespräch mit der Zeitung Iswestija mit.
Wie Peskow betonte, müssten die Garantien gegenseitig sein.
Moskau: Barilowka im Gebiet Sumy nun unter russischer Kontrolle (Video)
Russlands Verteidigungsministerium teilt auf seinem Telegram-Kanal Aufnahmen der Ortschaft Barilowka im Raum Sumy, die durch den russischen Truppenverband Nord befreit wurde. Die Behörde in Moskau gab die Befreiung am Mittwoch bekannt.
TASS: Bisher keine genauen Termine für Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi
Die Information, dass am 4. November in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) Gespräche zur Ukraine stattfinden sollen, ist als eine "falsche Auslegung der Äußerungen von öffentlichen Akteuren" zu betrachten. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine eigene Quelle.
"Es gibt noch keine genauen Termine, der Abstimmungsprozess läuft", sagte die Quelle der Agentur.
Zuvor berichteten mehrere Medien unter Verweis auf die britische Zeitung The Guardian, Polens Premier Donald Tusk habe angegeben, dass die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA Abu Dhabi vorläufig für den 4. November angesetzt seien.
Untergrund: Kiew bereitet Städte auf Rundumverteidigung vor
Die ukrainischen Behörden bereiteten mehrere Städte auf eine Rundumverteidigung vor. Dies teilen Vertreter des prorussischen Untergrunds gegenüber TASS mit.
"Es geht in erster Linie um den Süden und die östliche Richtung: Odessa, Nikolajew, Cherson, Saporoschje, Dnjepropetrowsk und Pawlograd. Parallel dazu werden Kiew und Umgebung, Charkow, Sumy, Tschernigow sowie Wolhynien vorbereitet. Im Norden verweist man auf eine 'Bedrohung' durch Weißrussland. Charkow und Sumy werden aufgrund der [Nähe zur] russischen Grenze befestigt."
Darüber hinaus würden Befestigungsanlagen rund um fast alle Städte in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk errichtet – bis nach Orechow und Wolnjansk. Rund um Odessa seien bereits vor längerer Zeit Gräben ausgehoben sowie sogenannte "Drachenzähne" und Stacheldraht installiert worden.
Der Untergrund weist darauf hin, dass man die Bevölkerung bewusst nicht darüber informiere, welche Städte für eine Rundumverteidigung vorbereitet werden, um Panik zu vermeiden.
Der Großteil der Ukrainer sei von den "sinnlosen" Entscheidungen des Kiewer Regimes zutiefst müde. Der Gesprächspartner der Agentur fügt hinzu, dass die ukrainischen Eliten hingegen eine Fortsetzung des Konflikts befürworteten. Ebendarum würden Befestigungsanlagen um die Städte errichtet, während man den Bewohnern versichere, es handele sich lediglich um planmäßige Arbeiten.
Rosatom-Chef: Schweigen der Weltgemeinschaft zu ukrainischen Angriffen auf Energodar lässt auf deren Billigung schließen
Das ukrainische Militär nimmt die soziale Infrastruktur von AKW-Stadt Energodar und die dort lebenden Menschen gezielt ins Visier. Die Weltgemeinschaft und die europäischen Führungspolitiker ignorieren diese Tatsache weiterhin, was vermuten lässt, dass sie die Angriffe befürworten. Dies erklärte der Chef des russischen Konzerns Rosatom, Alexej Lichatschjow, am Mittwoch gegenüber Journalisten am Rande des Russland-Afrika-Gipfels.
In dem Zusammenhang führte Lichatschjow aus:
"Ich denke, es ist an der Zeit, die Angelegenheit aufzuklären: Wie stehen die europäischen Eliten zu den gezielten Angriffen auf Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen und Krankenwagen?"
Laut dem Rosatom-Chef mache Kiew regelrecht eine Jagd auf die Mitarbeiter des Atomkraftwerks Saporoschje.
In den zurückliegenden 24 Stunden hätten die ukrainischen Einheiten unter anderem Busse angegriffen, so Lichatschjow. Einige davon seien aus Mitteln von Rosatom angeschafft worden, um die Menschen mit sozialen oder gesundheitlichen Problemen zu unterstützen.
Selenskij: Kiew erhält von den USA nur zwölf Patriot-Raketen pro Monat
Die Ukraine erhalte von den USA pro Monat durchschnittlich zwölf Abfangraketen für Patriot-Systeme, teilt Wladimir Selenskij in einem Gespräch mit Journalisten mit. Er merkt jedoch an, dass Kiew allein im Oktober bereits 35 Raketen verbraucht habe. Selenskij wirft US-Kriegsminister Pete Hegseth vor, die Lieferungen nicht zu genehmigen.
"Es liegen Dokumente auf dem Schreibtisch von Minister Hegseth, die er bereits unterzeichnet hat – er glaubt vielleicht, er habe alles unterzeichnet. Doch das ist nicht so. So gibt es beispielsweise ein Paket aus den Vereinigten Staaten mit zwölf Raketen, das er tatsächlich unterzeichnet hat. Das ist sehr gut. Aber ich habe in diesem Monat bereits 35 verbraucht. Es geht also um die 23 weiteren Raketen, die ich anderweitig beschaffen konnte."
Telefonat mit Putin: Europas Streit über den Dialog mit Russland
Das Telefonat Putins mit Finnland und Norwegen nährt Hoffnungen auf neue Ukraine-Verhandlungen. Während Moskau Europa fehlende neue Ansätze vorwirft, warnen westliche Medien vor einer Spaltung der europäischen Verbündeten Kiews und einer geschwächten gemeinsamen Linie gegenüber Russland.
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Vizeaußenminister: Moskau wirkt Versuchen entgegen, Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi zu behindern
Die Erfahrung früherer Treffen zur Ukraine zeigt, dass die sogenannte "Kriegspartei", womit in erster Linie die führenden europäischen Länder gemeint sind, die vernünftigen Ansätze blockieren, die von der US-Regierung unter Präsident Donald Trump vorangetrieben werden. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow.
"Und das weckt in Kiew falsche Illusionen, was zu einer Verlängerung des Konflikts führt. Das haben wir in der Vergangenheit gesehen", sagte Rjabkow am Mittwoch gegenüber Journalisten.
Und weiter:
"Wir möchten nicht, dass sich diese Geschichte jetzt wiederholt – gerade in einer Zeit, in der ernsthaft über die Möglichkeit eines Kontakts in Abu Dhabi diskutiert wird. Wir werden dem entgegenwirken."
Das Treffen zwischen Russland, den USA und der Ukraine soll in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Abu Dhabi, Anfang November stattfinden. Laut Rjabkow befindet sich Russland in einer "Vorbereitungsphase".
Russische Armee befreit zwei Ortschaften
In den vergangenen 24 Stunden setzen die russischen Streitkräfte die Kampfhandlungen zur Befreiung von Ortschaften von gegnerischen Truppen fort.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, hätten die Einheiten des Truppenverbands Nord im Zuge des entschlossenen Vorgehens die Siedlungen Alisowka im Gebiet Charkow und Barilowka im Gebiet Sumy eingenommen.
Panzer zerstören Anlagen ukrainischer Armee im Raum Dnjepropetrowsk (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Panzerbesatzungen des Truppenverbands Ost im Einsatz. Sie setzten laut der Behörde in Moskau gegnerische Ziele im Gebiet Dnjepropetrowsk mit T-80BW-Panzern außer Gefecht.
Außenministerium: Moskau hofft auf Beseitigung der Ursachen des Ukraine-Konflikts durch Dialog mit USA
Moskau führe derzeit einen "engen und intensiven Dialog" mit Washington zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine, erklärt der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow in einem Gespräch mit TASS.
"Wir setzen darauf, dass die Bemühungen des US-Präsidenten und seines Teams – insbesondere im Hinblick auf die Ukraine – den Zeitpunkt näherbringen werden, an dem wir konkret über die Einleitung einer nachhaltigen, verlässlichen und dauerhaften Beilegung sprechen können."
Moskau hoffe, dass eine solche Lösung Russlands grundlegende Interessen garantieren und es ermöglichen werde, jene Probleme zu lösen, die die Hauptursachen des Konflikts bildeten, betont der Diplomat.
Frontbericht: Russische Armee greift gegnerische Energie- und Verkehrsinfrastruktur an
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.160 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 195 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär sechs Autos.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 240 Kämpfer. Zusätzlich setzten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, 15 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad und sechs Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 155 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 31 Autos und drei Artilleriegeschütze getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von mehr als 335 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee neun gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 215 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos und ein Artilleriegeschütz.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 20 Soldaten. Außerdem wurden fünf Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die von den ukrainischen Truppen genutzt werden, Munitionslager sowie Produktionsstätten und Lager für Drohnen angegriffen.
Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 142 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen zwei Langstreckenraketen vom Typ Neptun und 617 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 273.040 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.439 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.794 Mehrfachraketenwerfer, 36.830 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 75.823 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden drei Zivilisten verletzt
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, hat der Gegner binnen 24 Stunden 39 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte hätten 168 ukrainische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Siebenmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet drei Verletzte. Zu Schaden seien eine Tankstelle, sechs Busse, ein Pkw, Energieanlagen und ein Verwaltungsgebäude gekommen.
Russlands Menschenrechtsbeauftragte meldet keine Verstöße gegen Waffenruhe in Aljoschki
Seit Dienstag, als die Waffenruhe in der Stadt in Aljoschki im Gebiet Cherson in Kraft trat, habe Russland keine Verstöße verzeichnet. Dies teilt die Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa auf Telegram mit.
"Während der 30-stündigen Waffenruhe in Aljoschki wurden keine Zwischenfälle registriert."
Sie fügt hinzu, dass sie mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinez in Kontakt stehe und gemeinsam mit ihm die Umsetzung der Vereinbarungen koordiniere.
Die Ombudsfrau dankt insbesondere der First Lady der USA, Melania Trump, für die persönliche Unterstützung der humanitären Mission und die Hilfe für die Bewohner der Stadt.
Laut Lantratowa soll die Feuerpause bis 22:59 Uhr Moskauer Zeit am 1. November gelten.
Medien: Von der Leyens Vertrauter könnte EU-Delegation bei Friedensgesprächen in Abu Dhabi leiten
Die EU-Kommission und der EU-Rat beschäftigten sich nun damit, ein gemeinsames Team aus hochrangigen Beamten zusammenzustellen, das an der nächsten Gesprächsrunde über die Ukraine teilnehmen soll. Dies berichtet Euronews. Das Treffen werde voraussichtlich Anfang November in Abu Dhabi stattfinden. Das genaue Datum sei noch nicht festgelegt worden.
Wie es heißt, könnte Björn Seibert, "der einflussreiche Kabinettschef von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen", die EU-Delegation leiten, so Euronews. Ein Sprecher der EU-Kommission erklärte:
"Wir setzen uns entschlossen dafür ein, nicht nur den Krieg zu beenden, sondern einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen. Das ist unser Ziel, und diesen Standpunkt verteidigen wir in den laufenden Gesprächen."
Euronews merkt an, dass Brüssel nun offen seine Absicht zum Ausdruck bringe, die bevorstehenden Verhandlungen in einem multilateralen Format zu führen – unter Beteiligung von Europäern, Ukrainern, Amerikanern und Russen. Bislang hätten im Rahmen des Friedensprozesses bilaterale Treffen zwischen Moskau und Washington oder dreiseitige Verhandlungen unter Beteiligung Kiews stattgefunden.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und vier Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, ist ein Zivilist infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Vier Personen seien verletzt worden. Der Zustand von zwei der Verwundeten werde von Medizinern als schwer eingestuft.
Insgesamt seien 15 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet sechsmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner elfmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 212 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 531 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Tula und der Region Moskau zerstört.
Trump erwartet baldiges Treffen mit Putin und Selenskij
US-Präsident Donald Trump erklärte, er rechne damit, in naher Zukunft ein Treffen mit seinen Amtskollegen aus Russland und der Ukraine – Wladimir Putin und Wladimir Selenskij – abzuhalten. Bei einem Briefing mit Journalisten auf der Militärbasis Andrews bei Washington sagte er:
"Ich glaube, was Russland und die Ukraine angeht, machen wir große Fortschritte. Es wird sehr bald ein Treffen stattfinden, und ich denke, es wurden bereits große Fortschritte erzielt."
Auf die Nachfrage von Journalisten, mit wem das Treffen geplant sei, antwortete Trump:
"Mit Präsident Putin und mit Präsident Selenskij."
Medien: Gespräch Putins mit Stubb und Støre treibt Keil in Europa
Das jüngste Telefonat des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit seinem finnischen Amtskollegen Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre hat "einen Keil in die Reihen der europäischen Unterstützer der Ukraine" getrieben. Dies berichtet die britische Zeitung The Daily Telegraph.
Europäische Politiker hätten Stubb und Støre der Kritik unterworfen, weil diese auf eigene Faust Gespräche mit Putin geführt hatten, "die letztlich nur dem Kreml nützen", so das Blatt.
"Andere europäische Staats- und Regierungschefs kritisierten das Vorgehen als einen 'Alleingang' ohne europäischen Konsens."
Das Telefongespräch vom Dienstag sei vor dem Hintergrund der EU-Bemühungen geführt worden, ein einheitliches Team von Unterhändlern für Verhandlungen mit Moskau zu bilden, merkt die Zeitung an.
Ein an dem Prozess beteiligter europäischer Beamter sagte gegenüber The Daily Telegraph, dass ohne eine Einigung die Gefahr bestehe, dass die Staats- und Regierungschefs "von allen Seiten und ohne klare europäische Position" Kontakt zu Putin aufnehmen würden.
Truppenverband Nord neutralisiert mehr als 50 ukrainische Kämpfer
Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht 54 ukrainische Soldaten neutralisiert. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit. Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien dabei 15 Drohnenleitstellen und zehn Geländefahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden.
Zudem hätten die diensthabenden Luftabwehrkräfte des Verbands in der Nacht insgesamt 197 gegnerische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.
27.10.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
FT: Nicht-EU-Verbündete der Ukraine sagen für 2027 fünfmal weniger Hilfe zu
Die Verbündeten der Ukraine, die nicht der EU angehören, haben für das Jahr 2027 deutlich weniger Mittel zur Unterstützung des Landes zugesagt als für 2026. Das berichtet die britische Zeitung Financial Times (FT) unter Berufung auf eine Prognose der Europäischen Kommission.
Demnach haben die Partner Kiews außerhalb der EU für 2027 lediglich vier Milliarden Euro in Aussicht gestellt, nach 19 Milliarden Euro im Jahr 2026. Die Mittel sind somit fast fünfmal geringer. Deshalb würden Beamte der Kommission andere Unterstützungsoptionen prüfen, darunter die gemeinsame Ausgabe von Schuldtiteln. Zudem übe Brüssel Druck unter anderem auf London, Tokio und Ottawa aus, um Gelder für die Ukraine zu mobilisieren, so die FT.
Russische Luftabwehr fängt binnen zwölf Stunden 71 gegnerische Drohnen ab
Die russischen Luftabwehrkräfte haben heute zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit 71 gegnerische Drohnen abgefangen und zerstört. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol und Tula sowie über dem Großraum Moskau abgefangen.
Kreml garantiert Selenskijs Sicherheit bei möglichem Besuch in Moskau
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij kann auf Wunsch zu Verhandlungen nach Moskau kommen. Ihm werden hier alle Bedingungen einschließlich Sicherheit garantiert. Das erklärte der russische Präsidentenberater, Juri Uschakow, dem Nachrichtenportal Westi nach einem Gespräch von Russlands Präsident Wladimir Putin mit Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und Finnlands Präsident Alexander Stubb.
Laut Uschakow übermittelten Putins Gesprächspartner dem russischen Präsidenten das "aktive Interesse Wladimir Selenskijs, direkt mit ihm zu verhandeln". Im Gespräch sei aber betont worden, ein Kontakt auf Führungsebene zwischen der Ukraine und Russland habe nach Abschluss des Verhandlungsprozesses den größten Sinn, nämlich zur Unterzeichnung der Abschlussdokumente, so Uschakow weiter.
Französischer Präsidentschaftskandidat nennt Ukraine eine Diktatur
Der Vorsitzende der Partei "Les Patriotes" (Die Patrioten) und Kandidat für das französische Präsidentenamt, Florian Philippot, hat die Ukraine als Diktatur bezeichnet. Damit reagierte er auf den Beschluss der Obersten Rada, das Kriegsrecht bis zum 29. Januar 2027 zu verlängern. Philippot schrieb auf X:
"Was für eine Schande! Und wir unterstützen, bewaffnen und finanzieren weiterhin diese niederträchtige DIKTATUR!"
Philippot forderte zudem ein Ende der Hilfe für Kiew. "Es reicht. Kein Euro mehr, keine Waffe mehr für die Ukraine!", schrieb er.
Lawrow wirft europäischen Politikern "politischen Masochismus" vor
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat europäische Politiker als politische Masochisten bezeichnet. Sie wollten alles opfern, damit die Ukraine Russland besiegen könnte, obwohl dieser Kurs ihren eigenen Ländern schade. Bei einem Treffen mit Chefredakteuren afrikanischer Medien erklärte Lawrow:
"Der Westen versucht, seine öffentliche Meinung auf der Position zu halten, dass man alles opfern muss: Gehälter, Arbeitsplätze, den Umfang medizinischer Leistungen und grundsätzlich soziale Leistungen, damit die Ukraine Russland besiegt. Das hat in letzter Zeit unter anderem Kanzler Merz erklärt […] Das sind solche Masochisten, wenn Sie so wollen, politische."
Lawrow kommentierte zudem das Telefonat von Präsident Wladimir Putin mit den Staats- und Regierungschefs von Norwegen und Finnland. Er sagte, die europäischen Länder versuchten zwar, sich in den Verhandlungsprozess zur Ukraine zu drängen, änderten ihren Ansatz bislang aber nicht.
Ukraine setzt Angriffe auf Zivilisten in Russland fort: Verletzte in den Gebieten Brjansk und Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf Zivilisten in Russland fort: Die Gebiete Brjansk und Kursk stehen erneut unter Beschuss.
Wie der Gouverneur des Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, mitteilt, habe ein 53-jähriger Mann im Bezirk Klimowo infolge des ukrainischen Angriffs mit einem Mehrfachraketenwerfer Verletzungen erlitten. Zudem habe eine ukrainische Drohne einen Bus angegriffen, wobei der Fahrer verwundet worden sei.
Auch im Gebiet Kursk gab es Verletzte. Nach Angaben von Gouverneur Alexander Chinstein habe eine ukrainische Drohne ein Dorf im Bezirk Belaja getroffen, ein 49-jähriger Mann sei verletzt worden. In Lgow sei noch ein Mann des Jahrgangs 1981 verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Reifenservice getroffen habe.
Bislang acht südkoreanische Diplomaten aus Ukraine abgezogen
Südkorea hat bislang acht Botschaftsmitarbeiter aus der Ukraine abgezogen, erklärt Außenminister Cho Hyun. Grund dafür war Kiews Entscheidung, Informationen über die Übergabe von nordkoreanischen Kriegsgefangenen an Seoul offenzulegen. Der Schritt war unvermeidlich, da die Ukraine die Angelegenheit nicht angemessen regeln konnte, fügt Cho hinzu.
Melania Trump: Feuerpause in Aljoschki gilt auch außerhalb der Stadt
Die Feuerpause in Aljoschki im Gebiet Cherson wurde über die Stadtgrenzen hinaus ausgeweitet. Dies schreibt die First Lady der Vereinigten Staaten, Melania Trump, auf X. Damit solle der sichere Durchgang humanitärer Konvois gewährleistet werden. Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte Russlands, Waleri Gerassimow, habe dies bestätigt, so Trump.
Zudem erklärt die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa, dass die Feuerpause bis 22:59 Uhr Moskauer Zeit am 1. November gelten soll.
Behandlungsverweigerung für Russischsprachige in der Ukraine: Duma-Abgeordneter spricht von Rassismus
Die Weigerung von Ärzten in der Ukraine, russischsprachigen Patienten medizinische Hilfe zu leisten, sehe nach Rassismus in Reinform aus. Das erklärte der erste stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der russischen Staatsduma, Andrei Klimow. Dem russischen Nachrichtenportal Lenta.ru sagte Klimow:
"Wenn auf dem Gebiet eines Staates 100 Prozent der Bevölkerung Russisch versteht und spricht, dann sieht das natürlich wie Rassismus in Reinform aus. Mehr noch: Selbst aus Sicht der ukrainischen Gesetzgebung ist es übrigens eine Straftat, wenn ein medizinischer Mitarbeiter einem Menschen, der gesundheitlich in eine schwierige Lebenslage geraten ist, die medizinische Hilfe verweigert."
Zuvor hatte die ukrainische Sprachenbeauftragte Jelena Iwanowskaja gesagt, dass einige Ärzte in der Ukraine nicht bereit seien, russischsprachige Patienten zu behandeln.
Von Schulen bis zur Arztpraxis: Wie der Sprachzwang in der Ukraine absurde Blüten treibt
Von "prognostischer Magie" bis zur Behandlungsverweigerung beim Arzt: Der Auftritt der ukrainischen Sprachbeauftragten Elena Iwanowska im "Ukrainischen Radio" offenbart die ganze Absurdität des aktuellen Sprachzwangs in der Ukraine.
Zunächst erklärt die Staatsbeamtin den Nutzen eines landesweiten Diktats mit magischen Gesetzen, die sie an der Universität lehrt. Anschließend wird im Studio darüber geklagt, dass Schulen in Charkiw Deutschunterricht auf Russisch anbieten.
Besonders brisant wird es am Ende, als Iwanowska von Medizinern erzählt, die russischsprachige Patienten ablehnen und dies mit dem ukrainischen Sprachgesetz juristisch legitimieren.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russland trifft Elektronikbetrieb im Gebiet Charkow und Frachter auf dem Weg nach Odessa
Die russischen Streitkräfte haben heute ihre Drohnenangriffe auf Rüstungsbetriebe, Hafeninfrastruktur und Schiffe fortgesetzt, die Militärgüter in die Ukraine liefern. Das teilte das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit.
Getroffen wurde demnach ein Elektronikbetrieb namens NTP Ukrspezswjas im Gebiet Charkow. Der Betrieb stellte Automatisierungssysteme und Kommunikationsmittel für die ukrainischen Streitkräfte her.
Zudem wurde auf See ein Frachter getroffen, der auf dem Weg in den Hafen von Odessa Güter für die ukrainischen Streitkräfte an Bord hatte.
Britischer Analyst: Selenskij will keine Verhandlungen, sondern einen eingefrorenen Konflikt
Wladimir Selenskij, der ukrainische Staatschef, strebe an, den Konflikt entlang der Kontaktlinie einzufrieren, statt ihn zu beenden. Diese Einschätzung äußerte der britische Analyst Alexander Mercouris im YouTube-Kanal "The Duran". Mercouris sagte:
"Was Selenskij will, ist eigentlich überhaupt keine Verhandlung. Er will eine Waffenruhe. Er will eine Waffenruhe entlang der derzeitigen Konfliktlinie. Er will einen eingefrorenen Konflikt, in dem die Ukraine keine Verpflichtungen und keine Verantwortung übernimmt. Sie kann aufrüsten, der NATO beitreten, der EU beitreten, tun, was sie will, und sich vermutlich auf den nächsten Krieg vorbereiten. Etwas, das die Russen natürlich kategorisch abgelehnt haben."
Dem Experten zufolge stelle der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij bewusst Forderungen, die für Russland nicht annehmbar seien, und berufe sich dabei auf "rote Linien", um jegliche Friedensprozesse zu stören.
Humanitäre Operation in Aljoschki: Feuerpause wird eingehalten
Die Feuerpause in der Nähe der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson, die um 4.00 Uhr (Moskauer Zeit) in Kraft getreten ist und der Vorbereitung einer humanitären Operation dient, wird eingehalten. Dies berichtet der Gouverneur des Gebiets, Wladimir Saldo. Ihm zufolge gelte die Pause aber nur für den Raum Aljoschki. Auf den übrigen Abschnitten der Kampflinie im Gebiet Cherson habe sich die Lage nicht verändert.
Doch die gemeinsame humanitäre Operation für die Einwohner von Aljoschki, die Russland, die Ukraine und die USA organisieren, könne ein erster Schritt zu einer "Verständigung auf menschlicher Ebene" sein. Das eine seien militärische Angelegenheiten, das andere die Menschen, die dort leben, so Saldo.
Der Gouverneur betonte zudem, dass der Umfang der humanitären Hilfe, die nach Aljoschki geliefert wird, auf mehr Menschen ausgelegt sei, als derzeit in der Stadt leben. Dazu gehörten Hygieneartikel, Lebensmittel, Kleidung und Treibstoff.
Ukraine: Leichenwagen-Fahrer zwangsmobilisiert – Angehörige müssen Sarg umladen
Der ukrainische Journalist Anatolij Sharij hat am Montag ein Video veröffentlicht, das die Zwangsmobilisierung eines Leichenwagen-Fahrers zeigen soll. Die Angehörigen müssen den Sarg in ein anderes Fahrzeug umladen, während sechs Polizisten daneben stehen und zuschauen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
LVR meldet vier Todesopfer bei ukrainischen Angriffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf die Volksrepublik Lugansk fortgesetzt. Wie der Republikchef, Leonid Passetschnik, auf Telegram mitteilt, wurden dabei vier Zivilisten getötet und acht weitere verletzt.
Betroffen waren laut Passetschnik vor allem Wohnhäuser und zivile Infrastruktur. In Lugansk wurden zudem Lagerhallen angegriffen, im Bezirk Swatowo mehrere Lastkraftwagen und Pkw. Nach Angaben des Republikchefs fingen russische Luftabwehr und mobile Einsatzgruppen rund 40 Luftziele über der Republik ab.
Ukrainische Angriffe auf Rettungsdienste und Apotheken in Russland: Sieben Mediziner binnen einer Woche verletzt
Der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, teilt mit, dass in der vergangenen Woche sieben Mitarbeiter des russischen Gesundheitswesens bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt wurden. Die ukrainischen Truppen missachteten ihm zufolge das humanitäre Völkerrecht und griffen gezielt Ärzte und medizinische Einrichtungen an.
Der Sonderbotschafter präzisierte: Im Gebiet Belgorod wurden bei Drohnenangriffen auf Rettungswagen vier Mitarbeiter des Rettungsdienstes sowie eine 40-jährige Apothekerin verletzt. Ein weiterer Mediziner kam bei einem massiven Angriff auf Belgorod zu Schaden. Bei einem Raketenangriff auf das Industriegebiet der Stadt Jelez im Gebiet Lipezk wurde eine Mitarbeiterin des Gesundheitswesens verletzt. Zudem erlitt das Gebäude der Medizinischen Fachhochschule Schäden. In der Volksrepublik Donezk beschädigten ukrainische Drohnen bei einem nächtlichen Angriff die Fassade einer Rettungsstation und ein Krankenhaus. In Kachowka im Gebiet Cherson wurde eine Apotheke beschossen.
Außerdem gerieten laut Miroschnik Mitarbeiter und Fahrzeuge des Katastrophenschutzes sowie Beschäftigte kommunaler Notdienste in den Gebieten Belgorod und Saporoschje sowie in der Volksrepublik Donezk unter Beschuss, als sie an den Orten der Angriffe im Einsatz waren.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages 1.115 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es im täglichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- einen Panzer,
- 18 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 91 Kraftfahrzeuge,
- vier Artilleriegeschütze,
- eine Anlage der elektronischen Kampfführung,
- ein Fahrzeug des Vampire-Mehrfachraketenwerfers.
Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Transportinfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, Munitionsdepots, Montage- und Lagerhallen für Robotersysteme und unbemannte Flugzeuge sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 148 Bezirken. Die Flugabwehr schoss zwei Flugbomben und 645 Drohnen ab.
Støre: Moskau bereitet sich sorgfältig auf Treffen in Abu Dhabi vor
Russland bereite sich sorgfältig auf die dreiseitigen Gespräche in Abu Dhabi vor, erklärt der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre nach seinem Telefonat mit den Präsidenten Alexander Stubb und Wladimir Putin. Reuters zitiert ihn mit den Worten:
"Mein Eindruck ist, dass sich Moskau gründlich auf das Treffen in Abu Dhabi vorbereitet."
Støre zufolge dauerte das Gespräch 90 Minuten. Norwegen und Finnland informierten alle Partner und Verbündeten vorab über das Telefonat.
Das Treffen der Vertreter aus Russland, den USA und der Ukraine ist für Anfang November in Abu Dhabi geplant.
Putin führt Telefongespräch mit Stubb und Støre
Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Telefongespräch mit dem finnischen Amtskollegen Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre geführt. Dies bestätigt Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Über das Telefonat berichtet auch das Büro des finnischen Präsidenten. Demnach sprachen Stubb und Støre als Vertreter ihrer jeweiligen Länder und nicht Europas.
Ferner berichtet der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij über ein Telefongespräch mit Stubb und Støre.
Ihm zufolge wiesen die Europäer die russische Seite auf die Notwendigkeit realer Schritte zur Deeskalation in Bezug auf die ukrainische Energieversorgung und Infrastruktur hin. Zudem erörterten die Parteien die Vorbereitung eines dreiseitigen Treffens der Ukraine, der USA und Russlands.
Ukrainische Angriffe töteten vergangene Woche 50 Zivilisten
In der vergangenen Woche sind 50 Zivilisten, unter ihnen ein Kind, durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, erklärt Rodion Miroschnik, der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Mehr als 260 Menschen, sieben von ihnen Minderjährige, wurden verletzt.
Ukraine-Hilfen spalten italienische Regierung
In der italienischen Regierung sind Meinungsunterschiede über die weitere Hilfe für die Ukraine aufgekommen.
Laut Medienberichten forderte Vizepremierminister und Verkehrsminister Matteo Salvini, die Finanzhilfe und Waffenlieferungen zu beenden. Salvini brachte das Thema am Sonntag auf einem außerordentlichen Parteitag der "Lega" in Mailand zur Sprache, bei dem er als Parteivorsitzender wiedergewählt wurde. Er bat die Delegierten, sein Vorhaben zu unterstützen und auf einer Änderung der Regierungspolitik zu bestehen.
Einen Tag später kündigte Außenminister Antonio Tajani an, dass ein weiteres Paket der militärischen Hilfe für Kiew bereitstehe. Auf eine Frage zu Salvinis Forderung bekräftigte Tajani, dass Italien die Ukraine weiterhin unterstützen werde.
Auch Verteidigungsminister Guido Crosetto lehnte eine Änderung des Kurses ab. Ihm zufolge ist die Unterstützung der Ukraine eine Verpflichtung, die Italien auf internationaler Ebene, innerhalb der Europäischen Union und der NATO, eingegangen ist.
Bericht: Witkoff verlangte von Kiew Ende der Angriffe auf Russlands Raffinerien
Laut der Zeitung Le Monde hat der US-Sondergesandte Steve Witkoff Kiew in gereiztem Ton aufgefordert, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen. Die Aufforderung soll bei dem Treffen am 9. Oktober in Florida erfolgt sein. Damals habe sich Witkoff nach Angaben der Publikation gegenüber der ukrainischen Delegation zum Diesel-Deal mit Russland geäußert und Folgendes betont:
"Nehmt diesen Diesel-Deal an und beendet die Angriffe auf russische Ölraffinerien – Ihr bringt die Welt in Gefahr!"
Davor sollen die US-Unterhändler einen "regionalen Wohlstandsplan" für die Ukraine, Europa und Russland vorgeschlagen haben. Im Einzelnen sei die vollständige Wiederaufnahme des Transports von russischem Öl und Gas nach Europa über die Ukraine nach dem Ende des Konfliktes erörtert worden.
Das Treffen habe bei der ukrainischen Seite "Bestürzung" ausgelöst, führte Le Monde aus. Eine Quelle der Zeitung hebt hervor:
"Es ist aussichtslos. Sie [Steve Witkoff und Jared Kushner] denken nur an Geschäfte."
Kiew bittet Partner um 10 Prozent ihrer Raketenbestände
Die Ukraine bittet ihre Partner, 10 Prozent ihrer Bestände an Flugabwehrraketen bereitzustellen, erklärt Verteidigungsminister Jewgeni Chmara. Mit dieser Aufforderung wandte er sich an die E5-Staaten, nämlich Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Polen und Italien. Damit meint er auch Munition für die Systeme Patriot und IRIS-T.
In einer Mitteilung des Verteidigungsressorts wurde der Minister mit den Worten zitiert:
"Die erste kritische Priorität ist die Luftverteidigung. Die Ukraine verfügt bereits über Verträge für künftige Lieferungen von Abfangraketen. Daher schlägt sie den Partnern einen Tausch vor: Sie übergeben jetzt einen Teil der Raketen aus ihren Beständen im Gegenzug für Lieferungen, die die Ukraine zu einem späteren Zeitpunkt erhalten wird."
Russische Regionen melden Tote und Verletzte nach Angriffen der Ukraine
Bei den ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Brjansk ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Jegor Kowaltschuk trat der Mann auf einen Sprengsatz, der von einer Drohne abgeworfen wurde. Außerdem wurden sechs Menschen verletzt.
Das Gebiet Belgorod verzeichnete binnen der vergangenen 24 Stunden mehr als 130 ukrainische Angriffe. Dabei kam eine Zivilistin ums Leben, berichtet Gouverneur Alexander Schuwajew. Sieben Menschen erlitten Verletzungen. Darüber hinaus erklärte der regionale Krisenstab, dass ukrainische Drohnen in zwei Autos einschlugen, wobei drei Menschen verletzt wurden.
Kiew: Bürgermeister berichtet über Schäden an der Südbrücke
In Kiew ist die Südbrücke über den Dnjepr zu Schaden gekommen, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Er berichtet zudem von Schäden an der U-Bahn-Infrastruktur. Eine der U-Bahn-Linien verläuft über die Brücke. Der Straßen- und Zugverkehr wurde in beiden Richtungen vorübergehend eingestellt.
Das russische Verteidigungsministerium meldete einen nächtlichen Angriff auf die Südbrücke. Demnach wird das Objekt für den Transit militärischer Güter genutzt.
Russische Armee trifft Brücke in Kiew
Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht weiterhin Ziele in der Ukraine getroffen. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums wurden in der Hauptstadt Kiew folgende Objekte angegriffen:
- ein Industriebetrieb zur Herstellung und Lagerung von Drohnen mittlerer und größerer Reichweite,
- eine Anlage zur Montage von Drohnen der Typen FP-1 und FP-2,
- eine Werkstatt zur Herstellung und Lagerung unbemannter Flugzeuge mittlerer und größerer Reichweite,
- die Südbrücke, die für den Transit von Militärgütern genutzt wird.
Außerdem attackierte Russland ein Logistikzentrum im Gebiet Charkow. Das Objekt diente zur Lagerung und Verteilung von militärischer Ausrüstung und Dual-Use-Gütern sowie Aufklärungs- und Kampfdrohnen.
Im Schwarzen Meer wurde ein Frachter getroffen, der Güter für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa transportierte.
Russische Flugabwehr zerstört mehr als 220 Drohnen der Ukraine
In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 222 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die Drohnen über 13 Regionen Russlands und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Passagierbus im Gebiet Saporoschje angegriffen – ein Insasse tot
In der Nähe der Stadt Primorsk im Gebiet Saporoschje wurde ein Passagierbus von Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki war der Bus zwischen Simferopol und Moskau unterwegs.
Ein Insasse kam ums Leben. Die Zahl der Verletzten präzisierte Balizki nicht, betonte nur, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich insgesamt 31 Menschen im Fahrzeug.
Feuerpause im Gebiet Cherson in Kraft getreten
In der Nähe der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson gilt eine Feuerpause. Laut dem russischen Verteidigungsministerium ist die Maßnahme in der vergangenen Nacht um 4 Uhr (Moskauer Zeit) in Kraft getreten. Die Feuerpause ist auf die Vorbereitungen für eine humanitäre Operation zurückzuführen.
26.10.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russlands Luftabwehr fängt binnen zwölf Stunden 37 ukrainische Drohnen ab
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, hat die russische Luftabwehr am Montag innerhalb von zwölf Stunden 37 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut dem Ministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Moskau sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Deutscher Drohnenlieferant für Kiew stellt neues Luftabwehrsystem vor
Das deutsche Rüstungsunternehmen Helsing, das die Ukraine mit HX-2-Drohnen beliefert, hat ein neues Luftabwehrsystem sowie zwei dazugehörige Abfangraketen entwickelt. Dies teilte das Unternehmen mit.
Das System namens Contra arbeitet autonom und wird mithilfe künstlicher Intelligenz gesteuert. Die beiden neuen Abfangraketen heißen AD-1 Inferno und AD-2 Ambush, wie auf der Website des Unternehmens zu lesen ist.
Die Serienproduktion der Raketen soll in den Werken der Helsing Resilience Factories anlaufen. Ob das Contra-System oder einzelne Komponenten davon an die Ukraine geliefert werden sollen, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Im Juli 2026 hatte Helsing mitgeteilt, seit Jahresbeginn mehrere Tausend HX-2-Kampfdrohnen an die ukrainischen Streitkräfte geliefert zu haben.
Ukrainische Geheimdienste werben russische Jugendliche für Sabotageakte an
Über bei Jugendlichen beliebte Chatbots und den Messenger Telegram werben ukrainische Geheimdienste russische Minderjährige für Brandstiftungen und Sabotageakte an. Dies teilte der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, am Montag bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten mit.
Nach Angaben des Diplomaten geben sich Vertreter ukrainischer Geheimdienste als Mädchen aus, nehmen Kontakt zu Jugendlichen auf und schicken ihnen Phishing-Links. Anschließend fordern sie sie auf, die Geolokalisierung von Wohnhäusern, Schulen, Einkaufszentren und anderen Objekten mitzuteilen. Später meldeten sich Personen bei den Minderjährigen, die sich als Mitarbeiter von Strafverfolgungsbehörden ausgäben und sie zu Brandstiftungen und anderen Sabotageakten bewegen wollten.
Nebensja äußerte die Hoffnung, dass sich die UN im Rahmen ihrer Arbeit zu den Risiken digitaler Technologien für den Kinderschutz verstärkt mit diesem Problem befassen werde.
Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto getötet
Bei einem FPV-Drohnenangriff der Ukraine auf ein Auto in Schebekino im Gebiet Belgorod ist eine Frau getötet worden. Dies teilte der regionale operative Krisenstab mit. Die Frau habe schwere Verletzungen erlitten und sei noch am Ort des Angriffs gestorben. Zwei Männer und eine weitere Frau erlitten Splitterverletzungen. Sie wurden in das Zentralbezirkskrankenhaus von Schebekino gebracht und werden dort medizinisch versorgt.
Ukraine: TZK entziehen drei Studenten den Aufschub und mobilisieren sie
In der ukrainischen Region Transkarpatien haben Mitarbeiter der Territorialen Rekrutierungszentren (TZK) drei Studenten den Aufschub vom Wehrdienst entzogen und sie mobilisiert. Als Begründung gaben sie an, dass die Studenten den Unterricht nicht besuchten oder Fragen zum Lehrstoff nicht beantworten konnten. Wie das ukrainische Portal Strana.ua berichtet, haben die Betroffenen ihre Mobilisierung in den vergangenen zwei Monaten gerichtlich angefochten. Ein Gericht habe die Maßnahmen für rechtswidrig erklärt.
Gebiet Brjansk: Drei Verletzte bei Angriffen der Ukraine
Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Brjansk sind drei Menschen verletzt worden. Dies teilte der Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. In der Ortschaft Susemka wurde ein 49-jähriger Mann durch den Angriff einer feindlichen Kamikaze-Drohne verletzt. Die Siedlung Belaja Berjoska wurde mit Mehrfachraketenwerfern beschossen. Dabei wurden zwei 75-jährige Anwohnerinnen verletzt. Den Verletzten wird die notwendige medizinische Hilfe geleistet.
Selenskij kündigt neue Dreiergespräche mit Russland und den USA an
Russland, die Ukraine und die USA wollen im November neue Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges aufnehmen. Das bestätigte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in einem am Sonntag ausgestrahlten Fernsehinterview. Nach Gesprächen mit US-Vermittlern hat auch Russlands Präsident Wladimir Putin seine grundsätzliche Zustimmung signalisiert.
Die russische Seite bestätigte ihre Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Dreiergespräche. Als möglicher Verhandlungsort gilt Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein endgültiger Termin steht noch nicht fest. Selenskij drängt darauf, dass auch Europa einbezogen werden müsse.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Ukraine: Streit um russischsprachige Inschrift auf Grab eines Soldaten
In Kirowograd ist ein Streit um die russischsprachige Inschrift auf dem Grab des gefallenen ukrainischen Soldaten Iwan Petuchow entbrannt. Dies berichtet das ukrainische Medium Suspilne.
Inga Dudnik, die einer Arbeitsgruppe zur Gestaltung der Gedenkstätte angehört, fiel die Inschrift auf dem Grabmal auf dem Dalnewostotschny-Friedhof auf. Sie erklärt, die russische Inschrift verletze die Gefühle der Besucher. "Es ist eine Ehrenallee für Bestattungen. Dort sollte es einen einheitlichen Standard geben", sagt Dudnik, deren Tochter ebenfalls auf diesem Friedhof begraben liegt und in den ukrainischen Streitkräften gedient hatte.
Die Mutter des gefallenen Soldaten, Ella Petuchowa, hingegen erklärt, dass ihr Sohn immer Russisch gesprochen habe. Sie lehnt es ab, die Inschrift ersetzen zu lassen.
Medwedtschuk: EU schürt antirussische Hysterie zur Bereicherung der Eliten
Großbritannien und die EU-Staaten würden antirussische Hysterie schüren, um die eigene Führungselite zu bereichern. Diese Ansicht vertritt Wiktor Medwedtschuk, Vorsitzender der Bewegung "Die Andere Ukraine" und ehemaliger Vorsitzender der in der Ukraine verbotenen Partei "Oppositionsplattform – Für das Leben".
Zuvor hatte SpaceX-Gründer Elon Musk auf X erklärt, die Ukraine werde dazu benutzt, Geld amerikanischer Steuerzahler zu waschen und politische Kampagnen in den USA zu finanzieren. Medwedtschuk kritisiert, dass die europäischen Länder die Korruption ignorieren und stattdessen an ihrer antirussischen Rhetorik festhalten.
Diese unterscheide sich kaum von der "zynischen Rhetorik" Wladimir Selenskijs, der Russland angeblich besiege – allerdings nur in den ihm unterstellten Medien. Zugleich wirft Medwedtschuk Europa wirtschaftlichen Niedergang und eine soziale Katastrophe vor.
"Der antirussische politische Bazillus hat die Ukraine praktisch zerstört und sich nun Europa zugewandt, das aus der ukrainischen Lektion nichts gelernt hat."
Ukraine: Rekrutierungsbeamte ziehen Leichenwagenfahrer zur Mobilmachung heran
Im Gebiet Cherson haben Mitarbeiter des Territorialen Rekrutierungszentrums (TZK) einen Leichenwagenfahrer zur Mobilmachung herangezogen, bevor er einen Sarg mit einem Verstorbenen zum Friedhof bringen konnte. Ein Video von Augenzeugen, das im Telegram-Kanal "Sputnik Blischneje Sarubeschje" veröffentlicht wurde, zeigt die Szene.
Darauf sind zwei uniformierte und bewaffnete Mitarbeiter des TZK zu sehen, die neben dem Leichenwagen stehen und warten, bis der Sarg ausgeladen wird. Daraufhin kritisieren anwesende Frauen die Männer lautstark.
"Was ist nur aus euch geworden, Jungs? Habt ihr überhaupt noch ein Gewissen? Ihr jagt Autos hinterher! Ihr lasst ihn nicht einmal die zehn Kilometer fahren, um den Verstorbenen zum Friedhof zu bringen! Wir sind vor euch auf die Knie gefallen … Geht doch selbst in den Krieg! Ihr Unmenschen!"
Die Mitarbeiter des TZK antworten nicht und beobachten das Geschehen scheinbar ungerührt. Unterdessen müssen die Angehörigen den Sarg mit dem Verstorbenen in ein anderes Fahrzeug umladen.
Anzahl von Toten nach Angriff auf Woronesch auf drei gestiegen
Die Anzahl von Menschen, die beim ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Woronesch ums Leben gekommen sind, ist auf drei angestiegen, 39 weitere wurden verletzt. Dies berichtet der Gouverneur des Gebiets Woronesch, Alexander Gussew.
Zuvor hatte Gussew gemeldet, dass Kiews Militär die Stadt in der Nacht und am Frühmorgen des heutigen Montags angegriffen hatte. Laut seinen ursprünglichen Angaben wurden zwei Menschen getötet und 17 weitere, darunter ein Kind, verletzt. Zudem kam es in der Stadt zu Bränden und Zugverspätungen. Russlands Ermittlungskomitee leitete ein Verfahren wegen Terroranschlags ein.
Serbischer Oppositions-Wahlsieger: Werden keine Sanktionen gegen Russland einführen
Serbien werde entgegen den Einschätzungen des scheidenden Präsidenten Aleksandar Vučić keine Sanktionen gegen Russland einführen, sagt Jovo Bakić, ein Vertreter der Partei "Studentenliste", die bei der jüngsten Parlamentswahl die Mehrheit der Stimmen erhielt. In einem Interview gegenüber RT Balkan erklärt er:
"Wir respektieren Russland sowohl als eine große Macht als auch als einen historisch wichtigen Partner und oft auch als einen Beschützer. In dieser Angelegenheit wird es keine Änderungen geben. Sanktionen, die das kleine Serbien gegen Russland einführen könnte, würden nichts ändern, doch symbolisch wäre das sehr schlecht."
Bakić fügte hinzu, dass Serbien auch nicht vorhabe, auf russisches Gas auf Druck der EU-Kommission zu verzichten. Der Politiker führte aus, dass die Regierung sich von den nationalen Interessen leiten lassen sollte, statt ausländische Akteure zu befriedigen.
Zuvor hatte der scheidende serbische Präsident Vučić gewarnt, dass die "Studentenliste" auf den bisherigen Kurs in den Beziehungen zu Moskau verzichten und Sanktionen gegen Russland im Frühling 2027 einführen könne.
Ukrainische Drohne greift Zug mit Lokomotive-Fußballern an
Ein Zug mit Fußballern des Moskauer Fußballklubs Lokomotive ist bei Woronesch von einer ukrainischen Drohne angegriffen worden. Dies teilte der Journalist Iwan Karpow im Messengerdienst MAX mit. Seinen Angaben zufolge wurden fünf Menschen verletzt, einer von ihnen schwer. Das medizinische Personal der Mannschaft leistete den Verletzten Erste Hilfe. "Von den Lokomotive-Spielern wurde niemand getroffen", betonte Karpow.
Die Drohne habe einen Zugteil getroffen, der vier Waggons von dem Wagen entfernt gewesen sei, in dem die Fußballer saßen. Die Mannschaft war nach einem Spiel gegen Rostow auf dem Rückweg nach Moskau. Derzeit fährt sie mit dem Bus weiter in die Hauptstadt.
Zuvor war berichtet worden, dass bei einem ukrainischen Angriff auf Woronesch in der Nacht zum 26. Oktober ein Personenwagen beschädigt worden sei.
Drohnen der Ukraine greifen Universität in Melitopol an
Die Staatliche Universität Melitopol im Gebiet Saporoschje ist von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Dies wird auf dem Telegram-Kanal "Mash na Donbasse" berichtet. Demnach wurden mehrere Universitätsgebäude beschädigt. Dabei gingen Fensterscheiben zu Bruch und es wurden Betonüberdeckungen sowie Wandplatten zerstört. Studierende und Mitarbeitende wurden dem Bericht zufolge nicht verletzt. Die Universität stellte auf Fernunterricht um.
Ukrainischer Ministerpräsident stimmt Wirtschaft auf schlimmstes Szenario ein
Ukrainische Unternehmen sollten sich auf das "schlimmste Szenario" gefasst machen und in Anbetracht der russischen Angriffe alternative Produktionsstätten vorbereiten, sagt der Ministerpräsident des Landes, Sergei Korezki. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RBC-Ukraina warnte Korezki bei einem Gespräch Vertreter der Wirtschaft:
"Ich würde Sie dringend bitten und Ihnen raten, gedanklich dem kritischsten Szenario zu folgen und rechtzeitig über alternative Produktionsflächen nachzudenken."
Zuvor hatte Korezki den Schaden durch russische Angriffe gegen Ziele in der Ukraine auf über 7,7 Milliarden US-Dollar eingeschätzt. Aus diesem Grund werde sich das Defizit des ukrainischen Staatshaushalts im laufenden Jahr um weitere 1,5 Milliarden US-Dollar vergrößern, so Korezki.
Berlin verärgert: Drei EU-Staaten könnten neuen Ukraine-Kredit ablehnen
Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen sich bis Ende 2026 auf einen neuen Kredit für die Ukraine in Höhe von 45 Milliarden Euro einigen. Damit soll der Finanzbedarf Kiews im Jahr 2027 gedeckt werden. Die Mittel sollen durch den laufenden EU-Haushalt abgesichert werden.
Tschechien und die Slowakei haben bereits signalisiert, dass sie sich nicht an dem Kredit beteiligen wollen. Nach Einschätzung zweier Gesprächspartner von Politico wird auch Ungarn den Kredit wahrscheinlich ablehnen. Die drei Länder hatten sich bereits dem im Dezember 2025 vereinbarten Kredit über 90 Milliarden Euro nicht angeschlossen.
Dieser Widerstand stößt bei den größten Unterstützern der Ukraine in der EU auf Unmut. Sie erwägen, im Gegenzug die Forderungen der Gruppe "Freunde der Kohäsion" nach höheren Ausgaben für wirtschaftlich schwächere EU-Regionen nicht zu unterstützen. Politico zitiert einen deutschen Diplomaten:
"Wie kann man ernsthaft glauben, dass unsere Steuerzahler auch nur einen weiteren Euro aus den Kohäsionsfonds an diejenigen geben wollen, die sich weigern, sich an der Verteidigung gegen die größte Bedrohung unserer gemeinsamen Sicherheit zu beteiligen?"
Ein anderer europäischer Diplomat warnte hingegen davor, die Ukraine-Hilfen und die internen EU-Programme gegeneinander auszuspielen. Den Bürgern lasse sich schwer erklären, warum Geld für Kiew bereitstehe, während die EU ihre eigenen Programme erheblich kürzen müsse.
Belgorod: Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf 18 gestiegen
Nach dem massiven Drohnenangriff auf Belgorod in der Nacht zum 26. Oktober haben fünf weitere Menschen medizinische Hilfe in Anspruch genommen. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.
Eine 16-Jährige wurde mit einem Knalltrauma in das regionale Kinderkrankenhaus eingeliefert. Drei Frauen und ein Mann erhielten im Stadtkrankenhaus ebenfalls medizinische Hilfe wegen Knalltraumata. Alle Verletzten werden ambulant weiterbehandelt.
Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, von 13 Verletzten berichtet. Damit stieg die Gesamtzahl der Verletzten auf 18.
Bei dem Drohnenangriff kamen zwei Menschen ums Leben. Laut Bürgermeister Walentin Demidow wurden zudem Wohngebäude erheblich beschädigt. Auch Autos sowie soziale und gewerbliche Einrichtungen waren betroffen. Das Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren wegen eines Terrorakts ein.
Selenskij wirft Pentagon Verzögerung von Waffenlieferungen vor
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij klagt über das Ausbleiben von Raketenlieferungen aus den USA. In einem Beitrag auf X berichtet er über Verhandlungen mit Washington und Europa über Lieferungen von Luftabwehrraketen der Typen PAC-2 und PAC-3. Dabei wirft Selenskij dem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth implizit Zögerlichkeit bei der Versorgung der Ukraine mit Raketen vor:
"Insbesondere warteten wir seit fast einem Monat, bis Herr Hegseth Raketen für Patriots und NASAMS bewilligt. Ich habe unser Team angewiesen, diese Angelegenheit der US-amerikanischen Seite erneut vorzutragen."
Selenskij fügte hinzu, dass Kiew auch mit anderen Ländern entsprechende Verhandlungen führe.
Zuvor hatte die Zeitung Kyiv Independent am 19. Oktober behauptet, dass Hegseth angeblich vorsätzlich die Lieferung einer großen Charge von Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme an die Ukraine hinauszögere.
DVR: Sieben Zivilisten binnen einer Woche getötet, 32 verletzt
Bei Angriffen der Ukraine auf die Donezker Volksrepublik (DVR) wurden vom 19. bis zum 25. Oktober sieben Zivilisten getötet und 32 verletzt, darunter zwei Kinder. Dies teilte die Ombudsfrau der Region, Darja Morosowa, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Seit Beginn der Angriffe wurden insgesamt 17.778 Einwohner verletzt, darunter 1.109 Kinder.
US-Vizepräsident JD Vance rechnet mit Europa ab
Vor dem Hintergrund starker Angriffe gegen Elon Musk, den vor allem europäische Politiker und Medien für die massiven, plötzlich aufgetretenen technischen Einschränkungen von Starlink verantwortlich machen, hält Vance den Europäern ihr schizophrenes Verhalten gegen Musk vor Augen.
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Ukrainisches Parlament stimmt für Verlängerung von Kriegsrecht und Mobilmachung
Die Werchowna Rada stimmte dafür, das Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung in der Ukraine bis zum 29. Januar 2027 zu verlängern. Für das Kriegsrecht votierten 293 Abgeordnete, für die allgemeine Mobilmachung 281. Die entsprechenden Vorlagen hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am Montag eingebracht.
RT DE-Exklusiv: Tod, Angst und Hoffnung – Bewegende Schicksale junger Überlebender aus Lugansk
Nach dem verheerenden ukrainischen Angriff auf eine pädagogische Fachschule in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk, bei dem 21 Menschen ums Leben kamen, sitzen die seelischen Wunden bei den Überlebenden tief.
Auf Einladung der russischen Menschenrechtsbeauftragten Jana Lantratowa reisten 20 betroffene Studenten nach Moskau, wo ein abwechslungsreiches Programm mit Besichtigungen, Begegnungen und Ausflügen auf sie wartete. Die Reise soll ihnen helfen, die traumatischen Erlebnisse zumindest für kurze Zeit hinter sich zu lassen.
RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat die jungen Menschen begleitet und mit ihnen über ihre schmerzhaften Erinnerungen und neuen Eindrücke gesprochen.
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Gebiet Belgorod: Zwei Frauen bei Drohnenexplosion verletzt
Bei der Detonation einer ukrainischen Drohne im Dorf Dubowoje im Kreis Belgorod sind zwei Zivilistinnen verletzt worden. Sie erlitten Knalltraumata. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Die Frauen erhielten medizinische Hilfe und werden ambulant weiterbehandelt. Durch die Explosion wurden zudem die Verglasung eines Gewerbeobjekts und ein Auto beschädigt. Ein weiteres Fahrzeug geriet in Brand.
Die Sicht aus Russland: Der Ukraine-Konflikt tritt in seine Endphase ein
Andrei Suschenzow, Dekan der Fakultät für Internationale Beziehungen am MGIMO, erörtert, warum Europa eine direkte Konfrontation mit Russland so sehr fürchtet, wie die USA die Last der Ukraine-Krise auf die EU abwälzen, warum die "Pyramide des Vertrauens" um Kiew herum bröckelt und wann der Ukraine-Konflikt ein Ende finden könnte.
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Russlands Verteidigungsministerium: Aljoschki seit über zwei Jahren täglich von Kiew angegriffen
Russlands Streitkräfte räumen die Zufahrtswege zur Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson von Minen, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde betont, dass das ukrainische Militär die Wege seit mehr als zwei Jahren täglich mithilfe von Drohnen vermint hat, um eine Evakuierung der Zivilbevölkerung zu verhindern. In der Meldung heißt es weiter:
"Allein in der vergangenen Woche, ab dem 19. Oktober, hat das Kiewer Regime die Siedlung und die Zufahrtswege dorthin 18 Mal mit Artillerie und über 120 Mal mit Drohnen angegriffen."
Die Ingenieurseinheiten des russischen Truppenverbands Dnjepr haben in diesem Zeitraum über 300 Sprengsätze und Minen entschärft, so das Ministerium.
Peskow: Feuerpause in Aljoschki könnte zum Vorbild weiterer humanitärer Abkommen werden
Die zwischen Russland und der Ukraine vereinbarte Feuerpause in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson könnte als Vorbild für vergleichbare Vereinbarungen an anderen Frontabschnitten der Sonderoperation werden, erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Auf eine entsprechende Frage der Journalisten antwortete er:
"Zu humanitären Zwecken ist das absolut möglich, zumal es sich um eine unmittelbare, sehr positive koordinierende Einmischung der US-amerikanischen Seite in diesen Prozess handelt, der First Lady Melania Trump. Wir schätzen diese Bemühungen und das kann zu einem Präzedenzfall werden."
Peskow äußerte die Hoffnung, dass sich die ukrainische Seite an die Vereinbarungen halten werde.
Zuvor hatten Moskau und Kiew eine humanitäre Feuerpause vereinbart, um eine Evakuierung von Zivilisten aus der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson zu ermöglichen.
Mehr zum Thema – Russland und Ukraine vereinbaren humanitäre Feuerpause im Gebiet Cherson
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt. Laut Angaben der Behörde haben Einheiten des Truppenverbands Nord günstigere Stellungen bezogen, wobei Kiews Militär über 300 Soldaten, 19 Autos und drei Eloka-Anlagen verloren hat.
Auch der Truppenverband West verbesserte seine Stellungen. Ukrainische Verluste am entsprechenden Frontabschnitt beliefen sich auf über 220 Soldaten, 20 Autos und drei Eloka-Anlagen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Süd verlor die Ukraine über 185 Kämpfer. Zwei gepanzerte Fahrzeuge, 33 Autos, ein Geschütz und vier Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.
Bei Gefechten gegen den Truppenverband Mitte verlor Kiews Militär bis zu 340 Soldaten. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos, eine US-produzierte Panzerhaubitze vom Typ Paladin sowie zwei Eloka-Anlagen zerstört.
Die ukrainischen Verluste beim Vorstoß des Truppenverbands Ost beliefen sich auf über 210 Soldaten. Ein gepanzertes Fahrzeug, sieben Autos sowie eine Eloka-Anlage wurden zerstört.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 30 Soldaten, zwölf Autos und eine Eloka-Anlage.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie zwei Lenkgleitbomben, zwei Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion sowie 581 Starrflügler-Drohnen ab.
Russlands Armee befreit Obschtscheje im Gebiet Saporoschje
Einheiten des russischen Truppenverbands Ost haben die Ortschaft Obschtscheje im Gebiet Saporoschje befreit. Dies berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Die Behörde veröffentlicht Aufnahmen der Befreiung, auf denen unter anderem Angriffe gegen ukrainische Befestigungen und Kriegsgerät durch russische Artillerie und Drohnen zu sehen sind.
Russische Luftabwehr schießt 290 ukrainische Drohnen ab
Während der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 290 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 25. Oktober und 9:00 Uhr Moskauer Zeit am 26. Oktober über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula und Moskau zerstört.
FSB nimmt zwei ukrainische Agenten fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag vereitelt, der von zwei ukrainischen Agenten vorbereitet wurde. In einer Pressemitteilung meldet die Behörde dazu:
"Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation hat die Sabotage- und Terrortätigkeit von zwei Männern der Jahrgänge 1991 und 1998 aus dem Südkaukasus unterbunden, die vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) angeworben wurden und einen Terroranschlag vorbereiteten."
Der Meldung zufolge haben die beiden Verdächtigten unter Anweisungen eines Mitarbeiters des SBU Drohnenbauteile und Sprengsätze aus Verstecken in den Gebieten Kaluga und Smolensk beschafft, um die Drohnen anschließend für Angriffe gegen ein Energieobjekt und ein Objekt der Moskauer Luftabwehr vorzubereiten:
"Sie hatten den Auftrag, die Angriffsdrohnen einzurichten, sie an die Startstelle im Gebiet Moskau zu bringen und sie vor dem Flug einzuschalten. Weiter hätten die Drohnen aus der Ukraine ferngesteuert werden sollen."
Während ihrer Vorbereitungen wurden die beiden Verdächtigten vom FSB festgenommen. Ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung wurde eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung drohen den Männern bis zu 15 Jahre Haft.
Massiver ukrainischer Angriff auf Woronesch – zwei Tote
In der vergangenen Nacht und am Frühmorgen des heutigen Montags haben ukrainische Drohnen die Stadt Woronesch angegriffen. Wie der Gouverneur des Gebiets Woronesch, Alexander Gussew, meldet, wurden über der Stadt mehr als 70 Drohnen abgeschossen.
Beim Angriff kamen nach vorläufigen Angaben zwei Männer der Jahrgänge 1960 und 1973 ums Leben. Zudem wurden 17 weitere, darunter ein Kind, verwundet. Bei den meisten Verwundeten handelt es sich nach Gussews Angaben um Fahrgäste eines Zugs, der durch einen Vorort von Woronesch unterwegs war.
Die Russische Bahn meldete, dass ein Waggon des Zugs Moskau – Anapa durch Drohnenwrackteile beschädigt wurde, wobei fünf Fahrgäste Verletzungen erlitten. Wegen eines Spannungsabfalls musste der Zugverkehr am entsprechenden Streckenabschnitt eingestellt werden.
Der Gouverneur berichtet zudem von zahlreichen Gebäudebeschädigungen in der Stadt:
"Zu Bränden kam es an einigen Industriebetrieben (ohne schwerwiegende Folgen), einem Geschäftszentrum in der Stadtmitte, einem Wohnblock, zwei Datschasiedlungen, einem Schulstadion und einem Garagenkomplex. Schäden an Fassaden und Fenstern werden in fast allen Stadtteilen erfasst."
Russlands Ermittlungskomitee hat im Zusammenhang mit dem Angriff ein Strafverfahren wegen Terroranschlags eingeleitet.
Ukraine greift Melitopol in der Nacht an
Das ukrainische Militär hat in der Nacht einen massiven Drohnenangriff gegen die Stadt Melitopol im Gebiet Saporoschje ausgeführt. Wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, wurde vor allem das Stadtzentrum angegriffen. Drei Menschen, darunter zwei Kinder, seien verwundet worden:
"Beim Angriff auf Privathäuser wurden Kinder der Jahrgänge 2015 und 2016 sowie ein Mann des Jahrgangs 1961 verletzt. Sie werden medizinisch versorgt."
Balizki fügt hinzu, dass zudem mehrere Wohnhäuser und Verwaltungsgebäude beschädigt wurden. Notdienste seien vor Ort im Einsatz.
Russische Armee greift weiter Logistik- und Energieobjekte in der Ukraine an
In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte weitere Drohnenangriffe gegen Energieobjekte, logistische Ziele sowie Häfen und Schiffe, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden, ausgeführt.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden dabei ein Lager für Mittel- und Langstreckendrohnen in der Siedlung Olschany im Gebiet Charkow sowie ein Umspannwerk in der Stadt Charkow getroffen. Ein weiteres Umspannwerk wurde in der Stadt Kamenez-Podolski im Gebiet Chmelnizki zerstört.
Im Gebiet Odessa wurde die Hafeninfrastruktur sowie vier Lagerhallen mit militärischen Gütern im Hafen von Tschernomorsk angegriffen. Zudem wurde im Schwarzen Meer ein Frachter getroffen, der militärische Güter für Kiews Truppen transportierte.
25.10.2026 20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Selenskij: Neutralität und Reduzierung des Militärs "rote Linien" für Kiew
Kiew werde Einschränkungen der Zahlenstärke seines Militärs und einen neutralen Status als Bedingungen für eine friedliche Lösung des Konflikts nicht akzeptieren. Dies kündigte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij in einem Interview mit dem Fernsehsender TSN an. Er sagte, dass er diese Haltung bereits der US-amerikanischen Seite mitgeteilt habe:
"Sie haben die Schlussfolgerungen verstanden, dass Beschränkungen unserer Armee und die Neutralität der Ukraine nicht in Frage kommen."
Auf eine Frage der Journalistin, ob es sich bei diesen Forderungen um "rote Linien" der Ukraine handelte, antwortete er:
"Ich würde mich ungern in das Thema unserer roten Linien vertiefen, doch im Prinzip sind sie klar."
Zuvor hatten Russlands Vertreter mehrmals betont, dass ein neutraler Status der Ukraine eine der Hauptbedingungen für eine Lösung des Konflikts sei.
WSJ: Kiew steht schlimmster Winter seit fünf Jahren bevor
Die ukrainische Hauptstadt Kiew hat den schlimmsten Winter seit fünf Jahren vor sich, schreibt das Wall Street Journal. Das Blatt gab damit die Warnung des Leiters des ukrainischen Energieforschungszentrums, Alexandr Chartschenko, wieder, wonach auf Abschaltungen von Strom Notreparaturen folgen werden. Damit werde sich ein Ring schließen.
Das Wall Street Journal weist zudem darauf hin, dass die Stromausfälle auch die Wasserversorgung der Stadt beeinträchtigen werden, und schreibt:
"Drei Millionen Bewohner Kiews bereiten sich auf den schwersten Winter während des gesamten Kriegs vor, der knapp fünf Jahre andauert. Einige denken darüber nach, die Stadt zu verlassen."
Zuvor hatte bereits Kiews Bürgermeister Klitschko die Bewohner aufgerufen, die Stadt zu verlassen.
Musk wirft Selenskij Bruch der Starlink-Nutzungsbedingungen vor
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij verletzt laut Elon Musk die Nutzungsbedingungen des Satellitennetzwerks Starlink, indem er es für Angriffe auf russisches Territorium nutzt. In einem Beitrag auf X teilt Musk einen Screenshot von Selenskijs Tweet, in dem der ukrainische Staatschef ankündigt, dass Kiews Militär Starlink für Mittelstreckenangriffe gegen Ziele in Russland nutze, und betont:
"Für die Narren da draußen: Selenskij postete selbst, dass er Starlink für offensive Drohnenangriffe nutzt, was immer den Nutzungsbedingungen von Starlink widersprach."
Zuvor behauptete Musk, dass Starlink ein ziviler kommerzieller Dienst und im Gegensatz zu dem von der US-Regierung kontrollierten System Starshield "ein anderes System" sei. Dem fügte er hinzu, dass Starlink "bei weitem mehr als jedes andere Privatunternehmen für die Verteidigung der Ukraine" getan habe, und schrieb:
"Sollte Starlink abgeschaltet werden, würde die ukrainische Front sofort zusammenbrechen. Das ist KEINE Drohung, sondern nur eine Tatsachenfeststellung."
Belgorod: Zahl der Opfer steigt auf zwei
Die Anzahl der Menschen, die beim nächtlichen Angriff des ukrainischen Militärs auf Belgorod ums Leben gekommen sind, ist auf drei gestiegen. Nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt, Walentin Demidow, erlag einer der verwundeten Zivilisten seinen Verletzungen im Krankenhaus. Insgesamt seien zudem 13 weitere Menschen verletzt und würden medizinisch versorgt.
Schwarzes Meer: weiterer Transport von Militärgütern für die Ukraine getroffen
Russlands Streitkräfte setzen ihre Angriffe gegen Schiffe, die im Interesse des ukrainischen Militärs eingesetzt werden, fort. Das russische Verteidigungsministerium meldet einen Drohnenangriff gegen ein solches Schiff:
"Zur See wurde ein Frachter getroffen, der Güter zur Versorgung der Streitkräfte der Ukraine in den Hafen von Odessa lieferte."
Zivilist bei ukrainischem Angriff auf Jelez getötet
Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Jelez im Gebiet Lipezk ist ein Zivilist getötet worden. Igor Artamonow, Oberhaupt der Region, berichtet dazu:
"Leider ist bei einem Raketenangriff gegen das Industriegebiet von Jelez ein Wachmitarbeiter eines der Betriebe ums Leben gekommen."
Im Gebiet Lipezk war während des heutigen Sonntags mehrmals Raketenalarm ausgerufen worden. Artamonow gab dazu außerdem bekannt, dass eine Frau verwundet worden sei.
Russland und Ukraine vereinbaren humanitäre Feuerpause im Gebiet Cherson
Russland und die Ukraine haben sich auf eine humanitäre Feuerpause im Gebiet Cherson verständigt. Nach einem Online-Gespräch bestätigten die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa und ihr ukrainischer Amtskollege Dmitri Lubinez, dass die Waffenruhe am 27. Oktober um 4 Uhr Moskauer beziehungsweise 3 Uhr Kiewer Zeit beginnen soll.
Eine maßgebliche Rolle bei der Vermittlung spielte US-First-Lady Melania Trump. Sowohl die russische als auch die ukrainische Seite würdigten ihre Bemühungen um die Vereinbarung.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukrainische Baumarktkette verliert an einem Tag vier Logistikzentren
Nach den jüngsten Angriffen aus Russland meldet die ukrainische Baumarktkette "Epizentr" am Sonntag ihre "völlige Zerstörung". In einem Facebook-Eintrag der im Jahr 2003 gegründeten Firma sind die Städte aufgelistet, in denen die Kette nach eigenen Angaben innerhalb eines einzigen Tages ihre Filialen verloren hat:
"Charkow, Saporoschje, Winniza, Potawa. Wieder nur an einem Tag. Die völlige Zerstörung der Kette."
Kurz zuvor hat das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram bekannt gegeben, dass das russische Militär in Charkow ein Logistikzentrum von "Epizentr" getroffen habe, in dem der Gegner Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert habe.
In den sozialen Medien kursiert ein Video, das die brennende "Epizentr"-Filiale in Charkow zeigen soll.
Anzahl der Toten bei Angriff in Orjol steigt auf vier
Die Anzahl der Todesopfer infolge des ukrainischen Angriffs auf die Stadt Orjol am 23. Oktober ist auf vier Personen angestiegen. Der Gouverneur des Gebiets Orjol, Andrei Klytschkow, berichtete dazu:
"Bei der Räumung der Trümmer wurden die Leichen von vier Personen geborgen. Eine weitere Person wird noch vermisst: Mitarbeiter der Rettungsdienste und Bauarbeiter, die die Trümmer räumen, suchen nach ihr."
Klytschkow fügte hinzu, dass bisher 19 Menschen verwundet wurden und medizinisch versorgt werden mussten.
Zuvor hatte das ukrainische Militär am 23. Oktober unter Einsatz von NATO-produzierten Raketen einen zivilen Betrieb in Orjol angegriffen. Nach ursprünglichen Angaben kamen dabei drei Menschen ums Leben, acht weitere wurden verwundet.
RT DE-Exklusiv: Bewegende Szenen nach Gefangenenaustausch
270 russische Soldaten sind nach einem Gefangenenaustausch mit der Ukraine endlich wieder in ihrer Heimat angekommen. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij sprach exklusiv mit den Heimkehrern über ihre Erlebnisse, die schwere Zeit in Gefangenschaft und die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihren Familien. Nun stehen ihnen medizinische Betreuung und Rehabilitation bevor.
Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukrainische Drohne zerstört in Energodar Bus für Dialyse-Patienten
Die Behörden von Energodar melden andauernde Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf die AKW-Stadt im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Bürgermeister Maxim Puchow teilt auf der Plattform MAX mit, ukrainische Drohnen hätten am Sonntag drei städtische Fahrzeuge beschädigt, die zur Straßenreinigung, zum Pflanzengießen und zum Transport von Personal benutzt würden.
"Das Schrecklichste ist, dass ein Bus zerstört wurde, mit dem Dialyse-Patienten in die Klinik befördert wurden."
Für diese Menschen sei es äußerst schwer, eigenständig in die Klinik zu fahren. Ohne Blutreinigung würden sie aber sterben, betont Puchow.
Ukrainische Drohne greift Bus aus Moskau nach Melitopol an: Drei Verletzte
Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften eine weitere gezielte Attacke auf Zivilisten im Gebiet Saporoschje vor. Auf Telegram berichtet der Politiker über eine Drohnenattacke auf einen Reisebus. Wie Balizki mitteilt, hätten sich im Fahrzeug, das aus Moskau nach Melitopol unterwegs gewesen sei, acht Insassen befunden: zwei Fahrer und sechs Passagiere. Drei Menschen – zwei Fahrer und ein Fahrgast – seien verletzt worden. Einer der Fahrer habe schwere Verletzungen erlitten. Alle Verletzten seien umgehend ins Krankenhaus eingeliefert worden. Balizki betont dabei:
"Das ist nicht bloß ein Verbrechen, das ist ein Terroranschlag, der gegen Zivilisten gerichtet war."
Auf Telegram teilt der Politiker das Foto des beschädigten Reisebusses.
Deutschland schickt Stabsoffiziere und Tankflugzeuge für Ukraine-Übung
Die Bundeswehr wird sich mit rund zehn Stabsoffizieren, Tankflugzeugen und Logistik am ersten Militärmanöver der sogenannten "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine beteiligen. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) zitiert einen Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, Deutschland nehme als "Zeichen der Geschlossenheit mit unseren Partnern" an der Übung teil, die im November in Polen, im Luftraum über Rumänien und im westlichen Schwarzen Meer stattfinden soll.
Bei dem Manöver wird erstmals die Einsatzfähigkeit der multinationalen Truppe der Ukraine-Verbündeten getestet, die derzeit unter Führung von Frankreich und Großbritannien zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstands mit Russland aufgebaut wird. Insgesamt gehören der Koalition der Willigen etwa 35 Staaten an.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Rubeschnoje, Metallowka und Bereschnoje im Gebiet Chakrow sowie Choten, Iwolschanskoje und Nikolskoje im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 165 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und eine Radaranlage außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Rubzy und Raigorodok in der DVR sowie Tscherwony Oskol im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien mehr als 230 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Autos, zwei Geschütze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Druschkowka und Tscherewkowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 165 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Autos und drei Geschütze verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Kriworoschje, Beloserskoje, Nowopawlowka, Warwarowka, Nowodonezkoje, Malotaranowka, Krinizy und Starowarwarowka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 345 Armeeangehörige verloren. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Wassinowka, Wolnjanka und Nowonikolajewka im Gebiet Saporoschje und Iwanowka, Fjodorowskoje, Kolomijzy und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 200 Kämpfer. Dabei seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und drei Autos außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Orechow und Kirowo im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 19 Autos, ein Artillerieaufklärungsradar und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastrukturobjekte, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Drohnenbasen und 159 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden 1.072 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 271.197 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.400 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.792 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.813 Geschütze und Mörser verloren.
Vier Tote und 19 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 73 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 73 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 41 Geschosse abgefeuert und 354 Drohnen eingesetzt, von denen 200 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Infolge der nächtlichen Raketenattacke auf die Gebietshauptstadt Belgorod seien zwei Männer ums Leben gekommen, 13 weitere Einwohner hätten Verletzungen erlitten. Ein weiterer Zivilist sei in der Siedlung Samostje getötet worden. In der Siedlung Wosnessenowka sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine Drohne sein Auto attackiert habe. Ein weiterer Mann sei zu Schaden gekommen. In der Siedlung Blischnjaja Igumenka habe eine Einwohnerin Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne seien drei Einwohner der Stadt Schebekino, darunter ein 17-Jähriger, verletzt worden. Ein weiterer Einwohner sei bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf sein Auto zu Schaden gekommen.
Der Krisenstab meldet außerdem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden 35 Mehrfamilienhäuser, 30 Einfamilienhäuser, sieben soziale Einrichtungen, ein Betrieb, drei Verwaltungsgebäude, drei Infrastrukturobjekte, 13 Geschäfte, zwei Stromleitungen, fünf Lkw und 60 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Nach mutmaßlichem Drohnentreffer: Frachter sinkt vor Rumäniens Küste
Im Schwarzen Meer soll am Freitag nahe der rumänischen Küste ein Handelsschiff von einer Drohne getroffen worden sein. Dabei kam mindestens ein Besatzungsmitglied ums Leben, drei weitere werden vermisst. Neun Seeleute konnten gerettet werden. Das unter der Flagge der Komoren fahrende Frachtschiff "Khoryv" befand sich rund 13 Seemeilen, etwa 24 Kilometer, vor der Hafenstadt Constanța und damit knapp außerhalb der rumänischen Hoheitsgewässer.
Die Herkunft der Drohne ist noch nicht bestätigt. Jüngsten Berichten von Reuters und AP zufolge ist die "Khoryv" gekentert und gesunken.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 24. Oktober bis 7 Uhr MEZ am 25. Oktober 174 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 47-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem elf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über einen Verletzten. Bei ihm handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Kosyrewka. Der 30-Jährige habe zahlreiche Quetschungen erlitten und sei zur ärztlichen Behandlung in die Gebietshauptstadt Kursk eingeliefert worden.
Darüber hinaus berichtet der Politiker über Sachschäden. Im Bezirk Chomutowka sei ein Objekt der Energieversorgung getroffen worden. In 104 Ortschaften mit etwa 11.000 Einwohnern sei der Strom ausgefallen. In der Siedlung Durowo sei das Dach eines Hauses zu Schaden gekommen.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 25 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 24. Oktober 13 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahlen der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Welikaja Lepeticha — 3,
- Dnjeprjany — 2,
- Kasatschji Lageri — 4,
- Nowaja Kachowka — 2,
- Tawrijsk — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturobjekte der von Russland kontrollierten Ortschaften Gornostajewka, Nowaja Majatschka, Sagi und Staraja Sburjewka seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Musk wirft Ukraine Nutzung von Starlink für Offensivangriffe vor
US-Tech-Milliardär Elon Musk hat den ukrainischen Streitkräften vorgeworfen, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben, um Menschen zu töten. Das ukrainische Militär habe gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen, schrieb der SpaceX-Gründer Musk auf seiner Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nannte er nicht. Er schrieb weiter, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei.
Musk betonte dabei, dass Starlink nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung der Ukraine sei.
"Würde Starlink abgeschaltet, würde die ukrainische Frontlinie sofort zusammenbrechen."
Das sei keine Drohung, vielmehr eine Feststellung, betonte der Geschäftsmann. SpaceX habe bei Weitem mehr zur Verteidigung der Ukraine beigetragen als jedes andere private Unternehmen auf der Welt.
In den vergangenen Tagen hatte die Ukraine beklagt, dass das US-Satelliteninternet gedrosselt worden sei. Es blieb bislang unklar, wer genau für die Drosselung des Systems verantwortlich war. Am Samstag lief die Verbindung wieder normal.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 532 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MEZ am Sonntag 532 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Tula, Orjol, Lipezk, Kaluga, Rjasan, Rostow, Saratow, Samara, Pensa, Wolgograd, Uljanowsk, dem Großraum Moskau, den Regionen Perm und Krasnodar, den Teilrepubliken Tatarstan, Adygeja, Mari El, Krim und Udmurtien sowie über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Russland greift mehrere Logistikzentren in Ukraine an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen. In der Stadt Charkow habe das russische Militär die Logistikzentren "Wassischtschewo" und "Epizentr" getroffen, wo der Gegner Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert habe. In der ostukrainischen Stadt sei außerdem ein Verteilzentrum für Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck getroffen worden.
Darüber hinaus berichtet das Ministerium in Moskau über einen erfolgreichen Angriff auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer, das in den Hafen Tschernomorsk unterwegs gewesen sei, um den ukrainischen Streitkräften Militärgüter zu liefern. Weitere Einzelheiten gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.
Selenskij dankt USA für Wiederherstellung der Starlink-Verbindung und fordert Abwehrraketen
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat US-Abgeordneten, Senatoren, Medien, dem Außenministerium und seinem US-Amtskollegen Donald Trump für die Wiederherstellung des Satelliteninternets Starlink gedankt. Starlink und Starshield funktionierten nun wieder mit der Geschwindigkeit, wie die Ukraine sie brauche, sagte er.
"Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen."
Gleichzeitig forderte der Politiker die USA mit Nachdruck auch zur Lieferung zugesagter Flugabwehrraketen auf. Es gebe Lieferpakete, auf die das ukrainische Militär noch immer warte, sagte Selenskij in einer Videobotschaft.
"Dabei handelt es sich sowohl um Pakete aus den USA als auch von unseren europäischen Partnern. Lieferpakete, für die bereits politische Entscheidungen getroffen wurden."
DVR meldet 16 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 16 Angriffe von ukrainischen Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 18 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 24. Oktober bis 0 Uhr am 25. Oktober (Ortszeit) wurde ein Zivilist getötet, weitere fünf erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden 30 Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen. Zu Schaden kamen fünf Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt sowie mehrere Lkw und Autos.
Kiew greift Belgorod mit Raketen an: zahlreiche Opfer und Schäden
In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte die russische Stadt Belgorod mit Raketen angegriffen. Bürgermeister Walentin Demidow berichtet auf der Plattform Telegram, dass bei der Attacke Wohnviertel im Zentrum der Stadt getroffen worden seien. Der Politiker spricht von "größeren Zerstörungen". Auch Autos, Geschäfte und soziale Einrichtungen seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Mehr als 50 Menschen seien in Notunterkünften aufgenommen worden. Demidow teilt Fotos, die das Ausmaß der Schäden zeigen.
Der Gouverneur des russischen Grenzgebiets, Alexander Schuwajew, meldet auf Telegram einen Toten und 14 Verletzte. Acht der Verletzten würden in Krankenhäusern behandelt. Infolge der Attacke seien 30 Mehrfamilienhäuser, vier Einfamilienhäuser, 35 Autos, drei Verwaltungsgebäude, acht Geschäfte und drei soziale Einrichtungen beschädigt worden, heißt es.
24.10.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Gebiet Brjansk: Tote und Verletzte wegen ukrainischer Angriffe
Wegen der ukrainischen Drohnenangriffe ist ein Einwohner des Gebietes Brjansk ums Leben gekommen, teilt Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Im Laufe des Tages wurden drei Männer und eine Frau verletzt.
Zudem schlug eine Drohne in einen Kleinbus ein, führt der Gouverneur aus. Zwei Männer kamen ums Leben. Ein Mann und eine Frau erlitten Verletzungen. Sie erhalten medizinische Hilfe.
Flugabwehr schießt im Laufe des Tages 125 ukrainische Drohnen ab
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 125 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über 13 Gebieten Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Weißrussland: Moskau und Kiew tauschen Gefangene aus
Russland und die Ukraine haben auf belarussischem Territorium Zivilisten ausgetauscht. Die humanitäre Aktion wurde von der russischen Menschenrechtsbeauftragten Jana Lantratowa und ihrem ukrainischen Amtskollegen begleitet.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Drohnen greifen Logistikzentrum in Omsk an
Unbemannte Flugzeuge haben ein Logistikzentrum in der sibirischen Stadt Omsk angegriffen, berichtet Witali Chozenko, der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets. Ihm zufolge wurden die Mitarbeiter umgehend evakuiert. Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz.
Ferner informierte der Onlinehändler Ozon über eine Attacke auf sein Logistikzentrum in Omsk. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten, das Personal wurde in Sicherheit gebracht. Am Angriffsort brach ein Brand aus.
Beamte: Moskau und Kiew kommen Verpflichtungen in Bezug auf Aljoschki-Feuerpause nach
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat nach eigenen Angaben ein Online-Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinetz durchgeführt.
Im Fokus des Gesprächs stand die humanitäre Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson. Die Beamten informierten einander, dass die lokale Feuerpause in der Nacht zum 27. Oktober in Kraft tritt.
Außerdem wurden die zuvor abgestimmten Einzelheiten erörtert. Lantratowa zufolge verläuft der Prozess im Einklang mit den Vereinbarungen, die beiden Seiten kommen ihren Verpflichtungen nach.
Sikorski: "Ich hoffe, Musk wird zum Mars fliegen"
Der US-Milliardär und Starlink-Besitzer Elon Musk mischt sich in die politischen Angelegenheiten anderer Länder ein, meint der polnische Außenminister Radosław Sikorski. Damit kommentierte der Pole Berichte über die Einschränkung des Starlink-Zugangs für die Ukraine. Seiner Ansicht nach ende die Vermischung von Politik und Wirtschaft meist schlecht. Polnische Medien zitieren Sikorski mit den Worten:
"Ich wünsche Musk alles Gute. Er ist ein herausragender Erfinder, und ich hoffe, er wird zum Mars fliegen."
Diplomat: Kein humanitärer Korridor aus Aljoschki
Die Einwohner von Aljoschki im Gebiet Cherson warten immer noch darauf, dass die Vereinbarung über den humanitären Korridor in Kraft tritt, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Angesichts der Lage vor Ort sei dies aber derzeit nicht möglich.
Nach Angaben des Diplomaten verzeichneten die örtlichen Behörden einen Mörserbeschuss am Samstagmorgen. Außerdem wurden neue Minen entdeckt, weshalb die beiden Ausfahrten aus der Stadt nach wie vor blockiert bleiben. Miroschnik betont im russischen Fernsehen:
"Die Menschen warten also derzeit auf die Umsetzung der Vereinbarung über einen humanitären Korridor, doch bislang hat sich vor Ort noch nichts verändert."
Donezk unter Beschuss – ein Toter
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Donezk ist ein Mann ums Leben gekommen, erklärt Bürgermeister Alexei Kulemsin. Außerdem wurde ein Fahrzeug beschädigt.
Kultur als Opfer der Politik? Deutsch-russischer Dialog unter Druck
Kultur verbindet, Politik spaltet: Beim 7. Adlershofer Politsalon "Brücken" im Berliner Theater Ost hat die Schließung des Russischen Hauses und der Goethe-Institute in Russland im Mittelpunkt gestanden. Der russische Kulturattaché Nikita Rajewski, der Vereinsvorsitzende Constantin Pivovarov und Theaterleiterin Kathrin Schülein warnten vor zunehmenden Feindbildern und forderten, Kunst und Kultur aus politischen Konflikten herauszuhalten. Mit Ausstellungen und russisch-deutscher Musik setzte die Veranstaltung ein Zeichen für Verständigung während dem Theater Ost selbst die Schließung droht.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
EU strebt nach Teilnahme an Ukraine-Gesprächen
Die Europäische Union strebt eine Teilnahme an der nächsten Runde der dreiseitigen Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA an. Dies erklärt Arianna Podestà, stellvertretende Sprecherin der EU-Kommision. Euronews zitiert sie mit den Worten:
"Wir haben stets darauf bestanden, dass die Ukraine aus der Position der Stärke heraus agieren kann, und uns immer für einen gerechten und dauerhaften Frieden für die Ukraine eingesetzt. Das tun wir bei jeder Gelegenheit."
Podestà zufolge könnte bei einem Ukraine-Treffen eine gemeinsame Delegation der EU-Kommission und des EU-Rates anwesend sein. Persönliche Treffen zwischen europäischen und russischen Vertretern schließt sie nicht aus.
LVR meldet mehrere Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Lugansker Volksrepublik (LVR) erneut mit unbemannten Flugzeugen angegriffen. Wie der Leiter der Region, Leonid Passetschnik, berichtet, wurden vier Zivilisten bei einer Drohnenattacke auf ein Mehrfamilienhaus verletzt. Des Weiteren schlug eine Drohne in einen Linienbus ein, wobei zwei Studenten Verletzungen erlitten. Außerdem wurde ein 19-Jähriger auf einem Elektrofahrrad getroffen.
Mesut Özil fordert Aufhebung von Fußball-Sanktionen gegen Russland
Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat sich für eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Der 38-Jährige äußerte sich bereits am Mittwoch am Rande eines Veteranenspiels zwischen Başakşehir FK aus Istanbul und Zenit St. Petersburg und formulierte im Zusammenhang mit Israel einen politischen Appell:
"Ich möchte Folgendes sagen: Fußball hat immer schon Frieden gebracht. Solange wir dort nicht auf Rasse oder Religion achten, hat die Sportwelt die Menschen stets zusammengehalten. Wie bekannt ist und wie ihr wisst, hat die FIFA keine Sanktionen gegen israelische Mannschaften verhängt, aber gegen russische Mannschaften schon."
Der frühere Profi von Schalke 04, Werder Bremen, Real Madrid und des FC Arsenal sagte weiter:
"Hier möchte ich an, ja wie sagt man, die FIFA appellieren. Hoffentlich hören sie auf, mit zweierlei Maß zu messen, und behandeln alle gleich."
Özil war mit Deutschland im Jahr 2014 Weltmeister geworden.
Rettungskräfte bergen drei Leichen nach Raketenangriff auf Betrieb im russischen Gebiet Orjol
Gouverneur Andrei Klytschkow gibt auf der Plattform MAX weitere Einzelheiten einer ukrainischen Raketenattacke auf einen Betrieb in der Stadt Orjol bekannt. Dem Politiker zufolge habe man am Samstagmorgen unter den Trümmern des Unternehmens die Leichen dreier Mitarbeiter entdeckt und geborgen. Den Angriff bezeichnet er als terroristisch, da er einem zivilen Objekt gegolten habe. Das Regime in Kiew habe Raketen eingesetzt, die in NATO-Ländern hergestellt worden seien.
"Mein aufrichtiges Beileid an die Verwandten und Angehörigen der Getöteten. Das ganze Gebiet Orjol trauert mit Ihnen."
Die Regierung der Region werde die Familien der Getöteten und die Verletzten unterstützen, so Klytschkow. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums des Gebiets Orjol werden acht Menschen weiterhin auf der Intensivstation behandelt.
Die Raketenattacke hat sich am 23. Oktober ereignet.
Satellitenverbindung von SpaceX in Ukraine wieder stabil
Die Satellitenkommunikation von SpaceX in der Ukraine funktioniert nach Angaben aus Kiew bei Geschwindigkeiten von über 400 Kilometern pro Stunde. Der ukrainische Verteidigungsminister Jewgeni Chmara hat dies laut der örtlichen Presse bestätigt:
"Wir messen eine Geschwindigkeit von über 400 Kilometern pro Stunde. Die Verbindung ist stabil. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der direkte Dialog und die entschlossene Haltung des ukrainischen Präsidenten auf höchster Ebene Ergebnisse bringen."
Die Ukraine ist für ihre Kommunikation auf dem Schlachtfeld und den Einsatz von Drohnen auf das Satellitennetzwerk Starlink von Elon Musks Raumfahrtkonzern SpaceX angewiesen. Nach der teilweisen Starlink-Abschaltung im osteuropäischen Land fordern nun mehrere US-Abgeordnete vom Tech-Milliardär Antworten bis zum 31. Oktober. 15 Politiker betonen in einem Schreiben an Musk:
"Als börsennotiertes Unternehmen ist SpaceX rechtlich verpflichtet, Aktionäre und Öffentlichkeit über wesentliche Ereignisse zu informieren, die das Geschäftsmodell beeinträchtigen könnten."
Russische Behörden melden Schäden an Industrieobjekten im Gebiet Samara
Die Behörden des russischen Gebiets Samara haben eine Attacke aus der Ukraine bestätigt. Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Fedorischtschew, meldet auf der Plattform MAX weder Todesopfer noch Verletzte. Den Angriff bezeichnet er als "massiv", ohne auf Details einzugehen.
Offenbar galt der ukrainische Drohnenangriff der Wolga-Stadt Toljatti. Aufnahmen in den sozialen Medien zeigen eine große Rauchwolke über einem Chemiewerk, das synthetischen Kautschuk für Reifen und andere Erzeugnisse herstellt, die auch in der Rüstungsindustrie Verwendung finden.
Der Bürgermeister von Toljatti, Ilja Chuchich, meldet ebenfalls keine Opfer infolge der Attacke, berichtet aber über Schäden an Industrieobjekten. Weitere Details gibt er nicht bekannt.
In der Nacht musste der örtliche Flughafen aus Sicherheitsgründen für mehrere Stunden den Betrieb einstellen. Mindestens zwölf Flüge wurden gestrichen, mehrere weitere Flüge wurden aufgeschoben.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen, wobei er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Karassewka, Wessjoloje, Chatneje, Stary Saltow, Weliki Burluk, Schewtschenko und Martowoje im Gebiet Charkow sowie Luschi, Sennoje, Wakalowschtschina, Iwolschanskoje und Tokari im Gebiet Sumy getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 200 Armeeangehörige verloren. Zudem seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sechs Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Majaki, Donezkoje, Iltschowka und Bogoroditschnoje in der DVR und Netschwolodowka im Gebiet Charkow getroffen. Dabei seien mehr als 215 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und 17 Autos zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Druschkowka, Wassilewskaja Pustosch, Nikolajewka und Kondratowka in der DVR getroffen habe. Die Militärbehörde in Moskau beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 180 Kämpfer. Der Gegner habe sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 34 Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Staroraiskoje, Starowarwarowka, Beloserskoje, Schilowka, Sergejewka, Roganskoje, Nowojawlenka, Swjatogorowka, Blagodat und Nowodonezkoje in der DVR getroffen. Der Gegner habe mehr als 350 Armeeangehörige verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Browki im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wessjoly Gai, Blakitnoje, Wolnjanka, Barwinowka und Woskressenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die Personalverluste der ukrainischen Streitkräfte auf mehr als 205 Kämpfer. Elf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kirowo, Orechow und Kuschugum im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 15 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Drohnenbasen und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden eine SCALP-Rakete, vier Neptun-Marschflugkörper und 1.297 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 270.125 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.380 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.792 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.802 Geschütze und Mörser verloren.
"Seid gewappnet!" – Britischer Verteidigungsminister zeichnet russisches Bedrohungsszenario
Gleich zweimal ist der britische Verteidigungsminister Wes Streeting am Donnerstagabend im BBC-Fernsehen aufgetreten. In der Sendung BBC Newsnight appellierte er an die Bevölkerung, sich mit Wasser, Konserven, Bargeld und anderen Vorräten auf mögliche Krisen vorzubereiten. Dabei warnte er auch vor gezielten Störungen des Alltags:
"Es gibt auch staatlich unterstützte Akteure und Terroristen, die unserem Land Schaden zufügen wollen."
Wenige Minuten später sprach der Minister in der Sendung BBC Question Time ausführlicher über die aus seiner Sicht von Russland ausgehende Bedrohung. Diese beschränke sich längst nicht auf die östlichen Grenzen Europas, sondern reiche bis nach Großbritannien selbst:
"Und diese Bedrohungen stehen nicht nur vor unserer Tür. Sie sind bereits hier."
Streeting warnte vor möglichen Sabotageakten, gezielten Attentaten, Drohnenangriffen und der Auskundschaftung der Verläufe britischer Unterseekabel. Solche Aktivitäten bezeichnete er als "staatlich geförderten Terrorismus".
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Ein Toter und sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 73 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 73 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe dabei mindestens 758 Geschosse abgefeuert und 359 Drohnen eingesetzt, von denen 223 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Neschegol sei ein Mann ums Leben gekommen. Bei der Detonation einer Drohne in der Gebietshauptstadt Belgorod habe ein Mann Verletzungen erlitten. Ein weiterer Mann sei bei der Detonation einer FPV-Drohne in der Siedlung Iljok-Koschary zu Schaden gekommen. In der Siedlung Wosnessejowka seien eine Frau und ein elf Jahre alter Junge verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ihr Auto attackiert habe. Bei einer ähnlichen Drohnenattacke habe ein Einwohner der Stadt Schebekino Verletzungen erlitten. Zudem seien dort auch eine Frau und ein Mann zu Schaden gekommen. Darüber hinaus hätten eine Frau und ein Mann um ärztliche Hilfe ersucht, nachdem sie noch am 22. Oktober nahe der Siedlung Archangelskoje bei der Attacke einer Drohne auf ihr Auto Barotraumata erlitten hätten.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden in der Region sechs Mehrfamilienhäuser, 20 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, drei Geschäfte, zwei Betriebe, fünf Infrastrukturobjekte, ein Verwaltungsgebäude, drei Garagen, eine Gasleitung, 35 Autos, ein Fahrrad mit Motor und ein Autoanhänger zerstört oder beschädigt worden.
Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 23. Oktober bis 8 Uhr MESZ am 24. Oktober 92 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit elfmal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sechs Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über einen Verletzten. Bei ihm handele es sich um einen Einwohner des Dorfes Maly Kamenez. Der 22-Jährige habe mehrere Splitterverletzungen an der Brust, am Bauch sowie an den Armen und Beinen erlitten.
In den Ortschaften Kursk, Rylsk und Schtschokino sei es zu Schäden gekommen, berichtet der Politiker. Insgesamt seien dort eine Wohnung, zwei Einfamilienhäuser und ein Betrieb beschädigt worden. Im Dorf Stepanowka sei eine Schweinefarm zu Schaden gekommen, sieben Tiere seien verletzt worden.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 20 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 23. Oktober elf Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 4,
- Welikije Kopani — 3,
- Golaja Pristan — 2,
- Kachowka — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Winogradowo, Kachowka und Nischnije Serogosy seien insgesamt zehn Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Russland greift Schiff und Werkstatt für Seedrohnen in Ukraine an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen. Infolge der Angriffe sei eine Produktionsstätte für Wasserdrohnen im Hafen Tschernomorsk im südukrainischen Gebiet Odessa getroffen worden. Außerdem sei ein Frachtschiff im Schwarzen Meer getroffen worden, das mit Militärgütern an Bord in den Hafen Odessa unterwegs gewesen sei. Weitere Einzelheiten gibt das Ministerium nicht bekannt.
"Keine objektiven Fakten" – Russischer Medienunternehmer bringt Piers Morgan in Bedrängnis
In der britischen Talkshow Piers Morgan Uncensored ist es zu einem heftigen Wortgefecht zwischen dem Gastgeber Piers Morgan und dem russischen Medienunternehmer Konstantin Malofejew gekommen. Morgan verurteilte das russische Vorgehen in der Ukraine als illegalen Angriffskrieg. Malofejew hielt dem entgegen, es handele sich um einen völkerrechtlich legalen Beistand zum Schutz der verbündeten Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Im weiteren Verlauf spitzte sich die Auseinandersetzung zu. Morgan reagierte zunehmend ungehalten auf Malofejews Darstellung und bezeichnete dessen Aussagen schließlich als "Bullshit".
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Ukrainische Drohnen beschädigen 21 Busse in Rostow am Don
In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte erneut das russische Gebiet Rostow mit Dutzenden Drohnen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass die Luftabwehr über neuen Bezirken der südrussischen Region mehr als 80 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen habe. Der Politiker meldet keine Opfer, berichtet aber über zahlreiche Schäden.
Nach Angaben von Sljussar seien Drohnenteile auf ein Verkehrsunternehmen in der Gebietshauptstadt Rostow am Don herabgestürzt. Dabei seien das Dach und die Fenster eines Wartungsgebäudes zu Schaden gekommen. Darüber hinaus seien 21 Busse beschädigt worden.
Außerdem meldet der Gouverneur einen Stromausfall, nachdem Wrackteile ein Umspannwerk in der Siedlung Kalinin beschädigt hätten. In 172 Einfamilienhäusern gebe es seitdem keinen Strom. Ein Reparaturteam beseitige bereits die Folgen der Attacke, heißt es.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 616 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 7 Uhr MESZ am Samstag 616 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kirow, Kursk, Lipezk, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula und Uljanowsk, dem Großraum Moskau, den Teilrepubliken Krim und Tatarstan, der Region Krasnodar sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Musk wirft ukrainischen Eliten Bereicherung an Hilfsgeldern vor
Elon Musk beschuldigt ukrainische Eliten, sich an ausländischen Hilfsgeldern zu bereichern. In einem Beitrag auf seiner Plattform X behauptet der Tech-Milliardär, die Interessen der ukrainischen Eliten und der Bevölkerung unterschieden sich grundlegend. Während sich die einen an den Hunderten Milliarden aus dem Westen bereicherten, würden die Kinder gewöhnlicher Bürger eingezogen und an die Front geschickt.
In einem weiteren Beitrag behauptet der Geschäftsmann, ein Teil der US-Steuergelder fließe über Geldwäschekonstruktionen in die USA zurück, um dort politische Wahlkämpfe zu finanzieren. Dies erkläre, weshalb sich manche US-Politiker mehr um die Ukraine als um ihr eigenes Land kümmerten.
Konkrete Belege oder Namen mutmaßlich Beteiligter nennt Musk jedoch nicht.
DVR meldet zehn ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zehn Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwölf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 23. Oktober bis 0 Uhr am 24. Oktober (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet, eine weitere zivile Person erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss wurden fünf Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt sowie mehrere Lkw und Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk neun Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen zwei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Kommunalfahrzeuge.
Starlink bleibt laut Selenskij entgegen Trumps Ankündigung weiter gedrosselt
Entgegen der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump läuft das Starlink-Satelliteninternet in der Ukraine nach Angaben aus Kiew weiter gedrosselt. Es gebe noch immer Geschwindigkeitsbeschränkungen, beschwert sich der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in einer am Freitagabend auf der Plattform X geteilten Videoschalte mit dem Thinktank Hudson Institute. Der Politiker spricht dabei von Starlink und Starshield. Letzteres ist ein gesondertes Produkt von SpaceX, das auf der Starlink-Technologie basiert, aber für staatliche und militärische Anwendungen ausgelegt ist.
Außerdem beklagt Selenskij, dass die Lieferung von Abfangraketen gegen russische ballistische Raketen weiterhin verspätet sei.
"Das ist ein echtes Problem, weil die Russen uns fast jeden Tag angreifen."
Zuvor hat sich auch Präsidentenberater Sergei Beskrestnow zum Satelliteninternet geäußert. Es gebe vereinzelte Fälle, dass Starlink schneller funktioniere, aber dies liege eher am SpaceX‑Algorithmus. Derzeit könne die Ukraine keine Aufhebung der Beschränkungen bei Starlink feststellen, so Beskrestnow auf Facebook.
23.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Kämpfer: Unter der befreiten Ortschaft Mirowka – ein Netz geheimer Militärstollen
Russische Soldaten, die an der Befreiung der Ortschaft Mirowka im Gebiet Saporoschje beteiligt waren, berichteten dem Fernsehsender Swesda, dass das ukrainische Militär unter den Gebäuden der befreiten Ortschaft Stollen gegraben habe, um sich heimlich in Mirowka bewegen zu können. Die Kämpfer berichteten außerdem, dass sich die ukrainischen Truppen gründlich auf die Verteidigung von Mirowka vorbereitet hätten, indem sie ihre Stellungen an den Zugangswegen und innerhalb der Bebauung selbst gestaffelt hätten.
Die Befreiung dieser Ortschaft eröffnet den russischen Truppen einen Brückenkopf für einen Vorstoß in Richtung der Ortschaft Wasilewskij und ermöglicht es, die Feuerkontrolle über die wichtige Weggabelung an der Straße T-04-08 in Richtung Wolnjanka und Nowotroizk zu verstärken.
Dmitrijew: "Selenskij sollte Donald Trump nichts vorschreiben"
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij solle dem US-amerikanischen Staatschef Donald Trump nichts vorschreiben. Dies erklärte Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland und Leiter des Russischen Fonds für Direktinvestitionen, in dem sozialen Netzwerk X. Er kommentierte damit ein Bild der Zeitung The Telegraph mit einem Zitat von Selenskij, wie Trump über ihn "sprechen sollte":
"Vielleicht hätte Selenskij zumindest das Wort 'sollte' in Bezug auf Präsident Trump lieber weglassen sollen."
"Laufen Sie nicht weg!" – Slowakischer Abgeordneter teilt gegen von der Leyen aus
Der slowakische EU-Abgeordnete Milan Uhrík hat die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in seiner Plenarrede am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, scharf kritisiert.
Noch zu Beginn seiner Ansprache verließ von der Leyen schlagartig den Saal. Uhrík rief ihr hinterher, sie solle nicht weglaufen und sich schämen.
Anschließend fuhr er mit seiner Kritik fort. "Sie wollen gemeinsam mit Selenskij die Europäer um weitere 70 Milliarden Euro berauben. Sie wollen den hart arbeitenden Bürgern der EU, die immer ärmer werden, zig Milliarden Euro wegnehmen, um damit einen Krieg zu finanzieren, für den es ohnehin keine militärische Lösung gibt", erklärte der Abgeordnete.
Uhrík fügte hinzu, dass dies in einer Zeit geschehe, in der linksextreme Gruppierungen gemeinsam mit von der EU importierten Migranten die europäischen Städte abfackeln.
"Hören Sie auf, sinnlose Projekte zu finanzieren! Warum helfen Sie nicht stattdessen jungen Menschen, die sich keine Wohnung leisten können? Warum unterstützen Sie nicht Familien, die unter den steigenden Lebenshaltungskosten leiden, oder die Unternehmen, die mit hohen Energiepreisen kämpfen?" fragte der Abgeordnete.
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The Economist: Musk bestraft Ukraine wegen Angriffen auf Ölraffinerien mittels Starshield
SpaceX-Chef Elon Musk hat die Ukraine wegen Angriffen auf russische Ölraffinerien mittels Starshield – der militärischen Version von Starlink – bestraft. Darüber berichtet die britische Wochenzeitung The Economist unter Berufung auf eigene Quellen. Demnach ging die Entscheidung, den Betrieb von Starlink einzuschränken, "offenbar von einem kleinen Kreis von Personen aus dem Umfeld" des US-Präsidenten Donald Trump aus, darunter Musk und Sonderbeauftragter Steve Witkoff.
Lugansk: Nach einem Drohnenangriff sechs Wohnhäuser beschädigt
Laut den sozialen Netzwerken des Bauministeriums wurden in Lugansk sechs mehrstöckige Wohnhäuser nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte in der Nacht zum Freitag beschädigt. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:
"Sechs Hochhäuser wurden in Luhansk infolge eines nächtlichen Drohnenangriffs beschädigt. In den Gebäuden wurden die Verglasungen der Balkonelemente, der Wohnungen und der Gemeinschaftsräume zerstört."
Putin: Europa leidet unter "politischer Schizophrenie"
In einem ausführlichen Statement hat sich der russische Präsident Wladimir Putin zu den jüngsten diplomatischen Bemühungen des US-Sondergesandten Steve Witkoff und den Aussagen von Wladimir Selenskij geäußert.
Dabei wies er die Darstellung ukrainischer Gebietsverluste zurück und bezeichnete die umstrittenen Territorien als Teil des historischen Russlands. Putin bekräftigte Moskaus Bereitschaft zu einer Verhandlungslösung, betonte jedoch, dass Russland sämtliche Ziele der militärischen Sonderoperation erreichen werde.
Zugleich kritisierte er europäische Warnungen vor einer russischen Bedrohung als "politische Schizophrenie".
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The Telegraph: Die Spaltung des Westens spielt Russland in die Hände
Seit Jahrhunderten war der Winter Russlands wirksamste Waffe, schreibt die Zeitung The Telegraph. Doch mittlerweile ist die Spaltung des Westens weitaus wichtiger – von Trumps Streitigkeiten mit Europa über die Unruhen in Frankreich hin zum Einfluss der AfD und der Zurückhaltung Londons, sich in Konflikte einzumischen. Russland hat die Zeit, abzuwarten, bis der Westen von selbst zusammenbricht. Der Kreml muss sich nicht mehr auf seinen langjährigen Verbündeten – General Frost – verlassen, um die Ukraine zu besiegen, schreibt der Kommentator der Zeitung und betont:
"In Wladimir Putins Kalkül für den Sieg gibt es noch einen weiteren, nicht minder wichtigen Faktor – General Zeit. Er hat sicherlich den offenen Konflikt zur Kenntnis genommen, der in diesem Monat zwischen der Trump-Regierung und Europa ausgebrochen ist, nachdem der US-Präsident mit Moskau eine Vereinbarung über die Lieferung lebenswichtiger Dieselkraftstoffe getroffen hatte … All dies gibt Putin Anlass zu der Annahme, dass zumindest die Zeit auf seiner Seite ist."
Russische Experten entwickeln Minenräumroboter "Titan"
Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, haben russische Entwickler das neue robotergestützte Minenräumsystem "Titan" vorgestellt, das zur Überwindung von Minen- und Sprengstoffsperren konzipiert ist. Das System kann eingesetzt werden, wenn der Gegner in großem Umfang Antipersonenminen und selbstgebaute Sprengsätze einsetzt. Die Maschine zeichnet sich durch eine erhöhte Explosionssicherheit aus und hat auf beiden Seiten der Frontlinie keine qualitativ vergleichbaren Pendants, betonen die Entwickler.
Gerassimow: Russische Streitkräfte erklären Waffenruhe in Aljoschki
Die russischen Streitkräfte erklären ab dem 27. Oktober um 4:00 Uhr Moskauer Zeit im Raum Cherson eine Waffenruhe im Zusammenhang mit der humanitären Operation in Aljoschki.
Dies teilte der Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Walerij Gerassimow, mit.
Um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten und die Lieferung gesellschaftlich wichtiger Güter zu ermöglichen, werden technische Erkundungen durchgeführt und die sichere Durchfahrt des humanitären Konvois sichergestellt.
"Es ist traurig": Moskau sieht Dämonisierung Russlands als letztes Bindeglied der EU
Der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko kritisiert die aktuelle Ausrichtung der Europäischen Union und der NATO.
Er wirft Brüssel vor, den Status der EU als Friedensprojekt längst aufgegeben zu haben und seine gesamte Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf einen Konflikt mit Russland auszurichten.
Eine Normalisierung der Beziehungen sei unter diesen Umständen ausgeschlossen. Die ständige Dämonisierung Moskaus, so der Diplomat, diene lediglich dazu, die krisengeplagten EU-Staaten künstlich zusammenzuhalten.
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Weißes Haus: Moskau und Kiew einigen sich auf einen Waffenstillstand in Aljoschki
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das Weiße Haus berichtet, haben sich Russland und die Ukraine auf einen Waffenstillstand in Aljoschki im Gebiet Cherson geeinigt. Der Waffenstillstand tritt am 29. Oktober in Kraft. Diese Maßnahme wurde getroffen, um humanitäre Hilfe zu leisten und die Zivilbevölkerung über einen speziellen Korridor zu evakuieren. Das Weiße Haus erklärte außerdem, dass die US‑First-Lady Melania Trump "eine unabhängige amerikanische Medienorganisation beauftragt hat, die Aktivitäten der russischen und ukrainischen Gruppen vor Ort während des gesamten Prozesses zu begleiten und zu dokumentieren".
Medien: Russische Sabotagegruppe dringt unter dem Schutz des Nebels nach Cherson ein
Einer russischen Aufklärungs- und Sabotagegruppe sei es gelungen, den Dnjepr zu überqueren und am von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten rechten Ufer innerhalb des Stadtgebiets von Cherson an Land zu gehen. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf lokale Telegram-Kanäle.
Nach Angaben von Journalisten fand die Operation am 22. Oktober im Stadtteil Korabel statt. An der Dnjepr-Überquerung wären Soldaten der 126. Küstenverteidigungsbrigade der russischen Streitkräfte beteiligt. Dichter Nebel und schlechte Sichtverhältnisse halfen ihnen, sich dem gegenüberliegenden Ufer zu nähern, so die Medien weiter. Ukrainischen Quellen zufolge gelang es Teilen der russischen Soldaten, die in Ufernähe gelegenen Gebäude zu erreichen. Eine offizielle Bestätigung der russischen Seite über die Details der Operation liegt bislang nicht vor.
Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.500 Drohnen ab
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 17. Oktober bis 23. Oktober 2026. Die russischen Streitkräfte führten drei massive und elf kombinierte Schläge durch.
Folgende Ziele wurden dabei getroffen:
- Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes,
- Logistikzentren, Energie- und Transportinfrastrukturobjekte, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden,
- Produktions-, Montage- und Lagerstätten für Drohnen mittlerer und großer Reichweite,
- Lager für militärtechnische Ausrüstung.
Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Zudem wurden Einrichtungen der ukrainischen Hafeninfrastruktur außer Betrieb gesetzt, die für die Annahme, Lagerung und Verteilung von Militärgütern eingesetzt wurden.
Im Laufe einer Woche habe das russische Militär 14 Frachtschiffe sowie ein Containerschiff getroffen, die für den Transport von Waffen, militärischer Ausrüstung und Gütern mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.505 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 124 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und zehn Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.560 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 130 Autos, zwölf Feldartilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.275 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 221 Autos, zehn Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.405 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 44 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos, 16 Feldartilleriegeschütze und 15 Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.380 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 38 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr bis zu 215 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 127 Autos, ein Artilleriegeschütz und acht Stationen für elektronische Kampfführung.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche fünf gelenkte Bomben, drei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, sieben Flamingo-Marschflugkörper und 5.593 Drohnen ab.
Die Schwarzmeerflotte hat im Schwarzen Meer fünf unbemannte Boote der ukrainischen Seestreitkräfte zerstört.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 268.828 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.363 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.792 Mehrfachraketenwerfer, 36.794 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 75.380 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
LVR: Zwei Zivilisten sterben bei einer ukrainischen Attacke
Wie der Leiter der Region, Leonid Pasetschnik, mitteilte, kamen zwei Zivilisten ums Leben, vier weitere Personen wurden bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Gemeinden der Volksrepublik Lugansk verletzt. Laut Pasechnik erlitten die Einwohner der Region Verletzungen durch Angriffe von Drohnen der ukrainischen Streitkräfte auf Last- und Personenkraftwagen in den Gemeindebezirken Belowodsk und Slawjanoserbsk, auf dem Straßenabschnitt Nowoajdar–Starobelsk sowie auf zivile Objekte in Lugansk. Der Leiter der Region schrieb in seinen sozialen Netzwerken:
"Neonazis setzen ihre Terroranschläge gegen die Zivilbevölkerung fort: Zwei Menschen sind ums Leben gekommen, vier weitere wurden verletzt."
Flugbetrieb an Moskauer Flughäfen vorübergehend eingestellt
An den Moskauer Flughäfen Wnukowo, Domodedowo, Schukowski und Scheremetjewo seien vorübergehende Einschränkungen eingeführt worden, berichtet die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija auf Max. Die Maßnahmen seien notwendig, um die Flugsicherheit zu gewährleisten.
"Es wurden vorübergehende Einschränkungen für die An- und Abflüge von Flugzeugen verhängt."
Der Betrieb der Zivilluftfahrt in der Region Moskau unterliege einer besonderen Überwachung durch das Verkehrsministerium und Rosawiazija, so die Luftfahrtbehörde.
In Scheremetjewo sei Luftalarm wegen Drohnengefahr ausgerufen worden, wie der Flughafen mitteilt. Die Evakuierung der Passagiere dauere an, hieß es.
Russische Armee befreit binnen einer Woche zehn Ortschaften
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau habe das russische Militär im Laufe der Woche insgesamt elf Ortschaften befreit:
- Aleksejewo-Druschkowka, Dobropolje, Perwomaiskoje und Sergejewka in der Volksrepublik Donezk,
- Omelnik, Timoschewka, Tscherwonyj Jar, Mirowka, Malokaterinowka und Juljewka im Gebiet Saporoschje.
Zudem habe die russische Armee drei Siedlungen unter ihre Kontrolle gebracht:
- Palamarewka und Kowalewka im Gebiet Charkow,
- Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.
Kiew: Dänemark hat mehr als 50.000 Einheiten Munition für F-16 geliefert
Dänemark hat "im Eilverfahren" mehr als 50.000 Schuss 20-mm-Munition für F-16-Kampfflugzeuge an Kiew geliefert. Dies teilt das ukrainische Verteidigungsministerium auf Telegram mit.
"Ukrainische Piloten setzen diese Munition bereits ein, um Jet-Drohnen abzufangen."
Die Behörde bezeichnet die F-16-Jets als "eines der wirksamsten Mittel" zur Bekämpfung von Drohnen dieser Art.
Weitere Einzelheiten zur Lieferung gab die Militärbehörde in Kiew nicht bekannt.
Moskau und Kiew tauschen jeweils 270 Kriegsgefangene aus
Am Freitag hat Russland 270 russische Militärangehörige aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet zurückgeholt. Im Gegenzug hat Moskau der ukrainischen Seite 270 gefangene Kämpfer übergeben. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
Die russischen Soldaten befinden sich derzeit in Weißrussland, wo sie medizinisch versorgt werden. Außerdem erhalten sie psychologische Hilfe. Die russische Menschenrechtsbeauftragte, Jana Lantratowa, ist auch vor Ort. Die Militärangehörigen werden demnächst zur weiteren Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums gebracht.
Wie die Nachrichtenagentur BELTA berichtet, hat der Austausch am Grenzübergang Nowaja Guta stattgefunden.
Costa: Geheimkanal der EU zum Kreml bleibt für Ukraine-Gespräche offen
Ein inoffizieller diplomatischer Kommunikationskanal zwischen dem Europäischen Rat und dem Kreml bleibe für die Beilegung des Konflikts in der Ukraine offen. Dies erklärte der Präsident des EU-Rates, António Costa, in einem Interview mit Rapporteur.
"Der Kanal ist offen. Russland weiß: Wenn sie tatsächlich darüber sprechen wollen, wie ein Waffenstillstand erreicht, die Zivilbevölkerung geschützt und Energieanlagen gesichert werden können, dann können sie das tun."
Costa hat die Berichte kommentiert, wonach die EU einen Gesandten für die Teilnahme an Friedensverhandlungen ernennen könnte. Eine europäische Vertretung hänge "von der Art der Gespräche" ab, betonte er.
"Bei bestimmten Arten von Gesprächen können wir einen Sondergesandten einsetzen. Wir können auch diplomatische oder politische Kanäle nutzen."
Costa fügte hinzu, dass die EU nicht die Absicht habe, die Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump zu "stören" oder mit ihnen zu "konkurrieren".
Kreml: Dreiergespräche werden im November in Abu Dhabi stattfinden
Die Gespräche in Abu Dhabi, bei denen Fragen der Sicherheit Russlands und der Ukraine erörtert werden sollen, finden in der ersten Novemberhälfte im trilateralen Format statt. Dies teilt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bei einem täglichen Briefing mit.
"Tatsächlich hat der Präsident das Thema der Verhandlungen umrissen – es geht um Sicherheitsfragen für beide Länder: für Russland und die Ukraine, sobald eine friedliche Lösung erreicht ist. Dies ist einer der sehr wichtigen Bestandteile – die Erreichung einer friedlichen Beilegung. Ohne diesen Bestandteil ist eine umfassende Lösung nicht möglich."
Bezüglich einer möglichen Beteiligung europäischer Vertreter merkte Peskow an, dass man in Zukunft nichts ausschließen könne. Derzeit gehe es jedoch um trilaterale Verhandlungen.
Gebiet Nischni Nowgorod: Zivilisten durch herabfallende Drohnenteile verletzt
In der Nacht und am Morgen hätten die Luftverteidigungskräfte einen Angriff von 19 ukrainischen Drohnen auf das Gebiet Nischni Nowgorod abgewehrt. Dies teilt Gleb Nikitin, der Gouverneur der Region, mit.
Nach vorläufigen Angaben hätten drei Zivilisten durch herabfallende Trümmerteile Verletzungen erlitten. Sie seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
Die Zerstörungen hätten mehrere Wohnhäuser sowie eine Bildungs- und eine Infrastruktureinrichtung im Bezirk Gorodez betroffen, so Nikitin. Daher hätten die Behörden beschlossen, die Schulen in diesem Bezirk auf Fernunterricht umzustellen.
Gouverneur: Mehr als 80 Geschosse auf Gebiet Kursk abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, habe der Gegner binnen 24 Stunden 85 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte hätten 202 ukrainische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet zwei Verletzte. Zu Schaden seien ein Privathaus, sechs Autos, ein Lkw und zwei Garagen gekommen.
Medien: Moskau und Kiew werden heute Kriegsgefangene austauschen
Wie die Nachrichtenagentur BELTA berichtet, planen Russland und die Ukraine, heute einen Austausch von Kriegsgefangenen durchzuführen. Der Austausch wird in der weißrussischen Grenzstadt Gomel stattfinden. Zudem sollen Zivilisten in ihre Heimat zurückkehren.
Die Agentur meldet, dass Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa und ihr ukrainischer Amtskollege Dmitri Lubinez heute Morgen am Grenzübergang Nowaja Guta zusammengetroffen sind.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und acht Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, ist ein Mann infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Acht weitere Personen seien verletzt worden. Vier der Verwundeten befinden sich in stationärer Behandlung.
Insgesamt seien 14 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet zehnmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner 25 Mal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden habe die Luftabwehr insgesamt 146 Drohnen abgeschossen, fügt Schuwajew hinzu.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 443 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Smolensk, Nischni Nowgorod, Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Orjol, Lipezk, Tambow, Woronesch, Rjasan, Wladimir, Rostow, Wolgograd, den Regionen Perm, Krasnodar und Moskau, den Teilrepubliken Tatarstan, Udmurtien und Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.
The Economist enthüllt US-Vorschläge zur Beilegung des Ukraine-Konflikts
Die US-Vorschläge zur Lösung des Konflikts in der Ukraine könnten die Schaffung einer entmilitarisierten Zone im Donbass, eine Lockerung der Sanktionen gegen Moskau sowie Investitionsunterstützung für Kiew umfassen. Dies berichtet The Economist unter Berufung auf ukrainische Beamte.
Wie es heißt, könnten Russland wirtschaftliche Vereinbarungen mit Washington, eine Lockerung der Sanktionen sowie eine Normalisierung der politischen Beziehungen angeboten werden.
Kiew könnte auf Investitionen sowie die Aussicht auf einen EU-Beitritt hoffen – im Gegenzug für den Verzicht auf eine NATO-Mitgliedschaft.
Ein weiterer Anreiz für Russland könnte die Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nach Europa sowie die Wiederinbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream sein, schreibt The Economist.
Moskau und Region wehren Drohnenangriff ab
In der Nacht seien 155 unbemannte Flugzeuge in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin. Die Flugabwehr habe den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung abgeschossen. Dabei seien fünf Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.
Militärisch genutzte Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen
In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Schläge mittels Drohnen gegen Objekte der Eisenbahninfrastruktur sowie auf ukrainische Häfen und Seeschiffe geführt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Der Militärbehörde zufolge wurden getroffen:
Im Gebiet Poltawa:
- das Waggondepot Poltawa, dessen Gelände von den ukrainischen Streitkräften zur Lagerung und Instandsetzung von Militärtechnik genutzt wird.
Im Hafen von Wilkowo (Gebiet Odessa):
- zwei vorübergehende Stützpunkte für Bediener unbemannter Überwasserfahrzeuge, ein Liegeplatz sowie ein Lager für unbemannte Boote,
- die Hafeninfrastruktur, die für die Lagerung sowie die Vorbereitung der unbemannten Überwasserdrohnen für den Einsatz genutzt wurde.
Darüber hinaus habe die russische Armee auf See ein Frachtschiff getroffen, das militärische Güter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte.
Truppenverband Nord neutralisiert 95 ukrainische Kämpfer
Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht 95 ukrainische Soldaten in den Gebieten Charkow und Sumy neutralisiert. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.
Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien dabei eine Haubitze vom Typ D-20, ein Munitionslager, ein Stützpunkt, 16 Drohnenleitstellen, 26 Geländefahrzeuge sowie ein bodengestütztes Robotersystem der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden.
Zudem hätten die Luftabwehrkräfte des Verbands in der Nacht insgesamt 225 gegnerische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.
22.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Artillerie nimmt Stützpunkte ukrainischer Einheiten im Raum Saporoschje auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, zerstören sie gegnerische Stützpunkte mit Selbstfahrlafetten vom Typ Giazint-S.
Putin: Es ist unmöglich, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen
Russlands Präsident Wladimir Putin bestätigt in einem Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin, Moskau sei zu Gesprächen mit Washington und Kiew bereit. Ziel der Verhandlungen werde sein, einen dauerhaften Frieden zu erzielen, die Sicherheit Russlands zu gewährleisten und ein Friedensabkommen abzuschließen.
"Und zwar in einer endgültigen Fassung – nicht etwa als Ergebnis einer Einstellung der Kampfhandlungen für einen kurzen Zeitraum", betont Putin.
Weitere Aussagen des russischen Staatschefs lauten wie folgt:
- Für alle ist offensichtlich geworden, dass es unmöglich ist, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen.
- Russland wird seine Aufgaben lösen – alle Ziele der militärischen Spezialoperation werden erreicht werden.
- Für Kiew ist es unangemessen, von territorialen Verlusten zu sprechen. Die von der Ukraine verlorenen Landesteile sind nicht "ihr Territorium". Es handelt sich um die Gebiete, die historisch gesehen zu Russland gehören.
- Der Donbass ist aus historischer Sicht russisches Territorium, und seine Bewohner stimmten für die Wiedervereinigung mit der Russischen Föderation.
- Russland ist auch jetzt bereit, mit der Ukraine zu verhandeln.
- Jüngste genetische Untersuchungen zeigen, dass Russen und Ukrainer ein Volk sind.
Russischer Vizeaußenminister: Europa fürchtet Annäherung zwischen Russland und den USA
Die Aussicht auf eine Normalisierung der Beziehungen zwischen Moskau und Washington stellt eine "schreckliche Bedrohung" für Europa dar. Dies erklärt der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko im Gespräch mit der russischsprachigen RT-Redaktion.
"Und dort herrscht tatsächlich Panik wegen dieser Angelegenheit", meint Gruschko.
Die europäischen Führungspolitiker müssen laut dem Diplomaten verstehen, dass die wichtigste Voraussetzung dafür, dass die EU zu einem der Zentren in einer multipolaren Welt werden könne, ein normales sicherheitspolitisches Umfeld sei.
Poljanski: Russland erhält Hinweise auf Kriegsvorbereitungen in Europa
Moskau erhält immer mehr Belege dafür, dass die Vorbereitungen Europas auf einen Krieg gegen Russland auf systemischer Ebene stattfinden. Dies erklärt der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski auf einer Sitzung am Donnerstag.
Die Ergebnisse des in der vergangenen Woche abgehaltenen EU-Gipfels zeugten von einer bewussten Haltung Brüssels, den Ukraine-Konflikt weiter in die Länge zu ziehen, meint Poljanski. Zu den wichtigsten Entscheidungen der Teilnehmer gehöre die Finanzierung des Krieges.
Anstatt einen Dialog mit Moskau über die Sicherheitsarchitektur zu führen, seien die EU-Länder lediglich bereit, untereinander neue Sanktionen gegen Russland zu vereinbaren, fügt der Diplomat hinzu.
Und weiter:
"Der Ball liegt bei Kiew und seinen europäischen Sponsoren. Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob sie zu Verhandlungen auf der Grundlage realistischer Positionen bereit sind, mit dem Ziel, die Krise langfristig und dauerhaft beizulegen, oder ob sie zu nichts Anderem fähig sind, als die Friedensinitiativen anderer zu sabotieren."
Moskau: Mirowka im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Russlands Verteidigungsministerium teilt auf seinem Telegram-Kanal Aufnahmen der Ortschaft Mirowka im Raum Saporoschje, die durch den russischen Truppenverband Ost befreit wurde. Die Behörde in Moskau gab die Befreiung am Donnerstag bekannt.
Bürgermeister: Ukraine versucht, Verkehrsverbindungen mit Energodar zu blockieren
Kiewer Kräfte verminen die Zufahrtsstraßen nach Energodar aus der Ferne und greifen Fahrzeuge vorwiegend mit FPV-Drohnen an, um den Energieversorgung zu beeinträchtigen und Verkehrsverbindungen mit der Stadt zu kappen. Dies erklärt Bürgermeister Maxim Puchow. In Energodar befindet sich das Atomkraftwerk Saporoschje.
Laut dem Beamten versucht der Gegner, die Straßen unter seine Feuerkontrolle zu bringen, die Energodar mit anderen Teilen des Gebiets, vor allem mit Melitopol, verbinden. Dabei würden Fahrzeuge angegriffen, die auf diesen Routen unterwegs seien.
Puchow führt aus:
"Die Lage bleibt für uns äußerst schwierig und angespannt. Zu der Eskalation ist ab dem 1. Mai dieses Jahres gekommen, als der Gegner die Zahl der Angriffe, die er gegen unsere zivile Infrastruktur durchführte und weiterhin durchführt, massiv steigerte."
Kiew ordnet Zwangsevakuierung in weiten Teilen des Donbass an
Die ukrainischen Behörden erweitern die Zone der Zwangsevakuierung in den von Kiew kontrollierten Gebieten der Volksrepublik Donezk (DVR). Es geht Medienberichten zufolge um die Gemeinden Kramatorsk und Slawjansk. Neben der Stadt Slawjansk gehören zum letzteren Gebiet die Ortschaften Bylbassowka, Mirnoje und Suchanowka sowie das Dorf Torez.
Russisches Militär setzt Angriffe auf Logistikzentren und Hafenanlagen der Ukraine fort
Russlands Streitkräfte haben am Donnerstag ihre Drohnenangriffe auf Energieanlagen fortgesetzt, die den Betrieb von Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes sowie von Logistikzentren der Ukraine gewährleisten. Zum Ziel der Angriffe wurden auch Hafenanlagen und Seeschiffe, die an der Beförderung militärischer Güter in die Ukraine beteiligt sind. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele zerstört:
- das Umspannwerk PS-330 Nowokijewskaja in der Ortschaft Chotow im Gebiet Kiew sowie das Umspannwerk PS-330 Schitomirskaja in der Stadt Schitomir;
- zwei Trockenfrachter, der Güter zur Versorgung des ukrainischen Militärs in den Hafen von Odessa und Tschernomorsk transportierten.
Merz drängt auf europäische Vertreter bei Friedensverhandlungen
Bundeskanzler Friedrich Merz hat gefordert, die EU-Länder an den Verhandlungen von Ukraine, Russland und den USA zu beteiligen. Bei seiner Visite in Montenegro sagte der CDU-Politiker:
"Es wird ohne Europa keinen dauerhaften Frieden in der Ukraine geben."
Alle Beteiligten wüssten, dass Europa mit am Tisch sitzen müsse. Mit Blick auf eine mögliche weitere Verhandlungsrunde in Abu Dhabi sagte Merz, an dem Treffen nähmen außenpolitische Berater teil. Nach russischen Angaben soll das Treffen Mitte November in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate stattfinden.
Merz unterstrich den europäischen Anspruch, indem er auf die Gespräche in Oslo verwies, die der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff in den vergangenen Tagen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij geführt hatte. Daran sei auch die Bundesregierung beteiligt gewesen.
Russlands Verteidigungsminister: NATO, EU und Kiew setzen bewusst auf die Eskalation
In Minsk hat am Donnerstag eine gemeinsame Sitzung des Kollegiums der Verteidigungsministerien von Weißrussland und Russland stattgefunden. Der russische Behördenchef Andrei Beloussow nahm daran teil. In seiner Ansprache betonte der Minister, dass die militärpolitische Lage im Umfeld der beiden Länder gegenwärtig komplex bleibe.
Weiter teilte Beloussow mit:
- Es ist ein rascher Anstieg der Spannungen sowie der aggressiven Aktivitäten des Westens gegenüber Russland und Weißrussland zu beobachten.
- Die NATO, die EU und das Kiewer Regime beschreiten bewusst den Weg der Eskalation.
- Eine besondere Gefahr stellt die beschleunigte Militarisierung Europas dar, bei der die Industrie auf Kriegsproduktion umgestellt und die Infrastruktur für eine schnelle Truppenverlegung vorbereitet wird.
- Die militärische Präsenz der NATO an den Grenzen der beiden Länder wird verstärkt. Bis 2027 ist geplant, acht multinationale Bataillonstaktische Gruppen des Bündnisses an der Ostflanke auf Brigadeebene aufzustocken;
- All dies erfordert von Minsk und Moskau eine rechtzeitige Reaktion auf Veränderungen der militärpolitischen Lage.
- Es wurden wichtige Entscheidungen zur Gewährleistung der Sicherheit beider Länder getroffen. Der Schwerpunkt liegt auf gemeinsamen praktischen Maßnahmen, die auf den im Zuge der militärischen Spezialoperation gewonnenen Erfahrungen basieren.
Drohnen kappen Nachschubrouten ukrainischer Einheiten im Gebiet Saporoschje (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Ost griffen Versorgungswege und Feldmunitionslager der ukrainischen Armee im Raum Saporoschje an. Der Nachschub des Gegners sei unterbrochen worden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Behörde veröffentlicht entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
DVR: Ukrainischer Drohnenangriff auf Energieministerium gemeldet
Das Gebäude des Ministeriums für Kohle und Energie der Volksrepublik Donezk (DVR) in der gleichnamigen Republikhauptstadt wurde bei einem gezielten Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte schwer beschädigt. Dies teilt Wladimir Joschikow, stellvertretender Regierungschef, mit.
"Vorab möchte ich sagen, dass dieser scheußliche Beschuss die Arbeit des Ministeriums nicht eine Minute lang lahmgelegt hat", schreibt der Beamte auf Telegram. Für die Mitarbeiter seien bereits vorübergehende Arbeitsplätze eingerichtet worden. Die Angelegenheit mit der Bereitstellung neuer Räumlichkeiten werde in Kürze geklärt werden.
Das Ministerium habe seine Arbeit noch nicht im gewohnten Umfang wiederaufgenommen, teilt Joschikow weiter mit.
"Sobald es die Lage vor Ort zuließ, beteiligten sich die Mitarbeiter des Kohleministeriums aktiv an der Räumung der Trümmer und taten alles, um die noch erhaltenen Arbeitsmaterialien zu retten", fügte er hinzu.
Britischer Militärexperte: Russland nähert sich dem Sieg
Der britische Militärexperte Alexander Mercouris sagte in einer Sendung auf einem YouTube-Kanal, die russischen Streitkräfte näherten sich in der Ukraine stetig dem Sieg. Seinen Worten zufolge sei schon Anfang September klar geworden, dass sich die Lage in der Kampfzone drastisch verändere und auf eine Endphase zusteuere, "die eine Niederlage der Ukraine und eine Niederlage des Westens bedeuten wird". Er erklärte:
"Die Russen gewinnen den Krieg jetzt sichtbar, und die Ereignisse bewegen sich auf eine Situation zu, in der der Krieg in einigen Monaten eine noch entscheidendere Wendung nehmen wird."
Zwei weißrussische Staatsbürger bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiet Brjansk verletzt
Zwei weißrussische Staatsbürger sind bei ukrainischen Drohnenangriffen auf das Gebiet Brjansk verletzt worden. Das teilte Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit.
Er schrieb in seinem Telegram-Kanal, dass eine ukrainische Drohne einen Parkplatz für Schwerlastwagen in der Siedlung Zwetniki im Bezirk Schukowka angriff. Verletzt wurde der Fahrer eines Lkw, ein Staatsbürger der Republik Weißrussland. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, die Ärzte leisten die notwendige Hilfe.
Ein weiterer Staatsbürger Weißrusslands, ebenfalls Lkw-Fahrer, wurde bei einem ukrainischen Angriff in der Nähe des Dorfes Demenka im Bezirk Nowosybkow verletzt. Medizinisches Personal leistete dem Verletzten, so Kowaltschuk, die notwendige Hilfe.
Festnahme in Brandenburg: Ukrainer soll für Russland spioniert haben
Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg einen mutmaßlichen russischen Spion festnehmen lassen. Laut einer Mitteilung erfolgte die Festnahme am Donnerstag im Landkreis Oder-Spree. Der Ukrainer soll für einen russischen Nachrichtendienst militärisch relevante Informationen gesammelt und dafür unter anderem Kontakte in die europäische Rüstungsindustrie genutzt haben. Zu den Informationen, die er mutmaßlich sammelte, gehörten den Angaben nach etwa Erkenntnisse über die Produktion von Panzern, Munition und Explosivstoffen sowie Personal und militärische Anlagen an Standorten zur Sicherung der NATO-Ostflanke. Einige dieser Informationen waren laut Bundesanwaltschaft öffentlich zugänglich.
Die höchste deutsche Strafverfolgungsbehörde wirft dem Verdächtigen deswegen geheimdienstliche Agententätigkeit vor. Seit spätestens Juli 2025 soll er über einen Mittelsmann in Kontakt mit dem russischen Nachrichtendienst gestanden haben. Der Beschuldigte soll am Freitag einem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet.
Selenskij räumt Treffer auf Objekte in Kiew ein
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat nach dem nächtlichen Schlag der russischen Streitkräfte Schäden in der Hauptstadt bestätigt. In seinem Telegram-Kanal schrieb er von einer "erheblichen Anzahl von Treffern und Schäden", die Energieanlagen und Betriebe betrafen. Zudem wandte er sich mit einem Aufruf an die Partner der Ukraine:
"Die Verstärkung der Luftabwehr und die schnelle Lieferung von Raketen, die Fähigkeit, die Startrampen ballistischer Raketen zu zerstören, Sanktionen für den Krieg – all das muss vorhanden sein. Ich bin allen dankbar, die die Situation genau so wahrnehmen und die Realität anerkennen. Der Aggressor verdient eine entsprechende Behandlung. Die Ukraine verdient Unterstützung."
Lichatschjow: Ukrainische Angriffe auf Energodar und AKW Saporoschje bergen die Gefahr einer lokalen Katastrophe
Das ukrainische Militär greift Energodar und das Kernkraftwerk Saporoschje kontinuierlich an, erklärte der Chef des russischen Staatskonzerns Rosatom, Alexei Lichatschjow. Die Intensität der Angriffe auf die Zivilbevölkerung nehme immer weiter zu.
Es handele sich um "bewusste, gezielte Angriffe" – nicht auf militärische Ziele, sondern auf Zivilisten und soziale Einrichtungen. Dies sei mittlerweile zum Alltag geworden, betonte der Konzernchef.
Lichatschjow führte aus:
"Wir möchten sowohl internationale Organisationen und Staaten als auch – wie man sagt – alle Menschen guten Willens darauf aufmerksam machen, dass dem ein Ende gesetzt werden muss; dies ist inakzeptabel. Wir befinden uns nur wenige Schritte von einer großen regionalen Tragödie entfernt."
Ukrainisches Militär baut tief eingegrabenen Brigadekommando-Gefechtsstand in Gebiet Sumy
Ukrainische Pioniereinheiten errichten bei Konotop im nördlichen Grenzgebiet Sumy einen Gefechtsstand auf Brigadeebene tief unter der Erde. Dies melden russische Medien mit Verweis auf Militär- und Sicherheitskreise Russlands. Da die Stoßtrupps des Truppenverbands Nord zügig vorrückten, müsse auch die Verteidigung massiv verstärkt werden.
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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am 22. Oktober über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.245 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 108 Fahrzeuge
- elf Artilleriegeschütze
- elf Anlagen für elektronische Kampfführung
- vier gepanzerte Kampffahrzeuge.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden, auf Lager für Waffen, Munition und militärisches Material sowie auf Montagehallen, Lagerorte und Startplätze für Drohnen großer Reichweite.
Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 158 Bezirken ebenfalls getroffen.
Außerdem fing die russische Luftabwehr 1.226 Starrflüglerdrohnen ab.
Moskau und Kiew tauschen gefallene Soldaten aus
Zwischen Russland und der Ukraine hat heute ein weiterer Austausch gefallener Soldaten im weißrussischen Grenzgebiet stattgefunden. Das berichtet die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA. Der Austausch fand demnach am Grenzübergang Nowaja Guta statt. Die russische Seite übergab der ukrainischen die Leichen von 252 Soldaten, die Ukraine übergab Russland die von 25.
Rjabkow: Jede Lösung muss Ursachen der militärischen Sonderoperation zuverlässig beseitigen
Die Suche nach Wegen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts ist nicht einfach. Das sagte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow. Russland gehe ihm zufolge aber davon aus, dass jede Lösung die grundlegenden Probleme zuverlässig überwinden müsse, die den Beginn der militärischen Sonderoperation unvermeidlich gemacht hätten.
Laut Rjabkow hält Russland die Regelung in der Ukraine in den Beziehungen zu den USA im Fokus. Moskau rechne damit, dass die Administration von Donald Trump die Logik einer Konfliktlösung annehmen werde, die von der Lage auf dem Schlachtfeld ausgehe und die veränderten Realitäten vor Ort berücksichtige. Rjabkow zufolge erwarte Russland, dass die US-Regierung diese Logik erfassen könne und genau in diesem Sinne auch mit Kiew und den Europäern zusammenarbeiten werde.
Russische Luftverteidigung wehrt einen der massivsten Drohnenangriffe im Oktober ab
Die Luftverteidigungskräfte der russischen Armee haben einen der massivsten ukrainischen Drohnenangriffe im Oktober abgewehrt. Darauf weist die Nachrichtenagentur RIA Nowosti hin und verweist dabei auf Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
Heute Morgen teilte die Behörde mit, dass das russische Militär in der Nacht zum Donnerstag 808 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört habe.
Der absolute Rekord bei der Zahl der abgeschossenen Drohnen wurde der Agentur zufolge am 18. Oktober aufgestellt. Damals machten die russischen Luftverteidigungssysteme 1.015 Fluggeräte unschädlich.
Schwarzes Meer: Russische Geran-Drohnen treffen drei Frachter und ein Containerschiff des Gegners
Russische Besatzungen von Geran-Drohnen haben im Schwarzen Meer drei Frachter und ein Containerschiff des Gegners getroffen, die Militärgüter für die Streitkräfte der Ukraine an Bord hatten. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit und veröffentlichte entsprechende Videoaufnahmen.
Kursk und Belgorod unter Beschuss: Hunderte Drohnen binnen 24 Stunden abgewehrt
Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf die russischen Grenzgebiete fort. Wie der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, mitteilte, wurden innerhalb eines Tages 235 ukrainische Drohnen über dem Gebiet zerstört. Demnach setzten die ukrainischen Streitkräfte in dieser Zeit 76 Mal Artillerie bei ihren Angriffen ein, zehnmal wurden Drohnen mit Sprengsätzen eingesetzt. Zwei Zivilisten wurden dabei verletzt: eine 73-jährige Frau in Lgow und eine 82-jährige Frau in der Siedlung Chomutowka.
Außerdem meldete der Gouverneur des Gebiets Belgorod, dass das Gebiet binnen 24 Stunden 125 Mal von den ukrainischen Streitkräften beschossen wurde. Dabei kamen in acht Fällen Artillerie, Luftstreitkräfte und Mehrfachraketenwerfer zum Einsatz, in zwei Fällen wurden Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. Infolge der Angriffe wurden drei Menschen verletzt. Laut Schuwaew wurden über dem Gebiet zudem 205 ukrainische Drohnen außer Gefecht gesetzt.
Russischer Truppenverband Ost befreit Mirowka im Gebiet Saporoschje
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die Einheiten des russischen Truppenverbands Ost die Ortschaft Mirowka im Gebiet Saporoschje befreit haben. Die Behörde veröffentlicht entsprechende Videoaufnahmen.
FT: NATO öffnet der Ukraine den Waffenkauf über die eigene Beschaffungsagentur
Die NATO werde der Ukraine erlauben, Waffen, Munition und Militärtechnik über die NATO-Unterstützungs- und Beschaffungsagentur (NSPA) zu kaufen. Wie die britische Zeitung Financial Times berichtet, könne Kiew dadurch Lieferungen schneller und zu niedrigeren Preisen erhalten.
Jacqueline Borsboom, Direktorin für Einsatzunterstützung der Agentur, sagte, dies gebe der Ukraine einen strukturierteren Mechanismus, um das breite Spektrum der Möglichkeiten der NATO zu nutzen: Beschaffungserfahrung, Unterstützungsleistungen und Zugang zur bereits bestehenden Industriebasis.
Laut der Zeitung hätte die Agentur in der vergangenen Woche in Kiew eine Veranstaltung für 150 ukrainische Unternehmen durchgeführt und dabei das Registrierungsverfahren für Hersteller erläutert, die an Verträgen teilnehmen wollen.
Ukrainische Luftabwehr fängt in der Nacht keine ballistische Rakete ab
Die ukrainische Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht keine einzige russische ballistische Rakete und keinen einzigen Marschflugkörper abgefangen. Das berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua unter Berufung auf die Meldung der ukrainischen Luftstreitkräfte. Das Portal schreibt:
"In dieser Nacht hat die Ukraine keine einzige der auf Kiew abgefeuerten Raketen abgeschossen, wie aus der Meldung der Luftstreitkräfte hervorgeht. Die Meldung nennt Starts von ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und anderen Raketentypen, aber keine Abschüsse."
Außerdem ist in Kiew laut Strana.ua ein Verkehrskollaps entstanden, weil die Fahrt über die Juschny-Brücke über den Dnepr eingeschränkt ist. Der Bericht zeigt Aufnahmen von langen Staus und erinnert daran, dass der Verkehr über die Brücke wegen Beschädigungen eingeschränkt ist.
Von Kiew bis Kilija: Moskau präzisiert die Liste der in der Nacht getroffenen Ziele
Das russische Verteidigungsministerium hat eine präzisierte Liste der ukrainischen Betriebe und Objekte veröffentlicht, die beim massiven nächtlichen Schlag getroffen wurden.
In Kiew:
- ein Werk des Staatsunternehmens Antonow, in dem Drohnen großer und mittlerer Reichweite, Marschflugkörper FP-5 Flamingo sowie operativ-taktische Raketen FP-9 hergestellt wurden;
- ein Lagerkomplex Kühlhaus Nr. 3 in Kiew, auf dessen Gelände Drohnen und Loitering-Munition vom Typ Hornet produziert wurden;
- ein Industriebetrieb, der Drohnen großer und mittlerer Reichweite vom Flugzeugtyp sowie Komponenten für Robotersysteme herstellt;
- ein Lager für Drohnen;
- Straßen- und Eisenbahnbrücke Juschny, die für den Transit von Militärgütern genutzt wird;
Im Gebiet Odessa:
- Infrastrukturobjekte des Hafens Kilija, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern dienen, die aus dem Ausland in die Ukraine geliefert werden;
Auf See:
- ein Frachtschiff, das Ladung für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen Tschernomorsk bringen sollte.
Putin trifft US-Sondergesandten Witkoff – Neue Ukraine-Verhandlungen in Aussicht
Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich in St. Petersburg mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zu mehr als dreistündigen Gesprächen getroffen. Im Mittelpunkt standen eine mögliche Beendigung des Ukraine-Krieges sowie die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Moskau und Washington.
Nach Angaben des Kremls signalisierte Russland seine Bereitschaft, die trilateralen Verhandlungen mit den USA und der Ukraine in der ersten Novemberhälfte wieder aufzunehmen. Zudem wurden mögliche russische Diesel- und Düngemittellieferungen in die Vereinigten Staaten sowie eine diplomatische Lösung des Iran-Konflikts erörtert
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 808 gegnerische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium teilt mit, dass die Luftabwehrkräfte zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 21. Oktober und 8:00 Uhr am 22. Oktober 808 ukrainische Starrflüglerdrohnen zerstört haben.
Die Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Leningrad, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula und Jaroslawl, über dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört.
Ukrainischer Drohnenangriff auf Lipezk: Ein Mann verletzt
Die Luftabwehr hat im Gebiet Lipezk rund 20 ukrainische Drohnen zerstört. Dies teilt der Gouverneur Igor Artamonow mit. Ihm zufolge wurde infolge des Angriffs ein 2001 geborener Mann verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Trümmer einer Drohne beschädigten zudem das Gebäude einer Poliklinik in der Stadt Lipezk. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich keine Menschen darin. Auf dem Dach der Poliklinik wurde ein nicht detonierter Gefechtskopf der Drohne gefunden. Einsatzkräfte arbeiten dem Gouverneur zufolge vor Ort. Zudem wurden in mehreren Stadtbezirken Fenster und Fassaden von Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern beschädigt.
Angriff auf Moskauer Region: 630 Drohnen in einer Nacht abgeschossen
Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt Moskau, Sergei Sobjanin, teilt mit, dass zwischen 20:30 Uhr Moskauer Zeit am 21. Oktober und 4:00 Uhr Moskauer Zeit am 22. Oktober 630 ukrainische Drohnen abgeschossen wurden, die in Richtung der Moskauer Region flogen. Der Großteil wurde dem Bürgermeister zufolge bereits auf weiter Entfernung zerstört, 163 Drohnen beim Anflug auf Moskau. Infolge des Angriffs wurden demnach zwei Menschen verletzt, sie erhalten die notwendige Hilfe.
Russland trifft Betriebe des ukrainischen Rüstungssektors, Kiewer Verkehrsinfrastruktur und Schiffe
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russischen Streitkräfte in der Nacht einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen und Drohnen geführt haben. Getroffen wurden Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine, die an der Produktion und Lagerung von Marschflugkörpern und Drohnen großer und mittlerer Reichweite beteiligt sind.
Zudem wurden Objekte der Verkehrsinfrastruktur in Kiew, Hafenanlagen im Gebiet Odessa sowie Schiffe getroffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden.
Russischer Truppenverband Nord neutralisiert in der Nacht 85 gegnerische Kämpfer
Artillerie-, Drohnen- und Luftabwehrkräfte des Truppenverbands Nord hätten in der Nacht in den Gebieten Charkow und Sumy mehrere Ziele getroffen. Wie die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mitteilt, hätten die Artilleriebesatzungen gemeinsam mit Drohnenbedienern mehr als 200 Feueraufgaben ausgeführt. Dabei seien 85 ukrainische Soldaten neutralisiert worden. Zudem seien 18 Drohnenleitstellen, 17 Oktokopter, 16 Geländefahrzeuge und ein Stützpunkt zerstört worden.
Die Luftabwehrkräfte des Verbands hätten 154 ukrainische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.
21.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Artillerie zerstört Drohnenleitstellen ukrainischer Einheiten an der Front bei Dnjepropetrowsk (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Sie setzten mit Selbstfahrlafetten vom Typ Giazint-S gegnerische Drohnenleitstellen im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk außer Gefecht.
Belgiens Premier: EU-Kommission nimmt Debatte über eingefrorene russische Vermögenswerte nicht wieder auf
Der belgische Ministerpräsident Bart De Wever ist davon überzeugt, dass die Europäische Kommission nicht mehr über die Nutzung des eingefrorenen russischen Staatsvermögens für Ukraine-Hilfen diskutieren wird. Darüber berichtet The Brussels Times am Mittwoch. Laut De Wever sei das Thema auf dem EU-Gipfel in der vergangenen Woche erörtert worden.
"Da bin ich mir sicher, denn so wurde es auch gesagt", erklärte Belgiens Premier auf einer Sitzung im Parlament.
Im vergangenen Jahr habe sich De Wever vehement dagegen ausgesprochen, die rund 185 Milliarden Euro an eingefrorenen russischen Vermögenswerten zur Unterstützung der Ukraine einzusetzen, heißt es in dem Bericht. Die Mittel lagern bei dem in Brüssel ansässigen Zentralverwahrer von Wertpapieren Euroclear.
Moskau: Tscherwonny Jar im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Russlands Verteidigungsministerium teilt auf seinem Telegram-Kanal Aufnahmen der Ortschaft Tscherwonny Jar im Raum Saporoschje, die durch den russischen Truppenverband Ost befreit wurde. Die Behörde in Moskau gab die Befreiung am Mittwoch bekannt.
Ukrainische Kampfdrohne versucht, Tankstelle in der DVR anzugreifen (Video)
Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen zivile Objekte in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) wurde eine Kampfdrohne vom Typ Darts bei dem Versuch abgeschossen, eine Tankstelle in der Stadt Makejewka zu attackieren. Der Verteidigungsstab der DVR teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Wie es heißt, haben die Sprengstoffexperten des Inlandsgeheimdienstes FSB den Splittersprengkopf des unbemannten Fluggeräts entschärft und vernichtet.
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 51 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Leningrad, Pskow, Twer und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.
Bulgarien will Beschaffung tödlicher Waffen für die Ukraine nicht finanzieren
Auf einer Sitzung am Mittwoch (Ortszeit) hat die bulgarische Regierung beschlossen, den Erwerb von todbringenden Waffen für Kiew nicht zu finanzieren. Dies berichten lokale Medien.
Sofia werde zudem darauf bestehen, dass Gelder, die Bulgarien der Ukraine bereitstelle, vorrangig für humanitäre Hilfe in ukrainischen Regionen mit ethnischen Bulgaren eingesetzt würden.
Laut der Regierungserklärung habe Bulgarien ein strategisches Interesse an der Beendigung der Kampfhandlungen in der Nähe seiner Grenzen.
Russischer Präsidentenberater: Neue trilaterale Gespräche zur Ukraine könnten in Abu Dhabi stattfinden
Die Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine könnten laut dem Kremlberater Juri Uschakow in der Zeit um den 10. November in Abu Dhabi, VAE, abgehalten werden.
Russlands Präsident Wladimir Putin werde die Zusammensetzung der russischen Delegation für die neue Gesprächsrunde festlegen, teilte Uschakow mit. Militärangehörige sowie der Präsidentenberater Wladimir Medinski könnten ihm zufolge mit dabei sein. Zuvor fungierte Medinski als Russlands Chefunterhändler bei Ukraine-Verhandlungen.
Russisches Militär setzt Angriffe auf Logistikzentren und Hafenanlagen der Ukraine fort
Russlands Streitkräfte haben am Mittwoch ihre Drohnenangriffe auf Umschlagplätze, Hafeninfrastrukturen sowie Seeschiffe der Ukraine fortgesetzt, die an der Beförderung militärischer Güter ins Land beteiligt sind. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele zerstört:
- das Logistikzentrum Epizentr-K in der Stadt Rowno in der Westukraine, das zur Lagerung und Verteilung von Fracht für die ukrainischen Streitkräfte genutzt wird;
- ein Trockenfrachter, der Güter zur Versorgung des ukrainischen Militärs in den Hafen von Tschernomorsk transportierte.
Russische Drohnen werfen Minen auf befestigte Anlagen ab (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Mitte, die am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk kämpfen, zerstörten ein befestigtes System von Verteidigungsanlagen der ukrainischen Streitkräfte. Wie Russlands Verteidigungsministerium mitteilt, warfen sie auf die anvisierten Ziele TM-62-Minen ab.
Uschakow: Putin und Witkoff tauschen sich über Wege zu einem dauerhaften Frieden aus
Das Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, in Sankt Petersburg dauerte fast drei Stunden und war ausführlich und offen. Dies teilte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow gegenüber Journalisten mit.
Weiter gab der Kremlberater bekannt:
- Putin und Witkoff setzen ihren Meinungsaustausch darüber fort, wie ein dauerhafter Frieden in der Ukraine erreicht werden kann.
- Putin legte Witkoff die objektive Lage an der Frontlinie dar, wo die Initiative vollständig bei den russischen Truppen liegt.
- Putin und Witkoff erörterten ausführlich die Möglichkeit, großangelegte Wirtschaftsprojekte zwischen Russland und den USA umzusetzen.
- Witkoff wies auf neue Ansätze seitens der EU-Politiker und der Ukraine hinsichtlich der Konfliktlösung hin, wenngleich diese nicht allzu viel Nützliches enthalten würden.
Brüssel fordert von SpaceX Ende der Einschränkungen bei Starlink-Diensten für Kiew
Die EU-Kommission hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX aufgefordert, die vollständigen Satellitendienste für die Ukraine "dringend wiederherzustellen". Berichte über eine Drosselung der Starlink-Dienste seien "äußerst besorgniserregend", sagte ein Kommissionssprecher in Brüssel.
Der Krieg in der Ukraine zeige, wie stark Europas Sicherheit vom Weltraum abhänge, so der Sprecher weiter. Deshalb arbeite die EU unter anderem an der Entwicklung und dem Aufbau eines neuen Satellitennetzwerks mit dem Namen IRIS2.
Die Konstellation werde aus mehr als 300 Satelliten bestehen und solle sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke bestmögliche sichere Satellitenverbindungen bereitstellen. "Wir werden die Ukraine selbstverständlich vollständig daran beteiligen”, betonte der Sprecher.
Russischer Diplomat: Schicksal der in die EU ausgereisten ukrainischen Kinder interessiert niemanden
Seit Beginn des Konflikts in der Ukraine sind mindestens 1,4 Millionen Kinder gemeinsam mit anderen ukrainischen Flüchtlingen in Länder der Europäischen Union ausgereist. Ihr Schicksal ist jedoch weder in Europa noch in der Ukraine Gegenstand einer Untersuchung gewesen. Dies erklärte. Dies erklärte Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter im russischen Außenministerium, bei einer Veranstaltung im Rahmen der OSZE.
Ukrainische Amtsträger behaupteten, ihnen lägen keine Informationen darüber vor, wo sich die ukrainischen Kinder befänden.
Zugleich betonte der Sonderbotschafter, das Kiewer Regime manipuliere das Thema der angeblich von Russland "entführten" Minderjährigen und erstelle dabei gefälschte Datenbanken.
Mehr als hundert Personen von diesen Verzeichnissen seien niemals in russisches Staatsgebiet eingereist, meinte Miroschnik. Und die Kinder, die nach 2014 im Donbass geboren seien, hätten überhaupt keinen Bezug zur Ukraine.
Weitere Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine
Kiewer Kräfte haben am Mittwochnachmittag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in vier Gemeindebezirken des russischen Grenzgebiets Belgorod mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Wie der lokale Krisenstab bekannt gibt, erlitten dabei zwei Frauen Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.
Außerdem entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an zwölf zivilen Fahrzeugen, acht Eigenheimen, einer Stromleitung, einem Betrieb und einem Geschäftsraum. Zwei Wohngebäude brannten aus.
Uschakow: Kreml zur Wiederaufnahme trilateraler Ukraine-Gespräche Anfang November bereit
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, über die Bereitschaft der russischen Seite informiert, die trilateralen Gespräche im Format Russland – USA – Ukraine in der Zeit um den 10. November wiederaufzunehmen. Dies teilte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow mit.
"Das Thema betrifft den Aufbau eines Sicherheitssystems für Russland und die Ukraine nach Ende des Konflikts", sagte Uschakow gegenüber Journalisten.
Wie Uschakow weiter mitteilte, gab Witkoff an, dass "eine solche Entscheidung von Präsident Trump zweifellos mit großer Zufriedenheit aufgenommen werden wird".
Peskow: Brüssel bei Ukraine-Konfliktbeilegung machtlos
Diplomaten aus Brüssel und der EU-Kommission seien nicht in der Lage, einen konstruktiven Beitrag zur Lösung des Konflikts in der Ukraine zu leisten. Dieser Ansicht ist der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Moskau werde nun beobachten, wie die neuen Akteure in diesem Prozess den Dialog führen würden.
Gegenüber Journalisten sagte der Kreml-Sprecher:
"Nun, wir werden sehen. Sie haben zum Beispiel die neuen Teilnehmer aus Europa gesehen. Das sind Norwegen und Finnland – der norwegische Ministerpräsident Støre und der finnische Präsident Stubb. Sie sind neue Akteure in diesem Prozess. Mal sehen, inwieweit sie einen konstruktiven Beitrag leisten können. Und ob sie dazu in der Lage sind."
Russische Armee befreit zwei Ortschaften im Gebiet Saporoschje
In den vergangenen 24 Stunden setzen die russischen Streitkräfte die Kampfhandlungen zur Befreiung von Ortschaften von gegnerischen Truppen fort.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, sei der Truppenverband Ost im Laufe des Tages tiefer in die gegnerischen Verteidigungslinien vorgedrungen und habe die Siedlung Tscherwony Jar im Gebiet Saporoschje eingenommen.
Darüber hinaus hätten die Einheiten des Truppenverbands Dnjepr im Zuge des entschlossenen Vorgehens die Ortschaft Juljewka ebenfalls im Gebiet Saporoschje befreit.
Artillerie zerstört Stellungen ukrainischer Armee im Raum Saporoschje (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, nahmen sie gegnerische Drohnenleitstellen im Gebiet Saporoschje mit einer Msta-B-Schlepphaubitze auseinander.
Von der Leyen: Aufhebung der Sanktionen gegen Moskau vor Ende des Konflikts ausgeschlossen
Die EU werde keine Sanktionen gegen Russland aufheben, bevor der Konflikt in der Ukraine vollständig beendet sei. Dies erklärt die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, am Mittwoch während einer Sitzung des EU-Parlaments in Straßburg.
"Diese Sanktionen bleiben bestehen, bis Russland den Krieg beendet."
Laut von der Leyen war es Moskau, das Europas Gasversorgung eingestellt habe. Daher sei Russland "kein zuverlässiger Energielieferant". Sie behauptet, dass Moskau "Energieabhängigkeiten als Waffe" jederzeit einsetzen könne, um andere zu erpressen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.185 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer
- ein Schützenpanzer
- drei Artilleriegeschütze
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 99 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörten russische Truppen zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 954 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
Moskau droht Tokio mit Gegenmaßnahmen wegen Drohnenlieferungen an Kiew
Russland werde die Lieferung von Kampfdrohnen aus Japan an die Ukraine nicht ohne eine "harte" Antwort lassen, erklärte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, während eines Briefings.
Sie bezog sich dabei auf eine kürzlich veröffentlichte Pressemitteilung des japanischen Unternehmens Terra Drone Corporation. Es handele sich um die Lieferung einer Charge von Drohnen an die Ukraine für den Einsatz unter Kampfbedingungen an vorderster Front.
Sacharowa zufolge sind die Versuche Tokios, "sich hinter der Behauptung zu verstecken, die Zusammenarbeit der Terra Drone Corporation mit der ukrainischen Armee sei ausschließlich eine 'private Initiative'", nicht überzeugend.
"Tokio handelt entgegen seinen früheren Zusicherungen, auf den besagten Rüstungshersteller entsprechend einzuwirken. Anstatt dies zu unterbinden, fördert Japan faktisch sogar Geschäfte einheimischer Unternehmen mit dem Kiewer Regime im militärischen Bereich."
Ferner betonte Sacharowa:
"Wir warnen erneut: Waffensysteme, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen, ebenso wie die zu ihrer Herstellung in der Ukraine geschaffenen Produktionskapazitäten, sind legitime Ziele für die Streitkräfte der Russischen Föderation. Ich denke, dass man uns in Tokio hören wird."
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 370 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 373 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Nowgorod, Twer, Brjansk, Belgorod, Kursk, Smolensk, Kaluga, Orjol, Tula, Rjasan, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Witkoff beim Treffen mit Putin: Es gibt Grundlage für Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew
Der russische Präsident Wladimir Putin hat Trumps Sonderbeauftragten Steve Witkoff im Konstantin-Palast in St. Petersburg empfangen. Das Hauptthema des Treffens war der Konflikt in der Ukraine.
Witkoff erklärte bei dem Treffen, es gebe eine Grundlage dafür, um einen Waffenstillstand im Konflikt zu erreichen. Er äußerte zudem die Hoffnung, dass die russische Seite die Wiederaufnahme dreiseitiger Gespräche zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Betracht ziehen werde, bei denen technische Fragen erörtert werden könnten. Witkoff fügte hinzu, dass er Unterlagen mitgebracht habe, in denen Ansätze für eine Beilegung des Konflikts dargelegt seien.
Der russische Präsident dankte seinerseits dem US-Präsidenten Donald Trump für dessen Aufmerksamkeit für die Frage einer Beilegung des Konflikts. Laut Putin betonte Trump in einem jüngsten Gespräch, dass der Konflikt beendet werden müsse.
Bei dem Treffen fragte Putin den US-Sonderbeauftragten über die Ergebnisse der jüngsten Gespräche zum Ukraine-Konflikt in Norwegen. Witkoff antwortete, dass die Gespräche in Oslo produktiv gewesen seien, und merkte an, dass es Fortschritte gebe.
FSB nimmt einen aus ukrainischer Armee desertierten deutschen Söldner fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Söldner aus Deutschland festgenommen, der in den ukrainischen Streitkräften gedient und desertiert haben soll, nachdem er die erwartete Entlohnung nicht erhalten hatte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.
Nach Angaben des FSB hat der Mann zwischen 2016 und 2018 an Kampfhandlungen aufseiten der ukrainischen Streitkräfte unweit von Donezk teilgenommen. Er soll in einer Einheit der Territorialverteidigungskräfte als Scharfschütze gedient haben.
"Im November 2025 reiste der Söldner erneut in die Ukraine ein, um Geld zu verdienen, und schloss einen dreijährigen Militärdienstvertrag mit den ukrainischen Streitkräften ab. Da er jedoch die versprochene finanzielle Belohnung nicht erhielt, desertierte er."
Dem Mann zufolge habe die ukrainische Seite ihm nach der Unterzeichnung des Vertrags eine Zahlung in Höhe von 100.000 Hrywnja (etwa 1.980 Euro) versprochen.
Laut FSB war der Festgenommene früher Berufssoldat der Bundeswehr, in deren Reihen er von 1996 bis 2010 gedient haben soll. Während seiner Dienstzeit habe er an Kampfhandlungen in Afghanistan und in Somalia teilgenommen. Nachdem er aus dem Dienst ausgeschieden sei, habe er als Söldner in Syrien gekämpft.
LVR: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen getötet
Infolge der ukrainischen Attacken seien innerhalb der letzten 24 Stunden drei Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt Leonid Passetschnik, das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk, mit. Alle drei Männer seien bei gezielten Angriffen auf Autos getötet worden, fügt er hinzu.
In der Nacht habe die ukrainische Armee massive Angriffe auf das Zentrum der Stadt Lugansk verübt, so Passetschnik weiter. Das Gebäude der Lugansker Telefongesellschaft sei dabei schwer beschädigt worden.
"Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich dort eine Dienstschicht von Fachkräften; einigen von ihnen gelang es, das Gebäude zu verlassen. Nach vorläufigen Angaben könnten sich noch Menschen unter den Trümmern befinden."
Dem gegnerischen Beschuss seien zudem Wohngebäude, Lkw sowie zivile und kommunale Infrastruktureinrichtungen ausgesetzt worden.
Die Luftabwehrkräfte hätten etwa 50 Luftziele über dem Gebiet der Volksrepublik abgeschossen, so Passetschnik.
Uschakow zu Putin-Witkoff Treffen: Ukraine-Konflikt ist Hauptthema der Gespräche
Wladimir Putin wird im Laufe des Vormittags im Konstantin-Palast in Sankt Petersburg Gespräche mit US-Unterhändler Steve Witkoff führen, teilt Putin-Berater Juri Uschakow mit. Das Hauptthema des Treffens werde der Konflikt in der Ukraine sein.
"Die Gespräche über den Ukraine-Konflikt sind natürlich der wichtigste Teil des heutigen Kontakts."
Bei dem heutigen Treffen handele es sich um eine geplante Veranstaltung, die im Laufe von mehreren Tagen abgestimmt worden sei, sagt Uschakow.
Kirill Dmitrijew, Wladimir Putins Sonderbeauftragter für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, werde an den Verhandlungen teilnehmen. Uschakow fügt hinzu, dass der Sondergesandte des US-Präsidenten, Jared Kushner, krankheitsbedingt nicht in Sankt Petersburg eingetroffen sei.
Ferner betont Uschakow, dass Moskau keine Kontakte zum ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij gehabt habe und frühere Vereinbarungen ohne dessen Beteiligung ausgehandelt worden seien.
Russland meldet Treffer auf Logistikzentrum für Drohnen
In der vergangenen Nacht habe die russische Armee Schläge mittels Drohnen gegen Logistikzentren, Hafeninfrastruktur der Ukraine sowie die zu deren Betrieb eingesetzten Umspannwerke geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operierten, seien ebenfalls Ziele der Attacken gewesen.
Der Militärbehörde zufolge wurden getroffen:
- ein Lagerkomplex in Poltawa, der zur Aufbewahrung von Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite genutzt wird,
- das Umspannwerk PS-330 Niwki, das den Betrieb von Militärunternehmen sowie Logistikzentren in Kiew sicherstellt,
- ein Frachtschiff auf See, das militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.
US-Unterhändler Witkoff in Sankt Petersburg eingetroffen
US-Unterhändler Steve Witkoff ist in Sankt Petersburg eingetroffen. Im Flughafen Pulkowo wurde er von Kirill Dmitrijew, dem Sonderbeauftragten des russischen Präsidenten, in Empfang genommen. Ihre Wagenkolonne hat das Flughafengelände bereits verlassen.
Auf der Tagesordnung stehen Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Konflikt in der Ukraine.
Im Zuge seines Besuchs wird Witkoff Vorschläge für einen Friedensplan vorlegen, die von den USA, der Ukraine und Europa im Rahmen jüngster Gespräche in Oslo erörtert wurden.
Medien: Musk ordnete Drosselung von Starlink für ukrainische Armee an
SpaceX-Chef Elon Musk habe in der vergangenen Woche eine Drosselung der militärisch genutzten Version von Starlink angeordnet, auf die die Ukraine angewiesen sei. Dies teilt The Wall Street Journal unter Berufung auf US-Beamte und mit der Angelegenheit vertraute Personen mit. Diese Entscheidung habe in Kiew Panik und in der Trump-Administration Verwirrung ausgelöst.
Wie es heißt, habe Musk die Übertragungsgeschwindigkeit begrenzt, mit der ukrainische Ausrüstung auf das satellitengestützte Netzwerk zugreifen konnte. Dies habe einige Angriffs- und Abfangdrohnen praktisch nutzlos gemacht.
Wie zwei der Quellen berichteten, hätten Musk und US-Präsident Donald Trump die Starlink-Entscheidung in einem Telefonat erörtert, kurz nachdem die Drosselung öffentlich bekannt geworden war. Eine weitere Quelle gab jedoch an, dass Musk und Trump die Angelegenheit bereits vor der Entscheidung, Starlink zu drosseln, besprochen hätten.
Vor dem Hintergrund des Tumults hätten Vertreter von SpaceX mit ihren Ansprechpartnern im Weißen Haus telefoniert, hieß es weiter. Ziel sei es gewesen, eine einheitliche Haltung auszuarbeiten und anschließend zu verkünden, dass das Unternehmen und die Trump-Administration sich vor Musks Anweisung abgestimmt hätten, sagten die Quellen.
Einige US-Beamte gaben gegenüber dem Blatt an, dass der SpaceX-Chef eigenmächtig gehandelt habe und der US-Präsident keine gezielten Vergeltungsmaßnahmen gegen Kiew angeordnet habe.
Eine mit der Situation vertraute Person berichtete jedoch, dass Musk vor der Einführung der neuen Geschwindigkeitsbegrenzung mit mehreren hochrangigen US-Regierungsvertretern gesprochen haben soll, darunter auch mit Trump.
Truppenverband Nord neutralisiert mehr als 60 ukrainische Kämpfer
Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht 67 ukrainische Soldaten in den Gebieten Charkow und Sumy neutralisiert. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit. Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien zudem dabei zwei Munitionsdepots, 16 Drohnenleitstellen, 14 Geländefahrzeuge, ein Stützpunkt sowie zwei bodengestützte Robotersysteme der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden.
Zudem hätten die Luftabwehrkräfte des Verbands in der Nacht 79 gegnerische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.
20.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Kriegskorrespondent berichtet: "Die Front bricht an allen Enden auseinander"
Am vergangenen Wochenende stellte die russische Armee einen Rekord auf: Der Chef des Generalstabs Waleri Gerassimow berichtete dem Präsidenten von acht befreiten Ortschaften. Militärkorrespondent Andrei Koz hat für RIA Nowosti die Ereignisse rekapituliert und strategisch eingeordnet.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.
Russische Luftabwehr fängt tagsüber 90 ukrainische Drohnen ab
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr innerhalb von zwölf Stunden 90 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Diese seien über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk und Woronesch, über der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt worden, teilte das Ministerium am Dienstag mit.
LVR: Vier Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Linienbus
Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Linienbus in der Volksrepublik Lugansk sind ersten Angaben zufolge vier Menschen verletzt worden. Dies teilte der Republikchef Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit.
Der Bus war auf der Strecke Rostow am Don – Stachanow unterwegs. Der Angriff ereignete sich am Abend auf der Straße zwischen Lugansk und Perewalsk nahe der Ortschaft Michailowka. Laut Passetschnik befanden sich zehn Fahrgäste und ein Fahrer im Bus.
Die Verletzten seien umgehend in medizinische Einrichtungen gebracht worden. Alle zuständigen Dienste seien im Einsatz, um den Verletzten und den übrigen Fahrgästen zu helfen.
Trump räumt russische militärische Erfolge in der Ukraine ein
US-Präsident Donald Trump hat die russischen Geländegewinne in der Ukraine hervorgehoben. Russland sei "eine große Maschine", die sich langsam, aber stetig vorwärtsbewege, sagte er bei einer Veranstaltung im Weißen Haus. Russland habe ein "sehr großes Stück Land" unter seine Kontrolle gebracht, so Trump.
"Man kann sagen, dass es der Ukraine gut oder schlecht geht. Aber das von Russland kontrollierte Gebiet wird Woche für Woche größer. Sie rücken einfach weiter vor."
Trump äußerte zudem die Einschätzung, dass Moskau eine Beilegung des Ukraine-Konflikts anstrebe. Zugleich forderte er den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf, eine Vereinbarung zur Beilegung des Konflikts zu schließen.
"Wir wollen, dass Selenskij einen Deal abschließt. Er kann einen Deal abschließen."
Selenskij hätte nach Trumps Ansicht bereits vor zwei Jahren eine Vereinbarung zu deutlich günstigeren Bedingungen erreichen können. Er verwies dabei auf das Treffen im Oval Office, an dem auch US-Vizepräsident JD Vance teilgenommen hatte. Damals hätte Selenskij einen guten, möglicherweise sogar einen wesentlich besseren Deal abschließen können als den, der ihm heute noch offenstehe. Ein persönliches Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Selenskij hält Trump für keine Voraussetzung einer Einigung.
"Sie müssen dafür nicht im selben Raum sein. Ich denke, sie können das auch auf anderem Wege erreichen."
Trump erklärte außerdem, Europa sei des Ukraine-Konflikts überdrüssig und habe bereits ein Vermögen dafür ausgegeben. Die bisherige US-Unterstützung für die Ukraine habe nach seinen Worten lediglich Leid, Tod und enorme finanzielle Verluste verursacht.
US-Journalist Christopher Helali tritt Dienst bei Spezialeinheit "Achmat" an
Der US-amerikanische Journalist Christopher Helali hat seinen Dienst bei der russischen Spezialeinheit "Achmat" angetreten. Er befindet sich bereits im Einsatzgebiet der russischen militärischen Sonderoperation in der Ukraine. Dies teilte er der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Am Dienstag hatte Apti Alaudinow, Kommandeur der Spezialeinheit "Achmat" und stellvertretender Leiter der Hauptverwaltung für militärpolitische Arbeit der russischen Streitkräfte, mitgeteilt, dass Helali eine Ausbildung absolviert und einen Vertrag mit der Einheit des russischen Verteidigungsministeriums unterzeichnet habe.
Der Journalist hatte Russland und den Donbass bereits mehrfach besucht. Im Mai war er in Starobelsk, wo die Ukraine ein Ausbildungsgebäude und ein Wohnheim einer Berufsschule angegriffen hatte. Zuvor hatte er das Gebiet Kursk nach dem Einmarsch ukrainischer Einheiten besucht. Im Juni erklärte Helali am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg gegenüber RIA Nowosti, er habe einen Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin mit der Bitte um die russische Staatsbürgerschaft geschickt und hoffe, diese in den kommenden Monaten zu erhalten.
Kyiv Independent: Ungarn blockiert nächsten Schritt auf dem Weg zum EU-Beitritt der Ukraine
Ungarn hat nach einem Bericht der Zeitung Kyiv Independent den nächsten Schritt im EU-Beitrittsprozess der Ukraine und Moldaus blockiert.
Bislang hat Brüssel mit Kiew Verhandlungen über vier der sechs thematischen Clustern aufgenommen. Offen sind noch die Bereiche "Grüne Agenda und nachhaltige Vernetzung" sowie "Ressourcen, Landwirtschaft und Kohäsion". Am 20. Oktober trafen sich technische Experten aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten, um über die Freigabe der beiden verbleibenden Cluster zu beraten.
"Ungarn hat diesen Schritt blockiert", zitiert das Blatt europäische und ukrainische Diplomaten. Ungarische Vertreter hätten keine konkreten Gründe genannt, zugleich aber betont, dass sich die Haltung ihres Landes zum EU-Beitritt der Ukraine und Moldaus nicht geändert habe.
Anfang Juni hatte der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar erklärt, Budapest werde den EU-Beitritt der Ukraine nicht blockieren, nachdem Kiew zugestimmt habe, die Rechte der ungarischen Minderheit in Transkarpatien wiederherzustellen. Zugleich sprach sich Magyar gegen beschleunigte Beitrittsverfahren aus und betonte, dass die Aufnahme neuer Mitglieder nach dem Leistungsprinzip erfolgen müsse.
Polen hat keine Patriot-Raketen für die Ukraine
Wie Außenminister Radosław Sikorski mitteilte, verfügt Polen über keine Raketen für das Luftabwehrsystem Patriot, die es an die Ukraine abgeben könnte. Nach den Angriffen auf Iran habe sich der Mangel an Abfangraketen verschärft. Russland produziere mehr Raketen, als der Westen abfangen könne, so Sikorski gegenüber der polnischen Nachrichtenagentur PAP.
Innerhalb der NATO gebe es zwar Länder, die noch Patriot-Raketen an die Ukraine liefern könnten. Polen gehöre jedoch nicht dazu. Der Außenminister räumte ein:
"Polen unterstützt die Ukraine so weit wie möglich. In diesem Fall können wir uns jedoch nur den Appellen anschließen, dass Staaten, die über Patriot-Raketen verfügen, diese mit der Ukraine teilen."
Zuvor hatte der Vizemarschall des Sejm, Krzysztof Bosak von der nationalistischen und euroskeptischen Partei Konfederacja, erklärt, dass Polen der Ukraine bereits eigene Patriot-Raketen überlassen hat, die Warschau ursprünglich für den Aufbau seiner nationalen Luftverteidigung gekauft habe.
Kallas wirft US-Unterhändlern vor, Kiew zur Kapitulation drängen zu wollen
Die US-Unterhändler versuchten seit etwa eineinhalb bis zwei Jahren, die Ukraine zur Kapitulation zu zwingen. Dies erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas während einer Plenardebatte im Europäischen Parlament in Straßburg. Eine Videoaufzeichnung der Sitzung ist auf der offiziellen Website der Europäischen Kommission verfügbar.
Kallas zufolge habe die Ukraine nur dank der Unterstützung der Europäischen Union nicht kapituliert. Zudem müsse Europa einen Platz am Verhandlungstisch erhalten, um den Dialog auszugleichen.
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte erklärt, Moskau mache sich keine Illusionen über die tatsächlichen Absichten der EU hinsichtlich ihrer Beteiligung an einer Lösung des Ukraine-Konflikts. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, warf den europäischen Ländern vor, immer wieder einen Platz am Verhandlungstisch zu fordern, zugleich aber die Position Russlands nicht hören zu wollen.
Medien: Patriot-Raketenmangel könnte Ukraine-Konflikt entscheidend beeinflussen
Ein Mangel an Abfangraketen für das Luftabwehrsystem Patriot könnte zusammen mit strengen Frösten, einem beschädigten Stromnetz und wachsenden Spannungen zwischen Kiew und Washington zu einem Wendepunkt im Ukraine-Konflikt führen. Dies schreibt das kroatische Nachrichtenportal Advance:
"Einige Tage ohne Abfangraketen werden zu einer akuten logistischen Krise führen. Einige Monate ohne Nachschub könnten in Verbindung mit strengen Frösten, dem ohnehin beschädigten Energiesystem und dem politischen Konflikt zwischen Kiew und Washington zu einem Wendepunkt werden, ohne dass sich an der Frontlinie etwas grundlegend verschiebt."
Auch die europäischen Verbündeten Kiews könnten den Mangel nicht beheben. Zwar könne Europa US-Raketen finanzieren, ohne Zustimmung Washingtons aber nicht selbst liefern. Europäische Technologien könnten die amerikanischen Systeme zudem nicht vollständig ersetzen.
Zuvor hatte die Washington Post unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, dass die US-Regierung einer Lieferung von Abfangraketen für das Patriot-System an Kiew nicht zugestimmt habe.
Nach Gesprächen in Oslo: Selenskij meldet US-Garantien nach NATO-Vorbild
Die USA haben der Ukraine nach Angaben von Wladimir Selenskij "starke Garantien" auf dem Niveau von Artikel 5 des NATO-Vertrags zugesagt. Die entsprechenden Vorschläge seien bereits in einem Dokument festgehalten worden, erklärte der ukrainische Präsident nach Gesprächen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Oslo. Dies berichtete die Zeitung Strana.
Witkoff werde die Vorschläge bei seinem bevorstehenden Besuch in Russland auch der russischen Seite übermitteln. Kiew erwarte innerhalb von 24 Stunden eine Antwort, sagte Selenskij. Zuvor hatte er erklärt, Washington fordere im Gegenzug für Sicherheitsgarantien den Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass. Ob diese Forderung bei den jüngsten Gesprächen erneut zur Sprache kam, ließ der ukrainische Präsident offen.
Zudem schlug Selenskij dreiseitige Verhandlungen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs vor. Die Ukraine habe konkrete Vorschläge für eine Friedensregelung ausgearbeitet und wolle, dass diese bereits am folgenden Tag an Russland übermittelt würden.
Kiew sei außerdem bereit, auf Angriffe gegen sensible Anlagen der russischen Energieinfrastruktur zu verzichten, sofern Russland im Gegenzug seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur einstelle.
Selenskij zufolge werden die US-Geheimdienstinformationen inzwischen wieder in vollem Umfang an die Ukraine weitergegeben. Auch der Betrieb von Starlink solle seiner Erwartung nach innerhalb von 48 Stunden wiederhergestellt werden. Das US-amerikanische Warnsystem für anfliegende ballistische Raketen funktioniere ebenfalls wieder, erklärte er und dankte der amerikanischen Seite dafür.
Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre betonte unterdessen, Europa müsse in die Verhandlungen einbezogen werden, da der Krieg auf dem europäischen Kontinent stattfinde. Bei den Gesprächen in Oslo seien auch territoriale Fragen, Sanktionen, die Sicherheit der Ukraine und ein Plan für den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem Krieg erörtert worden. Mit Blick auf die Lage der Ukraine erklärte Selenskij:
"Wir verlieren diesen Krieg nicht, wir verlieren Menschen und Zeit."
Weniger ukrainische Drohnenangriffe auf Krim-Route – steckt Starlink dahinter?
Auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen im von Russland kontrollierten Süden der Ukraine ist die Zahl der Drohnenangriffe auf Fahrzeuge der Ukraine offenbar deutlich zurückgegangen. Dies berichten russische Militärblogger.
Betroffen ist die Fernstraße R-280 "Noworossija", die von Rostow am Don über Mariupol und Melitopol zur Krim führt. In den vergangenen zwei Tagen wurde dort lediglich ein Auto von ukrainischen Kamikaze-Drohnen angegriffen.
Russische Militärkorrespondenten führen den Rückgang auf die Drosselung von Starlink zurück. Die ukrainischen Streitkräfte nutzen den Satellitenkommunikationsdienst zur Steuerung von Drohnen, die Ziele in mittlerer Entfernung angreifen, darunter auch Fahrzeuge auf Straßen in den von Russland kontrollierten Gebieten.
Die Ukraine hat einen Rückgang der Angriffe auf dieser Strecke nicht bestätigt. Sie räumte jedoch ein, dass die Einschränkungen bei Starlink einige Operationen der ukrainischen Streitkräfte beeinträchtigt hätten. Zudem berichteten Medien, dass die Drosselung die Durchführung von Drohnenangriffen auf mittlere Entfernungen beeinflusst habe.
Lawrow: Russland ist zu US-Deals bereit – ohne politische Zugeständnisse
Russland ist zu wirtschaftlichen Vereinbarungen mit den USA bereit, will dafür aber keine politischen Zugeständnisse machen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow bei einem Treffen mit Hochschulabsolventen, die erstmals in den diplomatischen Dienst aufgenommen wurden. Moskau werde sich die Vorschläge des US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, ansehen.
"Wenn sie etwas vorschlagen, das für uns wirtschaftlich und finanziell vorteilhaft ist, warum nicht? Aber das muss ohne politische Zugeständnisse unsererseits geschehen."
Zugleich warnte der Minister davor, auf eine Lockerung der US-Sanktionen zu hoffen. Washington sei bestenfalls ein Konkurrent und zumindest ein Gegner Russlands, der nicht zu fairem Wettbewerb bereit sei. Auch die derzeitige Haltung von US-Präsident Donald Trump sei keine Garantie für die Zukunft.
"Es kommt ein anderer Präsident – wer weiß, wie er sich verhalten wird. Man muss sich allein auf sich selbst verlassen."
Russland sei zwar bereit, die Beziehungen zum Westen wiederherzustellen, eine Rückkehr zum Stand vor Februar 2022 werde es jedoch nicht geben. Als vorrangige Aufgabe bezeichnete Lawrow zudem die Beseitigung der Bedrohungen an Russlands Westgrenze sowie den Schutz der Rechte russischer Menschen und der russischsprachigen Bevölkerung.
Russland meldet Treffer auf Logistikzentrum und Containerschiff
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte heute Mittag ihre Angriffe mit Drohnen auf Logistikzentren und Hafeninfrastruktur in der Ukraine sowie auf Schiffe fortgesetzt, die Militärgüter in das Land transportieren sollen.
Dabei sei das Logistikzentrum "Epicentr-K" in Dubno im Gebiet Rowno getroffen worden. Auf dem Gelände befindet sich ein Lagerkomplex, der von den ukrainischen Streitkräften genutzt wird.
Zudem sei auf See ein Containerschiff getroffen worden, das Ladung zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte.
Stubb unterbricht Selenskijs Gespräch mit Journalisten in Oslo
Der finnische Präsident Alexander Stubb hat Wladimir Selenskij daran gehindert, vor einem Treffen mit US-Vertretern in Oslo mit Journalisten zu sprechen. Stattdessen bat er den ukrainischen Präsidenten unter Hinweis auf dessen Schutz in einen Nebenraum. Er sagte zu Selenskij:
"Wir lassen dich nicht allein, wir werden dich beschützen. Also komm hierher."
Beide warteten in Oslo auf den Beginn des Treffens mit den US-Vertretern. Als Selenskij gerade eine Frage der anwesenden Journalisten beantworten wollte, winkte Stubb ihn ungeduldig in den Nebenraum und verschwand selbst aus dem Blickfeld. Selenskij sagte beim Hineingehen: "Vielen Dank." US-Fernsehsender übertrugen die Szene live.
Anschließend kehrten Stubb, Selenskij und der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre in den Raum zurück und stellten sich den Journalisten. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff kam hinzu. Nach einem Fototermin verließen sie den Raum.
Gebiet Brjansk: 72-Jähriger bei Drohnenangriff auf Auto verletzt
Bei einem Kamikaze-Drohnenangriff der Ukraine auf ein Auto im Dorf Krasny Ugol im Bezirk Pogarski des Gebiets Brjansk ist ein 72-jähriger Mann verletzt worden. Der Fahrer erlitt zahlreiche Splitterverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Dort erhielt er die notwendige medizinische Versorgung, wie Gouverneur Jegor Kowaltschuk mitteilte.
Treffen Putin, Trump und Xi ohne Kiew? Selenskij verlangt Konsultationen
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich besorgt über ein mögliches Treffen der Staatschefs Russlands, der USA und Chinas geäußert. Dies sagte Selenskij in einem Interview mit der italienischen Zeitung Corriere della Sera. Er wisse nicht, worüber die drei Staatschefs sprechen würden.
"Ich würde gerne verstehen, worum es geht, um weitere Überraschungen zu vermeiden. Es geht nicht nur darum, ob sie sich mit uns oder ohne uns treffen. […] Wenn die Ukraine auf der Tagesordnung steht, würden wir gerne konsultiert werden."
US-Präsident Donald Trump hatte am Vortag erklärt, zu einem Dreiertreffen mit Wladimir Putin und Xi Jinping bereit zu sein. In der vergangenen Woche hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt, ein solches Treffen am Rande des APEC-Gipfels wäre sehr sinnvoll. Dieser findet am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen statt.
NYT: Trumps Unterhändler könnten Putin am Mittwoch in St. Petersburg treffen
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner könnten am Mittwoch in St. Petersburg mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammentreffen. Dies berichtet die New York Times unter Berufung auf eigene Informationen.
Die Vertreter von US-Präsident Donald Trump wollten demnach ihre Bemühungen fortsetzen, Moskau die Vorteile von Vereinbarungen mit den USA aufzuzeigen.
Die jüngsten Schritte des US-Präsidenten deuteten auf sein wachsendes Bestreben hin, die Beziehungen zu Moskau zu normalisieren – selbst wenn dies zu einer weiteren Schwächung der Position Kiews führen sollte.
Der Kreml hat den Termin und den Ort eines möglichen Treffens bislang nicht bestätigt.
"Größte Sorge" – Merz wirft Russland Destabilisierung Europas vor
In einem Interview mit Bloomberg hat Bundeskanzler Friedrich Merz davor gewarnt, die russische Gefahr zu unterschätzen. Russland strebe nicht nur den Sieg über die Ukraine, sondern auch die Destabilisierung der Demokratie und der europäischen Integration an.
Merz betonte, der russische Einfluss auf die Gesellschaften werde von vielen – auch in Deutschland – noch immer zu gering eingeschätzt. Genau das sei seine "größte Sorge".
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Merz: Ukraine-Hilfe belastet EU-Haushalte erheblich
Die Unterstützung der Ukraine stellt eine erhebliche Belastung für die Haushalte der europäischen Länder dar. Dies erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Interview mit Bloomberg.
Deutschland finanziere gemeinsam mit europäischen und außereuropäischen Verbündeten die Hilfe für Kiew, erhalte von Washington jedoch keine Mittel für Verteidigung und militärische Ausrüstung, sagte Merz:
"Das ist eine erhebliche Belastung für unsere Haushalte und eine große Herausforderung für die Europäische Union. Aber wir tun es und versuchen, diese Unterstützung fortzusetzen, bis dieser schreckliche Krieg endet."
Ukraine-Verhandlungen: Selenskij trifft US-Delegation in Oslo
In der norwegischen Hauptstadt Oslo haben die Gespräche zwischen Wladimir Selenskij und einer US-Delegation unter der Leitung des US-Sondergesandten Steve Witkoff begonnen. Dies berichtete der ukrainische Fernsehsender TSN.
An dem Treffen nehmen auch der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und der finnische Präsident Alexander Stubb teil. Jared Kushner, der Schwiegersohn des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, soll sich online zuschalten.
In einem von TSN veröffentlichten Video sind Selenskij, Witkoff, Stubb und Støre zunächst bei einem gemeinsamen Fototermin zu sehen. Anschließend gehen sie in einen Besprechungsraum.
Laut der ukrainischen Zeitung Serkalo Nedeli gehören zur ukrainischen Delegation der Leiter des Präsidialamtes, Kirill Budanow, seine Stellvertreter Sergei Kisliza und Pawel Palissa, der Leiter des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes Rustem Umerow sowie der Fraktionsvorsitzende der Partei "Diener des Volkes" in der Werchowna Rada, Dawid Arachamija.
Gebiet Belgorod: Zwei Männer bei Drohnenangriff auf Auto verletzt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Pkw im Dorf Prochorowka im Gebiet Belgorod sind zwei Männer verletzt worden. Einer von ihnen erlitt eine Splitterverletzung an der Hand, der andere einen Fersenbeinbruch. Beide wurden zur Behandlung in das Stadtkrankenhaus in Belgorod gebracht. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.
Rjabkow: Russland begrüßt US-Bemühungen um Ukraine-Regelung
Russland begrüßt die Bereitschaft der USA, zu einer Beilegung des Ukraine-Konflikts beizutragen. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow gegenüber Journalisten.
Entscheidend sei, eine Lösung zu finden, die eine dauerhafte Regelung gewährleiste. Dazu müssten die Ursachen der Krise angegangen und die Probleme überwunden werden, die zur gegenwärtigen Situation geführt hätten.
Moskau sehe jedoch weder in Kiew noch bei den wichtigsten Unterstützern der Ukraine die Bereitschaft dazu. Umso mehr begrüße Russland die Bemühungen der US-Regierung, ernsthaft zu einer Beilegung des Konflikts beizutragen, betonte Rjabkow.
LVR: Zwei Tote und acht Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen
In der Volksrepublik Lugansk sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte zwei Menschen getötet und acht verletzt worden. Das teilte Republikchef Leonid Passetschnik mit.
Im Bezirk Nowoaidar griff der Gegner, so Passetschnik, zivile Fahrzeuge an. Dabei kam ein Mann ums Leben, drei weitere wurden verletzt. Auf der Landstraße Nowoaidar–Starobelsk wurde bei einem Drohnenangriff ein Mann getötet und ein weiterer erlitt Schaden. Auch in den Bezirken Starobelsk und Sewerodonezk wurden zivile Fahrzeuge angegriffen. Zwei Menschen wurden verwundet.
Im Bezirk Kremennaja beschossen die ukrainischen Streitkräfte einen Kleinbus, wobei eine Frau verletzt wurde. Ein weiterer Angriff richtete sich gegen eine Frau, die mit dem Fahrrad unterwegs war.
Unter Beschuss standen zudem Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie zivile und kommunale Infrastruktur in weiteren Bezirken. Insgesamt wurden dem Republikchef zufolge über dem Gebiet der Republik rund 40 Luftziele zerstört.
Stromausfall legt Kiews Nahverkehr lahm
In Kiew ist der Betrieb des oberirdischen elektrischen Nahverkehrs sowie der Standseilbahn wegen eines Stromausfalls vorübergehend eingestellt worden. Dies berichtete der lokale Fernsehsender Kiew 24.
Zuvor hatte der Sender auch über eine erneute Unterbrechung des U-Bahn-Verkehrs informiert. Bereits Anfang Oktober kam es in Kiew wiederholt zu Betriebsunterbrechungen im U-Bahn- und Straßenbahnverkehr aufgrund von Stromausfällen in der ukrainischen Hauptstadt.
Unterdessen teilte Bürgermeister Witali Klitschko mit, dass bei einem Angriff eine Energieanlage im Schewtschenkowski-Bezirk getroffen worden sei. Infolge des Angriffs auf die Energieinfrastruktur der Hauptstadt seien die Bezirke Schewtschenkowski, Swjatoschynski, Solomenski und Petscherski teilweise ohne Strom.
Mironow: Ukraine muss nicht den Verhandlungsführer, sondern die Führung austauschen
Für einen dauerhaften Frieden mit Russland müsse die Ukraine nicht nur einen neuen Verhandlungsführer ernennen, sondern ihre gesamte Führung, also Parlament und Regierung, austauschen. Dies erklärte Sergei Mironow, Vorsitzender der Partei "Gerechtes Russland", gegenüber TASS. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass es für die Ukraine möglicherweise an der Zeit sei, jemand anderen als Wladimir Selenskij mit den Friedensverhandlungen zu betrauen.
Mironow zufolge könnten die EU und Großbritannien einen ihnen loyalen Verhandlungsführer vorschlagen, während Selenskij an der Macht bleibe. Dies werde jedoch nicht zum Frieden beitragen. Er betonte:
"Ein dauerhafter Frieden ist nur möglich, wenn das Kiewer Regime beseitigt, die Neutralität der Ukraine garantiert und die Entscheidung der Bevölkerung des Donbass und Neurusslands anerkannt wird."
Er warf den europäischen Ländern vor, Selenskij weiterhin zu unterstützen, und erklärte, dass Trump diese Unterstützung nicht brechen könne. Zudem zeige die Äußerung des US-Präsidenten zum möglichen Wechsel des Verhandlungsführers, dass Trump seine Forderungen nach Selenskijs Rücktritt und Wahlen in der Ukraine aufgegeben habe.
Trump "enttäuscht und wütend": Rubio zum Stand der Ukraine-Gespräche
US-Außenminister Marco Rubio hat sich bei einem Besuch in Indien zu den Verhandlungen über eine Friedenslösung für die Ukraine und zur Zusammenarbeit zwischen Washington und Kiew geäußert. Die Rede des Ministers übertrug der Fernsehsender Fox News.
Rubio zufolge sei US-Präsident Donald Trump enttäuscht und wütend, weil es bei den Verhandlungen keine Fortschritte gebe, obwohl er sich diesem Prozess bereits fast zwei Jahre widme. Die USA wollten dennoch alles daransetzen, eine friedliche Beilegung des Konflikts zu erreichen.
Rubio bestätigte zudem, er habe 45 Minuten lang mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij telefoniert und ihm versichert, dass sich an der militärischen Zusammenarbeit zwischen Washington und Kiew nichts geändert habe. Nach Rubios Worten übermittle Washington weiterhin dieselben Warnungen vor Angriffen wie immer.
99 Prozent Trefferquote dank KI: Russisches Flugabwehrsystem "Zitadelle" im Kampfeinsatz
Das neueste russische Flugabwehr-Artilleriesystem "Zitadelle" befindet sich bereits im realen Kampfeinsatz zum Schutz kritischer Infrastruktur.
Dank künstlicher Intelligenz im Feuerleitsystem und programmierbarer Schrapnell-Munition erreicht das System eine Erfolgsquote von 99 Prozent. Es bekämpft effektiv Luftziele jeder Art – von kleinen FPV-Drohnen über schwere Starrflügler-Drohnen bis hin zu Marschflugkörpern. Dabei lernt die KI mit jedem Schuss dazu und benötigt nur wenige Geschosse pro Ziel.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Gebiet Kursk: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Angriff auf vier gestiegen
Bei einem ukrainischen Angriff auf den Bezirk Oktjabrski im Gebiet Kursk ist die Zahl der Verletzten auf vier gestiegen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.
Zuvor hatte Chinstein berichtet, dass bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Energieobjekt drei Männer verletzt worden seien. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Einer lehnte eine stationäre Aufnahme ab, zwei weitere sollten nach Kursk verlegt werden. Ein 31-jähriger Mann erlitt eine Splitterverletzung an der linken Schulter, begab sich selbstständig in das Gebietskrankenhaus Kursk und erhielt dort die notwendige medizinische Versorgung. Dort erhielt er die notwendige medizinische Versorgung, so der Gouverneur.
60 Millionen Euro pro Tag: Kallas beziffert Exportverluste der Ukraine durch Hafenausfall
Die wirtschaftlichen Verluste der Ukraine durch die Unterbrechung des Exports über die Schwarzmeerhäfen betragen 60 Millionen Euro pro Tag. Das geht aus einer Erklärung der EU-Diplomatin Kaja Kallas hervor, die auf X veröffentlicht wurde. Kiew habe solche Verluste seit Mitte Juli aufgrund von Angriffen auf Schiffe und Häfen zu verzeichnen, erklärte sie.
Brüssel rufe dazu auf, die Schifffahrtsfreiheit im Schwarzen Meer dringend wiederherzustellen, angeblich damit ukrainisches Getreide von Hunger betroffene Länder erreichen könne.
Frau bei massivem ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Charkow verletzt
Der Leiter der prorussischen militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, teilt mit, dass bei einem massiven Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Infrastruktur und Wohnhäuser eine 1957 geborene Frau aus Nowojegorowka verletzt wurde. Sie erlitt Splitterverletzungen an Kopf und Brustkorb und wurde zur umfassenden Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Außerdem wurde infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen in Nowojegorowka ein Einfamilienhaus vollständig zerstört. Im Dorf Terny im Bezirk Kupjansk fiel ein Umspannwerk aus. Zudem wurden Stromleitungen beschädigt. Die Stromversorgung wurde bereits wiederhergestellt.
Peskow: Kreml will legitimen Verhandlungspartner
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, für die russische Seite sei es wichtig, dass die Friedensverhandlungen zur Ukraine von einem legitimen Vertreter der ukrainischen Staatsmacht geführt würden, der bereit sei, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zur Beendigung des Krieges zu treffen. Damit kommentierte er die Worte von US-Präsident Donald Trump, der den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij mit den Worten "kein guter Mann zum Verhandeln" beschrieben hatte.
Trump attackiert Selenskij: "Zeit, dass jemand anderes für die Ukraine verhandelt"
US-Präsident Donald Trump hat am Montag vor Reportern die Ablösung von Wladimir Selenskij als Staatschef bei künftigen Verhandlungen mit Russland gefordert. Zuvor hatte eine Journalistin ihn damit konfrontiert, dass Selenskij ihm vorgeworfen hatte, auf der "falschen Seite der Geschichte" zu stehen. Hintergrund ist ein Dekret Trumps, mit dem dieser neue Sanktionen gegen Russland aussetzte.
Darauf erwiderte Trump: "Selenskij hat doch keine Ahnung, wovon er redet." Er hätte den Krieg schon vor langer Zeit beilegen müssen. Hätte Selenskij auf ihn gehört, würden heute noch eine Million Menschen leben. Zudem erklärte Trump, es sei an der Zeit, dass jemand anderes im Namen der Ukraine verhandle.
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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am 20. Oktober über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Einheiten des Truppenverbandes Ost haben die Siedlung Timoschewka im Gebiet Saporoschje befreit.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.210 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 102 Fahrzeuge
- 12 gepanzerte Kampffahrzeuge
- zehn Anlagen für elektronische Kampfführung
- sechs Artilleriegeschütze
- ein Panzer.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Startplätze von Drohnen großer Reichweite sowie 146 vorübergehende Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Außerdem fing die russische Luftabwehr 383 Starrflüglerdrohnen ab.
Drei Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Energieanlage im Gebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte haben nach vorläufigen Angaben mit einer Starrflüglerdrohne eine Energieanlage im Bezirk Oktjabrski im Gebiet Kursk angegriffen. Wie der Gouverneur des Gebiets, Alexander Chinstein, mitteilt, wurden dabei drei Männer verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Zudem wurde laut Chinstein die Stromversorgung von fast 17.000 Kunden gestört.
Miroschnik: 8.200 ukrainische Angriffe auf zivile Objekte in Russland binnen einer Woche
Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, erklärte, die Zahl der ukrainischen Angriffe auf zivile Objekte in Russland sei in der vergangenen Woche auf extrem hohem Niveau geblieben und habe rund 8.200 erreicht. Die ukrainischen Truppen griffen demnach täglich etwa 1.200-mal russische Gebiete an.
Zudem betonte Miroschnik, die Führung in Kiew habe in der vergangenen Woche keine Bewegung in Richtung einer Waffenruhe im Energiebereich gezeigt.
Ukrainischer Abgeordneter hält Finanzierung der Streitkräfte ohne den Westen für unmöglich
Die Ukraine sei angesichts ihrer Wirtschaftslage nicht in der Lage, die Streitkräfte ohne Hilfe westlicher Staaten zu finanzieren. Das sagte der ukrainische Abgeordnete Alexei Gontscharenko, der in Russland auf der Liste der Extremisten und Terroristen geführt wird, in einem Interview mit der Agentur RBK-Ukraine. Gontscharenko erklärte:
"Sobald die externe Finanzierung aufhört, werden wir nicht imstande sein, große und starke Streitkräfte zu finanzieren, denn unsere Wirtschaft ist zerstört."
Außerdem müsse Kiew Gontscharenko zufolge nach Wegen zu einem Friedensabkommen mit Moskau suchen, solange die ukrainischen Streitkräfte noch Widerstand leisten könnten. Andernfalls werde niemand mit den ukrainischen Behörden verhandeln, zeigte sich Gontscharenko überzeugt. Er sagte:
"Wenn die Front fällt, wird Putin mit uns über nichts verhandeln, daran besteht kein Zweifel. Wenn die Streitkräfte uns Zeit verschaffen, müssen Politiker und Diplomaten diese Zeit für die Suche nach einem Ausweg nutzen."
EU im Dilemma: Anhaltende Blockade im Rat bei Haushaltsdiskussion
Während in Frankreich Hunderttausende gegen Sparpolitik und soziale Unsicherheit protestieren, ringt die EU um ihren Haushalt und weitere Milliarden für die Ukraine. Zwischen nationalen Interessen, wachsenden Belastungen und drohenden Wahlniederlagen zeigt sich einmal mehr: Ein europäischer Konsens ist kaum in Sicht.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Pierre Levy auf unserer Website.
Russische Truppen zerstören Artillerie und Munitionslager der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Saporoschje
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die Piloten von Angriffsdrohnen des russischen Truppenverbands Ost im Gebiet Saporoschje Artilleriegeschütze vom Typ Bogdana, einen Mehrfachraketenwerfer BM-21 Grad sowie ein Lager mit Artilleriemunition zerstört haben.
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht auf Telegram entsprechende Videoaufnahmen.
WSJ: Pentagon-Chef hält Patriot-Lieferungen an Kiew weiter in der Schwebe
Die US-Administration habe die Lieferung von Abfangraketen für das Flugabwehrraketensystem Patriot an Kiew nicht genehmigt. Das berichtet die Zeitung Washington Post unter Berufung auf eigene Quellen.
Demnach habe Pentagon-Chef Pete Hegseth die Lieferung von Raketen aus anderen Ländern an die Ukraine bislang nicht bestätigt. Er habe sie der Zeitung zufolge nicht blockiert, aber auch die nötigen Verfahren für die Genehmigung nicht abgeschlossen. Die Munition wird in den USA hergestellt und nach einer Vereinbarung exportiert, die für die Weitergabe an Drittstaaten die Zustimmung Washingtons vorsieht.
Selenskij bittet Rubio um Wiederherstellung des Starlink-Zugangs für die Ukraine
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat in einem Telefongespräch mit US-Außenminister Marco Rubio darum gebeten, der Ukraine den Zugang zur Satellitenkommunikation Starlink/Starshield wiederherzustellen. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Selenskij:
"Ich habe mit Marco Rubio gesprochen, und es war ein sachliches Gespräch – über die Themen, die wirklich wichtig sind. […] Drittens: Der Zugang zu Starlink/Starshield, der wiederhergestellt werden muss."
Außerdem wurden laut Selenskij Abfangraketen gegen ballistische Raketen sowie die Frühwarnung vor russischen ballistischen Raketenangriffen besprochen. Beide Punkte bezeichnete er als lebenswichtig.
Militärausgaben: Ein Tag des Konflikts kostet den ukrainischen Haushalt 266 Millionen US-Dollar
Ein Tag des Konflikts kostet den ukrainischen Haushalt 2026 im Durchschnitt 266 Millionen US-Dollar. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Daten des ukrainischen Finanzministeriums.
Demnach stellt die Ukraine 2026 insgesamt 4,37 Billionen Griwna für den Unterhalt ihrer Streitkräfte bereit, was rund 97,1 Milliarden US-Dollar entspricht. In dieser Summe sind die Gehälter der Soldaten, die Anschaffung von Waffen und Ausrüstung, Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben sowie sonstige Ausgaben enthalten. Somit kostet ein Tag des Konflikts den ukrainischen Haushalt 2026 im Durchschnitt 266 Millionen US-Dollar.
2027 soll die Belastung weiter steigen. Laut RIA Nowosti sehe der ukrainische Haushaltsgesetzentwurf Militärausgaben von 108,6 Milliarden US-Dollar vor, womit sich die täglichen Ausgaben auf 297,5 Millionen US-Dollar beliefen.
Die Summen umfassen der Agentur zufolge nur die direkten Haushaltsausgaben und nicht den Wert der westlichen Waffen, die Kiew erhält. Deshalb können Schätzungen der Gesamtkosten weit auseinandergehen. RIA Nowosti erinnert auch daran, dass der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga im Mai erklärt hatte, ein Tag tatsächlicher Kampfhandlungen koste das Land etwa 450 Millionen US-Dollar.
Axios-Korrespondent: Witkoff will nach Konsultationen in Oslo Putin in Russland treffen
Der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff, hoffe, nach Konsultationen mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij in Oslo nach Russland zu reisen und dort den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen. Das schrieb Barak Ravid, Korrespondent des Portals Axios und des israelischen Fernsehsenders Kanal 12, auf X unter Berufung auf Quellen.
Laut seinem Gesprächspartner wolle Witkoff mit Putin Vorschläge besprechen, die gemeinsam mit der Ukraine und den europäischen Partnern erarbeitet worden seien. Der Sondergesandte und Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, werde Witkoff diesmal nicht persönlich zum Treffen in Oslo begleiten, weil er an Grippe erkrankt sei. Er werde aber virtuell daran teilnehmen.
Die Ukraine greift russisches Gebiet Belgorod binnen eines Tages 102-mal an
Der Gouverneur des russischen Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, teilt auf Telegram mit, dass die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet binnen 24 Stunden 102-mal angegriffen haben. Der Gegner feuerte demzufolge zehnmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern und warf zweimal Sprengsätze von Drohnen ab. Über dem Gebiet wurden 84 Drohnen abgeschossen oder elektronisch unterdrückt.
In den Bezirken Krasnaja Jaruga und Schebekino wurden fünf Menschen verletzt. Alle Verletzten erhalten die notwendige medizinische Hilfe.
"Das Unmögliche getan" – russische Marineinfanteristen bei der Befreiung von Dobropolje
Dutzende Kilometer über Wälder und Felder, Gefechte zu Lande und in der Luft – die Befreiung von Dobropolje wurde durch den Heldenmut von Marineinfanteristen des Truppenverbands Mitte möglich. RIA Nowosti berichtet, wie sie kämpften.
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Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 136 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass die Luftabwehrkräfte in der vergangenen Nacht, von 20.00 Uhr Moskauer Zeit am 19. Oktober bis 8.00 Uhr am 20. Oktober, 136 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört haben. Die Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Pskow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer und Tula sowie über der Moskauer Region getroffen.
Russische Drohnen treffen Logistikzentren und Hafeninfrastruktur der Ukraine
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russischen Streitkräfte in der Nacht ihre Drohnenangriffe auf Objekte der Logistik- und Hafeninfrastruktur der Ukraine sowie auf Schiffe fortgesetzt haben, die für die ukrainischen Streitkräfte im Einsatz sind. Getroffen wurden demzufolge:
- Im Gebiet Chmelnizki: das Logistikzentrum Grand Import in der Stadt Chmelnizki, in dem Güter für militärische Zwecke und mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte gelagert wurden.
- Im Gebiet Wolyn: ein Transport- und Logistikzentrum Vendor Trans Servis in Kowel, das zur Lagerung und Verteilung von Gütern und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte diente.
- Im Gebiet Odessa: drei Frachter im Hafen Reni, die dort Güter für militärische Zwecke und mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte entluden, sowie Hafenanlagen, die den Betrieb der Be- und Entladeterminals sicherstellen.
Außerdem wurde auf dem Weg zum Hafen Odessa ein Frachter getroffen, der Militärgüter in die Ukraine lieferte.
Militärexperte: Nach Verlust von Omelnik gerät Front der ukrainischen Streitkräfte ins Wanken
Die Kampflinie der ukrainischen Streitkräfte gerate nach dem Verlust des stark befestigten Omelnik im Gebiet Saporoschje ins Wanken, sagte der Militärexperte Andrei Marotschko der russischen Nachrichtenagentur TASS. Die russische Armee habe sehr lange um den Ort gekämpft. Der Gegner habe Omelnik gut befestigt und möglichst lange zu halten versucht. Nach der Befreiung von Tscherwonaja Kriniza und dem weiteren Vorstoß nordwestlich von Jegorowka sei die Front der Ukrainischen Streitkräfte dem Experten zufolge ins Rutschen gekommen. Die Befreiung von Omelnik bestätige dies zusätzlich.
Truppenverband Ost: Sechs Starlink-Stationen und 28 Drohnen des Gegners binnen eines Tages getroffen
Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte durch Aktionen des russischen Truppenverbands Ost beliefen sich binnen 24 Stunden auf sechs Starlink-Stationen und 28 Starrflüglerdrohnen. Das teilte Dmitri Miskow, Offizier des Pressezentrums des Truppenverbands, mit.
19.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Selenskij will erneut für das Präsidentenamt kandidieren
Wladimir Selenskij will erneut für das Amt des ukrainischen Präsidenten kandidieren, sollte es noch zu Kriegszeiten zu Wahlen kommen. Zuvor hatte Donald Trump die Ukrainer aufgefordert, einen neuen Präsidenten zu wählen, der im Gegensatz zu Selenskij mit Russland "ein Abkommen aushandeln" könne.
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Trump: Selenskij trägt nicht zur Beendigung des Konflikts bei
US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij erneut kritisiert. Auf die Aussage Selenskijs, Trump stehe auf der falschen Seite der Geschichte, erwiderte der US-Präsident vor Journalisten im Weißen Haus:
"Selenskij weiß nicht, wovon er spricht."
Trump warf dem ukrainischen Präsidenten zudem vor, nicht zu einer Beendigung des Konflikts beizutragen. "Ehrlich gesagt hilft er der Sache nicht besonders", sagte der US‑Präsident. Er glaube, dass Selenskij den Konflikt gar nicht beenden wolle.
Trump zufolge hätte die Ukraine längst einen günstigeren Friedensdeal erzielen können, wenn Selenskij auf ihn gehört hätte. Er fügte hinzu, dass es für Selenskij möglicherweise an der Zeit sei, jemand anderem die Verhandlungen zu überlassen.
Darüber hinaus kritisierte Trump den Austausch von Geheimdienstinformationen zwischen Washington und Kiew. Die USA teilten ihre Erkenntnisse mit der Ukraine, erhielten im Gegenzug jedoch nichts, erklärte er:
"Ja, wir teilen Geheimdienstinformationen. Wir haben viel gegeben, sie uns nichts."
Russische Ermittler können Gespräche ukrainischer Streitkräfte abhören
Das russische Ermittlungskomitee kann eigenen Angaben zufolge den Funkverkehr der ukrainischen Streitkräfte abhören, Gespräche entschlüsseln und ukrainische Kommandeure, die rechtswidrige Befehle erteilen, identifizieren. Dies teilte Artur Karimow, leitender Inspektor der Kriminaltechnischen Abteilung der Militärermittlungsbehörde für die strategischen Raketentruppen, in einem Interview mit dem Fernsehsender Swesda mit:
"Diese Informationen erhalten wir von den Aufklärungseinheiten. Unsere Streitkräfte sind in dieser Hinsicht recht gut vorbereitet und können den Funkverkehr des Gegners abhören. Der Gegner kommuniziert über relativ offene Kommunikationskanäle, die wir entschlüsseln können. So lässt sich konkret feststellen, welcher Kommandeur unter welchem Rufzeichen wem den entsprechenden Befehl erteilt hat."
Diese Erkenntnisse helfen nach seinen Angaben auch bei der Aufklärung von Straftaten. Werden ukrainische Soldaten gefangen genommen, nennen sie zunächst ihre Rufzeichen. Viele von ihnen gäben zwar an, Fahrer oder Köche zu sein, tatsächlich hätten sie jedoch in Artillerieeinheiten gedient, erklärte Karimow.
"So gelingt es uns, konkret festzustellen, wer geschossen und wer die Befehle erteilt hat."
DVR: Zwölf Zivilisten binnen einer Woche durch ukrainische Angriffe verletzt
In der vergangenen Woche sind in der Donezker Volksrepublik (DVR) zwölf Zivilisten durch ukrainische Angriffe verletzt worden. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Region, Darja Morosowa, mit. Seit Jahresbeginn wurden in der DVR insgesamt 186 Zivilisten bei ukrainischen Angriffen getötet, 1.540 erlitten Verletzungen.
RT DE-Exklusiv: Hunger, Minen und Drohnen – Augenzeugen schildern das Leid in Aljoschki
In der Stadt Aljoschki im russisch kontrollierten Teil des Gebiets Cherson herrscht nach Berichten geflüchteter Einwohner eine dramatische humanitäre Lage. Seit Mai sollen kaum noch Lebensmittel geliefert worden sein, während Drohnenangriffe, verminte Straßen und zerstörte Infrastruktur die Versorgung und Evakuierung erschweren.
Gegenüber RT DE schildern Augenzeugen Hunger, Todesfälle und die ständige Angst vor Angriffen. Sie machen ukrainische Streitkräfte für die Attacken verantwortlich und beschreiben das Leben in der Stadt als Hölle. RT DE hat mit Menschen gesprochen, denen die Flucht aus Aljoschki gelungen ist.
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Kyiv Independent: Hegseth blockiert Patriot-Raketen für Kiew
Das ukrainische Nachrichtenportal Kyiv Independent wirft dem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vor, die Übergabe einer größeren Lieferung von Raketen für das Luftabwehrsystem Patriot an die Ukraine absichtlich zu verzögern. Ein ukrainischer Regierungsvertreter sagte dem Portal:
"Die Verträge zur Lieferung von Patriot-Raketen an die Ukraine liegen auf Hegseths Schreibtisch. Er unterschreibt sie nicht."
Quellen zufolge haben Verbündete Kiews die Raketen bereits bezahlt. Es handele sich um eine "ziemlich umfangreiche" Lieferung. "Es sieht nach einer politischen Verweigerung aus", beklagte ein weiterer Gesprächspartner des Portals.
Selenskij: Starlink-Einschränkungen an der ukrainischen Front bestehen weiter
An verschiedenen Frontabschnitten in der Ukraine fällt die Verbindung zu Starlink-Terminals bei Geschwindigkeiten zwischen 130 und 161 Kilometern pro Stunde aus. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf seinem Telegram-Kanal.
Bereits am 14. Oktober hatte der ehemalige stellvertretende ukrainische Verteidigungsminister Sergei Sternenko von Einschränkungen beim Betrieb der Starlink-Terminals berichtet. Seinen Angaben zufolge kam es nachts bei Geschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde zu Verbindungsabbrüchen, was die ukrainischen Streitkräfte beeinträchtigt habe. Später erklärte Sternenko, die Geschwindigkeitsgrenze sei auf 60 Kilometer pro Stunde gesenkt worden.
Gebiet Brjansk: Zwei Männer bei Drohnenangriff und Minenexplosion verletzt
Im Gebiet Brjansk ist ein 61-jähriger Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Auto durch Splitter verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Demnach war der Mann mit einem Dienstfahrzeug im Ort Klimowo unterwegs, als eine Kamikaze-Drohne das Fahrzeug angriff. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt.
Bei einem weiteren Vorfall wurde ein 64-jähriger Pilzsammler durch die Explosion einer Mine in einem Waldstück nahe dem Dorf Staiki im Bezirk Nawlinski verletzt. Der Mann erlitt zahlreiche Verletzungen und wurde in eine medizinische Einrichtung gebracht.
Kowaltschuk warnte vor Waldspaziergängen im Gebiet Brjansk. Insbesondere in Gebieten nahe der Zone der militärischen Sonderoperation sowie in Wäldern, für die offizielle Betretungsverbote gelten, seien solche Ausflüge gefährlich.
US-Finanzminister: Selenskij konstruiert ein falsches Dilemma
Wie der Ukraine-Konflikt enden soll, darüber gehen die Ansichten der Ukraine und der USA auseinander. Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hält einen Sieg seines Landes für nötig, die US-Regierung setzt nach Aussage ihres Finanzministers auf eine Verhandlungslösung.
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Gebiet Cherson: Frau und Kind bei Drohnenangriff der Ukraine getötet
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Cherson sind eine Frau und ihr Kind ums Leben gekommen. Dies teilte die regionale Kinderbeauftragte Irina Krawtschenko auf der Plattform Max mit.
Den Tod des Minderjährigen bezeichnete Krawtschenko als Tragödie, für die es keine Rechtfertigung gebe. "Die Verantwortlichen werden ihre gerechte Strafe erhalten", betonte die Ombudsfrau.
Nach Angaben des Gouverneurs Wladimir Saldo kamen in der vergangenen Woche bei Angriffen im Gebiet Cherson zwei Menschen ums Leben, 23 weitere wurden verletzt.
Russland trifft Frachter mit Militärgütern
Die russischen Streitkräfte haben auf See ein Frachtschiff getroffen, das Ladung zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag mit.
EU-Kommission lehnt US-Vorschlag zur Wiederaufnahme russischer Gasimporte ab
Die EU-Kommission hat den US-Vorschlag abgelehnt, im Rahmen eines Plans zur Beilegung des Ukraine-Konflikts wieder Gas aus Russland zu beziehen. Dies erklärte die Sprecherin der Kommission, Paula Pinho, bei einem Briefing in Brüssel:
"Unsere Position bleibt unverändert. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat zuvor unmissverständlich erklärt, dass sie keine einzige Sanktion gegen Russland aufheben wird, bevor der Krieg vollständig beendet ist."
Sie erinnerte daran, dass der EU-Gipfel am 15. und 16. Oktober seine "Enttäuschung" über die Entscheidung der USA zum Ausdruck gebracht hatte, die Beschränkungen gegen Moskau zu lockern und wieder russischen Diesel zu beziehen.
Zuvor hatte die New York Times unter Berufung auf Quellen berichtet, dass US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nach Europa als zentralen Bestandteil eines Plans zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vorschlagen wolle. Demnach sollten die europäischen Länder deutlich größere Mengen russischen Gases importieren.
Kiew: Mobilisierter eröffnet Feuer in Rekrutierungszentrum – sechs Verletzte
Im Kiewer Stadtbezirk Petschersk hat ein mobilisierter Mann in einem Rekrutierungszentrum das Feuer eröffnet. Dabei wurden drei Polizisten und drei Soldaten verletzt. Der Schütze wurde festgenommen. Dies teilte die ukrainische Nationalpolizei am Montag, dem 19. Oktober, mit.
Demnach war der Mann wegen eines Verstoßes gegen die Mobilisierungsvorschriften zu dem Zentrum gebracht worden. Die sechs Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert und erhalten medizinische Hilfe.
Am Tatort sind Ermittler und Einsatzkräfte der örtlichen Polizei sowie der Hauptverwaltung der Polizei im Einsatz. Die genauen Umstände des Vorfalls werden derzeit untersucht.
Trump: Selenskij wollte den Krieg mit Russland nie beenden
Der US-Präsident verteidigte seine Entscheidung, Sanktionen zu lockern, und machte erneut ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien für die steigenden Energiepreise verantwortlich. Trump wirft Selenskij vor, Frieden nie gewollt zu haben, obwohl sein Land "in Trümmern" liege.
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Ukraine verhandelt mit Russland über Evakuierung aus Aljoschki
Die Ukraine führt mit Russland Gespräche über die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus Aljoschki im Gebiet Cherson. Dies erklärte der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez, wie Interfax-Ukraine berichtet:
"Wir beginnen jetzt mit der Abstimmung der letzten Details, die die Sicherstellung einer Waffenruhe und die Evakuierung aller Menschen betreffen, die Aljoschki verlassen möchten."
Am 1. Oktober hatte Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, erklärt, die ukrainischen Streitkräfte hätten Aljoschki einer "Drohnenbelagerung" unterworfen. Dadurch könnten medizinische Kräfte Patienten nicht in andere Krankenhäuser der Region bringen. Nach seinen Angaben wurden bei gezielten Angriffen mehr als 15 Rettungsfahrzeuge zerstört, die in der Nähe einer medizinischen Einrichtung abgestellt waren.
Zudem würden ukrainische Soldaten Straßen in der Stadt verminen. Auch Zivilisten, die in ein Nachbardorf gingen oder fuhren, um Lebensmittel zu holen, seien unter Beschuss geraten, hieß es.
Am 18. Oktober berichtete die verletzte Einwohnerin Swetlana Popowa, sie sei auf einer Schubkarre ins Krankenhaus gebracht worden. Ein Krankenwagen sei im Hof ihres Hauses auf eine Mine gefahren. Daraufhin habe man sie auf eine kleine Müllkarre umgeladen, um sie ins Krankenhaus zu bringen.
Le Figaro: USA senden klares Signal, dass sie die Kapitulation der Ukraine anstreben
Die jüngsten Entscheidungen und Äußerungen von US-Präsident Donald Trump deuten laut Le Figaro auf eine außenpolitische Kehrtwende Washingtons hin. Dazu zählen ein Dieselgeschäft mit Russland, die Verschiebung eines Gesetzentwurfs über "höllische" Sanktionen gegen Russland und der Vorschlag an die EU, russische Gasimporte wieder aufzunehmen.
Die Probleme der Ukraine gehen demnach über diese Entscheidungen hinaus. So gibt es Schwierigkeiten mit dem Satellitenkommunikationssystem Starlink. Trump kritisiert öffentlich die Führung von Wladimir Selenskij, fordert ein Ende der Angriffe auf russische Ölraffinerien und droht damit, Waffenlieferungen sowie die Weitergabe von Geheimdienstinformationen einzuschränken.
Le Figaro betont, dass der aktuelle Kurs der US-Außenpolitik schwerwiegende Folgen für die Ukraine und die EU haben könnte. Die Europäische Union müsse nun ihren erklärten unerschütterlichen Rückhalt für die Führung Selenskijs auch durch konkrete Taten unter Beweis stellen.
Immer mehr Ukrainer wollen weg: Lange Schlangen an Grenze zu Polen
Polnische und ukrainische Medien beklagen, zwei Grenzübergänge zur Ukraine seien aufgrund von Angriffen Russlands auf Ziele im tiefen ukrainischen Hinterland zum Erliegen gekommen. Sie betonen die zahlreichen Pkw der Menschen, die aus der Ukraine ausreisen wollen – lassen aber einen grundlegenden Aspekt aus.
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53-Jähriger stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff direkt in seinem Bett
Im Gebiet Cherson ist ein 53-jähriger Mann bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf sein Wohnhaus getötet worden. Dies teilte die Verwaltung des Bezirks Gornostajewka im sozialen Netzwerk VK mit.
Demnach habe die Drohne in der Nacht ein Privathaus im Dorf Konstantinowka getroffen. Der Hausbesitzer hielt sich zum Zeitpunkt des Angriffs im Gebäude auf und erlitt tödliche Verletzungen.
Auf veröffentlichten Fotos ist zu sehen, dass die Drohne das Dach und die Zimmerdecke durchschlagen hat. Dabei entstand ein großes Loch. Auf einer weiteren Aufnahme ist der Mann auf seinem Bett zu sehen.
LVR: Drei Tote bei Drohnenangriff auf Bestattungsfahrzeug
In der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind drei Menschen bei einem ukrainischen Angriff auf ein Bestattungsfahrzeug, das einen Verstorbenen transportierte, getötet worden. Dies teilte das Oberhaupt der LVR, Leonid Passetschnik, auf der Plattform Max mit:
"Auf einer Straße im Stadtbezirk Perwomaisk haben Neonazis auf zynische Weise ein Bestattungsfahrzeug angegriffen, das einen Verstorbenen transportierte. Bei dem Angriff kamen drei Menschen ums Leben."
Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Laut seinen Angaben griff eine ukrainische Drohne außerdem einen Lastwagen auf der Straße zwischen Lissitschansk und Lugansk im Slawjanoserbski Stadtbezirk an. Der Fahrer wurde verletzt. Bei einem erneuten Angriff auf derselben Strecke erlitt zudem ein 27-jähriger Mann Verletzungen.
Peskow: Dreiertreffen mit Trump und Xi möglich, aber noch nicht vereinbart
Ob es auf dem APEC-Gipfel am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen zu einem Dreiertreffen der Staatschefs Russlands, der USA und Chinas kommt, ist offen. Kremlsprecher Dmitri Peskow zufolge erkennen alle drei Seiten die Möglichkeit an, eine Vereinbarung gibt es aber noch nicht.
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Rubio zum Ukraine-Krieg: Kontrolle über Donezker Region ist Kern des Konflikts
Die Ukraine weigere sich, die letzten von ihr noch kontrollierten elf Prozent der Donezker Region an Russland abzutreten, weil dies ihre letzte Verteidigungslinie sei. Dies erklärt US-Außenminister Marco Rubio in einem Interview mit dem Portal Breitbart.
"Bei diesem Krieg geht es offen gestanden um einen Teil der Ukraine namens Donezker Region. Die Russen kontrollieren den Großteil dieser Region – bis auf etwa elf Prozent. An diesem Anschnitt in der Donezker Region haben die Ukrainer eine Verteidigungslinie errichtet, in der sie sich festgesetzt haben. Sie argumentieren – und Militärstrategen bestätigen dies –, dass es sich um die letzte Verteidigungslinie handelt. Sollten sie diese aufgeben, gibt es nichts mehr, was Kiew schützen könnte. Von dort aus führt der Weg direkt nach Kiew."
Rubio weiter:
"Der Kern dieses Konflikts besteht darin, dass Russland die gesamte Region Donezk, einschließlich dieser Verteidigungslinie, als Teil seines Territoriums beansprucht. Genau das haben sie als Sieg definiert. Die Ukraine hingegen erklärt: 'Wir können die verbleibenden elf Prozent der Region nicht aufgeben, denn diese Verteidigungslinie ist unsere letzte Verteidigungslinie.' Das ist also der Kern dieses Konflikts. Natürlich gibt es noch viele andere Aspekte, aber letztlich ist es genau das, wofür sie kämpfen."
FSB nimmt Frau wegen Zusammenarbeit mit ukrainischem Geheimdienst fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine Bewohnerin der Siedlung Tschernomorskoje in der Teilrepublik Krim unter dem Verdacht des Landesverrats festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Montag mit.
Nach Angaben des FSB hat die Frau einen Kontakt zu einem Vertreter des Militärnachrichtendienstes der Ukraine (GUR) aufgenommen.
Auf Anweisung der ukrainischen Seite soll sie Foto- und Videoaufnahmen von in der Region stationierten Luftverteidigungsobjekten gemacht und diese Daten an Vertreter des gegnerischen Geheimdienstes weitergegeben haben. Diese Informationen hätten vom Gegner für die Planung von Raketen- und Artillerieangriffen genutzt werden können, merkt der FSB an.
Es seien Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet worden.
US-Finanzminister Bessent: "Die Europäer finanzieren die russische Kriegsmaschinerie"
US-Finanzminister Scott Bessent hat sich am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, gegen die Kritik aus der Europäischen Union am Diesel-Deal mit Russland gewehrt. Bessent gab an, das Einzige was aufgehoben wurde, sei das Diesel-Embargo, nicht aber die anderen Sanktionen.
"Und ich möchte darauf hinweisen, dass Großbritannien bereits im Mai sein Embargo für Diesel und Kerosin, die aus russischem Rohöl hergestellt werden, ausgesetzt hat."
Er warf die Frage auf, weshalb sich niemand über das Vorgehen der restlichen Welt empöre.
"Die Europäer finanzieren die russische Kriegsmaschinerie. Die USA importieren russische Produkte im Wert von vier Milliarden Dollar, davon entfallen 1,8 Milliarden Dollar auf Düngemittel. Die Europäer importieren mehr als das Zehnfache davon."
US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich eine Vereinbarung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Import russischer Energieträger, darunter Diesel, angekündigt. Damit versuche er, die hohen Kraftstoffpreise in den USA zu senken, die den Wahlkampf vor den Zwischenwahlen am 3. November erheblich belasten.
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Frontbericht: Russische Armee trifft Montagehallen und Lager für Langstreckendrohnen
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.235 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 230 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 26 Autos und ein Artilleriegeschütz vom Typ Bogdana.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 240 Kämpfer. Zusätzlich setzten die russischen Soldaten sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 25 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 230 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Artilleriegeschütz vom Typ Akazija und 20 Autos getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 345 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee zwei Mannschaftstransportwagen, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 165 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug und fünf Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf bis zu 25 Soldaten. Außerdem wurden ein Panzer, 18 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Montagehallen, Lagerstätten und Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen.
Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 147 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen 405 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 265.550 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.301 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.792 Mehrfachraketenwerfer, 36.759 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 74.963 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Aljoschki: Einwohner berichten von Hunger und tödlichen Drohnenangriffen der Ukraine
RT hat mit Menschen gesprochen, denen die Flucht aus Aljoschki im Gebiet Cherson gelungen ist. Sie berichten von einer dramatischen humanitären Lage der Zivilbevölkerung. Seit Mai 2026 seien keine Lebensmittel mehr in der Stadt angekommen. Einige Menschen überlebten dank selbst eingemachter Vorräte, wie sie dem RT-Kriegsberichterstatter Philipp Prokudin berichteten.
"Es gibt weder Essen noch Wasser noch Brennholz für den Winter. Man legt sich schlafen und fragt sich, ob man am nächsten Tag etwas zu essen haben wird, denn heute hat man nichts gegessen. Und morgen hat man auch nichts gegessen – dann hat man eben Pech. Vielleicht kann man übermorgen etwas essen."
Auch Medikamente ließen sich nur schwer in die Stadt bringen. Nach Angaben der Bewohner wird humanitäre Hilfe nur selten verteilt. Eine Einwohnerin berichtete, dass Hilfsgüter einmal im Monat ausgegeben würden, zuletzt jedoch vor allem an Menschen über 80 Jahre. Auf dem örtlichen Markt sind Lebensmittel kaum bezahlbar.
Laut Ruslan Chomenko, dem Leiter des Aljoschki-Stadtbezirks, werden die Zufahrtsstraßen mithilfe von Drohnen vermint. Täglich würden sieben bis 36 Minen auf verschiedenen Straßenabschnitten abgeworfen. Die Räumung der Wege gelinge jedoch nur zeitweise. Einwohner verlassen die Stadt zu Fuß, mit Fahrrädern oder Handkarren. Auch Fahrzeuge mit humanitärer Hilfe werden angegriffen. Bewohner berichteten von beschädigten Autos und Toten am Straßenrand.
Drohnenangriffe prägten den Alltag der Menschen. Sie berichteten von beschädigten Häusern, Verletzten und Toten. Ein Mann sagte, er habe Menschen auf der Straße mit abgetrennten Beinen gesehen. Ein anderer schilderte den Tod eines Bekannten bei einem Drohnenangriff.
"Unser Haus wurde dreimal getroffen. Die Fenster und Türen flogen heraus. Nachts schläft man – und überall ist dieses Surren. Die ganze Zeit fliegen Drohnen. Die Stadt brennt. Es gibt keinen Ort, der unversehrt geblieben ist.
Die Evakuierung der Menschen sei äußerst schwierig. Die Einwohner von Aljoschki beschrieben die Lage als lebensgefährlich und erklärten, dass die Zivilbevölkerung den Angriffen schutzlos ausgeliefert sei.
Peskow: Lösung des Konflikts ohne Beteiligung Kiews unmöglich
Eine Lösung des Konflikts in der Ukraine sei ohne die Teilnahme von Vertretern aus Kiew an diesem Prozess unmöglich. Dies erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bei einem täglichen Briefing.
"Was die Beilegung betrifft, so wissen Sie, dass die amerikanische Seite ihre Vermittlungs- und Friedensbemühungen fortsetzt. Wir wissen diese sehr zu schätzen. Aber natürlich ist eine endgültige Beilegung zweifellos unmöglich, ohne dass jemand aus Kiew beteiligt ist, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen."
Lawrow: Selenskij weiß, dass ein Friedensabkommen das Ende seiner Herrschaft bedeuten würde
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, erklärt, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij habe wiederholt deutlich gemacht, dass er keine friedliche Lösung des Konflikts anstrebe.
Der Außenminister sagte, selbst wenn Moskau und Kiew eine Verständigung erzielt hatten, auch auf Drängen des US-Präsidenten hin, unternahm die Ukraine regelmäßig schon am nächsten Tag alles, um die Verhandlungen zu torpedieren.
"Daraus können wir nur einen Schluss ziehen: Selenskij will keine Verhandlungen."
Lawrow erklärte weiter, der ukrainische Präsident sei sich darüber im Klaren, dass eine Einigung, die sowohl für Russland als auch für die Vereinigten Staaten akzeptabel wäre, das Ende seiner Herrschaft und auch sein persönliches Ende bedeuten würde.
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Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.000 Kämpfer
Im Laufe der Woche hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.055 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden an Personal zugefügt."
Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.600 ukrainische Drohnen, 15 Seeschiffe, fast 700 verschiedene Kampffahrzeuge, 47 Feldartilleriegeschütze sowie 43 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört habe.
Befreiung von Omelnik ermöglicht weiteren Vormarsch im Gebiet Saporoschje
In den vergangenen 24 Stunden haben die russischen Streitkräfte die Kampfhandlungen zur Befreiung von Ortschaften von gegnerischen Truppen fortgesetzt.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, sei der Truppenverband Ost im Laufe des Tages tiefer in die gegnerischen Verteidigungslinien vorgedrungen und habe die Siedlung Omelnik im Raum Orechow im Gebiet Saporoschje eingenommen.
Die Befreiung von Omelnik sei eine wichtige Etappe für den Vormarsch russischer Truppen im Gebiet Saporoschje sowie für die Verstärkung des Drucks auf die an dem Frontabschnitt Orechow stationierten ukrainischen Kräfte.
Im Zuge der Kämpfe hätten die Soldaten des Verbandes die Verteidigungsstellungen der ukrainischen Streitkräfte durchbrochen. Mehr als 400 Gebäude in der Ortschaft seien vom Gegner gesäubert worden. Das russische Militär habe ein großes Verteidigungsgebiet von über 27 Quadratkilometern unter seine Kontrolle gebracht, präzisiert die Militärbehörde.
Der Gegner habe dabei mehr als eine Kompanie Soldaten, 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos, über 30 bodengestützte Roboterplattformen sowie 75 schwere Hexakopter vom Typ Baba Jaga verloren.
Gebiet Cherson: Mehrere Opfer nach Angriffen auf Bezirk Aljoschki
In der vergangenen Woche hat der Gegner seine Attacken auf die Zivilbevölkerung des Grenzbezirks Aljoschki im Gebiet Cherson fortgesetzt.
Nach Angaben des Leiters des Bezirks, Ruslan Chomenko, ist dabei ein Mann ums Leben gekommen und fünf weitere Personen hätten Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten.
Allein während der Tagesstunden seien innerhalb einer Woche 733 Einschläge von Rohr- und Mörserartillerie sowie 556 Drohnenangriffe registriert worden, so Chomenko.
"Diese Woche hat erneut gezeigt, dass die ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten jagen, die sich ohnehin schon in äußerst schwierigen Lebensbedingungen befinden. Ich bezeichne dies als einen Völkermord an der einheimischen Bevölkerung."
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden neun Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, sind neun Personen infolge ukrainischer Angriffe verletzt worden. Fünf der Verwundeten befinden sich in stationärer Behandlung.
Insgesamt seien 19 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet dreimal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner 15 Mal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 91 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
Kiew meldet erneut Ausbleiben von US-Geheimdienstdaten zu ballistischen Raketenstarts
Die ukrainischen Streitkräfte haben bestätigt, dass die Amerikaner die Ukraine erneut nicht vor einem Angriff russischer ballistischer Raketen auf Kiew gewarnt hätten.
Wie der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, Juri Ignat, mitteilt, habe das Militär keine Informationen aus den USA in Bezug auf den Angriff am gestrigen Abend erhalten. Die ukrainischen Radarsysteme hätten die Raketen selbst erfasst.
"Unsere Fachleute, die mit den US-Partnern zusammenarbeiten, untersuchen derzeit, warum die Informationen nicht übermittelt wurden."
Ihm zufolge ist bei einem weiteren Angriff gegen drei Uhr nachts zwar eine Warnung von amerikanischer Seite eingegangen, es blieb jedoch kaum Zeit für eine Reaktion. In einigen Stadtteilen Kiews könnte der Luftalarm daher erst nach den Explosionen ausgelöst worden sein, so Ignat.
Rubio: USA haben Weitergabe von Geheimdienstinformationen an Kiew nicht ausgesetzt
US-Außenminister Marco Rubio wies die Behauptung Wladimir Selenskijs zurück, wonach die Weitergabe der US-Geheimdienstinformationen an die Ukraine ausgesetzt worden sei. Rubio wörtlich:
"Ich weiß nicht, woher er diese Informationen hat oder warum er solche Aussagen gegenüber der Presse macht. Es gab keine Unterbrechung. Selenskij sollte sich darauf konzentrieren, diesen Krieg zu beenden."
Rubio erklärte die jüngsten Probleme bei den ukrainischen Luftabwehrsystemen mit einem Softwarefehler.
"Vor einigen Nächten gab es ein Softwareproblem im Zusammenhang mit dem ukrainischen Frühwarnsystem. EUCOM untersucht den Vorfall."
Fire-Point-Werkstätte für Herstellung von Drohnen und Raketen in Kiew getroffen
In der vergangenen Nacht habe die russische Armee einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen sowie Kampfdrohnen gegen Objekte der Rüstungsindustrie, Lagerstätten für Marschflugkörper und Drohnen sowie ein Rechenzentrum geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Der Militärbehörde zufolge wurden getroffen:
In Kiew:
- das Rechenzentrum Data Group,
- der Logistikknotenpunkt Fire Point, in dem Komponenten für Langstreckenstarrflüglerdrohnen sowie Triebwerke für die Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo hergestellt und gelagert werden,
- das Industrieunternehmen Chimwolokno, das Komponenten für Gefechtsköpfe von Lang- und Mittelstreckendrohnen produziert,
- das Lokomotivdepot, das als Lagerstätte für die Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo sowie für Komponenten ballistischer Raketen vom Typ FP-9 diente.
Im Gebiet Kiew:
- das Industrieunternehmen Planeta Plastik in Irpen, das Polymermaterialien für den Bedarf der Rüstungsindustrie herstellt.
Darüber hinaus habe das russische Militär ein Frachtschiff 130 Kilometer südwestlich des Hafens von Odessa getroffen, das Militärgüter sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck transportierte.
Trump-Berater: Selenskijs Umfeld profitiert vom Krieg mit Moskau
Wladimir Selenskijs engster Kreis sei an der Fortsetzung des Konflikts in der Ukraine interessiert, denn der Krieg sei für diese Leute vorteilhaft. Dies erklärt Alex Bruesewitz, ein Berater des US-Präsidenten Donald Trump, auf X.
"Präsident Trump hat recht. Selenskij hat kein echtes Interesse daran gezeigt, diesen Krieg zu beenden. Wahrscheinlich, weil sein engster Kreis offenbar mehr denn je davon profitiert, während die einfachen Ukrainer weiterhin enorm leiden. Ein beschämendes Verhalten. Es ist an der Zeit, dass die Ukraine eine neue Führung wählt."
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 150 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 149 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Orjol, Lipezk, Woronesch, Samara, Rostow sowie den Teilrepubliken Tatarstan, Udmurtien und Krim zerstört.
Trump: Selenskijs Land liegt in Trümmern und Großteil des Gebiets ist verloren
Bei den Verhandlungen über eine Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine seien "große Fortschritte" erzielt worden, teilt US-Präsident Donald Trump auf dem sozialen Netzwerk Truth Social mit.
"Ich bin gerade dabei, Frieden im Krieg zwischen Russland und der Ukraine auszuhandeln, und möchte nichts tun, was Russland törichterweise vom Verhandlungstisch vertreiben könnte. Es werden große Fortschritte erzielt, das gilt auch für die laufenden Verhandlungen zur Freilassung von Gefangenen!"
Trump erläutert, dass die Unterzeichnung eines Dokuments zur Einführung von Sanktionen gegen Russland diesen Prozess derzeit behindern würde.
Ferner merkt der US-Präsident an, dass Wladimir Selenskij weiterhin russische Ölraffinerien angreife, obwohl es negative Auswirkungen auf die weltweiten Dieselmärkte habe. Aber für den ukrainischen Politiker sei das "egal".
Angesichts "all des Geldes", das Europa und die Biden-Regierung Kiew bereitgestellt hätten, wolle Selenskij den Konflikt mit Moskau "gar nicht" beenden, so Trump weiter.
"Das wollte er wahrscheinlich auch nie."
Trump zufolge habe Selenskijs Land einen beträchtlichen Teil seines Territoriums verloren.
"Vor zwei Jahren hätte er ein besseres Abkommen aushandeln können als jetzt. Sein Land liegt in Trümmern, ein beträchtlicher Teil seines Territoriums ist verloren, seine Meere und Ozeane sind verloren. Seine männliche Bevölkerung ist dezimiert – verwundet oder tot. ICH WILL, DASS DIESER KRIEG ENDET!"
18.10.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Weitere Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Im Verlauf des heutigen Sonntags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 41 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol und Pskow zerstört.
Bessent warnt Selenskij vor Vorwürfen an US-Regierung
US-Finanzminister Scott Bessent hat den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij nach dessen Klagen, wonach Washington die Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink eingeschränkt habe, vor Falschaussagen gewarnt. Zuvor hatte Selenskij in einem Interview an den Fernsehsender NBC behauptet, dass die Entscheidung über die Einschränkungen im Betrieb von Starlink von der US‑Regierung ausgegangen sei. In einem separaten Interview an den NBC sagte Bessent:
"Präsident Trump und Außenminister Rubio haben kategorisch gesagt, dass niemand in der Trump-Administration das getan hat. Und ich denke, es ist sehr gewagt von Präsident Selenskij, solche Anklagen zu erheben."
In Bezug auf die Frage nach einem Ausfall von Starlink in der Ukraine in den jüngsten Tagen betonte Bessent:
"Ich weiß nichts davon, doch wir waren sehr deutlich. Präsident Selenskij sollte sehr sorgfältig sein, Aussagen zu machen, die nicht wahr sind."
Selenskij: "Gebt uns einfach Starlink zurück!"
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij klagt über anhaltende Einschränkungen in der Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink durch sein Militär. In einem Interview an den Fernsehsender NBC forderte er:
"Gebt uns einfach Starlink zurück!"
Selenskij behauptete zudem, dass die Entscheidung über die Einschränkungen von Starlink von der US-Regierung ausgegangen sei:
"Die Ansage kam von der Regierung. Ich weiß nicht, von wem, von wem im Kabinett und so weiter. Das war eine Ansage von der amerikanischen Regierung, die Geschwindigkeit zu drosseln. SpaceX hat das technisch umgesetzt."
Lawrow: Selenskij will keinen Frieden
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij ist nicht an Verhandlungen interessiert, sagt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Bei einer Pressekonferenz nach dem Abschluss des 9. Ministertreffens im Rahmen des strategischen Dialogs Russland – Golf-Kooperationsrat in Bahrains Hauptstadt Manama erklärte er:
"Wir haben nur eine Schlussfolgerung: Selenskij will keine Verhandlungen. Er hat sie bereits mehrmals vereitelt, darunter nach Dezember 2019, als es ein Treffen in Paris gab."
Lawrow erinnerte daran, dass bei dem von ihm angesprochenen Treffen eine Umsetzung der Minsker Abkommen vereinbart wurde, die schließlich nie erfolgte.
Kiew verhandelt mit USA über Starlink-Einschränkungen
Die ukrainische Regierung verhandelt mit Washington und dem Unternehmen SpaceX über die Aufhebung von Einschränkungen bei der Nutzung des Satellitennetzerks Starlink, berichtet Selenskijs Berater Sergei Beskrestnow.
In einem Interview an Associated Press sagte Beskrestnow, dass die Ukraine ein eigenes "Paket" des Kommunikationssystems Starshield, das über keine Einschränkungen verfügt, oder die Aufhebung bestehender Einschränkungen erreichen wolle. Parallel dazu suche Kiew nach Alternativen für den Fall eines Verlusts des Zugangs zu Starlink. In Frage kommen dabei Satellitennetzwerke Leo von Amazon oder OneWeb.
Zuvor hatte der ehemalige Vize-Verteidigungsminister der Ukraine, Sergei Sternenko, eine Einschränkung im Betrieb von Starlink gemeldet. Laut seinen Angaben sei die Verbindung bei Geschwindigkeiten von erst 160 Kilometer pro Stunde, später bei 60 Kilometer pro Stunde ausgefallen, was die Koordination beim ukrainischen Militär erschwerte.
Russischer Drohnenangriff trifft Frachter mit Gütern für ukrainisches Militär
Russlands Streitkräfte setzen ihre Drohnenangriffe gegen Schiffe, die in Interessen des ukrainischen Militärs eingesetzt werden, fort. Das russische Verteidigungsministerium gibt zum jüngsten Angriff bekannt:
"Durch den Angriff wurde 50 Kilometer südwestlich des Hafens Odessa ein Frachtschiff getroffen, das militärische Güter transportierte."
DVR: Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen
Mehrere Haushalte in Donezk und Mariupol verbleiben nach ukrainischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Donezker Volksrepublik (DVR) ohne Strom. Andrei Tschertkow, Ministerpräsident der Republik, berichtet dazu:
"Der Gegner hat erneut unsere Energieinfrastruktur angegriffen. Sobald die operative Lage es erlaubt hatte, begannen die Energetiker, die Folgen zu beseitigen. Ein Teil der Haushalte ist bereits wieder angeschlossen."
Massive Drohnenattacke: Kiew greift Sankt Petersburg an
In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg angegriffen. Der Bürgermeister von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, berichtet von mehreren Bränden infolge der ukrainischen Attacke. Betroffen sei auch der Petersburger Öl-Terminal. Der russische IT-Riese VKontakte meldet eine ukrainische Drohnenattacke auf sein Rechenzentrum.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Musikprojekt auf der Krim bringt Künstler und Soldaten zusammen
Auf der Krim hat die Kulturveranstaltung "Unsere Musik" stattgefunden, die der Förderung und Unterstützung talentierter Künstler und Kulturschaffender dient. Unter den Teilnehmern waren auch russische Soldaten, die am Krieg in der Ukraine beteiligt sind, sowie deren Familienangehörige. Im Rahmen des Programms präsentierten sie eigene Lieder und Gedichte, tauschten persönliche Erfahrungen aus und erhielten fachliche Unterstützung von Experten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich persönliche Erlebnisse und Erfahrungen künstlerisch verarbeiten lassen.
Über die Veranstaltung berichtet RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Litauen: Abgestürzte Drohne aus Polen in Luftraum eingedrungen
Litauen will gemeinsam mit Polen in einem Drohnenvorfall ermitteln: Ein umbenanntes Luftfahrzeug ist in den Luftraum des kleinen baltischen EU- und NATO-Landes geflogen und abgestürzt. Seine Trümmerteile beschädigten dabei ein fahrendes ziviles Fahrzeug, verletzt wurde niemand.
Nach Angaben des litauischen Verteidigungsministers Robertas Kaunas soll der unbemannte Flugkörper vermutlich aus dem benachbarten Polen gekommen sein. Dem Politiker zufolge seien NATO-Kampfjets aufgestiegen, um das Flugobjekt zu identifizieren. Aufgrund der Wetterbedingungen sei aber kein Sichtkontakt möglich gewesen, so Kaunas. Er habe Polen eine gemeinsame Untersuchung des Vorfalls vorgeschlagen.
Zuvor hatten die Behörden die Bevölkerung mehrerer Regionen im Norden des Landes über eine Bedrohung aus der Luft alarmiert. Auch im benachbarten Lettland wurden die Bewohner einiger an Litauen grenzender Regionen gewarnt. Ein NATO-Vertreter bestätigte, dass zwei italienische Eurofighter in Reaktion auf eine Drohne über litauischem Luftraum im Einsatz gewesen seien.
Der Luftalarm in den baltischen Staaten ereignete sich vor dem Hintergrund einer ukrainischen Drohnenattacke auf das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg. Nach Angaben der russischen Behörden war dies einer der massivsten Angriffe aus der Ukraine. In Sankt Petersburg kam ein Mensch ums Leben. Es gab mehrere Verletzte.
Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen in Litauen und den beiden anderen Baltenstaaten Estland und Lettland gegeben. Wiederholt drangen ukrainische Drohnen, mit denen Kiew Ziele im Nordwesten Russlands angreifen wollte, in den Luftraum der Baltenstaaten ein und stürzten ab.
Rubio weist ukrainische Vorwürfe zurück: Keine absichtliche Starlink-Drosselung
Washington hat erneut eine absichtliche Drosselung des für militärische Zwecke von der Ukraine genutzten Satelliteninternets zurückgewiesen. US-Außenminister Marco Rubio sagte Journalisten vor seiner Abreise nach Usbekistan:
"Niemand im Weißen Haus hat irgendjemanden angewiesen, das Internet zu drosseln oder die Übertragungsgeschwindigkeiten zu verringern, damit bestimmte Drohnen es nicht nutzen können."
Was die Probleme verursacht haben könnte, ließ der Minister offen. Es sei einfach so passiert. Der Starlink-Zugang sei zudem wiederhergestellt, führte der Minister aus.
Der US-Chefdiplomat verneinte dabei, dass die Ukraine Zugriff auf das militärische Internetsystem Starshield habe. Bei Starlink handele es sich um ein kommerzielles, bei Starshield um ein militärisches Produkt, sagte Rubio. Kiew habe keinen Zugriff auf Starshield, habe dennoch Washington darum gebeten, um Angriffe tief im russischen Staatsgebiet durchführen zu können.
Zuvor hatte die Ukraine über Probleme beim Einsatz des Satelliteninternets von Starlink berichtet. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde bewegten. Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij erhob den Vorwurf einer absichtlichen Funktionsbeschneidung.
Drei Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf LVR
Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, wirft den ukrainischen Streitkräften andauernde Attacken auf die Zivilbevölkerung vor. Auf der Plattform Telegram meldet der Politiker drei Tote und drei Verletzte innerhalb der letzten 24 Stunden. Der Republikchef spricht den Angehörigen der Getöteten sein tiefes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine schnelle Besserung.
Im Eintrag auf Telegram präzisiert Passetschnik, dass die russische Luftabwehr über der Region rund 50 ukrainische Drohnen zerstört habe. Unter Beschuss seien demnach Fahrzeuge, Wohnhäuser und kommunale Infrastrukturobjekte in den Ortschaften Starobelsk, Lissitschansk, Slawjanoserbsk, Nowoaidar, Perewalsk, Troizkoje, Antrazit und Nowopskow geraten.
Bulgarien im Zentrum eines gefährlichen Spiels im Schwarzen Meer
Drohnenangriffe auf Handelsschiffe vor Bulgarien verschärfen die Lage im Schwarzen Meer. Sofia wartet auf Ermittlungsergebnisse, EU und NATO machen Moskau verantwortlich. Experten sehen einen Versuch, das Bündnis in den Konflikt hineinzuziehen. Wem nutzt die Eskalation?
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Andrei Restschikow auf unserer Website.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Tomachowka, Wyssokoje, Martowoje, Weliki Burluk, Isbizkoje und Kurgannoje im Gebiet Charkow sowie Gniliza, Sennoje, Suchodol und Pustogorod im Gebiet Sumy getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 195 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 17 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malijewka im Gebiet Charkow sowie Donezkoje, Woltschi Jar, Starodubowka und Raigorodok in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien bis zu 240 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos und ein Geschütz zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Semjonowka, Orechowatka, Druschkowka, Wassilewskaja Pustosch und Nikolajewka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 175 Kämpfer. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 35 Autos verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Nowopawlowka, Raipole und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Schilowka, Swjatogorowka, Nowojawlenka, Malokaterinowka, Starowarwarowka, Marjewka, Roganskoje und Kriworoschje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 350 Armeeangehörige verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos, ein Mehrfachraketenwerfer, ein Geschütz und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wassinowka, Saliwnoje und Wolnjanka im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka, Pawlowka, Pokrowskoje und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Pick-up, ein Mehrfachraketenwerfer und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Orechow und Kuschugum im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 14 Autos zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsobjekte, ein Lager mit Militärzubehör, Drohnenwerke und -basen und 151 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Flamingo-Marschflugkörper und 1.256 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 265.145 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.279 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.792 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.750 Geschütze und Mörser verloren.
Ein Todesopfer und zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 54 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 54 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 31 Geschosse abgefeuert und 170 Drohnen eingesetzt, von denen 60 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Stadt Schebekino sei eine Frau ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne ihr Auto attackiert habe. In der Siedlung Dunaika habe ein Mann Verletzungen erlitten. Ein anderer Mann sei in der Siedlung Wosnessenowka zu Schaden gekommen. Außerdem habe ein Einwohner der Stadt Schebekino ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch am 16. Oktober eine Brustkorbverletzung erlitten habe. Er werde jetzt im Krankenhaus behandelt.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, zwölf Einfamilienhäuser, zwei Betriebe, zwei soziale Einrichtungen, ein Geschäft, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Garagen, ein Traktor, fünf Lkw und 24 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Befreiung von Dobropolje: Durchbruch durch ukrainische Verteidigungslinien
Russlands Präsident hat die Befreiung der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk durch russische Truppen gemeldet und deren strategische Bedeutung hervorgehoben. Wladimir Putin zufolge sollen die russischen Streitkräfte seit Jahresbeginn rund 6.500 Quadratkilometer und 310 Ortschaften unter ihre Kontrolle gebracht haben. Der Schwerpunkt der Offensive liege weiterhin auf dem Donbass.
Der ehemalige US-Armeeoffizier Stanislaw Krapiwnik erklärte im Interview mit RT DE, die Einnahme Dobropoljes deute auf einen weitreichenden Durchbruch durch die ukrainischen Verteidigungslinien hin. Dadurch eröffneten sich den russischen Streitkräften neue Möglichkeiten für Vorstöße in Richtung Saporoschje, Dnjepropetrowsk sowie des Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Zwei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 17. Oktober bis 8 Uhr MESZ am 18. Oktober 133 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 41-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet zwar keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über zwei Verletzte. Bei ihnen handele es sich um eine 56-jährige Einwohnerin der Ortschaft Kuibyschewa, die ein Barotrauma des Ohres und eine Verletzung am Kopf erlitten habe, und um einen 49-jährigen Einwohner der Ortschaft Bely Kolodes, dem teilweise der linke Fuß abgerissen worden sei. In der Region seien zudem insgesamt drei Wohnhäuser, ein Verwaltungsgebäude und drei Autos zu Schaden gekommen.
Ukrainische Drohnen beschädigen Funkmast und Postfiliale im russischen Gebiet Orjol
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte auch das russische Gebiet Orjol mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Andrei Klytschkow teilt auf der Plattform MAX mit, dass die russische Luftabwehr über der Region 15 Drohnen und zwei Raketen des Gegners abgefangen habe. Der Politiker meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Schäden. Demnach seien infolge der Attacke ein Funkmast und eine Postfiliale beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten seien bereits im Gange, so Klytschkow.
Russland greift Logistikzentrum und Schiff in Ukraine an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen. Infolge der Angriffe sei demnach ein Logistikzentrum des Unternehmens "Nowaja Potschta" in der Stadt Rowno getroffen worden. Der Gegner habe dort unter anderem Güter mit doppeltem Verwendungszweck wie etwa Teile und Komponenten für Mittel- und Langstreckendrohnen gelagert. Etwa 30 Kilometer östlich der Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa sei ein Frachtschiff getroffen worden, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck befördert habe. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.
Luftalarm in Litauen und Lettland während Drohnenattacke auf Gebiet Leningrad – Todesopfer in Sankt Petersburg
Litauen hat die Einwohner in den zentralen und nördlichen Teilen des Landes aufgefordert, sich wegen eines unbekannten Flugobjekts für etwa eine Stunde in Schutzräume zu begeben. Wie das nationale Krisenmanagementzentrum mitteilte, wurden, während die Warnung in Kraft war, NATO-Kampfflugzeuge in das Gebiet beordert und der Flughafen Kaunas geschlossen. Der nördliche Nachbar Lettland gab im gleichen Zeitraum in einigen an Litauen angrenzenden Regionen ebenfalls eine Warnung heraus. Diese wurde später wieder aufgehoben.
Der Luftalarm ereignete sich vor dem Hintergrund einer Drohnenattacke auf das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg. Nach Angaben der russischen Behörden war dies einer der massivsten Angriffe aus der Ukraine. Der Online-Händler Ozon und der IT-Riese VKontakte berichteten über Schäden an einem Lagerhaus und an einem Rechenzentrum.
Der Bürgermeister von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, meldete einen Toten und fünf Verletzte. Ukrainische Drohnen oder herabfallende Wrackteile hätten dem Politiker zufolge zwölf Mehr- und zwei Einfamilienhäuser getroffen. Auf dem Gelände des Petersburger Ölterminals und des Öldepots Rutschji sei es zu Bränden gekommen. Auch etliche Lagerhäuser seien in Brand geraten.
Der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexander Drosdenko, berichtete über vier Verletzte. Mindestens zwei Mehrfamilienhäuser und 55 Autos seien zu Schaden gekommen.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 1.015 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag 1.015 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Republikaner kritisieren Trump wegen Aussetzung von Russlandsanktionen
Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Zölle und Restriktionen gegen Russland auszusetzen, ist auch in der eigenen Partei auf Unverständnis gestoßen.
Der republikanische Senator Thom Tillis bezeichnete den Beschluss als "völlig unverantwortlich" und erklärte:
"Wenn der Präsident die Energiepreise wirklich senken will, kann er das tun, indem er die Iran-Frage löst – nicht, indem er Wladimir Putin Gefallen erweist."
Auch der republikanische Senator Ted Cruz sagte, das Vorgehen von Trump sei ein Fehler.
Der republikanische Abgeordnete Michael McCaul forderte den Präsidenten auf, die Entscheidung rückgängig zu machen. Don Bacon, republikanischer Abgeordneter aus dem Repräsentantenhaus, kritisierte auf der Plattform X, dass Trump den Ukraine-Krieg verlängere, statt ihn zu beenden.
Der US-Präsident hatte vor knapp einem Monat ein Sanktionspaket gegen Russland unterzeichnet, das den Namen des im Juli gestorbenen Senators und Trump-Vertrauten Lindsey Graham trägt. Graham hatte das Gesetz maßgeblich vorangetrieben. Das Ziel des Gesetzes war es, Russland im Ukraine-Krieg mit neuen weitreichenden Strafmaßnahmen stärker unter Druck zu setzen. Trump setzte die bereits beschlossenen Sanktionen am Freitag – zwei Tage vor dem geplanten Inkrafttreten – per Dekret aus. Sein Vorgehen begründete er mit dem "nationalen Interesse der Vereinigten Staaten".
US-Außenminister Marco Rubio verteidigte Trumps Vorgehen und sprach von einer 60-tägigen Pause. Es gehe darum, die Auswirkungen der Strafmaßnahmen auf die Weltwirtschaft zu "analysieren", sagte Rubio am Samstag.
DVR meldet 13 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 13 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 15 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 17. Oktober bis 0 Uhr am 18. Oktober (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls keine Opfer unter der Zivilbevölkerung registriert. Zu Schaden kamen ein ziviles Infrastrukturobjekt und ein Lkw.
Rumänische Kampfjets schießen Drohnen über Schwarzem Meer ab
Zwei rumänische F-16-Kampfjets haben am frühen Samstagabend zwei Luftziele abgeschossen, die in den rumänischen Luftraum eingedrungen sein sollen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Bukarest ereignete sich der Vorfall gegen 18 Uhr (Ortszeit) über dem Schwarzen Meer etwa 20 Kilometer östlich und südöstlich der Hafenstadt Sulina. Zur Herkunft der unbemannten Luftfahrzeuge wollte sich die rumänische Militärbehörde nicht explizit äußern, indem sie lediglich bekannt gab:
"Die neutralisierten Ziele waren Kampfdrohnen der Geran-Familie mit Strahlantrieb."
Die Abschüsse erfolgten, nachdem es in den vergangenen drei Monaten sowohl vor der rumänischen als auch der bulgarischen Schwarzmeerküste Drohnenangriffe auf Handelsschiffe gegeben hatte. Sechs der Angriffe hatten sich gegen Schiffe in rumänischen, vier gegen Schiffe in bulgarischen Hoheitsgewässern gerichtet. Dabei kamen 13 Seeleute ums Leben, während 19 weiter als vermisst gelten.
Massive ukrainische Drohnenattacke auf Sankt Petersburg und Gebiet Leningrad
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg mit Dutzenden von Drohnen angegriffen. Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, meldet auf der Plattform Telegram den Abschuss von mindestens 135 unbemannten Flugzeugen des Gegners. Dabei berichtet der Politiker über zahlreiche Schäden durch herabfallende Wrackteile. Da etliche Stromleitungen beschädigt worden seien, könne es in der Region zu Stromausfällen kommen. Nach dem Ausfall von zwei Umspannwerken in der Ortschaft Janino seien 50 Mehrfamilienhäuser mit etwa 20.000 Bewohnern ohne Strom. In der Ortschaft Nowosselje seien 55 parkende Autos in Mitleidenschaft gezogen worden. In der Ortschaft Gatschina sei ein Mehrfamilienhaus zu Schaden gekommen. Drosdenko meldet vier Verletzte in der Ortschaft Wsewoloschsk. Es handele sich um eine Frau und drei Kinder, die eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten hätten, als herabfallende Drohnenteile einen Brand in ihrem Wohnhaus verursacht hätten.
Der Bürgermeister von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, berichtet über mehrere Brände infolge der ukrainischen Attacke. Betroffen sei auch der Petersburger Öl-Terminal. Der Betrieb des Flughafens Pulkowo sei eingeschränkt worden.
Der russische IT-Riese VKontakte bestätigt eine ukrainische Drohnenattacke auf sein Rechenzentrum im Gebiet Leningrad. Sämtliche Services seien für die Nutzer trotzdem weiterhin zugänglich, heißt es in einer Pressemitteilung.
17.10.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der Flugabwehr haben im Laufe des Tages 30 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sechs Gebieten Russlands und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Nach dem Angriff: Werk einer deutschen Firma in Luzk stellt Betrieb ein
Die Niederlassung des deutschen Unternehmens Kromberg & Schubert im ukrainischen Luzk hat nach einem Angriff den Betrieb eingestellt. In einer Mitteilung auf Facebook teilt die Firma mit, man bewerte derzeit die Lage und stimme das weitere Vorgehen ab. Informationen zur Wiederaufnahme des Betriebs sollen über interne Kommunikationskanäle erfolgen, "sobald dies möglich ist".
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium einen Angriff auf das Werk von Kromberg & Schubert in Luzk bekannt gegeben. Das Unternehmen soll Reparaturarbeiten an Kraftfahrzeugen im Interesse ukrainischer Truppen durchgeführt haben.
Feuerpause am Wärmekraftwerk Saporoschje wird eingehalten
Die Feuerpause am Wärmekraftwerk Saporoschje wird eingehalten, Reparaturarbeiten verlaufen planmäßig, erklären die Pressevertreter des Kernkraftwerks Saporoschje gegenüber Medien. Die Pause wurde am Donnerstag ausgerufen, und zwar mit dem Ziel, Anlagen des Wärmekraftwerks zu reparieren und dadurch eine stabilere Stromversorgung des Atommeilers zu ermöglichen.
Slowakei und Ungarn lehnen Beteiligung an neuem EU-Kredit für Kiew ab
Die Slowakei und Ungarn werden sich an dem neuen EU-Kredit für die Ukraine in Höhe von 70 Milliarden Euro im Jahr 2027 nicht beteiligen, erklärt Ministerpräsident Robert Fico.
Nach seinen Angaben sind die EU-Länder von einer Einigung über den langfristigen Haushalt 2028–2034 immer noch weit entfernt. Es sei "gefährlich", die Verhandlungen über den künftigen Haushalt mit der Finanzierung der Ukraine zu verknüpfen.
Bratislava beabsichtige, Kiew auf andere Weise zu unterstützen, unter anderem durch Projekte in den Bereichen Bildung, Straßeninfrastruktur und Energieverbindungen, betont Fico.
Selenskij schließt Treffen mit Putin bei G20-Gipfel nicht aus
Wladimir Selenskij schließt ein Treffen mit Wladimir Putin beim G20-Gipfel Mitte Dezember in den USA nicht aus. Dem ukrainischen Präsidenten zufolge arbeitet Washington an der Frage, während weder die USA noch Russland solche Pläne bislang bestätigen.
Außerdem wäre es möglich, dass ein Treffen der Staatschefs in einem Land im Nahen Osten oder in Europa stattfinden könnte, fügt Selenskij hinzu.
Estland billigt weiteren millionenschweren Betrag für Ukraine-Hilfen
Die estnischen Behörden wollen zusätzlich zehn Millionen Euro Militärhilfen für die Ukraine bereitstellen. Wie der Sender ERR unter Berufung auf Premierminister Kristen Michal berichtet, werden mit dem Geld der Kauf von US-Waffen im Rahmen des PURL-Programms finanziert.
Das PURL-Programm (Prioritised Ukraine Requirements List) wurde im Sommer 2025 ins Leben gerufen, damit europäische Länder und Kanada die Lieferungen von US-Waffen an die Ukraine bezahlten.
LVR-Energieobjekte unter Beschuss – Behörden melden Stromausfälle
Ukrainische Truppen haben die Energieinfrastruktur der Lugansker Volksrepublik (LVR) unter Beschuss genommen, erklärt Leonid Passetschnik, der Leiter der Region. Im Ergebnis kam es in 23 Städten und Orten, auch in der Hauptstadt Lugansk, zu Stromausfällen.
Soziale und medizinische Einrichtungen wurden umgehend an Notstromquellen angeschlossen. Es besteht die Gefahr erneuter Angriffe. Sobald es die Lage zulässt, werden die zuständigen Dienste Reparaturarbeiten einleiten.
Gebiete Kursk und Brjansk melden Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Im Gebiet Kursk ist ein Mann auf eine ukrainische Mine getreten. Laut Gouverneur Alexander Chinstein war die Mine zuvor von einer Drohne abgeworfen worden. Der 49‑jährige Verletzte musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Im Gebiet Brjansk schlug eine FPV-Drohne in ein privates Wohnhaus ein, erklärt Gouverneur Jegor Kowaltschuk. Ein Mann erlitt Brandwunden. Eine weitere Drohne griff ein Auto an. Der Fahrer wurde leicht verletzt.
"Ein Bier weniger im Jahr" – Was sagen Berliner zum Ukraine-Vorschlag aus Lettland?
Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs fordert die EU-Staaten zu mehr Unterstützung für die Ukraine auf. Die finanzielle Belastung beschreibt er mit einem anschaulichen Vergleich: Die Hilfe koste jeden Europäer gerade einmal ein Glas Bier im Jahr.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Russland trifft einen Betrieb und ein Umspannwerk in der Ukraine
Die russische Armee hat einen Betrieb in der ukrainischen Stadt Luzk getroffen. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau handelt es sich um eine Anlage des Unternehmens Kromberg & Schubert, das Reparaturen an Kraftfahrzeugen im Interesse der ukrainischen Truppen durchführt. Im Ort Kolodnoje des Gebietes Ternopol griffen russische Truppen ein Umspannwerk an, das zur Versorgung von Rüstungsbetrieben diente. Etwa 40 Kilometer südlich vom Hafen in Odessa attackierte Russland einen Frachter mit militärischer Ausrüstung und Dual-Use-Gütern an Bord.
Tusk: Kommende Monate können für die Ukraine und Europa entscheidend sein
Einige EU-Länder möchten die Militärausgaben verringern. Polen versucht jedoch, ihnen davon abzuraten, heißt es in einer Pressemitteilung der polnischen Regierung.
Während des jüngsten EU-Gipfels wurden unter anderem die Unterstützung für die Ukraine und das Verteidigungspotenzial Europas erörtert. Warschau sei der Meinung, dass die kommenden Monate nicht nur für die Zukunft der Ukraine, sondern für ganz Europa entscheidend sein könnten. Daher sei es notwendig, die Verteidigung weiterhin zu stärken, anstatt die Ausgaben zu kürzen.
Ministerpräsident Donald Tusk erklärt auf einer Pressekonferenz nach dem Gipfel:
"Dies ist der ungünstigste Zeitpunkt, um bei der Sicherheit Europas zu sparen, und ich glaube, dass viele Staats- und Regierungschefs dies verstanden haben."
Ein wichtiges Ergebnis des Gipfels sei die Aufrechterhaltung der festen Unterstützung für die Ukraine sowie die fortgesetzte Ausübung von Druck auf Russland. Tusk fügte hinzu:
"Noch nie war die Haltung aller Staaten der Europäischen Union in der Ukraine-Frage so einheitlich. Viele Länder verstehen: Wenn die Ukraine fällt, bekommen wir alle ernsthafte Probleme."
Selenskij spricht von schwerem Angriff auf ukrainische Energieinfrastruktur
Die energetische Infrastruktur der Ukraine ist am Vortag von einem der schwersten Angriffe getroffen worden, erklärt Präsident Wladimir Selenskij. Mehr als 15 wichtige Anlagen zur Stromerzeugung und Energieübertragung gerieten unter Beschuss. Die schwierigste Lage verzeichnen die Behörden in Luzk, Rowno, Schitomir, Winniza, Schepetowka, Slawuta und Neteschin. Zudem wurden Objekte in den Gebieten Charkow, Kiew und Dnjepropetrowsk attackiert.
Tusk: In der Ukraine "gibt es fast überall keinen Strom mehr"
Polens Ministerpräsident Donald Tusk hat nach dem EU-Gipfel in Brüssel vor einer Eskalation im Ukraine-Konflikt gewarnt. Zugleich forderte er weitere Unterstützung für Kiew, insbesondere bei der Energieversorgung im bevorstehenden Winter.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Selenskij kritisiert Trump wegen Aussetzung von US-Sanktionen
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat die Aussetzung der neuen US-Sanktionen gegen Russland durch US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. Eine Lockerung des Drucks auf Russland und finanzielle Belohnungen ermutigten den russischen Präsidenten Wladimir Putin nur, weiter zuzuschlagen, teilte Selenskij in einem Beitrag auf der Plattform X mit. Er beklagte dabei, dass sich Trump zu diesem Schritt einen Tag, nachdem das russische Militär einen der massivsten Schläge gegen die ukrainische Energieinfrastruktur ausgeführt hatte, entschlossen habe.
"Russland versucht, in der Ukraine kurz vor dem Winter einen Blackout herbeizuführen."
Auch die Energieversorgung in der Hauptstadt Kiew, in der Großstadt Charkow und in anderen Städten und Gebieten sei von Ausfällen betroffen. Es brauche Druck, um dies zu stoppen, sagte der ukrainische Präsident und forderte Trump auf, die Sanktionen wirksam durchzusetzen.
Deutscher Automobilzulieferer in Ukraine geht wegen Schäden außer Betrieb
Ein ukrainischer Standort des deutschen Unternehmens Kromberg & Schubert hat seinen Betrieb eingestellt. Infolge einer russischen Attacke auf die Stadt Luzk im Nordwesten der Ukraine kam auch das Werk des Herstellers von Spezialkabeln und Bordnetzsystemen für die Automobilindustrie zu Schaden. Die Firma teilte dies in einem Eintrag auf der Plattform Facebook mit. Sie dankte dabei dem ukrainischen Katastrophenschutz für sein schnelles Eingreifen und betonte:
"Unsere oberste Priorität sind die Sicherheit, das Leben und die Gesundheit jedes einzelnen Mitarbeiters."
Wann genau das Werk wieder in Betrieb gehen könnte, wurde nicht mitgeteilt.
Laut ukrainischen Medien hatte sich am Freitag in der Stadt Luzk ein Blackout ereignet, als Russland dort Ziele angegriffen hatte. In einigen Teilen der Stadt fiel auch die Wasserversorgung aus.
Erst Anfang August war ein anderer ukrainischer Standort des Automobilzulieferers in der Stadt Schitomir bei einem russischen Angriff auf die Stadt schwer beschädigt worden. Die Produktion wurde auf unbestimmte Zeit eingestellt. Verletzt wurde bei dem Angriff niemand.
Kromberg & Schubert beliefert große Automobilhersteller wie Audi, BMW, Porsche und Mercedes-Benz mit Karosserie-, Motor-, Cockpit- und Türverkabelungen bis zu Batterieleitungen und Kommunikationskabelsätzen. Zudem integriert das Unternehmen verschiedene Komponenten zu leistungsstarken Gesamtsystemen.
Ukrainische Grenzschützer verfolgen Kriegsdienstverweigerer und werden selbst in Moldawien festgenommen
Der moldawische Grenzschutz bestätigt am Samstag die Festnahme zweier ukrainischer Grenzsoldaten. Laut einer entsprechenden Pressemitteilung ereignete sich der Vorfall noch am 15. Oktober. Demnach hätten zwei ukrainische Kollegen in einem Motorboot die Staatsgrenze in der Nähe des Dorfes Holosnita verletzt, während sie versuchten, einen ukrainischen Staatsbürger festzunehmen. Nach der Verhaftung seien die ukrainischen Grenzschützer nach Cosăuți befördert und an die örtliche Staatsanwaltschaft ausgeliefert worden, die gegen die Ukrainer ein Strafverfahren wegen illegalen Grenzübertritts eingeleitet habe.
Über das weitere Schicksal des mutmaßlichen Kriegsdienstverweigerers, der sich aus der Ukraine über den Fluss ins benachbarte Land absetzen wollte, gab es keine Informationen.
Zuvor war in den sozialen Medien ein Video des Vorfalls aufgetaucht. Augenzeugen zufolge sollen die beiden ukrainischen Grenzsoldaten ihren Landsmann absichtlich mit dem Boot gerammt haben, um ihn zu ertränken. Daraufhin alarmierten sie den moldawischen Grenzschutz.
Ukrainische Drohne stürzt auf Mehrfamilienhaus im Gebiet Brjansk herab – zwei Verletzte
Gouverneur Jegor Kowaltschuk meldet Opfer und Schäden infolge der jüngsten Attacken aus der Ukraine auf das russische Grenzgebiet Kursk. Der Politiker teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in den vergangenen 24 Stunden über der Region 147 unbemannte Luftfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte abgefangen worden seien. Eine Drohne sei dabei auf das Dach eines fünfgeschossigen Hauses im Bezirk Fokinski in Brjansk herabgestürzt. Die Bewohner seien evakuiert worden. Zwei Zivilisten hätten leichte Splitterverletzungen erlitten. Im Bezirk Sowetski seien zwei zivile Autos zu Schaden gekommen.
Kowaltschuk berichtet zudem über einen Drohnenangriff auf einen fahrenden Lkw. Die Attacke habe sich demnach nahe der Siedlung Kataschin ereignet. Der Fahrer sei mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Acht weitere Ortschaften befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Eliminierung der im Nordosten des Gebiets Charkow eingekesselten gegnerischen Truppen beendet. Das russische Militär durchkämme momentan das Gelände, um mögliche vereinzelte ukrainische Gruppierungen zu eliminieren. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Sosnowka, Makarowo, Weliki Burluk und Swetlitschnoje im Gebiet Charkow sowie Bondarewschtschina und Choten im Gebiet Sumy getroffen worden. Der Gegner habe insgesamt mehr als 160 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er die Ortschaften Palamarewka und Kowaljowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht habe. Zudem seien Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Andrejewka im Gebiet Charkow sowie Losowoje, Karpowka und Rubzy in der DVR getroffen worden. Dabei seien bis zu 230 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Der Truppenverband Süd habe die Ortschaft Alexejewo-Druschkowka in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kramatorsk, Krasny Molotschar, Semjonowka und Slawjansk in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 145 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem einen Schützenpanzer, 26 Autos, eine Selbstfahrlafette und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.
Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaften Dobropolje, Perwomaiskoje und Sergejewka in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und zugleich Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malotaranowka, Starowarwarowka und Beloserskoje in der DVR sowie Nowopawlowka und Tschugujewo im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 345 Armeeangehörige verloren. Ein Schützenpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.
Auch der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und die Ortschaft Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wolnjanka, Terssjanka und Jasnaja Poljana im Gebiet Saporoschje sowie Malomichailowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Die Militärbehörde in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 135 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe die Ortschaft Malokaterinowka im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht und außerdem gegnerische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow und Balabino im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 25 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und sieben Autos zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsobjekte, Drohnenlager sowie 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe innerhalb von 24 Stunden eine HIMARS-Rakete und 654 Drohnen abgefangen. Die russische Schwarzmeer-Flotte habe ein unbemanntes Wasserfahrzeug der ukrainischen Marine zerstört.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 263.889 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.269 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.790 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.745 Geschütze und Mörser verloren.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 20 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 16. Oktober elf Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Gornostajewka — 3,
- Malaja Kachowka — 2,
- Nowaja Kachowka — 4,
- Tschulakowka — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Kachowka und Ljubimowka seien insgesamt 13 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Sondervertreter Dmitrijew lobt Aussetzung von US-Zöllen gegen Russland
Russland hat positiv auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump reagiert, die im Lindsey-Graham-Sanktionsgesetz vorgesehenen Beschränkungen und Zölle gegen das eurasische Land bis auf Weiteres auf Eis zu legen. Der Sondervertreter des russischen Präsidenten für Investitionen und Wirtschaftszusammenarbeit mit dem Ausland, Kirill Dmitrijew, nannte auf der Plattform X den Beschluss des Republikaners einen "wichtigen und wahrhaft historischen Moment". Somit würden der wirtschaftliche Dialog zwischen Moskau und Washington und die Friedensbemühungen der beiden Länder fortgesetzt. Anstelle von Sanktionen und Konfrontation gebe es nun "eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortung für die globale Stabilität". Dmitriew zeigte sich dabei zuversichtlich:
"Die Feinde der globalen Sicherheit, Kooperation und Prosperität werden darüber nicht glücklich sein."
Dem Chef des Russischen Fonds für Direkte Investitionen (RDIF) zufolge hätten die geplanten Sanktionen die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA vollständig zum Erliegen bringen und vor allem der US-Wirtschaft sowie den globalen Märkten schweren Schaden zufügen können.
In einem anderen Eintrag auf X erklärte der hochrangige russische Beamte, dass der Ukraine-Konflikt auf die Korruption der Regierung des demokratischen US-Präsidenten Joe Biden zurückzuführen sei.
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 16. Oktober bis 8 Uhr MESZ am 17. Oktober 167 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 79 Mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Schäden in den Ortschaften Wyssokonskije Dwory, Wischnewo und Beliza. Dort seien insgesamt ein Verwaltungsgebäude, ein Wohnhaus und zwei Autos beschädigt worden.
Trump leugnet seine Verantwortung für Starlink-Drosselung in Ukraine
US-Präsident Donald Trump hat die Verantwortung für die vorübergehende Drosselung des militärisch genutzten US-amerikanischen Satelliteninternets von Starlink in der Ukraine von sich gewiesen. Der Republikaner erklärte vor Reportern in Washington:
"Das habe ich nicht getan. Nein, wir haben das überhaupt nicht getan."
Trump zeigte sich unwissend und bestritt, dass das Satelliteninternet überhaupt verlangsamt worden sei.
"Soweit ich weiß, ich habe es erst heute Morgen in den Nachrichten und aus den Medien erfahren, haben wir es nicht verlangsamt."
Der Republikaner gab sich dabei zuversichtlich, dass das Internet "wahrscheinlich funktioniere".
Trumps Aussagen stehen im Widerspruch zu jenen von Elon Musk, dem der Konzern SpaceX gehört, der Starlink betreibt. Zuvor hatte der US-Unternehmer auf seiner Plattform X gepostet:
"Jegliche Geschwindigkeits- oder Nutzungsbeschränkungen werden vom US-Militär und letztlich vom US-Präsidenten festgelegt."
Dabei ging es explizit um Starshield, die militärische Funktion von Starlink. Unklar bleibt damit weiter, wer tatsächlich für eine etwaige Drosselung verantwortlich war.
Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 42 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 42 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens zwölf Geschosse abgefeuert und 129 Drohnen eingesetzt, von denen 54 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. So seien bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf einen Linienbus sechs Einwohner der Stadt Schebekino verletzt worden. Bei einer anderen Attacke auf die Stadt habe ein Mann Verletzungen erlitten. Zudem habe eine Frau ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem sie noch am 6. Oktober infolge eines Drohnenangriffs auf die Autostraße Graiworon – Ilek-Penkowka eine Beinverletzung erlitten habe. Eine weitere Frau sei ebenfalls ärztlich behandelt worden, nachdem sie noch am 12. Oktober bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Kriwzowo ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien innerhalb von 24 Stunden vier Mehrfamilienhäuser, elf Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, zwei Betriebe, ein Geschäft, ein Infrastrukturobjekt, eine Stromleitung, zwei Lkw, ein Bus und acht Autos zerstört oder beschädigt worden.
Russland greift Umspannwerk, Frachtschiff und zwei Hüttenwerke in Ukraine an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken boden-, luft- und seegestützte Hochpräzisionswaffen sowie Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Das russische Militär spricht von Zielen in den Städten Kriwoi Rog, Schitomir und Saporoschje sowie im Schwarzen Meer.
In Kriwoi Rog sei das größte Hüttenwerk der Ukraine getroffen worden, das den ukrainischen Rüstungssektor mit Stahl versorge. In Schitomir sei ein Umspannwerk außer Betrieb gegangen, das Rüstungsunternehmen im Zentrum und im Westen des Landes mit Strom versorge. In Saporoschje sei ebenfalls ein großes Hüttenwerk getroffen worden. Darüber hinaus habe das russische Militär in dieser Stadt einen Betrieb angegriffen, der Transformatoren herstelle und seit dem Jahr 2022 vom Verteidigungsministerium in Kiew kontrolliert und im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werde. Außerdem sei im Schwarzen Meer ein Schiff getroffen worden, das mit Militärgütern an Bord in den Hafen Odessa unterwegs gewesen sei, heißt es in der Mitteilung der russischen Militärbehörde.
Merz und von der Leyen halten Angriffe auf russische Energieanlagen für gerechtfertigt
Die EU hat dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ungeachtet der US-Kritik weitere Hilfe zugesagt und ihn gegen Vorwürfe der USA in Schutz genommen. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte zum Abschluss des EU-Gipfels, an dem auch Selenskij teilnahm:
"Es ist aus meiner Sicht richtig, nachvollziehbar und verständlich, wenn auch die Ukraine ihrerseits Ziele in Russland angreift, die die Kriegsführung der russischen Regierung und der russischen Armee beeinträchtigen."
Dies betreffe sowohl die Kommunikation als auch die Energieversorgung, erklärte der CDU-Politiker.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Merz verwiesen darauf, dass ein von Trump verkündeter angeblicher Energiewaffenstillstand gar nicht existiere, weil Russland ununterbrochen und gezielt Energieanlagen in der Ukraine angreife. Von der Leyen sagte zu Selenskij:
"Russland versucht alles, um die Energie- und Wasserinfrastruktur zu zerstören, aber wir stehen an Ihrer Seite."
Sie forderte, den Druck auf Russland zu erhöhen. Eines sei absolut klar: Die EU werde keine Sanktionen aufheben, solange Russland den Krieg nicht beende, sagte die EU-Kommissionspräsidentin.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 610 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 7 Uhr MESZ am Samstag 610 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Leningrad, Nowgorod, Twer, Brjansk, Belgorod, Kursk, Orjol, Kaluga, Woronesch, Rostow, Smolensk und Tula, über dem Großraum Moskau, dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt Moskau, Sergei Sobjanin, hat kurz zuvor ebenfalls auf Telegram über den Abschuss von insgesamt 144 ukrainischen Drohnen berichtet, die unterwegs nach Moskau gewesen seien. Er meldete weder Opfer noch Schäden. Der Flugverkehr über der Stadt wurde in der vergangenen Nacht eingeschränkt. Alle vier Moskauer Flughäfen – Scheremetjewo, Wnukowo, Domodedowo und Schukowski – mussten den Betrieb vorübergehend einstellen.
Selenskij fordert weitere 70 Milliarden Euro von EU
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat von seinen Verbündeten in der Europäischen Union weitere 70 Milliarden Euro für das kommende Jahr gefordert, um im Krieg bestehen zu können. Er benötige das Geld "für die Verteidigung, für Waffen und für unsere Widerstandsfähigkeit", sagte er beim EU-Gipfel in einer Rede vor den Staats- und Regierungschefs, die er anschließend auf der Plattform X veröffentlichte. Der Krieg werde die Ukraine im kommenden Jahr insgesamt 155 Milliarden Euro kosten.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hatte bereits zu Beginn des Gipfels eine Aufstockung der Mittel für die Ukraine gefordert, aber keine Größenordnung genannt. Auf seiner Abschluss-Pressekonferenz sagte er, dass es eine große Übereinstimmung in der EU gebe, der Ukraine auch über den Winter und im nächsten Jahr weiterzuhelfen. Der Finanzbedarf werde jetzt von der EU-Kommission geprüft und dann werde man im November oder Dezember erneut darüber beraten.
DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 16. Oktober bis 0 Uhr am 17. Oktober (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen ein Lkw und ein ziviles Infrastrukturobjekt zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 22 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Beschädigt wurden mehrere Häuser und Autos sowie drei zivile Infrastrukturobjekte.
Trump legt geplante Zölle gegen Russland auf Eis
Knapp einen Monat nach der Unterzeichnung eines Sanktionspakets gegen Russland legt US-Präsident Donald Trump die darin vorgesehenen Zölle kurz vor ihrem Inkrafttreten auf Eis. Die drastischen Strafmaßnahmen ruhen damit bis auf Weiteres, wie aus einem am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Dekret hervorgeht.
Trump begründet sein Vorgehen damit, dass dies "zum jetzigen Zeitpunkt im nationalen Interesse" der USA liege.
Mitte September hatte der Republikaner das vom US-Parlament verabschiedete Gesetz mit neuen weitreichenden Strafmaßnahmen gegen Russland unterzeichnet. Das Sanktionspaket hatte zuvor eine parteiübergreifende Mehrheit im Kongress bekommen und sollte den Kreml im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg stärker unter Druck setzen.
Das Gesetz sieht vor, dass die im Text verankerten Zölle und Sanktionen 30 Tage nach der Unterzeichnung automatisch greifen – es sei denn, der Präsident würde innerhalb dieser Zeit anders entscheiden.
16.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russlands Verteidigungsministerium zeigt Aufnahmen der befreiten Stadt Dobropolje
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht Drohnenaufnahmen aus der Stadt Dobropolje. Die Befreiung der Stadt wurde am heutigen Freitag vom Leiter des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow verkündet.
Putin: Sicherheitszone an ukrainischer Grenze nicht verhandelbar
Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei einer Besprechung mit der Militärführung weitere Geländegewinne der russischen Streitkräfte gemeldet. Seit Jahresbeginn seien rund 6.500 Quadratkilometer und 310 Ortschaften unter russische Kontrolle gebracht worden.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
LVR: Ukrainischer Angriff tötet Busfahrer
Beim Angriff einer ukrainischen Drohne auf einen Bus in der Volksrepublik Lugansk ist ein Zivilist ums Leben gekommen, mindestens zehn weitere erlitten Verletzungen. Leonid Passetschnik, Oberhaupt der LVR, meldet dazu:
"Heute Abend haben Neonazis am Straßenabschnitt Nowoaidar–Stschastje einen Bus von Lissitschansk nach Krasnodar angegriffen. Durch den zynischen Angriff starb der Fahrer. Vorläufig wurden zehn verletzte Fahrgäste gemeldet. Drei davon wurden in schwerem Zustand in die republikanische Klinik eingewiesen, die restlichen werden in der nächsten medizinischen Einrichtung behandelt."
Putin telefoniert mit dem Papst
Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein Telefonat mit dem Papst Leo XIV. geführt, meldet der Pressedienst des Kreml. In einer entsprechenden Mitteilung heißt es dazu, dass das Gespräch konstruktiv verlaufen sei. Der russische Staatschef habe dem Papst eine schnellstmögliche Genesung nach der jüngsten Operation gewünscht und die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Moskau und dem Vatikan betont. Zusätzlich dankte Putin Leo XIV. für Vermittlungsbereitschaft im Ukraine-Konflikt:
"Beim Meinungsaustausch zur Lage um die Ukraine dankte Wladimir Putin dem Papst für die Bereitschaft, einen Beitrag zur Regulierung des Konflikts zu leisten und für seine Bemühungen im humanitären Bereich."
Der Papst habe Sorgen um die humanitäre Notlage in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson geäußert, die ihm anschließend von Putin erklärt wurde, so die Pressemitteilung weiter:
"Weil der Papst Besorgnis um das Schicksal von Zivilisten in der russischen Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson äußerte, wurden ihm ausführliche Erklärungen über die Verantwortung des Kiewer Regimes für die dortige humanitäre Notlage gegeben. Die Absicht des Vatikan, zur Schaffung von Bedingungen zum Schutz der Stadtbewohner und der Organisation von lebenswichtigen Lieferungen beizutragen, wurde unterstützt."
Putin: Russland wird ukrainische Militärinfrastruktur weiter angreifen
Im Rahmen seines Besuchs der Hilfsführungsstelle des Vereinigten Truppenverbands hat Russlands Präsident Wladimir Putin eine Fortsetzung von Angriffen auf die militärische Infrastruktur der Ukraine angekündigt:
"Kombinierte Angriffe gegen den militärisch-industriellen Komplex und logistische Zentren des Gegners müssen fortgesetzt werden."
In seinem Bericht an den Präsidenten teilt der Leiter des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow mit, dass im September und Oktober bei zwölf Angriffen insgesamt 30 ukrainische Rüstungsbetriebe und logistische Zentren sowie 14 Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur getroffen wurden. Unter anderem habe dies zur Einstellung des Betriebs von ukrainischen Schwarzmeerhäfen geführt. Zusätzlich seien in Dnjepropetrowsk Produktions- und Lagerstätten für Flamingo-Raketen zerstört worden.
Russlands Stabschef meldet Geländegewinne an allen Frontabschnitten
Seit dem 1. September hat Russlands Armee im Gebiet der Sonderoperation über 1.800 Quadratkilometer Fläche und 92 Siedlungen befreit, meldet der Leiter des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow. Dabei habe die Ukraine über 3.500 Soldaten verloren.
Während seines Berichts an den Präsidenten Wladimir Putin führte Gerassimow aus, dass in der Donezker Volksrepublik die Ortschaften Alexejewo-Druschkowka und Dobropolje befreit wurden, Russlands Streitkräfte haben jeweils den Stadtrand von Slawjansk und Kramatorsk erreicht. Im Gebiet Saporoschje stehen russische Truppen laut Gerassimow rund fünf Kilometer südlich der gleichnamigen Gebietshauptstadt, während die Stadt Orechow gegenwärtig umkämpft ist.
Parallel dazu stoßen russische Einheiten auf die Stadt Sumy vor, während im nordöstlichen Teil des Gebiets Charkow ein ukrainischer Truppenverband von rund 2.000 Mann Stärke aufgerieben wurde, so Gerassimow weiter.
Selenskij: Starlink-Einschränkungen bestehen weiterhin
Die USA haben bislang die Einschränkungen für die Starlink-Systeme nicht aufgehoben. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf einer Pressekonferenz in Brüssel. Ukrainische Medien zitieren den Staatschef mit den Worten:
"Die Einschränkungen für den Starlink-Betrieb durch die ukrainischen Streitkräfte sind nach wie vor nicht vollständig aufgehoben. Die Internetgeschwindigkeit über SpaceX wird schrittweise wiederhergestellt, allerdings noch nicht in vollem Umfang."
Russische Armee setzt Angriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine fort
Die russischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages das Logistikzentrum "Ekwator" in der ukrainischen Stadt Rowno getroffen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau diente das Objekt zur Lagerung und Verteilung von Gütern zur Versorgung gegnerischer Truppen.
Außerdem griff Russland einen Frachter im Schwarzen Meer an, der militärische Ausrüstung und Dual-Use-Güter in den Hafen von Odessa transportierte.
Industrieobjekt bei Surgut mit Drohnen angegriffen – Behörden melden Brand
Bei dem Drohnenangriff auf ein Industrieobjekt nahe der Stadt Surgut im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra ist ein Brand ausgebrochen. Nach Angaben der Behörden bleibt das Ausmaß der Schäden unbekannt. Berichte über Verletzte gebe es nicht. Bei der angegriffenen Anlage handele es sich um ein ziviles Objekt.
Putin: Seit Jahresbeginn 310 Orte befreit
Während des laufenden Jahres haben Russlands Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation insgesamt 310 Ortschaften befreit, erklärt der russische Präsident Wladimir Putin. Bei seinem Besuch des Hilfsführungspunkts des Vereinigten Truppenverbands führte er aus:
"Insgesamt wurden seit dem Beginn dieses Jahres bereits rund 6.500 Quadratkilometer an Fläche und 310 Siedlungen befreit."
Insgesamt rücken Russlands Streitkräfte entlang der gesamten Frontlinie vor, das Vormarschtempo habe "erheblich zugenommen", so Russlands Präsident weiter. Putin betonte, dass sich das Territorium der Lugansker Volksrepublik vollständig unter russischer Kontrolle befinde, und fügte hinzu, dass die Befreiung der Donezker Volksrepublik eine vorrangige Aufgabe darstelle. Der Pressesprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow, führte dazu aus:
"Der Präsident betonte, dass wir noch zehn Prozent des Gebiets der DVR und 15,5 Prozent des Gebiets Saporoschje zu befreien haben. Die LVR steht vollständig unter unserer Kontrolle."
Tschechien wird für Ukraine-Kredite der EU nicht haftbar gemacht
Tschechien hat keine Absicht, als Garant für Ukraine-Kredite der Europäischen Union zu handeln, erklärt Ministerpräsident Andrej Babiš. Dabei verweist er auf den Betrag in Höhe von 100 Milliarden Euro, den Brüssel in sein langfristiges Finanzprogramm einbeziehen möchte. Babiš ist der Meinung, dass das Geld außerhalb der Union fließen sollte. Die Tschechische Republik werde dafür in keinem Fall haftbar gemacht, warnt der Ministerpräsident.
Lettlands Premier an Europäer: Trinkt "ein Bier weniger" – für Kiew
Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs hat die Europäer bei seiner Ankunft zur Tagung des Europäischen Rates am Donnerstag dazu aufgefordert, "ein Bier weniger pro Jahr" zu trinken, um die Ukraine weiterhin gegen Russland zu unterstützen.
"Das können wir uns leisten", erklärte der lettische Regierungschef, und fügte hinzu, dass die Ukraine diese Unterstützung jetzt brauche.
Das Herbst-Gipfeltreffen des Europäischen Rates in Brüssel findet vom 15. bis 16. Oktober 2026 statt.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Lettischer Premier: Selenskij hat jetzt nur noch Europäer als Verbündete
Europa ist nun der einzige Verbündete des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, meint der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs im Gespräch mit Bloomberg TV. Diese Einschätzung teilt er im Zusammenhang mit den sich verschlechternden Beziehungen zwischen Kiew und Washington mit. Kulbergs betont wörtlich:
"Wir sehen, dass Selenskij jetzt nur noch einen Verbündeten hat, und das sind die Europäer."
Moskau stimmt Trump zu: Selenskij will keine Verantwortung
Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte im Gespräch mit Reportern, der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij wolle keine Verantwortung übernehmen und sich nicht auf eine friedliche Beilegung einlassen. In diesem Punkt stimme Moskau voll und ganz mit US-Präsident Donald Trump überein, so Peskow.
Des Weiteren betont Peskow, es wäre auch beim besten Willen unmöglich, die Lösung des Konfliktes ohne die Beteiligung der amtierenden ukrainischen Führung zu erörtern.
Die Niederlande wollen mehr EU-Hilfe für die Ukraine
Die Niederlande rufen EU-Länder dazu auf, mehr Unterstützung für die Ukraine zu leisten. Ministerpräsident Rob Jetten erklärt gegenüber Journalisten:
"Ich rufe alle europäischen Staats- und Regierungschefs dazu auf, finanziell, militärisch sowie nicht-militärisch mehr zu tun, denn viele europäische Länder hinken bei der Unterstützung der Ukraine hinterher."
EU stellt Finnland 32 Millionen Euro für Schutz der Grenze vor Drohnen bereit
Die EU hat Helsinki Millionenfinanzierung für die Anschaffung von Systemen zur Erkennung und Neutralisierung von Drohnen an der Grenze zu Russland bereitgestellt. Finnland gehört zu den Ländern, die in den vergangenen Monaten die Verletzung ihres Luftraums durch Drohnen gemeldet haben.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
Russische Truppen kontrollieren wichtige Route im Gebiet Charkow
Einheiten des russischen Truppenverbandes Nord haben die vollständige Kontrolle über die Straße zwischen Woltschansk und Budarki im Gebiet Cherson übernommen, heißt es in einer Erklärung des Verteidigungsministeriums in Moskau. Demnach versuchte der Gegner wiederholt, Versorgungsrouten über die Straße einzurichten.
Der Truppenverband stieß weiterhin an mehreren Abschnitten der Frontlinien vor und setzte damit die Erweiterung der Sicherheitszone entlang der russisch-ukrainischen Grenze in den Gebieten Sumy und Charkow fort.
Zwei Tote in LVR bei ukrainischem Drohnenangriff auf Kleintransporter
Ukrainische Truppen haben erneut die Lugansker Volksrepublik (LVR) angegriffen. Wie der Chef der Region, Leonid Passetschnik, berichtete, schlug ein unbemanntes Flugzeug in einen Kleintransporter ein. Dabei kamen zwei Männer ums Leben.
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben vom 10. bis zum 16. Oktober 9.055 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, teilt das Verteidigungsministerium in dem wöchentlichen Frontbericht mit. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- 77 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 619 Kraftfahrzeuge,
- 47 Artilleriegeschütze,
- 43 Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Die Flugabwehr schoss sieben Flugbomben, zwei HIMARS-Raketen, vier Flamingo-Marschflugkörper, einen Neptun-Marschflugkörper und 5.695 unbemannte Flugzeuge ab.
Russland befreit binnen einer Woche zwölf Ortschaften
Die russische Armee hat binnen der vergangenen sieben Tage mehrere Ortschaften in der Zone der militärischen Sonderoperation befreit, teilt das Verteidigungsministerium mit.
Einheiten des Truppenverbandes Nord nahmen im Gebiet Charkow Lukaschowo, Lobanowka, Resnikowo, Kupino, Hefjodowka und Tschornoje ein. Am Vortag wurden Warwarowka und Nikolajewka unter Kontrolle gebracht.
Im Laufe der Woche zog der Truppenverband den Ring um den im Gebiet Charkow eingekesselten Gegner weiter zusammen und weitete die äußere Kontrollzone aus. Alle Versuche ukrainischer Truppen, aus der Einkesselung auszubrechen, wurden vereitelt.
Außerdem befreite Russland Nowotroizkoje, Petrowskoje, Lidino in der Donezker Volksrepublik und Nikolskoje im Gebiet Saporoschje.
Russische Armee führt massive Angriffe gegen Ziele in der Ukraine durch
Innerhalb der vergangenen sieben Tage hat die russische Armee acht massive Angriffe gegen Ziele in der Ukraine durchgeführt.
Getroffen wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums Rüstungsbetriebe, Logistik- und Kommunikationszentren, Objekte der Transportinfrastruktur, Montage- und Lagerhallen für unbemannte Flugzeuge, Speicher mit Munition und Ausrüstung sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Außerdem setzte Russland eine Reihe von Objekten der Hafeninfrastruktur außer Betrieb, die zur Annahme, Lagerung und Verteilung militärischer Güter dienten.
Darüber hinaus wurden 15 Frachter getroffen, die an der Lieferung von westlichen Waffen, militärischer Ausrüstung, Treibstoff und Versorgungsgütern für die Streitkräfte der Ukraine beteiligt waren.
Bloomberg: Europa warnt Selenskij vor Kritik an Trump
Derzeit ruft die Mehrheit der europäischen Länder den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij dazu auf, seine Kritik an US-Präsident Donald Trump zu dämpfen, teilt Bloomberg mit.
Demnach liefern die USA weiterhin Waffen sowie nachrichtendienstliche Informationen. Europäische Partner der Ukraine seien überzeugt, es gäbe für Kiew keine Alternative zur US-Unterstützung.
Bericht: Kiew besorgt über ungewisse NATO-Waffenlieferungen
Die Ukraine ist sich der Waffenlieferungen aus den NATO-Ländern nicht mehr sicher, berichtet die Zeitung Washington Post (WP) unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Beamten in Kiew. Ihm zufolge erfolgen die Lieferungen seit Mai unregelmäßig. Derzeit könne niemand mit Sicherheit oder Garantie sagen, dass die nächste Ladung tatsächlich eintreffe.
Zudem habe Kiew die Vorräte an Patriot-Flugabwehrraketen fast erschöpft. Laut der WP-Quelle stünde der Ukraine am 7. Oktober nur zehn Raketen zur Verfügung, die während der russischen Angriffe eingesetzt worden seien. Aktuell blieben nur ein paar übrig.
Nach Angaben einer weiteren Quelle der Zeitung seien Kiew die modernen Waffen zur Abwehr russischer ballistischer Raketen ausgegangen.
Schäden an den Schwarzmeer-Terminals: Wiederaufnahme russischer Lebensmittelexporte fraglich
Nachdem russische Lebensmittelexporte über die Häfen am Schwarzen Meer hatten stark zulegen können, stürzten sie nach Anschlägen im Sommer ab. Während der globale Markt bereit ist, gut für russische Güter zu bezahlen, gelangen diese nun nur noch mühsam dorthin.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
Gebiet Belgorod meldet Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Ukrainische Truppen haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden mehr als 50 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, berichtet Gouverneur Alexander Schuwajew. Nach seinen Angaben wurden zwei Zivilisten im Kreis Graiworon verletzt.
Darüber hinaus griff die Ukraine einen Linienbus im Kreis Schebekino des Gebietes Belgorod an. Laut den Behörden erlitten vier Zivilistinnen Verletzungen. Eine Frau befindet sich in einem schweren Zustand. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe.
Trump hält Angriffe auf russische Raffinerien für eine Schande
US-Präsident Donald Trump sieht ukrainische Angriffe auf Ölraffinerien in Russland als Schande. Im Interview mit Newsmax meint Trump, dass Kiew durch solche Schläge globale Energiepreise in die Höhe treibe. Der US-Staatschef hebt hervor:
"Nun, ich halte dies für eine Schande. Es gibt eine Menge anderer Ziele. (…) Es gibt eine ganze Reihe von Zielen, die man angreifen kann."
"Wenn man aber auf Dieselraffinerien schießt, wo bekanntlich Dieselkraftstoff hergestellt wird, den wir und die Welt benötigen, dann erweist man der Welt damit keinen guten Dienst."
Ukrainische Truppen versuchen, Wärmenetze in Wladimir anzugreifen
Das Gebiet Belgorod hat in der Nacht zum Freitag mehrere Drohnenangriffe abgewehrt, berichtet Gouverneur Alexander Awdejew. Im Einzelnen versuchte die Ukraine, die Infrastruktur zur Wärmeversorgung in der Stadt Wladimir zu attackieren.
Informationen über Verletzte oder erhebliche Schäden gibt es derzeit nicht, betont Awdejew.
Britischer Kommodore a. D.: Russland wird jedes NATO-Aufgebot zerschlagen, das Kaliningrad angreift
Kommodore a. D. der britischen Royal Navy Steve Jermy warnt, Russland werde alle Truppen der europäischen NATO-Staaten vernichten, die versuchen sollten, Kaliningrad anzugreifen. Der Analyst betont, westliche Streitkräfte würden bei einem solchen Angriff enorme Verluste erleiden.
Mehr dazu lesen Sie in einer Analyse hier auf unserer Webseite.
Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 640 Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der Nacht 644 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr am Donnerstag und 8 Uhr am Freitag (Moskauer Zeit) über 27 Regionen des Landes und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Reuters: Anweisung zur Einschränkung von Starshield für Kiew aus dem Weißen Haus gekommen
Die Anweisung, den Betrieb des SpaceX-Satellitensystems Starshield für das ukrainische Militär einzuschränken, ist laut einem Reuters-Bericht aus dem Weißen Haus gekommen. Wie namentlich nicht genannte Quellen der Publikation betonten, erhielten Führungskräfte im Pentagon die Nachricht, dass der Dienst gedrosselt werden müsse. Wer im Weißen Haus die Entscheidung getroffen habe, sei nicht präzisiert worden.
Bei Starshield handelt es sich um eine für militärische Zwecke ausgelegte Version des Starlink-Dienstes. Die ukrainische Armee verwendet es für die Kommunikation und Steuerung von Drohnen.
Russische Armee trifft ein Logistikzentrum und einen Frachter im Gebiet Odessa
In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte das Logistikzentrum "Blum" im Ort Teplodar des Gebietes Odessa angegriffen. Laut dem Verteidigungsministerium diente die Anlage zur Lagerung von militärischer Ausrüstung und Dual-Use-Gütern.
Außerdem wurde ein Frachter im Schwarzen Meer attackiert. Das Schiff transportierte militärische Güter in den Hafen von Odessa.
Trump: "Ich bin kein großer Fan von Selenskij"
US-Präsident Donald Trump erklärt in einem Interview mit Newsmax, er sei kein großer Fan des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij. Verhandlungen mit dem Ukrainer halte Trump für schwieriger als mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Darüber hinaus kritisiert Trump die Entscheidung der Ukraine, die Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufzunehmen, während die Bemühungen zur Beilegung des Krieges im Gange seien. Wörtlich betont Trump:
"Selenskij ist kein einfacher Partner für uns. Er will keine Einigung. Er behauptet zwar, er wolle eine Einigung, aber das stimmt nicht. Nein, ich bin kein großer Fan von Selenskij."
15.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Montenegro schränkt Aufnahme wehrpflichtiger Ukrainer ein
Die Regierung Montenegros hat am Donnerstag den Zugang zu Asyl für ukrainische Staatsbürger im wehrpflichtigen Alter eingeschränkt. Grundlage ist ein Beschluss des EU-Rates vom 30. Juli 2026, berichtet der nationale Sender RTCG unter Verweis auf den Regierungsbeschluss vom 15. Oktober. In der Mitteilung heißt es weiter:
"Wehrpflichtigen ukrainischen Staatsbürgern, die vorübergehendes Asyl beantragen, wird dieses nur gewährt, wenn sie sich vor der Einreise nach Montenegro tatsächlich in der Ukraine aufgehalten und dort ihren Wehrdienst abgeleistet haben oder davon befreit sind."
Die Einschränkung gilt nicht für Personen, die in Montenegro bereits Asyl erhalten haben.
Gebiet Belgorod: Zwei Männer bei Drohnenangriff auf Auto verletzt
Im Gebiet Belgorod sind zwei Männer verletzt worden, nachdem eine ukrainische Drohne ein Auto im Bezirk Graiworon getroffen hatte. Das teilt der Einsatzstab des Gebiets mit. Die Verletzten erhalten demnach die notwendige medizinische Hilfe.
Außerdem wurde im Dorf Dobroje durch die Detonation einer FPV-Drohne ein Infrastrukturobjekt beschädigt.
Ukrainischer Ministerpräsident: Bedingungen für Finanzhilfe 2026 erfüllt
Die ukrainische Regierung hat die Bedingungen für den Erhalt internationaler Finanzhilfe erfüllt. Das teilt Ministerpräsident Sergei Korezki mit. Auf Telegram schreibt er:
"Heute hat die Regierung ihren Teil der Verpflichtungen erfüllt, von denen der Erhalt internationaler Finanzhilfe im Jahr 2026 abhängt. Wie ich versprochen hatte, sind alle Beschlüsse, Anordnungen und Regelungsdokumente bis zum 15. Oktober verabschiedet worden."
Nach Angaben Korezkis hat das ukrainische Parlament in dieser Woche mehrere besonders wichtige Gesetzentwürfe im Rahmen von Ukraine Facility, der Vereinbarungen mit dem IWF und weiterer Mechanismen der internationalen Unterstützung gebilligt.
Als Nächstes reicht Kiew die entsprechenden Anträge bei der Europäischen Kommission ein, danach folgen die Abstimmungen mit den EU-Mitgliedstaaten. "Und erst dann warten wir auf den Eingang der Mittel", fügt Korezki hinzu.
Bulgariens Ministerpräsident spricht sich gegen Angriffe auf Raffinerien aus
Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew spricht sich gegen militärische Schläge auf Raffinerien und Energieobjekte aus, einschließlich solcher in Russland. Er schreibt auf X:
"Eines der größten Probleme Europas ist heute das der hohen Kraftstoffpreise, und von seiner Lösung hängt auch die Wettbewerbsfähigkeit der EU ab. Deshalb unterstütze ich keinerlei militärische Angriffe auf Raffinerien und Kraftwerke in der Ukraine und in Russland, denn sie wirken sich direkt auf uns alle aus."
Litauen und die Ukraine wollen gemeinsame Produktion von Drohnenkomponenten aufbauen
Das litauische Rüstungstechnologieunternehmen Pekkla und das ukrainische Unternehmen December One RND vereinbarten, in Litauen ein gemeinsames Werk zur Herstellung von Komponenten für Drohnen und elektronische Kampfführung zu errichten. Das teilt das litauische Verteidigungsministerium mit. Die Partner wollen die Produktion im Jahr 2027 aufnehmen.
CNN: Ukraine hat ihre Patriot-Raketenbestände vollständig aufgebraucht
Die Ukraine hat ihre Vorräte an Raketen für das US- Flugabwehrraketensystem Patriot vollständig aufgebraucht, berichtet der Fernsehsender CNN unter Berufung auf Quellen.
Kiew warne demnach seit mehreren Monaten davor, dass die Munition für das System zur Neige geht. CNN betont, dass dies nicht das erste Mal ist, dass der Ukraine die Raketen für den US-Komplex ausgehen.
"Reines Geschenk an die Ukraine" – Fico lehnt neue EU-Kredite für Kiew ab
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat am Mittwoch in Brüssel versichert, dass sich seine Regierung weigern werde, zu einem weiteren EU-Kredit für die Ukraine in Höhe von mehreren Milliarden Euro beizutragen. Im Vorfeld des Gipfeltreffens des Europäischen Rates warnte er außerdem, dass die Slowakei erneut von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen werde.
Zum letzten EU-Darlehen von 90 Milliarden Euro für das Kiewer Regime sagte Fico:
"Ich wage zu behaupten, dass dieses Darlehen niemals zurückgezahlt werden wird. Wir betrachten dies als ein reines Geschenk an die Ukraine."
Das laufende Herbst-Gipfeltreffen des Europäischen Rates findet am Donnerstag und Freitag, dem 15. und 16. Oktober 2026, in Brüssel statt.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Putin: Kiew hätte vor Angriffen auf Online-Marktplätze und andere Objekte über Folgen nachdenken sollen
Kiew hätte über die Folgen nachdenken sollen, bevor es Angriffe auf Marktplätze und andere Objekte begann. Das sagt Russlands Präsident Wladimir Putin:
"Sie machen bis heute weiter, auch gestern haben sie versucht, Raffinerien anzugreifen, jetzt haben sie irgendwo getroffen. Nichts Wesentliches, aber trotzdem machen sie weiter. Genauso war es mit den Plattformen für elektronischen Handel. Sie haben den ersten Schritt gemacht. Wir haben begonnen zu antworten. Jetzt jammern sie auch wegen der Energieversorgung und wegen anderer Objekte, darunter Rechenzentren und so weiter. Sie haben angefangen. Man hätte nicht anfangen sollen. Bevor man diesen Schritt machte, hätte man gründlich über die Folgen nachdenken müssen."
Kiew wendet sich laut Putin nach den Gegenschlägen auf seine Angriffe auf die russische zivile Infrastruktur sofort an seine Geldgeber und bittet sie, Einfluss auf den Kreml zu nehmen.
Seit Beginn 2026: Mehr als 10.000 Zivilisten in Russland durch ukrainische Angriffe verletzt
Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik teilt dem Vorsitzenden des UN-Menschenrechtsausschusses mit, dass seit Beginn des Jahres 2026 mindestens 10.253 Zivilisten in Russland durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte verletzt wurden. Er wirft Kiew vor, Terror gegen die Zivilbevölkerung zu verüben.
Miroschnik spricht zudem von einem "Transportkrieg" gegen die Zivilbevölkerung. Seit Jahresbeginn seien 277 Passagierbusse angegriffen worden, wobei über 450 Menschen verletzt wurden. Auch private Pkw seien gezielt attackiert worden, wodurch ganze Familien ums Leben gekommen seien.
Der Sonderbeauftragte fordert vom UN-Menschenrechtsausschuss eine eindeutige Stellungnahme zu den Angriffen des Kiewer Regimes auf die Zivilbevölkerung in Russland.
Russische Luftabwehr zerstört binnen zwölf Stunden 80 ukrainische Starrflüglerdrohnen
Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass die Luftabwehrkräfte zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit 80 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Russlands abgeschossen und zerstört haben.
Die Behörde präzisiert weiter, dass die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Krasnodar, Kursk, Moskau, Rjasan, Tambow und Tula sowie über der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer außer Gefecht gesetzt wurden.
Westmedien: Kein Starlink – Kiews Militär bläst Kampfaufträge ab
Kiews Militär muss Drohnenmissionen absagen, da das Starlink-Satelliteninternet langsamer arbeite. Die Drosselung stört die Kontrolle der Drohnen, wodurch sie Russlands Luftabwehr leichte Ziele bieten. Drohnenangriffe auf mittlere Distanz und Einsätze von Abfangdrohnen sind erschwert.
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Frankreichs Außenminister: Europa stellt Kiew zwei Drittel der Aufklärungsdaten bereit
Der französische Außenminister Jean-Noël Barro erklärte im Radiosender France Inter, dass Europa Kiew den Großteil der militärischen Aufklärungsinformationen bereitstellt. Er sagte:
"Zwei Drittel der Ukraine übermittelten Aufklärungsdaten stammen heute von den Europäern und insbesondere von Frankreich."
Er fügte hinzu, dass die wichtigste Hilfe für Kiew bereits seit Langem aus den europäischen Ländern kommt.
Ukrainische Metallurgie verliert monatlich bis zu 200 Millionen US-Dollar
Die ukrainische Metallurgiebranche erleidet monatliche Verluste von bis zu 200 Millionen US-Dollar aufgrund der Blockade der Häfen in Odessa. Dies berichtet das ukrainische Branchenportal GMK Center. Der Ausfall des Seehandels gilt als eines der Hauptprobleme der Industrie, wodurch die Eisenerzproduktion im Land um 35 Prozent sinken könnte.
Zusätzlich führen russische Angriffe zur Einstellung der Produktion in vielen Unternehmen. Der daraus resultierende Verlust an Produktionskapazitäten wird die Exporteinnahmen der Firmen 2026 um 2,5 Milliarden US-Dollar und 2027 um weitere 2,5 Milliarden US-Dollar reduzieren, was insgesamt einen Rückgang von 5 Milliarden US-Dollar bedeutet.
Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur bei Odessa und Frachter mit Militärgütern
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russischen Streitkräfte am Tag ihre Drohnenangriffe auf Objekte der Verkehrsinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, sowie auf Seeschiffe fortgesetzt haben, die an der Lieferung von Militärgütern für die Ukraine beteiligt sind.
Im Hafen Juschny im Gebiet Odessa wurde demnach ein solches Objekt der Verkehrsinfrastruktur zerstört. Außerdem wurde auf See ein Frachtschiff getroffen, das Güter für militärische und doppelte Verwendung in den Hafen Odessa lieferte.
Ukrainischer Drohnenangriff trifft Zentralmarkt in Kachowka
Die ukrainischen Streitkräfte haben den zentralen Markt in Kachowka im Gebiet Cherson angegriffen. Dank einer rechtzeitigen Evakuierung gab es keine Verletzten, berichtete der Leiter des Gemeindebezirks Kachowka, Pawel Filiptschuk. Er schrieb auf Telegram:
"Heute gegen 10 Uhr morgens kreiste ein feindliches unbemanntes Luftfahrzeug über dem zentralen Markt in Kachowka. Ein Mitarbeiter des Marktes bemerkte es und bat die Menschen, das Gelände zu verlassen. Dank seiner Handlungen konnten Opfer vermieden werden. Anschließend wurde ein Schlag auf den Markt verübt."
Bei dem Angriff wurden sechs Fahrzeuge beschädigt.
Russlands Außenminister: Selenskij zeigt kein Interesse an Wahlen
Der russische Außenminister, Sergei Lawrow, erklärte, dass Wladimir Selenskij keine Wahlen anstrebt, da er dafür unannehmbare Bedingungen gestellt hat. Lawrow sagte gegenüber Journalisten:
"Herr Selenskij hat bereits klar zu verstehen gegeben, dass Wahlen ihn nicht interessieren, denn er hat dies mit Bedingungen verknüpft, die von vornherein inakzeptabel sind."
Auf die Frage der Journalisten, ob Moskau zu Zugeständnissen bereit sei, sollten in der Ukraine dennoch Präsidentschaftswahlen stattfinden, antwortete Lawrow, man werde nicht spekulieren. Gleichzeitig warnte er davor, dass es keinen Waffenstillstand geben werde, nur um Selenskij wieder auf Kurs zu bringen und mit Waffen auszustatten.
Selenskij: Ukraine wird Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufnehmen
Wladimir Selenskj kündigt neue Angriffe auf russische Ölraffinerien an und wirft Donald Trump vor, Moskau zu begünstigen. Der Streit um Einschränkungen bei US-Geheimdienstinformationen und Starlinksystemen verschärft die Spannungen zwischen Washington und Kiew. Selenskij erklärt, er fühle sich von Trump "verraten".
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Lawrow: Russland hat keine offiziellen Vorschläge für Friedensplan erhalten
Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte, dass Moskau keine offiziellen Vorschläge für einen Friedensplan erhalten hat. Lawrow sagte:
"Diese Verweise auf die Washington Post, die New York Times und andere Quellen lesen wir natürlich, da sie derzeit weitverbreitet sind. Doch wir haben keinerlei offizielle Vorschläge erhalten."
Laut Lawrow sehen die in die Presse gelangten Informationen vier Punkte vor, der letzte davon eine sofortige Waffenruhe entlang der Kontaktlinie. In den von dem Außenminister gesehenen Materialien gebe es jedoch keine Ideen dafür, wie man zu einem langfristigen, stabilen Frieden und nicht zu einer Waffenruhe gelangen könne, die Lawrow zufolge "von der Ukraine und ihren europäischen Herren" verletzt würde.
LVR: Zwei Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen
Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Volksrepublik Lugansk sind zwei Einwohner verletzt worden. Sie werden medizinisch versorgt, teilte der Chef der Volksrepublik, Leonid Passetschnik, in Max mit.
Im Bezirk Troizkoje habe eine ukrainische Drohne das Gelände vor einem Wohnhaus getroffen. Dabei sei eine auf einem Fahrrad vorbeifahrende Frau verletzt worden. Auf dem Straßenabschnitt Schulginka–Nowoaidar sei ein Pkw angegriffen und der Fahrer verletzt worden.
Zudem wurden laut Passetschnik in mehreren Bezirken durch ukrainische Angriffe Wohnhäuser, Autos und kommunale Infrastruktur beschädigt. Innerhalb eines Tages wurden über dem Gebiet der Volksrepublik rund 70 Luftziele zerstört.
Puschkow: Westliche Medien richten Kritik zunehmend gegen die Ukraine
In der Berichterstattung westlicher Medien über die Ukraine hat sich nach Einschätzung des russischen Senators Alexei Puschkow ein deutlicher Wandel vollzogen. Statt Russland zu verurteilen, analysieren die Medien laut Puschkow zunehmend, warum die Ukraine keine friedliche Lösung des Konflikts anstrebt.
Dies bedeute allerdings nicht, dass die antirussische Berichterstattung in westlichen Medien nachgelassen habe. Vielmehr habe sich der Schwerpunkt der Kritik verschoben. Statt Russlands Vorgehen stünden nun die Handlungen der ukrainischen Führung und die Frage, wie lange der Konflikt aufgrund ihrer fehlenden Bereitschaft zu einer friedlichen Regelung noch andauern werde, im Mittelpunkt, so der Senator.
Darüber hinaus sei die Ukraine in der Tagesordnung der UN-Generalversammlung in den Hintergrund gerückt. Während sie vor einigen Jahren noch eines der zentralen Themen gewesen sei, spiele sie inzwischen eine geringere Rolle.
In diesem Zusammenhang verwies er auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach Russland Friedensbereitschaft zeige, während dies bei der Ukraine nicht der Fall sei.
Rosatom-Chef meldet Beginn der Feuerpause für Reparaturen am Wärmekraftwerk Saporoschje
Alexei Lichatschow, der Chef des russischen staatlichen Energiekonzerns Rosatom, gab bekannt, dass am 15. Oktober eine Feuerpause für Reparaturen am Wärmekraftwerk Saporoschje begann. Die Maßnahme wurde der Pressemitteilung von Rosatom zufolge mit der IAEA sowie den russischen Verteidigungs- und Außenministerium abgestimmt. Lichatschow erklärte:
"Ich hoffe sehr, dass die Feuerpause eingehalten wird. Wir werden alle Instandsetzungsarbeiten abschließen und damit die energetische Sicherheit des Kernkraftwerks Saporoschje erhöhen."
Die Arbeiten betreffen Anlagen des Wärmekraftwerks, über die die Leitung Ferrosplawnaja an das Kernkraftwerk angeschlossen ist. Von deren zuverlässigen Betrieb hängt die Stromversorgung der Sicherheits- und Kühlsysteme der Reaktoren ab.
Selenskij kritisiert Trump und Musk: Ich fühle mich betrogen
In einem schonungslos offenen Gespräch mit Piers Morgan hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump und Tech-Milliardär Elon Musk erhoben.
Angesichts von Trumps jüngsten Absprachen mit Russlands Präsident Wladimir Putin und massiven russischen Angriffen auf das ukrainische Energienetz sprach Selenskij offen von Enttäuschung und dem Gefühl des Verrats.
Für die Ukraine gehe es dabei nicht um Deals, sondern um die schiere physische Existenz des Landes und seiner Menschen, erklärte der Politiker. Besonders scharf kritisierte Selenskij die angebliche Drosselung des Starlink-Netzwerks durch Musk und bezeichnete diesen Schritt als fatalen Fehler, der Menschenleben koste.
Er forderte die unverzügliche Reaktivierung des für die Verteidigung essenziellen Dienstes. Zugleich warnte der ukrainische Staatschef Trump davor, die Rolle des neutralen Vermittlers aufzugeben und sich auf die falsche Seite der Geschichte zu stellen.
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Drei Kiewer Heizkraftwerke können keinen Strom mehr erzeugen
Nach Angaben des ukrainischen Nachrichtenportals Ekonomitscheskaja Prawda haben drei Heizkraftwerke in Kiew ihre Stromerzeugung vollständig eingestellt. Betroffen sind die Heizkraftwerke TEZ-5 und TEZ-6 sowie das Darnizkaja-Heizkraftwerk. Laut dem Portal deckten diese Anlagen den Großteil der Stromerzeugung für die ukrainische Hauptstadt ab.
Vor diesem Hintergrund dürfte sich die Stromversorgung im Winter weiter verschärfen. Selbst im optimistischsten Szenario könnten die Stromabschaltungen acht bis zehn Stunden täglich dauern. Bei starkem Frost und weiteren Schäden an der Energieinfrastruktur seien sogar Abschaltungen von bis zu 20 Stunden pro Tag möglich, heißt es in dem Bericht.
Bereits im August hatte der ukrainische Energieexperte Juri Koroltschuk erklärt, dass große Heizkraftwerke, die im Winter ganze Stadtviertel Kiews mit Wärme versorgen, bis zum Beginn der Heizperiode voraussichtlich nur zu 50 bis 70 Prozent wiederhergestellt werden könnten. Dadurch könnten die Temperaturen in den Wohnungen auf sehr niedrige Werte sinken.
Auch andere ukrainische Vertreter haben vor einem schwierigen Winter gewarnt. Ministerpräsident Sergei Korezki erklärte zuvor, dass der kommende Winter schwieriger werden könnte als der vorherige. Anfang September rief die Abgeordnete der Werchowna Rada, Solomija Bobrowskaja, die Bevölkerung dazu auf, sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten, Kiew gegebenenfalls zu verlassen und Brennholz zu kaufen. Sergei Beskrestnow, Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, empfahl den Bürgern zudem, sich rechtzeitig mit Generatoren, Akkus und Benzin einzudecken.
Lettlands Premier: Ein Bier weniger für Europäer – mehr Geld für Kiew?
Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs hat die Europäer dazu aufgerufen, weniger Bier zu trinken, um zusätzliche Mittel für die Unterstützung der Ukraine bereitzustellen. Bei seiner Ankunft zum EU-Gipfel in Brüssel vor Journalisten sagte er:
"Die Unterstützung der Ukraine kostet Geld. Das entspricht einem Glas Bier pro Jahr oder sogar weniger für jeden Europäer. Das können wir uns leisten. Wir werden weniger trinken, und ihr Leben wird in Sicherheit sein."
Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Debatten im Westen über die Finanzierung der Ukraine-Hilfe. Neue Hilfspakete werden häufig erst nach langwierigen Diskussionen bewilligt. Zugleich fordern westliche Partner Kiew zunehmend auf, verstärkt eigene Finanzierungsquellen zu erschließen, um den ukrainischen Haushalt zu entlasten.
Peskow: US-Friedensbemühungen scheitern an Kiews fehlender Bereitschaft zum Frieden
Die USA bemühen sich nach Angaben des Kremls intensiv um eine Beilegung des Ukraine-Konflikts. Diese Bemühungen scheiterten bislang jedoch am fehlenden Friedenswillen der ukrainischen Führung und von Präsident Wladimir Selenskij persönlich, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten.
Als Hindernis für die Friedensbemühungen nannte Peskow auch die anhaltenden ukrainischen Angriffe auf russische Ölraffinerien und andere Energieanlagen. Damit stelle sich Kiew nach seiner Darstellung den Bemühungen der USA entgegen. Peskow verwies in diesem Zusammenhang auf eine Äußerung des russischen Vizepremierministers Alexander Nowak vom Vortag, wonach die Ukraine faktisch kein Moratorium für Angriffe auf russische Energieanlagen eingehalten habe. Peskow sagte:
"Die Angriffe auf unsere Ölraffinerien und Energieanlagen wurden in den vergangenen Tagen fortgesetzt. Insofern gibt es hier nichts Neues."
Zuvor hatte Selenskij erklärt, das Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien aufgehoben zu haben, obwohl die USA dazu aufgerufen hatten, solche Angriffe einzustellen.
US-Senatoren: Trump hat die Ukraine verraten
Zwölf US-Senatoren stellen sich gegen Trumps Kurs gegenüber Moskau. Sie fordern ihn auf, seine Entscheidung zur Lockerung der Sanktionen zurückzunehmen. Dieser Schritt schade den Sicherheitsinteressen der USA und sei ein Verrat am ukrainischen Volk.
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FT: EU will Selenskij zu gemäßigterer öffentlicher Kritik an Trump bewegen
Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij dazu aufrufen, seine öffentliche Kritik an US-Präsident Donald Trump zurückzufahren. Sie befürchten, dass seine Äußerungen die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Washington und Kiew weiter verschlechtern könnten. Dies berichtet die Financial Times (FT).
Unter Berufung auf mit den Vorbereitungen des EU-Gipfels vertraute Quellen schreibt die Zeitung, die Botschaft der 27 EU-Staats- und Regierungschefs an Selenskij werde "mitfühlend, aber bestimmt" ausfallen. Sie soll ihm am 16. Oktober bei einem nicht öffentlichen Treffen am Rande des Gipfels in Brüssel persönlich übermittelt werden. Das Gipfeltreffen findet am 15. und 16. Oktober statt. Mit Blick auf Selenskijs Beschwerden sagte ein Gesprächspartner der Zeitung:
"Das mag stimmen, aber man muss nicht immer alles laut aussprechen."
Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte unterdessen am 15. Oktober, Selenskij fordere mit seiner Reaktion auf den "Diesel-Deal" zwischen Moskau und Washington Trump offen und auf grobe Weise heraus, während er zugleich weitere Waffen für Angriffe auf Russland verlange.
Selenskij beklagt mögliche Probleme für die Ukraine durch Le Pens Partei
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in einem Interview mit der Financial Times vor dem wachsenden Zuspruch für Parteien gewarnt, die eine Fortsetzung des Ukraine-Konflikts ablehnen und die Interessen der eigenen Bevölkerung stärker in den Mittelpunkt stellen wollen.
Anlass war eine Äußerung von Marine Le Pen, der Vorsitzenden des französischen Rassemblement National. Sie hatte erklärt, Paris habe kein Geld, um es Kiew zu überlassen. Selenskij warnte vor den möglichen Folgen eines Machtwechsels zugunsten solcher Parteien:
"Natürlich wird die Machtübernahme solcher Parteien zahlreiche Herausforderungen mit sich bringen. Nicht 'könnte', sondern wird. Das ist uns bewusst."
Zugleich betonte Selenskij, dass die Ukraine auch für Frankreich von Nutzen sei, da sie über militärische Erfahrung verfüge.
US-Ex-Militär fordert Selenskij zur Flucht ins Ausland auf
Der pensionierte US-Stabsoffizier David Pyne hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij aufgefordert, ins Exil zu gehen. Damit reagierte er auf Selenskijs Ankündigung, das Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien aufzuheben. Pyne schrieb im sozialen Netzwerk X:
"Selenskij sollte aufhören, den modernen Churchill zu spielen, und ins Exil gehen, um einer Strafverfolgung zu entgehen."
Der ehemalige Militärangehörige warf Selenskij vor, sich wie der Führer einer Atommacht zu verhalten, obwohl die Ukraine keine sei.
Financial Times: USA schlagen Europa Freigabe eines Teils des eingefrorenen russischen Vermögens vor
Die USA haben diese Idee bei einem jüngsten Treffen mit Unterhändlern aus Kiew und Europa in Miami unterbreitet, schrieb die Financial Times. Russische Milliarden sollen in eine von den USA kontrollierte Finanzstruktur überführt werden, um so die Friedensgespräche in Gang zu bringen.
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Selenskij fordert Patriot-Raketen für Verzicht auf Raffinerieangriffe
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat seine Bereitschaft signalisiert, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, sofern die USA im Gegenzug eine Energie-Waffenruhe vereinbaren. Dies sagte er in einem Interview mit der Financial Times:
"Wenn Sie sich an uns wenden, um bei der Lösung dieser Situation zu helfen, werden wir als Partner natürlich helfen. Wir bitten Sie jedoch um eine Energie-Waffenruhe."
Sollte dies nicht möglich sein, wolle er Patriot-Raketen erhalten. Im selben Interview warf Selenskij US-Präsident Donald Trump vor, ihn wegen der Einschränkungen bei der Nutzung von Starlink getäuscht zu haben.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.105 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 94 Fahrzeuge,
- drei EloKa-Anlagen,
- fünf Artilleriegeschütze,
- acht gepanzerte Kampffahrzeuge,
- zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 145 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie holte die Luftverteidigung vier weitreichende Marschflugkörper des Typs "Flamingo" und 342 ukrainische Starrflüglerdrohnen vom Himmel.
Ukrainischer Gefangener: "Ausbilder raten zwangsrekrutierten Soldaten, sich zu ergeben"
Einige ukrainische Armeeausbilder haben zwangsrekrutierte Soldaten dazu ermutigt, sich sofort den russischen Streitkräften zu ergeben. Dies erklärt ein ukrainischer Soldat, der auch tatsächlich in Gefangenschaft geraten ist.
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The Telegraph: Starlink-Ausfälle erschweren ukrainische Drohnenoperationen
Die Verlangsamung von Starlink führt laut der britischen Zeitung The Telegraph zu Problemen bei der Steuerung ukrainischer Drohnen. Ukrainische Drohnenpiloten berichten von Verbindungsunterbrechungen, die zehn bis 20 Sekunden dauern.
Besonders betroffen seien schnell fliegende Drohnen. Aufgrund der Störungen müssen geplante Einsätze abgesagt werden. Drohnen, die auf Starlink angewiesen seien, könnten zudem die Kontrolle verlieren und dadurch zu leichten Zielen für russische Streitkräfte werden.
Russisches Verteidigungsministerium zeigt Drohneneinsätze im Gebiet Charkow
Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von Einsätzen russischer Drohnenbesatzungen in einem Einschließungsring im Gebiet Charkow veröffentlicht.
Auf dem Video ist zu sehen, wie russische Drohnen nach Angaben des Ministeriums ukrainische Drohnenleitstellen und Unterstände von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte angreifen.
Bei der Luftaufklärung würden Startpositionen, Antennen und Steuerungssysteme identifiziert. Anschließend würden diese mit FPV-Drohnen und Drohnen des Typs "Molnija-2" angegriffen, heißt es in der Beschreibung des Videos.
Das Ministerium bezeichnete Drohnenleitstellen als vorrangige Ziele für russische Kampfdrohnen.
Selenskij hebt Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien auf
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach eigenen Angaben das Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien aufgehoben. Dies erklärte er in einem Interview mit der Financial Times trotz der Aufforderungen aus den USA, solche Angriffe einzustellen.
"Das Verbot ist aufgehoben. Damit ist Schluss … Ich habe es meinem Militär gesagt."
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Unzufriedenheit über Selenskijs mangelnde Bereitschaft zu einer Friedensvereinbarung und seine Weigerung, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, geäußert. Seiner Meinung nach brauche die Ukraine einen neuen Staatschef, der eine Einigung mit Russland erzielen könne.
Der russische Vizepremier Alexander Nowak hatte zuvor erklärt, dass ukrainische Streitkräfte am Mittwoch zwei russische Ölraffinerien in den Gebieten Saratow und Rjasan angegriffen hätten. Die ukrainische Seite zeige keine Bereitschaft zu einer Energie-Waffenruhe.
Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften im Gebiet Charkow
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Ortschaften Nefjodowka und Tschornoje im Gebiet Charkow übernommen. Dabei würden sie den Einschließungsring weiter verengen und die äußere Kontrollzone ausweiten, teilte das Ministerium mit.
Klitschko wütet in Rada: Wo sind die Milliarden für Kiews Schutz?
Wo sind die Luftabwehr und die Milliarden für den Schutz der Energieanlagen? Mit diesen Fragen konfrontiert Kiews Bürgermeister den ukrainischen Präsidenten. Zugleich weist er Vorwürfe wegen der Wintervorbereitung zurück und erhebt Korruptionsvorwürfe gegen Selenskijs Umfeld.
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Gebiet Rjasan: Brand in Raffinerie nach Drohnenangriff der Ukraine
Bei einem massiven Drohnenangriff auf das Gebiet Rjasan ist auf dem Gelände einer Ölraffinerie ein Feuer ausgebrochen. Dies teilte Gouverneur Pawel Malkow mit. Auf dem Gelände eines weiteren Unternehmens in Rjasan seien zudem ein Lager und mehrere Fahrzeuge beschädigt worden. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten. Einsatzkräfte seien vor Ort und bewerteten den entstandenen Sachschaden, so Malkow.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums versuchte die ukrainische Seite am 15. Oktober zwischen 4 und 7 Uhr, die Raffinerie massiv anzugreifen. Russische Flugabwehrraketeneinheiten, Kampf- und Heeresflieger sowie mobile Feuergruppen hätten dabei vier weitreichende Marschflugkörper des Typs "Flamingo" und 69 Drohnen mit Tragflächen abgefangen und zerstört. Das Feuer auf dem Raffineriegelände sei durch herabfallende Drohnentrümmer ausgelöst worden, erklärte das Ministerium.
Russland leitet über 11.000 Verfahren wegen mutmaßlicher ukrainischer Kriegsverbrechen ein
In Donezk hat der Vorsitzende des russischen Ermittlungskomitees, Alexander Bastrykin, eine Sitzung zur Untersuchung mutmaßlicher Verbrechen ukrainischer bewaffneter Formationen gegen Zivilisten und russische Soldaten abgehalten.
Seit 2014 wurden nach Angaben der Behörde mehr als 11.000 Strafverfahren eingeleitet. In 1.215 Verfahren gegen 1.552 ukrainische Soldaten seien die Ermittlungen abgeschlossen worden. Gegen 1.265 von ihnen seien Schuldsprüche ergangen, 85 von ihnen seien zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden.
Das Ermittlungskomitee untersucht eigenen Angaben zufolge auch Drohnenangriffe auf zivile Infrastruktur in russischen Regionen. Dabei wurden unter anderem Drohnen der Modelle "Lord" aus der Schweiz und "Sticker" aus Australien dokumentiert. Bei deren Herstellung würden zudem Komponenten aus den USA, Großbritannien, Deutschland und weiteren westlichen Ländern verwendet.
WP: US-Geheimdienst droht Kiew mit Stopp des Informationsaustauschs
Der US-Geheimdienst hat die ukrainische Botschaft in Washington davor gewarnt, dass die USA den Austausch von Geheimdienstinformationen unverzüglich einstellen würden, falls die Angriffe auf russische Energieanlagen fortgesetzt würden. Dies berichtet die Washington Post unter Berufung auf eine Quelle.
"Die Warnungen waren so zahlreich, dass Anrufe bei allen eingingen, deren Nachname ukrainisch klang."
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bestätigte am Dienstag in einem Interview mit NPR, dass ukrainische Militärangehörige Warnungen und Drohungen im Zusammenhang mit dem Austausch von Geheimdienstinformationen erhalten hätten. US-Präsident Donald Trump erklärte hingegen, der Informationsaustausch werde fortgesetzt.
Ein in Kiew tätiger EU-Diplomat vermutet, dass beide Seiten eigene Interessen verfolgen könnten:
"Selenskij profitiert davon, zu behaupten, dass der Austausch von Geheimdienstinformationen eingestellt wurde – dieses Narrativ wird vom antiamerikanischen Flügel in seinem Umfeld verbreitet. Ich halte es aber auch für möglich, dass Trump Druck auf Selenskij ausüben will. Meiner Ansicht nach sind beide Szenarien denkbar."
Regionalrat von Lwow beschließt: US-Präsident Trump darf keinen Druck auf Ukraine ausüben
Der Regionalrat von Lwow hat am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, einen Beschluss gefasst, in dem gefordert wird, dass US-Präsident Donald Trump keinen Druck auf die Ukraine ausüben darf.
Insgesamt 59 Abgeordnete unterstützten die Initiative. Nun muss das Dokument nur noch den großen Sprung über den Teich schaffen: von Lwow bis ins Weiße Haus. Trump weiß angeblich noch nichts davon. Doch wird er diesen Appell ignorieren können?
Wenn sich der Regionalrat von Lwow in die internationale Diplomatie einschaltet, ist das schließlich keine Kleinigkeit.
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Gebiet Belgorod: Rund 60 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden – zwei Verletzte
Ukrainische Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb von 24 Stunden 59-mal angegriffen. Dabei wurden zwei Menschen verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Schuwajew auf der Plattform Max mit. Einer der Verletzten wird stationär im Krankenhaus behandelt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 166 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 166 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Tula, Rjasan, Orjol, Lipezk, Woronesch, Nischni Nowgorod, Tambow und Rostow sowie über den Regionen Moskau, Krasnodar und der Teilrepublik Krim zerstört.
Selenskij lehnt Neuwahlen ab und schließt Rücktritt aus
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat erklärt, weder zurücktreten noch Wahlen abhalten zu wollen. Dies sagte er in einem Interview mit dem britischen Journalisten Piers Morgan.
Auf die Frage, ob er zurücktreten wolle, antwortete Selenskij: "Natürlich nicht." Zugleich erklärte er, die Verantwortung für den Krieg zu tragen, und behauptete, einflussreiche Personen wollten ihn aus dem Amt drängen.
Zu den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Neuwahlen erklärte Selenskij, allein die Ukrainer könnten entscheiden, wer das Land regiere. Eine Abstimmung sei derzeit jedoch nicht möglich. Einen konkreten Zeitplan für die Durchführung von Wahlen nannte er nicht.
Trump hatte zuvor erklärt, Selenskij hätte den Ukraine-Konflikt mehrfach beilegen können, habe dies jedoch nicht getan. Die Ukraine brauche daher einen neuen Staatschef, der eine Einigung mit Russland erzielen könne.
Selenskijs Amtszeit endete am 20. Mai 2024. Die für diesen Zeitraum vorgesehenen Wahlen wurden unter Verweis auf das Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung ausgesetzt.
AfD und BSW setzen sich durch: Landtag stellt Ukraine-Politik infrage
Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat einen gemeinsamen Antrag von AfD und BSW verabschiedet, der ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine, die Aufhebung der Russland-Sanktionen und mehr diplomatische Bemühungen fordert.
CDU und Grüne kritisieren die Initiative scharf und sprechen von Populismus und fehlender außenpolitischer Zuständigkeit. Unser Korrespondent Iwan Medwedew berichtet über die kontroverse Debatte und erklärt, warum der Beschluss trotz begrenzter Befugnisse des Landtags ein deutliches Signal gegen die Ukraine-Politik der Bundesregierung setzen könnte.
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Musk fordert Selenskijs Rücktritt
Der US-Unternehmer Elon Musk hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zum Rücktritt aufgefordert. Auf der Plattform X reagierte Musk auf einen Beitrag des US-amerikanischen Publizisten Alexander Muse. Darin wurde behauptet, Selenskij wolle den Konflikt nicht beenden, weil er andernfalls Präsidentschaftswahlen und einen möglichen Machtverlust fürchten müsse.
"So geht dieses Gemetzel immer weiter. Es ist Zeit, dass Selenskij geht."
Unterdessen kritisierte der US-amerikanische politische Kommentator Mike Cernovich auf X die Reaktion Kiews auf die Initiative von US-Präsident Donald Trump, ein Abkommen mit Russland über Dieselkäufe für den US-amerikanischen und den Weltmarkt zu schließen. Cernovich warf der Ukraine angesichts der umfangreichen US-Hilfen Undankbarkeit vor.
"Die US-Steuerzahler haben Selenskij mehr als 250 Milliarden Dollar gegeben. Wir alle sehen auf YouTube Supersportwagen mit ukrainischen Flaggen und den Kauf von Häusern in Miami und Monaco. Alles, was Trump wollte, war, die Dieselpreise vor den Zwischenwahlen um ein oder zwei Dollar zu senken. Stattdessen wurde ihm ein Messer in den Rücken gestoßen. Undankbar."
Musk kommentierte den Beitrag knapp mit den Worten: "Beunruhigend."
Musk: Starlink darf nicht für offensive Militäroperationen genutzt werden
Der US-Unternehmer Elon Musk hat erklärt, dass der Satellitenkommunikationsdienst Starlink ausschließlich für zivile oder defensive Zwecke bestimmt sei. Eine Nutzung für offensive Militäroperationen sei für ein kommerzielles Unternehmen untersagt. Der SpaceX-Gründer schrieb:
"Starlink ist ein kommerzieller Dienst. […] Seine Nutzung ist auf zivile oder defensive Handlungen beschränkt und darf nicht für offensive Militäroperationen eingesetzt werden, da dies für ein kommerzielles Unternehmen unzulässig ist."
Musk erläuterte zudem den Unterschied zwischen dem zivilen Starlink-Netzwerk und dem militärischen Satellitensystem Starshield. Letzteres gehöre der US-Regierung und werde von ihr kontrolliert. Über Einschränkungen der Übertragungsgeschwindigkeit oder der Nutzungsmodi entscheide das US-Verteidigungsministerium in Abstimmung mit dem Präsidenten.
EU-Sonderbeauftragter: Globale Mehrheit akzeptiert antirussische Sanktionen nicht
In der EU erkennt man an, dass die globale Mehrheit kein Interesse daran hat, die nach dem Jahr 2022 verhängten Sanktionen gegen Russland einzuhalten. Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, bestätigte der EU-Sonderbeauftragte für Sanktionen, David O’Sullivan, dass die überwiegende Mehrheit der Welt die einseitigen EU-Sanktionen gegen Russland nicht anerkennt und sich trotz des Drucks aus Brüssel nicht daran hält.
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Russisches Militär greift Hafeninfrastruktur in Ismail und zwei Frachtschiffe an
In der Nacht haben die russischen Streitkräfte ihre Drohnenangriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur sowie auf Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet werden, fortgesetzt.
Laut russischen Angaben wurde die Hafeninfrastruktur in Ismail im Gebiet Odessa getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern und Gütern mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte genutzt wird.
Zudem seien auf See zwei Frachtschiffe getroffen worden, die Militärgüter zum Hafen von Odessa transportiert hätten.
Experte: Ukrainische Truppen bei Orechow weitgehend aufgerieben
Russische Soldaten haben mit ihren Angriffen eine Einheit der ukrainischen Streitkräfte bei Orechow im Gebiet Saporoschje nahezu vollständig eliminiert. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Verstärkungen aus Kiew könnten die Lage an der Front nicht mehr beeinflussen.
"Unter diesen Bedingungen werden sie nicht mehr lange durchhalten, da sowohl Waffen als auch Militärtechnik bereits knapp werden. Auch die ukrainischen Kämpfer haben ihre Kampffähigkeit nahezu vollständig eingebüßt."
Zuvor hatte der Experte berichtet, dass die Logistik der ukrainischen Streitkräfte im Raum Orechow äußerst schwierig sei. Aufgrund russischer Angriffe könnten sich ukrainische Soldaten nicht mehr mit Fahrzeugen fortbewegen, die größer als ein Motorroller seien. Die Rotation der Truppen erfolge seinen Angaben zufolge in 99 Prozent der Fälle zu Fuß.
Unterdessen berichteten russische Sicherheitskreise gegenüber TASS, dass Soldaten der 128. Selbstständigen schweren mechanisierten Brigade und der 128. Selbstständigen Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte im Raum Orechow Befehle ihrer Kommandeure sabotierten. Die ukrainischen Einheiten erlitten dort hohe Verluste. Verwundete würden nicht evakuiert.
14.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Drohnen zerstören Kampfgerät ukrainischer Truppen an gesamter Front (Video)
Russlands Verteidigungsministerium zeigt Drohnenpiloten des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie es heißt, wurden bei ihren Angriffen entlang der Front folgende Ziele zerstört:
- gepanzerte Fahrzeuge
- sonstige Fahrzeuge
- Selbstfahrlafetten
- bodengestützte Roboterkomplexe
- unbemannte Fluggeräte
- Anlagen der elektronischen Kampfführung
- Munitionslager.
Weitere Todesopfer und Verletzte in russischen Regionen durch Angriffe aus der Ukraine
Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung in Russland fort. Bei einem Angriff einer Kamikaze-Drohne auf das russische Grenzgebiet Brjansk kam am Mittwochnachmittag (Ortszeit) nach Behördenangaben eine 58-jährige Einwohnerin ums Leben.
"Ich spreche den Angehörigen und Hinterbliebenen mein aufrichtiges Beileid aus", schreibt der Gouverneur Jegor Kowaltschuk auf der Plattform Max. "Der Familie werden alle erforderliche Unterstützung und Hilfe zuteil."
Im Dorf Tscherwonaja Poljana im Gebiet Cherson hat eine ukrainische Drohne einen Sprengkörper auf ein Eigenheim abgeworfen. Wie der Menschenrechtsbeauftragte Sergei Georgijew bekanntgibt, erlitten dabei eine Frau und ihr elfjähriges Kind Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
Georgijew behält nach eigenen Angaben die Hilfeleistung für die Betroffenen ukrainischer Angriffe weiterhin im Blick. Alle Vorfälle würden ihm zufolge dokumentiert, damit die Verantwortlichen bestraft werden könnten.
Wadephul: USA unterstützen weiterhin die Ukraine
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat auf Vorwürfe des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij gegen die USA reagiert. Er sehe keine "substanzielle Verringerung der US-amerikanischen Unterstützung", sagte Wadephul bei einer Pressekonferenz mit seiner bulgarischen Amtskollegin Welislawa Petrowa-Tschamowa.
"Ich gehe fest davon aus, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Ukraine weiter unterstützen, wie sie es bisher getan haben", so der deutsche Außenminister weiter.
Selenskij hatte zuvor beklagt, Kiew sei nicht rechtzeitig vor den Attacken aus Russland gewarnt worden. Nach ukrainischen Angaben sei auch der Betrieb des US-Satelliten-Kommunikationssystems Starlink stark eingeschränkt worden. Dies habe zum Scheitern ukrainischer Angriffe geführt.
TASS: Ukrainische Soldaten müssen an der Front bei Rubzy Himmelfahrtskommandos ausführen
Die ukrainischen Armeeangehörigen, die an der Frontlinie bei Rubzy in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz sind, befinden sich in einer schwierigen Lage. Davon zeugen abgefangene Funksprüche. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.
Die hohen Verluste unter den ukrainischen Soldaten an diesem Frontabschnitt seien auf irreführende Erfolgsmeldungen sowie auf Himmelfahrtskommandos zurückzuführen, gab die Quelle der Agentur an. Ukrainische Kommandeure würden beispielsweise den Soldaten befehlen, Flaggen in den Ortschaften zu hissen, die unter russischer Kontrolle stünden.
"Wegen der Gleichgültigkeit der Militärführung kommen Angehörige der ukrainischen Streitkräfte an der Frontlinie massenhaft ums Leben, verlassen eigenmächtig ihre Einheit oder ergeben sich", berichtete die Quelle weiter.
Russisches Militär greift weitere Logistikzentren und Seeschiffe der Ukraine an
Die Streitkräfte der Russischen Föderation haben am Mittwoch tagsüber Drohnenangriffe auf Logistikzentren und Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse des ukrainischen Militärs eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.
Laut der Behörde in Moskau wurden dabei folgende Ziele getroffen:
- Transport- und Logistikzentrum "Epizentr" in der Stadt Chmelnizki in der Westukraine.
- Trockenfrachter mit militärischen und Dual-Use-Gütern an Bord auf dem Weg nach Odessa.
Russische Drohnenpiloten zerstören gegnerische Erdbunker an der Front bei Dobropolje (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie ein gegnerisches Erdbunker-System bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) außer Gefecht.
Vizeministerpräsident Nowak: Russland verstärkt Schutz der Raffinerien
Mehrere russische Raffinerien haben nach Reparaturen ihre Arbeit wieder aufgenommen, Russland verstärkt aber weiter ihren Schutz. Dies erklärte Vizeministerpräsident Alexander Nowak am Rande der Russischen Energiewoche vor Journalisten. Er sagte:
"Hoffen wir, dass sich die Lage weiter verbessert. Natürlich hängt vieles von der weiteren Entwicklung bei den Angriffen auf die Energieinfrastruktur ab, auch wenn unsere Werke geschützt werden – wir verstärken diesen Schutz. Und in diesem Sinne ist das einer der Ansätze zur Verbesserung der Lage."
Nowak betonte zudem, dass sich die Lage auf dem Treibstoffmarkt zuletzt normalisiert habe. Sie sei heute deutlich besser als vor einem Monat und vor zwei Wochen.
TASS: Zwangsrekrutierter Ukrainer tötet Kameraden, die russische Soldaten folterten
Ukrainische Kämpfer hielten in der Ortschaft Momotowo im Gebiet Charkow russische Kriegsgefangene fest und unterzogen sie Verhören sowie Folterungen. Ein zwangsrekrutierter Ukrainer, der nicht als Kanonenfutter bei Woltschansk eingesetzt werden wollte, tötete fünf Kameraden und flüchtete. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.
Große Verbände der ukrainischen Armee sind aktuell bei Woltschansk im Raum Charkow eingekesselt. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wird der Belagerungsring immer enger gezogen.
Marine Le Pen: EU-Sanktionen gegen Russland sind nicht besonders klug
Die Präsidentschaftskandidatin der französischen Oppositionspartei Rassemblement National (RN) für die Wahl 2027, Marine Le Pen, erklärt, sie würde die Finanzhilfen für die Ukraine innerhalb von sechs Monaten nach ihrem Amtseintritt einstellen, da Frankreich sich diese nicht mehr leisten könne.
Im Interview mit der Financial Times meinte sie, ehrlich gegenüber dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij wäre es, "ihm zu sagen – ihn regelrecht zu warnen –, dass wir einfach nichts mehr tun können und nichts mehr leisten können".
Ferner gab Le Pen an, einen EU-Beitritt der Ukraine entschieden abzulehnen und den Russland-Sanktionen gegenüber skeptisch zu sein.
Die Politikerin führte aus:
"Wir als EU haben einen Energiekrieg gegen Russland geführt, obwohl wir selbst über keine Energie verfügen. Das ist nicht besonders klug."
DVR: Kiewer Kräfte bauen Werk in Kramatorsk nach Asowstal-Vorbild zur Festung aus
In Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) gibt es mehrere große Industriebetriebe, darunter Maschinenbau und Metallindustrie. Die ukrainischen Streitkräfte sollen eines der großen Werke in der Stadt für eine langfristige Verteidigung vorbereitet haben – wie es beim Stahlwerk Asowstal in Mariupol der Fall gewesen ist. Igor Kimakowski, Berater des DVR-Oberhaupts, gab dies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Westi bekannt.
Seit Beginn der militärischen Spezialoperation habe Kiew das Werk in Kramatorsk zu einer Art Festung ausgebaut, die auch im Falle einer Einkesselung über Monate hinweg Verteidigung leisten könnte, sagte Kimakowski.
Auf dem Gelände des Betriebs gebe es unterirdische Anlagen, ähnlich denen bei Asowstal. Dort habe der Gegner Munitionslager eingerichtet.
Kiew greift zwei russische Ölraffinerien an
Das ukrainische Militär hat am Mittwoch zwei Ölraffinerien in Russland angegriffen – in den Gebieten Saratow und Rjasan. Dies teilte der russische Vizepremier Alexander Nowak mit. Kiew zeige keinerlei Anzeichen für eine Bewegung hin zu einem Energiewaffenstillstand, betonte Nowak.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij mit derartigen Angriffen Probleme für die USA und die ganze Welt schaffen wolle.
"Wir haben ihm gesagt: 'Tu, was du willst, aber greif nicht die Dieselkraftstoff-Infrastruktur an, denn das wird große Probleme und einen massiven Mangel verursachen'", sagte Trump. "Und was macht er? Er greift genau diese Anlagen an. Er sollte verdammt noch mal damit aufhören!"
Großbritannien beschleunigt Lieferung von LMM-Raketen an Kiew
Großbritannien beschleunigt die Lieferung von leichten Mehrzweckraketen (LMM) an die Ukraine, um das Land bei der Abwehr von Jet-Drohnen und bei Angriffen hinter der Frontlinie zu unterstützen. Dies geht aus einer Erklärung auf der Website der britischen Regierung hervor.
Wie es heißt, stammten die Mittel aus einem neuen Militärhilfepaket im Umfang von 45 Millionen Pfund. Die Übergabe von LMM-Raketen sei Teil eines Vier-Jahr-Vertrags mit einem Gesamtwert von 1,6 Milliarden Pfund. Dieser sehe die Lieferung von mehr als 5.000 Raketen von diesem Typ vor.
Die Erklärung wurde im Vorfeld des für Mittwoch in London geplanten Treffens zwischen dem britischen Premierminister Andy Burnham und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij veröffentlicht.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär zieht im Gebiet Charkow den Belagerungsring enger und erweitert die äußere Kontrollzone.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.265 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 96 Fahrzeuge
- elf Artilleriegeschütze
- 14 gepanzerte Kampffahrzeuge
- elf Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 146 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie holte die Luftverteidigung 1.425 ukrainische Starrflüglerdrohnen vom Himmel.
Zivilist bei Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod verletzt
Am Mittwoch hat das ukrainische Militär seine Drohnenangriffe auf das Grenzgebiet Belgorod fortgesetzt. Nach Angaben des Operativstabs der Region wurde ein ziviler Einwohner mit Splitterverletzungen an Brust und Bein in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Zerstörungen hätten vor allem Wohngebäude betroffen – zwei Mehrfamilienhäuser und fünf Privathäuser. Zudem seien sechs Autos und ein Infrastrukturobjekt zu Schaden gekommen.
Französische Politikerin Maréchal: Europa droht Ausschluss von Ukraine-Gesprächen
Europa muss den Dialog mit Russland suchen, um nicht von der Beilegung des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen zu werden. Marion Maréchal, Gründerin und Vorsitzende der französischen Partei Identité-Libertés (IDL) und Nichte der Rechtspolitikerin Marine Le Pen, erklärte dies gegenüber dem Fernsehsender LCI.
In dem Zusammenhang führte die Politikerin aus:
"Wie lässt sich ein Konflikt beenden, wenn man nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt in einen diplomatischen Dialog mit denjenigen tritt, die unmittelbar daran beteiligt sind? Ich denke, dass dies früher oder später auf jeden Fall ein unvermeidlicher Schritt sein wird. Und wenn die Europäer dies nicht tun, dann werden es die Amerikaner, die Länder des Nahen Ostens oder die Türkei tun. Doch dann wären wir vom Verhandlungsprozess völlig ausgeschlossen."
Frankreich erziele keine Vorteile durch einen vollständigen Abbruch der Beziehungen zu Russland, fügte Maréchal hinzu. Es gebe diplomatische Aufgaben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt gelöst werden müssten.
Klitschko macht ukrainische Behörden für Probleme mit Luftabwehr in Kiew verantwortlich
Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko hat die ukrainische Regierung dafür verantwortlich gemacht, dass die Luftverteidigung der ukrainischen Hauptstadt schlecht funktioniere. Während seiner Rede in der Werchowna Rada sagte er, dass man sich ständig darüber beklagt, dass "in Kiew einiges schiefläuft oder schlecht umgesetzt wurde".
"Die Leute können sagen, was sie wollen – sie können Klitschko sogar für den Dritten Weltkrieg verantwortlich machen… Aber ich bin nicht der Einzige, der fragt: Wo ist die Luftabwehr zum Schutz der Hauptstadt? Wo ist der Schutz für die Anlagen von Ukrenergo? Wo sind die Milliarden, die dafür bereitgestellt wurden?"
Zuvor hatte Wladimir Selenskij Klitschko kritisiert und ihm eine schlechte Vorbereitung Kiews auf den Winter vorgeworfen.
Drohnen nehmen Stellungen ukrainischer Armee auseinander (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Ost zerstörten bei einem Einsatz im Gebiet Saporoschje gegnerische Stützpunkte. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Peskow: Kontakte bezüglich einer möglichen Energiewaffenruhe dauern an
Die Vereinbarungen über einen möglichen Energiewaffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine seien bislang nicht konkretisiert worden. Die Arbeit in dieser Richtung dauere an, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Damit reagiert er auf die Frage eines Journalisten, ob die Berichte des russischen Verteidigungsministeriums über jüngste Angriffe auf ukrainische Energieanlagen bedeuteten, dass Moskau die Idee eines Energiewaffenstillstands ablehne.
EU: 2,86 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen an Kiew überwiesen
Am Mittwoch hat die EU-Kommission 2,86 Milliarden Euro an Kiew ausgezahlt, wie aus einer Mitteilung der Behörde hervorgeht. Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, erklärt dazu:
"Mit der heutigen Auszahlung von 2,86 Milliarden Euro decken wir weiterhin den dringendsten operativen Bedarf der Ukraine, einschließlich Drohnen und Flugkörpern, die für ihre Verteidigung von entscheidender Bedeutung sind."
Mit diesen Geldern sollen Drohnen, Luftabwehrsysteme, Flugkörper, Radarsysteme, elektronische Kriegsführungssysteme und Munition beschafft werden.
Die Überweisung erfolgte im Rahmen der Verteidigungskomponente des Unterstützungsdarlehens für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro. Der Kredit umfasst Mittel in Höhe von 60 Milliarden Euro für Verteidigung und 30 Milliarden Euro zur Unterstützung des Haushalts im Zeitraum 2026/2027.
Gebiet Kursk: Mehr als 100 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden binnen 24 Stunden 110 Geschosse aus der Ukraine auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte hätten 152 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Elfmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet einen Verletzten. Darüber hinaus sei eine Energieanlage beschädigt worden, wodurch 98 Häuser ohne Strom seien.
FT: Verlangsamung von Starlink traf ukrainisches Militär unvorbereitet
Die Einschränkungen des Starlink-Satelliteninternetsystems hätten das ukrainische Militär auf dem falschen Fuß erwischt, denn alles sei ohne Vorwarnung geschehen. Dies berichtet die Zeitung Financial Times unter Berufung auf ukrainische Quellen.
Bei den von ukrainischen Drohneneinheiten genutzten Starlink-Terminals seien Signalstörungen aufgetreten, was am frühen Mittwochmorgen mehrere Einsätze beeinträchtigt habe, hieß es. Ein ukrainischer Beamter sagte gegenüber dem Blatt:
"Die Logistik an der Front sowie Angriffe auf Ziele im Hinterland sind stark eingeschränkt."
Die Einschränkungen seien "ohne Vorwarnung, einfach mitten in der Nacht" erfolgt, fügte er hinzu.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und 13 Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, ist ein ziviler Einwohner infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. 16 weitere, darunter ein Minderjähriger, hätten Verletzungen erlitten. Drei der Verwundeten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Jugendliche sei in kritischem Zustand.
Insgesamt seien 15 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet fünfmal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden habe die Luftabwehr insgesamt 150 Drohnen abgeschossen, fügt Schuwajew hinzu.
Sberbank bestätigt ukrainische Angriffe auf Rechenzentrum
Sberbank bestätigt einen Angriff ukrainischer Drohnen auf das Rechenzentrum in Balakowo im Gebiet Saratow. Alle Systeme funktionieren jedoch weiterhin, wie Alexander Wedjachin, der erste stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Sberbank, gegenüber Journalisten mitteilt.
"Wir bestätigen den Angriff auf das Rechenzentrum. Dabei funktionieren alle Systeme und Dienste der Sberbank weiterhin störungsfrei."
Rada-Abgeordneter: Ukrainische Armee ist zu 200 Prozent von Starlink abhängig
Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Alexei Gontscharenko, erklärt auf Telegram, die Streitkräfte der Ukraine seien "absolut" vom Satelliteninternet Starlink abhängig.
"NIEMAND kann die Geheimdienstinformationen der USA ersetzen. Nun ja, China könnte es vielleicht. […] NIEMAND kann die Starlink-Verbindung für unser Militär ersetzen. Wir sind zu 200 Prozent von Starlink abhängig. Absolut."
Gontscharenko zufolge ist nun eine Reise in die USA erforderlich, um eine Aufhebung der Beschränkungen für den Zugang der ukrainischen Streitkräfte zu diesem Dienst auszuhandeln.
"Was muss dringend getan werden? Die Drähte in den USA heißlaufen lassen. Anrufen, reden, verhandeln, einen Mittelweg finden. Die ukrainische Delegation muss bereits in die USA fliegen."
Kiews Partner liefern erneut keine Daten über russische Raketenstarts
Westliche Partner hätten den zweiten Tag in Folge Kiew nicht vor Starts russischer ballistischer Raketen gewarnt. So kommentiert Selenskijs Berater Dmitri Litwin gegenüber Journalisten das Ausbleiben des Luftalarms in der ukrainischen Hauptstadt, berichtet Interfax-Ukraine.
"Wir haben das bereits erörtert – es gab keine Warnung von Partnern über die dafür üblicherweise genutzten Kanäle. Das war auch heute der Fall."
Selenskij hat auf Telegram bestätigt, dass die Ukraine von Amerikanern keine Daten erhalten habe.
"Dies ist bereits das zweite Mal, dass die Ukraine keine Vorwarnung erhalten hat."
Selenskij hatte bereits zuvor erklärt, dass Kiew von seinen Partnern keine Geheimdienstinformationen über die Raketenstarts in der Nacht zum Dienstag erhalten habe. Auch die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten das Ausbleiben der Daten. Nach Angaben des ukrainischen Militärs seien die Raketen unmittelbar während des Angriffs auf Kiew mittels Radar aufgedeckt worden.
US-Präsident Donald Trump hat diese Information jedoch dementiert und versichert, dass die Ukraine weiterhin Geheimdienstdaten erhalte.
Selenskij-Berater: SpaceX hat Einschränkungen für Starlink-Nutzung durch ukrainische Armee eingeführt
Wie Sergei Beskrestnow, ein Berater von Wladimir Selenskij, am Morgen auf Telegram mitteilt, habe das US‑Unternehmen SpaceX in der vergangenen Nacht Geschwindigkeitsbeschränkungen für den Starlink-Dienst der ukrainischen Streitkräfte eingeführt.
"Ich bestätige, dass SpaceX gestern Abend Geschwindigkeitsbeschränkungen für mobile Starlink-Terminals eingeführt hat. Derzeit gilt die Beschränkung für das 'Militärpaket' der StarShield-Dienste und ist auf eine Geschwindigkeit von 100 Meilen pro Stunde (ca. 161 km/h, Anm. d. Red.) festgelegt. Unsere Streitkräfte wurden nicht über diese Maßnahme informiert, was zur Unterbrechung einer Reihe von Operationen geführt hat. Dieser Schritt ist eindeutig kein Zufall und steht im Zusammenhang mit der aktuellen politischen Lage. "
Russische Armee trifft gegnerische Kommunikations- und Energieobjekte
In der vergangenen Nacht habe die russische Armee einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstrecken-Kampfdrohnen gegen Objekte der gegnerischen Kommunikations- und Energieinfrastruktur geführt, die im Interesse des militärisch-industriellen Komplexes und der Streitkräfte der Ukraine genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Der Militärbehörde zufolge wurden getroffen:
In Kiew:
- das Rechenzentrum ATM Ukrsibbank, das den Austausch von Internetverkehr zur Gewinnung von Aufklärungsinformationen über die Streitkräfte der Russischen Föderation gewährleistete,
- das Heizkraftwerk Darnizkaja, das Einrichtungen des militärisch-industriellen Komplexes in Kiew mit Strom versorgt,
- das Heizkraftwerk Kiewskaja, das militärische Einrichtungen sowie Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes in Kiew und im Gebiet Kiew mit Strom beliefert.
Im Gebiet Kiew:
- das Heizkraftwerk Kiewskaja, das Einrichtungen der militärischen Logistik sowie Lagerstätten für Waffen und Militärtechnik im nordöstlichen Teil des Gebiets Kiew mit Strom versorgt,
- das Wärmekraftwerk Tripolskaja, das Strom an Einrichtungen des militärisch-industriellen Komplexes in Kiew und im Gebiet Kiew liefert,
- das Umspannwerk Kiewskaja, das die Übertragung von Strom aus den westlichen Gebieten der Ukraine sowie dessen Verteilung an Einrichtungen der Streitkräfte der Ukraine im Gebiet Kiew gewährleistet.
In Charkow und im Gebiet Charkow:
- das Heizkraftwerk Charkowskaja, das Objekte des militärisch-industriellen Komplexes in Charkow und im westlichen Teil des Gebiets Charkow mit Strom versorgt,
- das Wärmekraftwerk Smijewskaja, das Objekte der Streitkräfte der Ukraine im südöstlichen Teil des Gebiets Charkow mit Strom versorgt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 900 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 902 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woldograd, Woronesch, Wladimir, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
Luftverteidigung in Moskau und Region wehrt Drohnenangriffe ab
Die ukrainischen Streitkräfte haben eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen.
Zwischen 20:30 Uhr am 13. Oktober und 7:00 Uhr am 14. Oktober seien insgesamt 493 gegnerische Drohnen in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin am Mittwochmorgen.
Ihm zufolge habe die Luftverteidigung den Großteil der Drohnen auf großer Entfernung abgeschossen. Dabei seien 180 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.
13.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Artillerie legt gegnerische Stellungen in der DVR auseinander (Video)
Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands West haben gegnerische Stützpunkte in der Volksrepublik Donezk (DVR) unter Einsatz der Schleppkanonen vom Typ Giazint-B zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Diplomat: Kiewer Kräfte greifen Zivilisten an – aus Angst, die Wahrheit könnte ans Licht kommen
Ukrainische Kämpfer behindern die Evakuierung von Zivilisten aus umkämpften Ortschaften, erklärte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Die Einwohner würden schikaniert und angegriffen, da die Kiewer Kräfte befürchteten, die Einwohner könnten die Wahrheit über ihre Gewalttaten enthüllen.
Die ukrainischen Truppen greifen die ukrainischen Bürger an, während russische Einheiten als Retter fungieren, sagte der Diplomat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Westi.
Kiew biete keinerlei Möglichkeiten zur Evakuierung der Zivilisten und lasse ihnen keine Wahl, was einen direkten Verstoß gegen die Grundsätze des humanitären Völkerrechts darstelle, erklärte der Sonderbotschafter.
Gebiet Cherson: Kiewer Kräfte verminen Straßen, die Zivilisten für Lebensmitteleinkauf nutzen
Das ukrainische Militär vermint viele Landstraßen, darunter auch die Verbindung zwischen Aljoschki und Radensk, im Raum Cherson rund um die Uhr. Nach Angaben der lokalen Behörden handele es sich um die Strecken, die von Zivilisten genutzt werden, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen.
Darüber hinaus würden auf den Straßen sogenannte "lauernde Drohnen" gesichtet, die auf ihre Ziele warteten.
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete kürzlich die humanitäre Lage in Aljoschki als kritisch. Aufgrund von ukrainischem Beschuss und Drohnenangriffen sei es unmöglich, Lebensmittel oder Medikamente dorthin zu liefern, teilte Peskow mit. Er fügte hinzu, dass die russischen Streitkräfte daran arbeiteten, die Krise in der Stadt zu bewältigen.
Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine
Die ukrainischen Einheiten haben tagsüber am Dienstag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in fünf Gemeindebezirken des Gebiets Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der lokale Krisenstab bekannt gibt, wurden dabei vier Zivilisten, darunter ein 16-jähriger Jugendlicher, verletzt.
Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an elf Eigenheimen, sechs zivilen Fahrzeugen, drei Infrastruktureinrichtungen und einem Geschäftsraum.
Russische Luftstreitkräfte werfen tonnenschwere Bomben auf gegnerische Anlagen ab (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass die Luftstreitkräfte Ansammlungen der ukrainischen Einheiten mit Drei-Tonnen-Bomben angreifen.
Dabei wurden folgende Ziele getroffen:
- eine Drohnenleitstelle in der Volksrepublik Donezk
- ein temporärer Truppenstandort im Gebiet Saporoschje
- temporäre Truppenstandorte im Gebiet Dnjepropetrowsk.
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 70 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Tula, über der Moskauer Region und der Republik Krim zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Moskau: Immer mehr Mitglieder ausländischer krimineller Organisationen kommen ins Konfliktgebiet in der Ukraine
Russlands Innenminister Wladimir Kolokolzew hat bei einem Treffen in Islamabad mit seinem pakistanischen Amtskollegen Mohsin Raza Naqvi festgestellt, dass die internationale Kriminalität heute "in größerem Umfang, technologisch fortschrittlicher und vielfältiger agiert". Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
Es sei eine zunehmende Verflechtung zwischen extremistischen Organisationen, terroristischen Gruppierungen und der organisierten Kriminalität zu beobachten, betonte der russische Minister. Darüber hinaus gebe es Versuche, diese Kräfte zur Destabilisierung einzelner Länder und ganzer Regionen einzusetzen.
Im Zuge der militärischen Spezialoperation in der Ukraine sehen sich russische Truppen und Geheimdienste laut Kolokolzew immer wieder mit Nationalisten und Kämpfern krimineller Organisationen konfrontiert, die in großer Zahl aus dem Ausland ins Kampfgebiet kommen würden. Darunter seien auch Angehörige lateinamerikanischer Drogenkartelle.
Ferner habe Russlands Innenminister darauf hingewiesen, dass die Waffen immer öfter aus Konfliktgebieten ausgeführt würden. So habe sich die Ukraine zu einem Akteur beim Schmuggel von Militärgütern entwickelt, die in die Hände von Kriminellen in beliebigen Ländern gelangen könnten.
Verletzte bei Artilleriebeschuss durch ukrainisches Militär in Energodar
Kiews Kräfte terrorisieren weiterhin die Zivilbevölkerung in Energodar im Gebiet Saporoschje. In der Stadt befindet sich das Atomkraftwerk Saporoschje.
Wie der Bürgermeister Maxim Puchow mitteilt, führte das ukrainische Militär am Dienstagnachmittag (Ortszeit) vier Artillerieangriffe auf das Gelände in der Nähe des Sport- und Gesundheitskomplexes der nuklearen Anlage durch.
"Bei dem Beschuss wurden drei Zivilisten verletzt", schreibt der Beamte auf der Plattform Max. Sie hätten Splitterwunden sowie Knochenbrüche erlitten.
Des Weiteren teilt der Bürgermeister mit, dass ukrainische Kämpfer ihre massiven Drohnenangriffe auf die Wohnviertel in der Stadt fortsetzen würden. Nach vorläufigen Angaben sei mindestens ein Wohngebäude in Brand geraten.
Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist im russischen Gebiet Kursk ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit:
"Eine feindliche Drohne hat den Bezirk Belowski angegriffen. Im Dorf Kamyschnoje wurde ein 47-jähriger Mann verletzt. Er erlitt ein Minen- und Explosionstrauma sowie Splitterverletzungen an der rechten Schulter, am Brustkorb, an beiden Unterarmen, am Bauch und an den Beinen."
Der Verletzte wurde erstversorgt und soll nach Kursk gebracht werden.
Russische Armee greift Drohnenlager und Frachter an
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte am 13. Oktober ein Logistiklager in Mikulitschi im Gebiet Kiew sowie einen Frachter im Bug-Liman angegriffen. In dem Lager seien Kampfdrohnen aufbewahrt worden. Das Frachtschiff habe Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck zum Hafen von Nikolajew transportiert.
Johann Wadephul verspricht Kiew weiterhin Unterstützung
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat der Ukraine eine verlässliche Unterstützung zugesagt. Das Land brauche diese "dringender denn je", sagte Wadephul vor der Abreise zum Sicherheitsforum in Warschau.
"Wir sind verlässliche Unterstützer der Ukraine und stärken unsere gemeinsame Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit in der NATO", so der Außenminister weiter, um zu schließen:
"Europas Verteidigung beginnt mit der Ukraine – aber sie endet dort nicht. Auch wir sind im Fadenkreuz."
Zustimmung der Deutschen zu EU-Beitritt der Ukraine sinkt seit 2022 deutlich
Die Bürger in Deutschland gehen mit Blick auf die EU-Beitrittsambitionen der Ukraine auf Distanz. Die Zustimmung zu einem EU-Beitritt des osteuropäischen Landes ist unter den Deutschen von ehemals 61 Prozent im März 2022 auf 41 Prozent im Juni 2026 gefallen, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Bertelsmann Stiftung hervorgeht. In der Erhebung wird weiter festgestellt:
"Während die Bürger in der Ukraine ihren nationalen Widerstand auch als Verteidigung der EU sehen und sich eine rasche Mitgliedschaft wünschen, bleibt in der Europäischen Union die Skepsis spürbar."
In der aktuellen Umfrage sprechen sich 53 Prozent der in der EU Befragten dagegen aus, der Ukraine schon bald die volle Mitgliedschaft zu gewähren.
Auch bei den kurzfristigen wirtschaftlichen Belastungen für Anpassungen im Rahmen des Beitrittsprozesses ist die öffentliche Meinung geteilt. Während zwei Drittel der Ukrainer ihre Bereitschaft erklären, höhere Kosten zu schultern, lehnen fast zwei Drittel der EU-Bürger dies ab.
Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert Osteuropa-Expertin Miriam Kosmehl von der Bertelsmann Stiftung mit den Worten:
"Die prekäre Finanzlage der Ukraine ist eine Herausforderung für die gesamte EU, denn die Stabilität in unserem großen europäischen Nachbarland ist in unserem gemeinsamen Interesse."
Allein für den Wiederaufbau werde der Finanzbedarf inzwischen auf über 500 Milliarden Euro geschätzt. Um diesen Bedarf zu decken, sei "ein umfassender Mix" aus einander ergänzenden und verstärkenden Instrumenten erforderlich. Dafür ist entscheidend, die Unterstützung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten, so die Expertin.
US-Medien: Trump "tierisch angepisst" - wegen Selenskijs Angriffen auf Russlands Diesel-Raffinerien
Donald Trump soll bereits Selenskijs Ankündigung, russische Erdölraffinerien anzugreifen, sehr missfallen haben – verspricht er sich davon doch Entlastung auf dem US-Treibstoffmarkt. Obwohl Kiew die Angriffe seit Freitag ausgesetzt hat, ließ Trump die Weitergabe von US-Aufklärungsdaten an die Ukraine eine Nacht lang stoppen.
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Bulgarien bittet EU und NATO nach Drohnenangriffen um Hilfe
Eine Woche nach Drohnenangriffen auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer hat Bulgarien die EU und die NATO um technische Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Nach Angaben von Regierungschef Rumen Radew ist bislang unklar, ob es sich um die Drohnen aus Russland oder aus der Ukraine gehandelt hat.
Beide angegriffenen Schiffe waren beschädigt worden, eines davon – die "Alfa Watan" – sank innerhalb von etwa drei Minuten. An Bord des unter der Flagge von Togo fahrenden Schiffs waren zwölf Mann Besatzung, die noch immer vermisst werden.
Das zweite Schiff, die "Able", war unter der Flagge von Palau mit Getreide nach Istanbul in der Türkei unterwegs, als es nach einem Drohnenangriff in Brand geriet. Die 18-köpfige Crew wurde gerettet. Auf dem Schiff wurden ersten Ermittlungen zufolge keine Drohnen-Reste entdeckt. Medienberichten zufolge hat die "Able" Bulgariens Gewässer inzwischen wieder verlassen.
Militärexperte: Ukrainische Streitkräfte geraten bei Orechow zunehmend unter Druck
An der Front bei Orechsow im Gebiet Saporoschje verschlechtert sich die operativ-taktische Lage für das ukrainische Militär täglich. Dies teilte der russische Militärexperte Andrei Marotschko im Gespräch mit der Agentur TASS mit.
Russische Soldaten haben laut Marotschko in dem Frontabschnitt nordwestlich von Orechow die Kontrollzone ausgeweitet, die Schwachstellen beseitigt und dem Gegner Vorteile entzogen.
Frankreich: Präsidentschaftskandidat spricht sich für Abschaltung von Starlink in der Ukraine aus
Florian Philippot, Kandidat bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027, hat die Idee unterstützt, der Ukraine den Zugang zum Satelliteninternet Starlink zu sperren. Auf X schrieb Philippot:
"Wenn Selenskij seinen Wahnsinn gegen russische Raffinerien fortsetzt und neue Wahlen in der Ukraine ablehnt, wird man das natürlich tun müssen!"
Zuvor hatte das europäische Medium Politico berichtet, US-Präsident Donald Trump könne der Ukraine amerikanische Aufklärungsdaten entziehen oder Druck auf den Unternehmer Elon Musk ausüben, Starlink abzuschalten. Die ukrainische Armee stützt sich in erheblichem Maße auf den Dienst.
Mehrfachraketenwerfer trifft ukrainischen Truppenstandort an der Front bei Dnjepropetrowsk (Video)
Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Mitte zerstörten bei einem Kampfeinsatz am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk einen Standort der ukrainischen Armee mithilfe des Grad-Mehrfachraketenwerfers. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Moskau: 52 Zivilisten in Russland binnen einer Woche infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen
Nach Angaben von Rodion Miroschnik, dem Sonderbeauftragten des russischen Außenministeriums, kamen in der vergangenen Woche in Russland infolge ukrainischer Angriffe 52 Zivilisten ums Leben, darunter fünf Kinder. Weitere 274 Menschen wurden verletzt, unter ihnen elf Minderjährige.
Im selben Zeitraum setzten die ukrainischen Streitkräfte nach seinen Angaben rund 8.500 Munitionseinheiten gegen zivile Objekte auf russischem Gebiet ein.
Volksrepublik Lugansk: Drei Minderjährige bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden die Volksrepublik Lugansk beschossen. Dabei wurden sechs Zivilisten verletzt, unter ihnen drei Minderjährige. Das teilte der Republikchef Leonid Passetschnik in seinem Telegram-Kanal mit.
In der Siedlung Krasny Kut wurden ein sechsjähriges Mädchen und seine Mutter verletzt. In der Stadt Almasnaja erlitten zwei Männer und ein 16-jähriger Jugendlicher Verletzungen. In der Stadt Swatowo wurde ein neunjähriges Mädchen durch eine gegnerische Drohne verletzt.
In mehreren Bezirken wurden infolge der Angriffe Wohnhäuser, Fahrzeuge sowie Anlagen der Energieversorgung und der zivilen und kommerziellen Infrastruktur beschädigt. Die zuständigen Dienste und die örtlichen Behörden sind dem Republikchef zufolge an der Beseitigung der Folgen beteiligt.
Die Luftabwehr und mobile Feuereinheiten zerstörten über dem Gebiet der Republik rund 40 Luftziele.
WP: USA und Europa erarbeiten Friedensplan für die Ukraine mit vier Punkten
Die USA und Europa bereiten einen Vorschlag zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vor, der aus vier Punkten bestehen soll. Das berichtete der Kolumnist der Zeitung Washington Post, David Ignatius, unter Berufung auf Quellen.
Washington und Brüssel arbeiteten demnach an einem gemeinsamen Friedensvorschlag, der Russland und der Ukraine finanzielle und sicherheitspolitische Vorteile bringen und eine Grundlage für die Klärung territorialer Streitfragen schaffen solle. Einem US-Beamten zufolge sehe der Entwurf vor, Russland Vereinbarungen mit Europa in den Bereichen Sicherheit und Wirtschaft anzubieten, die als Basis für Stabilität in der Region dienen sollten.
Die vier Punkte des Plans lauteten demnach:
- Wiederaufbau der Ukraine. Die Unterhändler wollten von Kiew dafür eine Kostenschätzung anfordern.
- Sicherheitsgarantien für die Ukraine und für Russland. Welche Vereinbarungen mit Moskau angestrebt werden, sei bislang unklar.
- Energieabkommen zwischen Russland, der Ukraine und Europa. Dazu könne der Bau einer Pipeline für Energielieferungen nach Europa gehören, die Einnahmen für Moskau und Kiew bringen würde. Der Punkt umfasse zudem den Zugang Russlands zum europäischen Energiemarkt und Fristen für die Aufhebung von Sanktionen.
- Waffenruhe entlang der aktuellen Frontlinie.
Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto in Schebekino verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod ein Auto mit einer FPV-Drohne angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Wie der Einsatzstab des Gebiets mitteilte, wurde der Mann mit Splitterverletzungen an Händen, Brustkorb und Bauch ins Krankenhaus gebracht.
Außerdem wurden bei ukrainischen Angriffen im Bezirk Schebekino ein Gewerbeobjekt, die Verglasung eines Mehrfamilienhauses, ein Infrastrukturobjekt, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb und ein Lager beschädigt. Im Bezirk Waluiki wurden ein Gewerbeobjekt und ein Mehrfamilienhaus getroffen, im Bezirk Nowy Oskol ein Auto und im Bezirk Belgorod die Fassade einer sozialen Einrichtung. Bei einem Drohnenangriff auf ein Gewerbeobjekt im Bezirk Jakowlewo wurden eine Straßenlaterne und ein Auto beschädigt.
Kiesewetter: Brüssel sollte Kiew zu Angriffen auf russische Ölraffinerien ermuntern
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter stärkt dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump den Rücken.
"Die Ukraine hat mit den gezielten Angriffen auf russische Ölraffinerien legitime Ziele des Aggressors getroffen und trägt mit den weitreichenden Sanktionen effektiv dazu bei, Russlands Kriegsmaschine zu schwächen", sagte Kiesewetter laut dem Fernsehsender ntv.
"Europa und Deutschland sollten die Ukraine deshalb darin bestärken, weiterhin relevante Ziele in Russland auszuschalten, denn das ist im Sinne der europäischen Sicherheit", so der Politiker weiter.
"Weil ich es sage" – Trump erklärt Waffenruhe trotz Dementis aus Moskau und Kiew für vereinbart
Obwohl die Presse ihn auf jüngste Verstöße aufmerksam machte, beharrte US-Präsident Donald Trump am Montag in Washington D.C. darauf, dass eine Energie-Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland bestehe.
Eine Pressevertreterin erinnerte den Republikaner daran, dass "beide Seiten behaupten, sie hätten dem Energie-Waffenstillstand nicht zugestimmt". Trump widersprach:
"Wissen Sie, warum? Weil ich gesagt habe: 'Ihr stimmt zu.' Deshalb. Sie haben zugestimmt, weil ich gesagt habe, dass sie zustimmen."
Das Staatsoberhaupt der USA wiederholte mehrmals, dass "dieser Krieg eine Katastrophe" sei, betonte aber auch, dass "Selenskij sich darauf konzentrieren muss, die Einigung zu erzielen, und nicht nur darüber reden".
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen im Gebiet Charkow die Schlinge um die ukrainischen Truppen enger und erweitern die äußere Kontrollzone. Innerhalb des Kessels wird um die Befreiung der Ortschaften Nikolajewka, Warwarowka und Nefjodowka gekämpft. Die personellen Verluste der eingekesselten ukrainischen Einheiten betrugen binnen 24 Stunden bis zu 60 Soldaten. Zudem wurden ein Fahrzeug und fünf bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt. Bei der Erweiterung des außerhalb des Kessels kontrollierten Gebiets werde um die Ortschaften Prikolotnoje, Kotowka und Gogino gekämpft.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.285 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 92 Fahrzeuge
- 13 gepanzerte Kampffahrzeuge
- elf Artilleriegeschütze
- sieben Stationen für elektronische Kampfführung
- ein Panzer
- ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie und der Verkehrsinfrastruktur, die der Gegner zu militärischen Zwecken benutze, Werkhallen zur Drohnenproduktion und deren Lager sowie Stützpunkte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner an 142 Orten. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden 883 Starrflüglerdrohnen abgefangen.
Russischer Truppenverband Mitte befreit in Dobropolje binnen eines Tages 286 Gebäude
Soldaten des russischen Truppenverbands Mitte haben in den vergangenen 24 Stunden in der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk 286 Gebäude befreit, darunter drei Produktionsanlagen. Bis zu 65 ukrainische Soldaten wurden getötet. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
FSB nimmt Frau fest, die im Auftrag des SBU Drohnenangriff auf russischen Militärflugplatz vorbereitet haben soll
Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben in Woronesch eine russische Staatsbürgerin festgenommen. Sie soll im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes SBU einen Drohnenangriff auf den russischen Militärflugplatz Baltimor vorbereitet haben. Das teilte die Pressestelle des FSB mit. Ziel des SBU sei es gewesen, die Infrastruktur des Flugplatzes zu zerstören, die Flugzeuge zu treffen und Personal zu töten.
Die Frau sei dem FSB zufolge 2022 während eines Aufenthalts in der Ukraine von einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste angeworben worden. Später sei sie auf Anweisung ihres Betreuers nach Woronesch gereist und habe dort eine Garage gemietet, um darin Drohnen zusammenzubauen und zu starten. Die Steuerung habe über das Internet durch Bediener auf ukrainischem Gebiet erfolgen sollen. Aus zuvor angelegten Verstecken habe die Frau neun Drohnenbausätze mit Sprengsätzen sowie Steuerungstechnik abgeholt und in die Garage gebracht. In jedem Bausatz hätten sich rund 500 Gramm Sprengstoff ausländischer Herkunft befunden.
Der FSB konnte die Frau nach eigenen Angaben rechtzeitig festnehmen und den Anschlag in der Vorbereitungsphase verhindern.
Wegen fehlender Daten: Ukrainische Luftabwehr konnte auf Raketenstarts nicht rechtzeitig reagieren
Die ukrainische Luftabwehr hat gestern nicht rechtzeitig auf Starts russischer ballistischer Raketen reagieren können. Der Grund seien fehlende Daten der westlichen Partner Kiews, sagte Juri Ignat, Leiter des Pressedienstes der ukrainischen Luftstreitkräfte.
Im ukrainischen Fernsehsender Rada führte Ignat den Vorfall auf "technische Umstände" zurück. Es komme vor, dass solche Informationen nicht ankämen, und es sei nicht der erste derartige Fall. Er gehe davon aus, dass ukrainische Fachleute das Problem gemeinsam mit den Partnern lösen würden.
Am Montagabend hatten mehrere ukrainische Medien berichtet, dass die Explosionen in Kiew vor der Auslösung des Luftalarms zu hören waren. Später bestätigten die ukrainischen Luftstreitkräfte, dass die ballistischen Ziele von Radaranlagen erst während des Angriffs auf Kiew erfasst worden waren.
Rüstungsbetrieb, Lokomotivdepot und Logistikzentrum: Russland trifft Ziele in Kiew und im Gebiet Nikolajew
Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht kombinierte Angriffe mit bodengestützten Präzisionswaffen und Drohnen gegen Betriebe der Rüstungsindustrie, Logistikzentren sowie Anlagen der Eisenbahn- und Hafeninfrastruktur der Ukraine durchgeführt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, waren auch Schiffe Ziel, die Militärgüter in die Ukraine lieferten.
Dem Ministerium zufolge wurden getroffen:
In Kiew
- Eine Werkhalle des Unternehmens Pulp Mill Print, in der Raketen und Langstreckendrohnen hergestellt wurden.
- Das Lokomotivdepot Darniza, das Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten an Schienenfahrzeugen durchführt, die für den Transport von Militärgütern und Gütern mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.
Im Gebiet Nikolajew
- Das Logistikzentrum Nowaja Potschta in der Ortschaft Ternowka, in dem Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte gelagert wurden.
- Ein Drohnenlager in der Ortschaft Meschkowo-Pogorelowo.
Im Bug-Liman
- Ein Frachtschiff, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck in den Hafen Nikolajew lieferte.
Putin und Trump überreichen Selenskij den "schwarzen Fleck"
Der ukrainische Präsident Selenskij kritisierte unmissverständlich die Entscheidung des Weißen Hauses über den Diesel-Deal mit Russland. US-Präsident Donald Trump erklärte, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten. Moskau wiederum beobachtet in Kiew zunehmende "Hysterie". Wie ernst ist die Lage für Wladimir Selenskij?
Mehr dazu in dieser Analyse von Rafael Fachrutdinow.
Ukrainische Angriffe verletzen fünf Menschen im Gebiet Kursk
In den vergangenen 24 Stunden sind im Gebiet Kursk bei ukrainischen Angriffen fünf Menschen verletzt worden. Tote gibt es nicht. Das teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.
Auf der Landstraße zwischen der Siedlung Kommunar und dem Dorf Beliza im Bezirk Belaja wurden ein Rettungssanitäter, ein Arzt und der Fahrer eines Rettungswagens verletzt. Alle drei wurden ins Gebietskrankenhaus Kursk gebracht. Auf der Landstraße zwischen dem Dorf Dolgije Budy und dem Weiler Tschernezki erlitten eine 37-jährige Frau und ihre zehnjährige Tochter Verletzungen. Sie suchten keine ärztliche Hilfe auf.
Wie der Gouverneur weiter mitteilte, wurden im Laufe des Tages 218 ukrainische Drohnen verschiedener Typen abgeschossen. Zehnmal griffen Drohnen das Gebiet Kursk mit Sprengsätzen an.
Luftabwehr zerstört in einer Nacht 604 ukrainische Drohnen über Russland
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Luftabwehr zwischen 20 Uhr am 12. Oktober und 8 Uhr am 13. Oktober (Moskauer Zeit) 604 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört hat.
Die Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Orjol, Kaluga, Tula, Kursk, Woronesch, Twer, Lipezk, Rjasan, Rostow und Smolensk, über der Moskauer Region, den Regionen Stawropol und Krasnodar sowie über dem Asowschen Meer abgefangen.
Gebiet Belgorod: Zwei Männer bei ukrainischen Drohnenangriffen getötet, 16 Verletzte
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb eines Tages 137-mal angegriffen. Das teilte Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Ihm zufolge beschoss der Gegner das Gebiet siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern und warf 32-mal Sprengsätze von Drohnen ab. Die Einheiten der russischen Luftabwehr schossen insgesamt 162 Drohnen über dem Gebiet ab.
Bei Drohnenangriffen auf die Bezirke Belgorod und Schebekino kamen zwei Männer ums Leben. 16 weitere Personen wurden in der Stadt Belgorod sowie in den Bezirken Borissowka, Rakitnoje und Schebekino verletzt. Vier von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, einer befindet sich dem Gouverneur zufolge in einem schweren Zustand. Alle Betroffenen erhalten die nötige medizinische Hilfe.
Trump: Putin und Selenskij sollen sich treffen
US-Präsident Donald Trump hält ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij für notwendig, um den Konflikt in der Ukraine beizulegen. Das sagte er gegenüber Journalisten vor seinem Abflug nach Ohio. Beide Seiten wollten nach seiner Einschätzung ein Abkommen, wüssten aber nicht, wie sie es erreichen sollten. Trump sagte weiter, dass die USA dafür sorgen würden, dass eine Einigung erreicht werde.
Drohnenangriff auf das Gebiet Kaluga: Schule und zwei Einfamilienhäuser beschädigt
Die Luftabwehr hat am Abend und in der Nacht 73 Drohnen über dem russischen Gebiet Kaluga zerstört. Das teilt der Gouverneur Wladislaw Schapscha mit. Ihm zufolge wurden bei dem Angriff im Bezirk Mossalsk ein Schulgebäude, zwei Einfamilienhäuser und ein Auto beschädigt. Verletzte gab es keine.
Moskau: 417 Drohnen in einer Nacht Richtung Hauptstadtregion
Auf die Moskauer Region flogen zwischen 20:30 Uhr Moskauer Zeit am 12. Oktober und 7:00 Uhr am 13. Oktober 417 Drohnen zu. Das teilte der Bürgermeister Sergei Sobjanin mit. Der größte Teil wurde ihm zufolge auf den weiten Anflugwegen außer Gefecht gesetzt, 65 Drohnen wurden im Anflug auf Moskau zerstört.
Russische Truppen setzen zwei Drohnenleitstellen der Ukraine bei Druschkowka und Nikolajewka außer Gefecht
Russische Truppen haben in der Volksrepublik Donezk zwei Leitstellen für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Das teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Laut Ministerium befand sich eine Leitstelle samt Drohnenbesatzung und Steuerungstechnik in der Garage auf dem Gelände eines Privathauses in Nikolajewka. Sie wurde durch einen Präzisionstreffer zerstört. Die zweite Leitstelle in Druschkowka war in einem verlassenen Haus untergebracht und wurde mit Haubitzengeschossen vom Typ Giazint-B getroffen.
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte entsprechende Videoaufnahme.
Russischer Truppenverband Nord bekämpft gegnerisches Personal und Technik in den Gebieten Charkow und Sumy
Artilleristen des russischen Truppenverbands Nord haben in der Nacht Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy bekämpft. Wie der Truppenverband der russischen Nachrichtenagentur TASS mitteilt, wurden insgesamt 79 gegnerische Soldaten neutralisiert sowie 18 Drohnenstellungen, eine Haubitze und 14 geländegängige Kraftwagen zerstört.
12.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Kiew weitet Sanktionen gegen Russland aus: Krypto-Dienste, Unternehmen und zwei Schiffe betroffen
Die Ukraine hat ihre Sanktionsliste gegen Russland erneut erweitert: Betroffen sind zahlreiche Personen und Firmen, darunter Betreiber von Kryptobörsen, sowie zwei Schiffe.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.
33 ukrainische Drohnen binnen zwölf Stunden abgefangen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Luftabwehrkräfte innerhalb von zwölf Stunden 33 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Die Drohnen seien am Montag zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Kursk, Orjol und Brjansk vom Himmel geholt worden.
Bild: Kiew befürchtet Zugeständnisse Trumps an Putin
In ukrainischen Regierungskreisen wächst die Sorge, dass US-Präsident Donald Trump seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin entgegenkommen könnte. Dies berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Quellen.
Demnach befürchten ukrainische Regierungsvertreter, Trump könnte Zugeständnisse an Moskau machen, um von anderen Problemen abzulenken oder die Kraftstoffpreise in den USA vor den Zwischenwahlen am 3. November zu senken.
Anlass zur Sorge gibt in Kiew unter anderem Trumps Ankündigung vom 9. Oktober, mit Putin eine Vereinbarung über die Lieferung von Dieselkraftstoff auf die Weltmärkte getroffen zu haben. In der Folge nahm das US-Finanzministerium russische Diesellieferungen bis April 2027 teilweise von den Sanktionen aus. Die russische Regierung teilte ihrerseits mit, das Exportverbot für Dieselkraftstoff ab dem 10. Oktober teilweise gelockert zu haben.
Die Bild weist zugleich darauf hin, dass eine Konfrontation mit Trump, dessen Popularität sinke, für zahlreiche Politiker von Vorteil sein könnte. Dazu zähle auch der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, da eine solche Auseinandersetzung die Unterstützung im eigenen Land stärken könne.
Auch Trumps jüngste Äußerungen zu einer möglichen Friedensvereinbarung dürften die Besorgnis in Kiew verstärken. Der US-Präsident erklärte, Moskau sei an einer Vereinbarung interessiert, während Selenskij diese ablehne. Zugleich forderte er den ukrainischen Präsidenten auf, Wahlen abzuhalten. Selenskij hätte den Krieg schon lange beenden und eine Vereinbarung treffen können, sagte Trump.
Darüber hinaus erklärte Trump, Russland und die Ukraine hätten sich auf eine Energie-Waffenruhe verständigt. Selenskij betonte hingegen, dass alle Schritte zur Deeskalation gegenseitig erfolgen müssten. Wahlen in der Ukraine seien möglich, wenn eine 60-tägige Waffenruhe eingehalten werde.
Das bedeutet Trumps jüngste Kehrtwende wirklich für Russland und die Ukraine
Washingtons Ausnahmeregelung für sanktionierte russische Diesellieferungen lässt die Ukraine außen vor. Wird US-Präsident Donald Trump nun die nachrichtendienstliche Unterstützung für Kiew einschränken, um Druck auf seinen ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij auszuüben?
Mehr dazu in dieser Analyse von Fjodor Lukjanow.
CNN: USA drohen Ukraine wegen Angriffen auf russische Ölobjekte mit Waffen-Lieferstopp
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat sich demnach direkt an ukrainische Regierungsvertreter und hochrangige Militärs gewandt und damit gedroht, Waffenlieferungen und den Austausch von Geheimdienstinformationen einzustellen. Dies berichten CNN und The Kyiv Independent unter Berufung auf Quellen.
Washington forderte Kiew demnach auf, weitere Angriffsversuche auf russische Ölanlagen einzustellen. Sollten die Angriffe fortgesetzt werden, müsse die Ukraine mit Konsequenzen rechnen. The Kyiv Independent zitiert einen ukrainischen Beamten:
"Sie haben alle hochrangigen Militärvertreter angerufen und ihnen gedroht."
Mehrere ukrainische Regierungsvertreter erklärten der Zeitung gegenüber, die ukrainische Führung sei nicht vorab über Trumps Ankündigung einer Energie-Waffenruhe mit Russland informiert worden. Nach der Erklärung des US-Präsidenten sei Druck auf Kiew ausgeübt worden, die vereinbarte Feuerpause im Energiebereich einzuhalten.
Der Kreml teilte mit, die Kontakte über eine mögliche Energie-Waffenruhe dauerten an. Kremlsprecher Dmitri Peskow ließ jedoch offen, ob bereits eine Vereinbarung erzielt worden sei und welche Bedingungen dafür gelten könnten. Auch die Frage, ob eine mögliche Feuerpause nur Ölraffinerien oder weitere Energieanlagen umfassen würde, beantwortete er nicht.
Die Financial Times hatte zuvor unter Berufung auf europäische Regierungsvertreter berichtet, die Trump-Regierung drohe damit, den Mechanismus für den Waffenkauf zugunsten der Ukraine auszusetzen, um Kiew zur Einstellung der Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zu bewegen. Dem Bericht zufolge drohe Washington zudem, den Austausch von Geheimdienstinformationen einzustellen.
Russland meldet Angriff auf vier Lokomotiven für ukrainische Streitkräfte
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte vier Lokomotiven angegriffen, die zugunsten der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt worden seien.
In der Nähe der Stadt Odessa sowie der Orte Kriwoi Rog und Pjatichatki im Gebiet Dnjepropetrowsk hätten Kamikaze-Drohnen vom Typ "Geran" die Lokomotiven getroffen, teilte das Ministerium mit.
Das russische Verteidigungsministerium betont immer wieder, dass seine Streitkräfte ausschließlich militärische und energetische Einrichtungen der Ukraine sowie die damit verbundene Infrastruktur angreifen.
Peskow: "Europäer sind Kriegspartei, die Ende dieses Krieges verhindern wollen"
Bei seiner Pressekonferenz am Montag unterstrich Kreml-Sprecher Dmitri Peskow einmal mehr, dass Russland kein Interesse an einem Waffenstillstand hat und einen dauerhaften Frieden anstrebt.
Auf die Frage, ob die widersprüchlichen Äußerungen aus Washington und Brüssel eine Spaltung des westlichen Lagers offenbaren – US-Präsident Donald Trump hatte einen Wechsel in Kiew gefordert, woraufhin die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der britische Premier Andy Burnham im Gegenzug betonten, dass sie weiterhin hinter dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und dem aktuellen Kurs stehen – entgegnete der Sprecher des Präsidenten:
"Die Europäer gehören eindeutig nicht zur Partei des Friedens", sondern seien eher eine "Kriegspartei, die weiterhin alles unternimmt, um ein Ende dieses Krieges zu verhindern".
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Belgorod: Ein Toter und vier Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen
Bei Angriffen der Ukraine auf sieben Gemeinden im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist getötet worden, vier weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilte die regionale Einsatzzentrale mit.
Der getötete Mann erlitt demnach schwere Verletzungen, als eine ukrainische Drohne einen Lastwagen nahe dem Dorf Krutoi Log angriff, hieß es in einer Mitteilung der Einsatzzentrale auf der Plattform Max.
Kirowograd: Bewaffneter wirft Granaten auf Polizisten und eröffnet Feuer
Im Zentrum der ukrainischen Stadt Kirowograd hat ein mit einem Gewehr und Granaten bewaffneter Mann Schüsse abgegeben. Laut dem ukrainischen Fernsehsender TSN waren mindestens sechs Explosionen zu hören.
Nach Angaben des Senders Suspilne warf der Mann während eines Gesprächs mit Polizisten Granaten in Richtung der Beamten und begann anschließend zu schießen.
Die Polizei habe Maßnahmen zu seiner Festnahme eingeleitet. Zudem sei die Sonderoperation "Grom" ausgerufen worden, an der alle erforderlichen Einheiten beteiligt seien. Dies teilte die Sprecherin der Polizei des Gebiets Kirowograd, Oksana Kowtunenko, mit.
Polens Verteidigungsminister fordert schnellere Aufrüstung der NATO
Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz hat die NATO-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, ihre Militärausgaben schneller zu erhöhen. Europa müsse das Ziel erreichen, bis 2030 fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung aufzuwenden, sagte er laut RIA Nowosti.
Auf dem NATO-Gipfel in Den Haag hatten sich die Mitgliedstaaten 2025 darauf verständigt, ihre Verteidigungsausgaben bis 2035 auf fünf Prozent des BIP zu erhöhen. "Meiner Ansicht nach können wir nicht bis 2035 warten, damit Europa stark wird. Wir müssen dieses Ziel bis 2030 erreichen", erklärte Kosiniak-Kamysz.
Polen investiere mehr und schneller in die Verteidigung als jedes andere Land Europas, betonte der Minister. Dabei gehe es nicht nur um militärische Fähigkeiten, sondern auch um die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft und der Rüstungsindustrie.
Zudem sprach sich Kosiniak-Kamysz dafür aus, Waffen in Europa herzustellen. Eine Verlagerung der Produktion nach Asien, China oder Indien bringe keine Einsparungen, sondern verursache höhere Kosten und schwäche die Unabhängigkeit Europas.
Die Forderung nach einer schnelleren Aufrüstung fällt in eine Phase verstärkter Warnungen vor möglichen militärischen Bedrohungen. Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Giuseppe Cavo Dragone, hatte zuvor erklärt, das Bündnis sei auf einen möglichen bewaffneten Konflikt an seiner Ostflanke vorbereitet. Erst am Montag hatte Polen die NATO zudem dazu aufgerufen, sich auf einen möglichen "hybriden Angriff" Russlands vorzubereiten.
Patriotische Demo in Jarosław: "Polen ist wie eine Drehtür für Banderisten"
In der polnischen Stadt Jarosław haben sich Hunderte Demonstranten versammelt, um strengere Einreisekontrollen zu fordern. Dabei haben sie auch die ukrainische Huldigung des ukrainischen Faschisten Stepan Bandera verurteilt. Anlass war die Ermordung eines örtlichen Priesters durch einen ukrainischen Staatsangehörigen am 24. September.
Die Veranstaltung wurde von der rechtskonservativ-patriotischen Partei "Ruch Narodowy" (zu Deutsch: Nationale Bewegung) organisiert. Ein Mitglied und Aktivist dieser Partei, Marcin Kowalski, erklärte vor Ort:
"Wir haben im Prinzip ein Land mit einer Drehtür, durch die praktisch jeder einreisen kann."
Der ukrainische Täter versuchte, vier weitere Menschen zu töten, und verletzte dabei einige von ihnen schwer. Die polnische Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob der ukrainische Messerstecher möglicherweise psychisch krank ist. Dadurch kämen strafmildernde Umstände infrage. Auf der Demo war laut und deutlich zu hören:
"Wir hier in Polen wollen Bandera nicht!"
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Russische Streitkräfte greifen zwei Frachtschiffe und ein Logistikzentrum an
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte zwei Frachtschiffe mit Militärgütern sowie ein Logistikzentrum des ukrainischen Paketdienstes Nowa Poschta im Gebiet Nikolajew angegriffen.
Die beiden Frachtschiffe waren demnach auf dem Seeweg zu den Häfen Nikolajew und Odessa unterwegs. Das Schiff, das nach Nikolajew unterwegs war, habe Militärgüter transportiert, das für Odessa bestimmte Schiff militärische Güter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck, so das russische Verteidigungsministerium.
Zudem sei am Montag ein Logistikzentrum von Nowa Poschta im Ort Ternowka im Gebiet Nikolajew getroffen worden. Die Einrichtung wurde demnach zur Lagerung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck genutzt, die zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte bestimmt waren.
Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken – Ein Toter und zehn Verletzte
Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod ist ein Zivilist getötet worden. Neun weitere Menschen wurden verletzt. Zudem erlitt ein Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Wohnhaus nahe Melitopol im Gebiet Saporoschje leichte Verletzungen. Dies berichten die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die regionale Einsatzzentrale und Gouverneur Jewgeni Balizki.
Im Dorf Kupino im Kreis Schebekino griff eine ukrainische Drohne ein Auto an. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Eine Frau erlitt Splitterverletzungen an Augen, Armen und Beinen, ein Mann an Armen und Beinen. Beide werden im Gebietskrankenhaus Belgorod untersucht.
Weitere Verletzte gab es in Schebekino und Rakitino. In Schebekino erlitt ein Mann durch die Zerstörung einer Drohne eine Prellung oberhalb des Schlüsselbeins. Er wird ambulant behandelt. In Rakitino erlitten sechs Zivilisten durch die Detonation einer Drohne ein Knalltrauma. Auch sie werden ambulant behandelt.
Kiew: Student soll Anschlag auf Bus mit ukrainischen Soldaten geplant haben
Ein Student aus Kiew soll versucht haben, einen Bus mit ukrainischen Soldaten in der Stadt Rowno in die Luft zu sprengen. Dies teilte der ukrainische Geheimdienst SBU mit.
Nach Angaben des Geheimdienstes wurde der Student am Busbahnhof in Rowno festgenommen. Er habe eine ganze Einheit der ukrainischen Streitkräfte sprengen wollen, als diese zu ihrem dauerhaften Stationierungsort aufbrechen sollte.
Dazu habe er eine selbstgebaute Bombe unter dem Bus platziert, in dem die Soldaten transportiert wurden. Auf dem gegenüberliegenden Parkplatz habe er zudem eine getarnte Überwachungskamera mit Fernzugriff installiert, die in einer Saftverpackung versteckt gewesen sei, hieß es in einer Mitteilung des SBU auf Telegram.
Der Sprengsatz sei mit zwei Glasflaschen verstärkt worden, die mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllt waren, um die Wirkung der Explosion zu erhöhen, erklärte der Geheimdienst. Dem Festgenommenen wird ein vollendeter Versuch eines Terroranschlags vorgeworfen. Ihm drohen bis zu zwölf Jahre Haft sowie die Einziehung seines Vermögens.
LVR: Drei Verletzte bei Drohnenangriff auf Bus in Sewerodonezk
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Stadtbus in Sewerodonezk sind am Montagmorgen drei Menschen schwer verletzt worden. Dies teilte das LVR-Oberhaupt Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit:
"Zum Zeitpunkt des Einschlags befanden sich etwa zehn Menschen an Bord. Drei Menschen erlitten schwere Verletzungen: ein älteres Ehepaar und eine 65-jährige Frau."
Innerhalb von 24 Stunden seien insgesamt neun Gemeinden der Republik unter Beschuss geraten. Dabei wurden Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie Energieanlagen und Einrichtungen der zivilen und kommerziellen Infrastruktur beschädigt. Die zuständigen Dienste und örtlichen Behörden sind mit der Beseitigung der Schäden beschäftigt.
Rücksichtslose Kallas: Eine verbitterte Diplomatin treibt die EU auf Kriegskurs gegen Russland
Viele Europäer fragen sich, warum Brüssel weiterhin der Eskalation den Vorzug vor Diplomatie und den alltäglichen Bedürfnissen der Menschen gibt. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas denkt jedenfalls nicht daran, ihre konfrontative Haltung gegenüber Russland aufzugeben.
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Selenskij: USA sollten "Dieselabkommen" mit Ukraine schließen
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist der Ansicht, dass die USA ein "Dieselabkommen" mit der Ukraine schließen sollten. Schließlich entscheide Kiew darüber, welche russischen Raffinerien in Betrieb seien und welche Schiffe mit russischem Öl auf See fahren könnten.
Dies sagte Selenskij am Montag auf dem Warschauer Sicherheitsforum, als er Fragen beantwortete, berichtet Jewropeiskaja Prawda.
Selenskij äußerte Zweifel daran, dass die von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffene Vereinbarung über russische Diesellieferungen Auswirkungen auf den Weltmarkt haben werde. Das vereinbarte Volumen sei seiner Ansicht nach gering.
"Wenn jemand anders denkt, soll er eben so denken. Ich glaube, dass hinter dieser Entscheidung andere Motive stehen. Wenn dem so ist, warum schließt Amerika dann kein Abkommen mit der Ukraine über die Lieferung von Dieselkraftstoff? Wir beeinflussen, ob diese Schiffe fahren. Wir bestimmen, ob die Raffinerien in Betrieb sind. Lassen Sie uns das tun."
Zudem kam er auf die Frage einer Energie-Waffenruhe zurück und betonte, dass für die Ukraine eine unterbrechungsfreie Stromversorgung von entscheidender Bedeutung sei.
"Wenn sie den Schutz unseres Energienetzes garantieren können, werden wir ihre Diesel-Infrastruktur nicht antasten. Für uns bedeutet die Stromversorgung vor allem Hilfe für die Menschen. Sie ist aber auch eine Hilfe für Europa, denn jeder weiß, dass unser Netz mit dem europäischen Verbund verbunden ist. Wenn unsere Energieinfrastruktur nicht angegriffen wird, können wir anderen Ländern helfen."
Peskow: Kontakte zwischen Moskau und Kiew bezüglich einer möglichen Energiewaffenruhe dauern an
Die Kontakte bezüglich eines möglichen Energiewaffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine, den US‑Präsident Donald Trump angekündigt hatte, würden andauern. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem täglichen Briefing mit Journalisten.
Peskow präzisiert nicht, ob eine Einigung erzielt worden sei und unter welchen Bedingungen diese gelten könne. Er äußert sich auch nicht dazu, ob sich ein solcher Waffenstillstand nur auf Ölraffinerien oder auch auf andere Energieanlagen erstrecken würde.
Peskow sagt nur, dass Moskau weitere Informationen später bekannt geben werde.
"Sobald wir etwas zu diesem Thema zu sagen haben, werden wir Sie umgehend informieren."
Frontbericht: Kiew verliert an einem Tag mehr als 1.300 Kämpfer
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.355 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 295 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos und ein Feldartilleriegeschütz.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich setzten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 195 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 23 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 330 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos, ein Feldartilleriegeschütz, zwei Stationen für elektronische Kampfführung und eine Station für elektronische Aufklärung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 275 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug und zwölf elf Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 40 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 19 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Werkstätten für Drohnen und deren Startplätze sowie Objekte der Verkehrsinfrastruktur angegriffen, die im Interesse der Streitkräfte der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 149 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen fünf gelenkte Bomben und 646 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 259.820 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.202 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer, 36.701 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 74.309 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Russische Armee befreit zwei Ortschaften
In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte durch entschlossene Handlungen die Ortschaft Lidino in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Wie es heißt, habe die Einnahme dieser Siedlung den Soldaten des Verbands ermöglicht, ihre Position an der Kontaktlinie zu verbessern und Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in Richtung der Stadt Dobropolje zu schaffen.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Ortschaft Nikolskoje im Gebiet Saporoschje eingenommen, teilt die Militärbehörde weiter mit. Dadurch sei es dem russischen Militär gelungen, einen Verteidigungsabschnitt des Gegners mit einer Fläche von rund 13 Quadratkilometern unter seine Kontrolle zu bringen. Im Zuge der Gefechte habe der Gegner bis zu einer Kompanie Soldaten sowie 19 Autos, 29 Bodenrobotersysteme und 48 Hexacopter vom Typ R-18 eingebüßt.
Russlands Jet-Drohnen bringen es an die Spitze im weltweiten Wettlauf
Die russische Satellitenkonstellation Rasswet könnte Moskau einen erheblichen Vorteil in den Bereichen Kommunikation und Zielerfassung verschaffen, meint Google-Ex-Chef Eric Schmidt. Außerdem würdigt er die Erfolge Russlands bei der Entwicklung von Drohnen.
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Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer
Im Laufe der Woche hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.135 ukrainische Kämpfer und Söldner – 180 mehr als im vorherigen Berichtszeitraum. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden an Personal zugefügt."
Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 7.300 ukrainische Drohnen, 15 Seeschiffe, einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, 39 Feldartilleriegeschütze, 36 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 730 verschiedene Kampffahrzeuge zerstört habe.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Feuerpause in der Ukraine am Wahltag möglich
Der russische Präsident Wladimir Putin sei bereit, die Anweisung zu erteilen, am Wahltag in der Ukraine keine Angriffe zu führen, sollte Kiew sich für die Durchführung der Wahlen entscheiden. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow.
"Der Präsident hat bereits darüber gesprochen, aber ich kann in diesem Fall in seinem Namen mit voller Verantwortung sagen: Wenn man dort in Kiew tatsächlich Wahlen abhalten will, dann ist der Präsident der Russischen Föderation, der Oberste Befehlshaber, bereit, die Anweisung zu erteilen, am Wahltag keine Angriffe auf die Ukraine durchzuführen. Genau am Wahltag!"
Die von Wladimir Selenskij geforderte 60-tägige Waffenruhe benötige er jedoch nicht für die Durchführung von Wahlen, sondern dazu, "Kräfte zu sammeln, Wunden zu heilen und den Krieg fortzusetzen", merkt Peskow gleichzeitig an.
"Wir brauchen keinen Waffenstillstand, wir brauchen dauerhaften Frieden für viele kommende Generationen."
Puschilin: Russische Armee setzt Kampfhandlungen zur Befreiung der DVR fort
Die russischen Streitkräfte hätten die Kämpfe zur Befreiung von Städten in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt, teilt der Leiter der DVR, Denis Puschilin, mit.
"In der vergangenen Woche haben unsere Einheiten ihre Positionen entlang der gesamten Kontaktlinie weiter verbessert."
Wie es heißt, dauern die Kämpfe um Druschkowka an. Obwohl die ukrainische Armee Widerstand leiste und die mehrgeschossige Bebauung sowie Industrieanlagen dafür nutze, werde die Stadt "Schritt für Schritt" befreit. Auch die Handlungen zur Umkreisung von Druschkowka trügen zu deren Befreiung bei, merkt Puschilin an.
In der Stadt Krasny Liman und ihrer Umgebung versuche das ukrainische Militär, Gegenangriffe mittels einer großen Anzahl von Drohnen zu führen.
"Die Aufgabe unserer Soldaten besteht hier darin, den Gegner daran zu hindern, vorzurücken und sich festzusetzen."
Was den Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk angeht, so dauere die Offensive auch in dieser Richtung an, sagt der DVR-Chef. Das russische Militär setze Kampfhandlungen fort, um die Ortschaften "von mehreren Seiten" umzukreisen.
Gebiet Cherson: Mehrere Opfer nach Angriffen auf Bezirk Aljoschki
In der vergangenen Woche hat der Gegner seine Attacken auf die Zivilbevölkerung des Grenzbezirks Aljoschki im Gebiet Cherson fortgesetzt.
Nach Angaben des Leiters des Bezirks, Ruslan Chomenko, sind dabei drei Zivilisten ums Leben gekommen. Ein Mann sei seinen Verletzungen bei einem Angriff auf ein Auto erlegen. Die Einschläge in Wohnhäuser hätten das Leben von zwei weiteren Zivilisten gefordert.
Acht weitere Personen hätten Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten.
"Zivilisten wurden verletzt, während sie sich auf der Straße, in Innenhöfen, in der Nähe von Geschäften oder am Steuer befanden […] Der Feind führt Krieg gegen die Zivilbevölkerung."
Die Zerstörungen hätten vor allem Wohnhäuser betroffen, so Chomenko. Zudem seien weitere zivile Objekte unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte geraten, darunter ein Kindergarten, eine orthodoxe Kirche, ein Schönheitssalon, ein Geschäft, Energieobjekte sowie Kommunikations- und Wasserversorgungsanlagen.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und sechs Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, sei ein ziviler Einwohner infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Sechs weitere, darunter zwei Minderjährige, hätten Verletzungen erlitten. Zwei der Verwundeten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Insgesamt seien elf Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet viermal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner achtmal Sprengsätze mittels einer Drohne abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 92 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
Peskow kommentiert Trumps Aufruf zur Ablösung von Selenskij
US-Präsident Donald Trump habe die Ukrainer dazu aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt zu wählen, da der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij keinen politischen Willen zur Beendigung des Konflikts zeige. Dies erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber RIA Nowosti.
"Trump hat gesagt, er sei der Ansicht, dass die Zeit für einen neuen Präsidenten gekommen sei. Warum? Weil der Präsident der Ukraine sehr verantwortungsvolle und sehr schwierige Entscheidungen treffen muss, um diesen Krieg zu beenden. Entweder übernimmt Selenskij diese Verantwortung und zeigt den entsprechenden politischen Willen, oder er tut es nicht."
Der Kreml-Sprecher merkt an, dass Selenskij dies bislang nicht tun wolle.
Medien: Witkoff und Kushner verschieben ihren Besuch in Moskau
Angesichts der Krise mit der Ukraine hätten die Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff und Jared Kushner, ihre geplante Reise nach Moskau vorerst auf Eis gelegt, bis klar sein werde, ob die Ukraine und die Europäer bereit seien, "einem neuen, gemeinsamen Vorschlag für den russischen Präsidenten Wladimir Putin zuzustimmen", schreibt Axios.
Ein ukrainischer Regierungsvertreter teilt Axios mit, dass Witkoff und Kushner während eines Treffens mit US-Unterhändlern in der vergangenen Woche in Miami damit gedroht hätten, Trump könne die Weitergabe von US-Geheimdienstinformationen an Kiew einstellen, sollte die Ukraine seine Forderungen weiterhin ignorieren.
Ein US-Vertreter habe jedoch diese Information dementiert und erklärt, Witkoff und Kushner hätten den Ukrainern gegenüber betont, dass die USA ein starker Partner seien, der Munition und Geheimdienstinformationen liefere. Daher solle die Ukraine keine Maßnahmen ergreifen, die US-Verbrauchern schaden würden.
Russische Armee setzt Angriffe auf gegnerische Hafeninfrastruktur fort
In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe mittels Drohnen auf Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur sowie auf Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operieren. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Infolge einer Attacke sei ein Frachtschiff auf See getroffen worden, das militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 150 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 151 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rostow, Smolensk, Twer, Tula, Jaroslawl, der Region Moskau, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Medien: Trump verärgert über Kiew und will Ende der Ölraffinerie-Angriffe
Donald Trumps Ankündigung am Sonntag bezüglich eines Energie-Waffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine soll sich auf eine mögliche Vereinbarung beziehen, die einen beiderseitigen Verzicht auf Angriffe gegen Ölraffinerien vorsieht. Trump erwarte von Wladimir Selenskij, dass er sich daran halten werde. Dies erklärt Axios unter Berufung auf einen Vertreter des Weißen Hauses.
Die Quelle habe weiter präzisiert, dass nach einer Einstellung der Angriffe auf Ölraffinerien, als nächster Schritt eine Vereinbarung folgen könne, nach der auch Kraftwerke und Energienetze von Angriffen auszunehmen seien.
Der Vorschlag "Raffinerie gegen Raffinerie" sei unausgewogen, sagt ein ukrainischer Vertreter gegenüber Axios. Ihm zufolge verfüge das Land nur über eine einzige Ölraffinerie, die nach Attacken nicht voll funktionsfähig sei. Russland hingegen besitze ein riesiges Netz an Raffinerien.
Vertreter des Weißen Hauses warnten, dass die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien die Beziehungen zwischen Trump und Selenskij stärker belasten könnten, als sie Russland selbst schadeten. Eine Quelle sagt:
"Trump ist wirklich verärgert. Er hat das Gefühl, dass Selenskij die USA als selbstverständlich betrachtet."
Truppenverband Nord neutralisiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer
Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit. Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien zwei Mörser, eine Haubitze vom Typ D-30, zehn Drohnenleitstellen, 66 Soldaten sowie elf geländegängige Fahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte neutralisiert worden, hieß es.
Im Zuge der Durchführung von Kampfeinsätzen hätten die Drohnenbesatzungen die Bewegung von Feuergruppen und die Standorte von Drohnenleitstellen in den Gebieten Charkow und Sumy aufgedeckt. Ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ UAT-Tisa, zwei Feuergruppen, 22 Oktokopter vom Typ R-18 sowie elf Drohnen der Streitkräfte der Ukraine seien dabei zerstört worden.
Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands in der Nacht insgesamt 189 gegnerische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.
11.10.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Selenskij zu Trumps Waffenruhe-Ankündigung: Armee hat Befehle bekommen
Nach der Ankündigung eines "energetischen Waffenstillstands" in der Ukraine durch US-Präsident Donald Trump erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in einer Videobotschaft, die Streitkräfte seines Landes hätten "alle entsprechenden Befehle" erhalten.
Um welche Befehle es sich handelt, präzisierte Selenskij nicht. Er betonte jedoch, dass die Ukraine jedes reale und verlässliche Format einer Waffenruhe und Beilegung unterstützen werde.
EU stellt der Ukraine weitere Finanzierung für Drohnen und Raketen bereit
Die Europäische Union will der Ukraine in der kommenden Woche zusätzliche Mittel für den Erwerb von Drohnen und Raketen bereitstellen. Dies teilt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf X (Twitter) nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij mit. Zum genauen Umfang der neuen Tranche, den Finanzierungsquellen sowie dem Zeitplan macht von der Leyen keine näheren Angaben.
Flugabwehr schießt mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland ab
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 112 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über acht Regionen Russlands vom Himmel geholt.
Bessent bezeichnet europäische Position zu Diesel-Deal als Heuchelei
US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die europäische Kritik am Diesel-Deal mit Russland als Heuchelei.
In einem Kommentar für den Sender Fox News macht er darauf aufmerksam, dass Europa selbst russische Energie kaufe und Russland damit mehr Geld als der Ukraine bereitstelle. Bessent betont:
"Ihre Erklärungen, dass wir keine Pause bei den Dieselpreisen bekommen dürfen, sind daher totale Heuchelei."
Dem Minister zufolge sind russische Diesel-Lieferungen für die USA vorteilhaft. Die Sanktionen gegen Russland hemmen das Abkommen nicht.
Russische Truppen treffen ein Logistikzentrum und einen Frachter
Die russischen Streitkräfte haben ein Logistikzentrum im Ort Ternowka des Gebietes Nikolajew getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde die Anlage für die Lagerung von Militärausrüstung und Dual-Use-Gütern verwendet.
Außerdem griff Russland einen Frachter auf dem Weg in den Hafen von Tschernomorsk an. Das Schiff war mit militärischen Gütern beladen.
Finanzministerium in Kiew legt die Summe der Zahlungen an IWF und Weltbank bis 2061 offen
Zwischen 2026 und 2061 muss die Ukraine im Rahmen des Schuldendienstes 32,95 Milliarden US-Dollar an den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank zahlen, heißt es in einem Bericht des ukrainischen Finanzministeriums.
Gleichzeitig muss Kiew 67,86 Milliarden US-Dollar, 22,52 Milliarden US-Dollar sowie 11,51 Milliarden Sonderziehungsrechte (SZR) als Tilgung der Kapitalschuld zurückzahlen. Der Wechselkurs der SZR liegt bei etwa 1,35 US-Dollar pro SZR.
Die Gesamtsumme der ukrainischen Zahlungen an den IWF und die Weltbank bis 2061 beläuft sich auf fast 138,9 Milliarden US-Dollar.
Fico: Bald werden Europäer teuren US-Diesel russischen Ursprungs tanken
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico kritisiert die EU für ihre Sanktions- und Energiepolitik. Während die USA und Russland ihre eigenen nationalen Interessen verfolgten, verhänge die EU Sanktionen und Embargos, die zu hohen Dieselpreisen und Versorgungsengpässen führten. Fico warnt "unsere proamerikanischen und russophoben Politiker", dass Europa künftig möglicherweise teuren amerikanischen Diesel russischen Ursprungs tanken müsse:
"Nur in der Europäischen Union kann so etwas geschehen. Sie ist besessen von Hass und unfähig, die Realität zu begreifen."
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Bericht: Beziehungen zwischen Trump und Selenskij auf tiefstem Stand seit Treffen im Februar
Die Beziehungen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij sind in der schlechtesten Verfassung seit dem berüchtigten Treffen im Februar 2025 im Weißen Haus, erklärt das Wall Street Journal.
Demnach droht die Welle der Kritik gegen Selenskij, die europäischen Bemühungen zunichtezumachen. Während der vergangenen 18 Monate hat Europa die USA davon abgehalten, ihre Unterstützung für die Ukraine einzustellen.
Trump kündigt Waffenruhe im Energiebereich an – Selenskij überrascht
Russland und die Ukraine haben einen "energetischen Waffenstillstand" vereinbart. Dies verkündete Donald Trump in einem Beitrag auf Truth Social. Laut dem US-Präsidenten trete die Maßnahme sofort in Kraft. Zudem warnt Trump die beiden Parteien davor, die Waffenruhe zu brechen.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärte gegenüber Axios, dass ihn die Ankündigung überrasche. Sollte Russland dem Waffenstillstand im Energiebereich aber zustimmen, werde die Ukraine ihn akzeptieren.
Moskau kommentierte Trumps Erklärung bislang nicht.
LVR meldet Tote und Verletzte nach nächtlichen Angriffen der Ukraine
In der Nacht zum Sonntag haben Einheiten der Flugabwehr etwa 180 Flugziele über der Lugansker Volksrepublik (LVR) abgeschossen, erklärt der Chef der Region, Leonid Passetschnik. Im Ergebnis der ukrainischen Angriffe kamen zwei Zivilisten ums Leben, 13 weitere wurden verletzt.
Der Gegner nahm unter anderem Objekte der Energieinfrastruktur unter Beschuss, führt Passetschnik aus. In mehreren Ortschaften kam es zu Strom- und Wasserausfällen.
Selenskij: "Gebt uns Waffenruhe für 60 Tage, und wir organisieren Wahlen"
Die Ukraine wird Präsidentenwahlen veranstalten, wenn Russland einem 60-tägigen Waffenstillstand zustimmt, erklärt Staatsoberhaupt Wladimir Selenskij. Im Interview mit dem Sender ABC News äußert er sich wörtlich:
"Also sagt ihr bitte [dem russischen Präsidenten Wladimir] Putin, gebt uns zwei Monate, 60 Tage Zeit. Eine vollständige Waffenruhe für 60 Tage, und wir werden Wahlen organisieren. Natürlich sind wir bereit für jede Entscheidung unseres Volkes, des ukrainischen Volkes."
Wird die Ukraine die Wirtschaftskrise überstehen?
Die Krise, die die Ukraine erfasst hat, ist kein vorübergehendes, sondern ein systemisches Problem. Die Metallindustrie im Land existiert praktisch nicht mehr. Der Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse ist eingebrochen. Es gibt drei mögliche Szenarien für den weiteren Verlauf der Ereignisse.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Sergei Mirkin auf unserer Website.
Selenskij: Deeskalation beruht auf Gegenseitigkeit
Nach Trumps Kritik hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erneut allein Russland für den Krieg verantwortlich gemacht. Auf der Plattform X schrieb der Politiker, es sei zwar schon heute möglich, Angriffe auf Energieinfrastruktur zu stoppen, der russische Staatschef Wladimir Putin wolle dies aber nicht. Selenskij betonte dabei:
"Die Ukraine ist bereit, Angriffe auf russische Ölanlagen einzustellen, wenn Russland aufhört, unsere Energieinfrastruktur anzugreifen."
Jede Deeskalationsmaßnahme müsse gegenseitig sein und durch echte Garantien untermauert werden, forderte der ukrainische Präsident.
Außerdem teilte Selenskij mit, er werde die Gespräche mit europäischen Staats- und Regierungschefs am Sonntag fortsetzen, und es fänden täglich Gespräche über zusätzliche Hilfspakete mit Abfangraketen und Munition statt.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen Führungswechsel in der Ukraine sowie ein Ende der ukrainischen Angriffe auf russische Ölraffinerien verlangt.
Wadephul bekräftigt Unterstützung für Ukraine und Selenskij
Angesichts des Streits zwischen Washington und Kiew hat Bundesaußenminister Johann Wadephul dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij weitere Unterstützung zugesagt. Vor den Beratungen des CDU-Präsidiums in Berlin sagte der CDU-Politiker mit Blick auf den russischen Staatschef Wladimir Putin:
"Wir brauchen weiter Konsequenz und Klarheit an der Seite der Ukraine. Wir brauchen nicht weniger, wir brauchen mehr Druck auf Putin, dass er bereit ist, zu verhandeln."
Europa brauche Stabilität, und das bedeute, "dass wir ganz klar weiter an der Seite der Ukraine stehen, übrigens auch an der Seite der Regierung stehen, und den Präsidenten bei der Ausübung seines schweren Amtes voll unterstützen", erklärte Wadephul.
Zugleich stellte Wadephul fest, es sei in dieser Zeit klar, dass man Verhandlungen brauche. Gerade in der letzten Woche seien viele Zivilisten ums Leben gekommen.
Sachsen-Anhalt: AfD und BSW drängen auf diplomatische Lösung des Ukraine-Krieges
Das BSW und die AfD wollen im Landtag von Sachsen-Anhalt gemeinsam einen Kurswechsel in der deutschen Russland- und Ukrainepolitik anstoßen. Ein von beiden Fraktionen eingebrachter Antrag fordert die Einstellung der Waffenlieferungen und finanziellen Hilfen für die Ukraine, die Aufhebung der Russland-Sanktionen sowie verstärkte diplomatische Bemühungen. Über die Initiative soll in einer Sondersitzung des Landtags beraten werden.
Der Co-Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion, Oliver Kirchner, erklärte im Interview, der Antrag solle eine Debatte über die Beendigung des Ukraine-Krieges auslösen. Die Sanktionen schadeten vor allem der Bevölkerung beider Länder.
Auch die stellvertretende BSW-Fraktionsvorsitzende Dr. Claudia Wittig kritisierte den bisherigen außenpolitischen Kurs. Mit dem Antrag wolle das BSW seine im Wahlkampf angekündigte Friedenspolitik vorantreiben.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ein Toter und zwei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Grenzgebiet Brjansk
Gouverneur Jegor Kowaltschuk wirft den ukrainischen Streitkräften weitere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung des russischen Grenzgebiets Brjansk vor. Auf der Plattform Telegram berichtet er über eine tödliche Attacke auf das Dorf Slutschok. Ein Einwohner habe beim Angriff einer ukrainischen Kamikaze-Drohne schwere Verletzungen erlitten, denen er später im Krankenhaus erlegen sei. Kowaltschuk spricht der Familie des Angehörigen sein aufrichtiges Beileid aus und sagt den Angehörigen alle erforderliche Unterstützung zu.
Zudem meldet der Politiker zwei Verletzte in der Siedlung Klimowo. Bei ihnen handele es sich um zwei Einwohnerinnen, die bei einer Drohnenattacke zu Schaden gekommen seien.
Nach Angaben von Kowaltschuk soll die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht über dem Gebiet Brjansk 45 gegnerische Drohnen zerstört haben.
Medwedew dämpft Erwartungen nach Trumps Rüge gegen Selenskij: Nur Soldaten und Waffen bringen Russlands Sieg näher
Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, hat auf der Plattform MAX die akute Krise in den Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine kommentiert. Der frühere russische Staatschef freute sich darüber, dass US-Präsident Donald Trump in seiner Kritik gegen seinen ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij "endlich ungeniert die Wahrheit gesagt" habe. Mit Blick auf Selenskij erklärte Medwedew:
"Der blutrünstige Clown will nur Krieg und muss möglichst schnell verschwinden."
Zugleich warnte der Vize-Chef des russischen Sicherheitsrats davor, übertriebene Erwartungen zu hegen. Offenbar mit Sarkasmus schrieb er:
"Trump? Der ändert ja nie seinen Standpunkt. Darüber wissen wir Bescheid."
Deswegen würden die jüngsten Erklärungen Trumps keine Konsequenzen für die Ukraine haben. Selenskij, den Medwedew erneut als Bastard bezeichnete, werde weiterhin die Europäer um Geld und Waffen anpumpen. In diesem Zusammenhang stellte Medwedew fest:
"Nur unsere Jungs, ballistische Raketen und Geran-Drohnen bringen den Sieg näher."
Nach dem Diesel-Deal mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hatte Trump vor Journalisten erklärt, dass die Ukraine einen neuen Staatschef brauche. Selenskij habe schon mehrmals die Chance gehabt, den Konflikt beizulegen. Die Gelegenheit habe er aber nicht genutzt. Diese Worte lösten in der Ukraine Unmut aus.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Weitere vier Ortschaften befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, ziehe der Truppenverband Nord weiterhin die Schlinge um die ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow enger und erweitere das vom russischen Militär kontrollierte Gebiet. So habe das russische Militär im Kessel die Ortschaften Resnikowo und Kupino unter seine Kontrolle gebracht. Momentan werde dort um die Ortschaften Nikolajewka, Warwarowka, Nefjodowka und Tschornoje gekämpft. Der Gegner habe allein in diesem Kessel mehr als 65 Soldaten verloren. Bei der Erweiterung des außerhalb des Kessels kontrollierten Gebiets werde um die Ortschaften Prikolotnoje, Kotowka und Gogino gekämpft.
Ukrainische Einheiten seien zudem nahe den Ortschaften Timofejewka, Chotomlja, Isbizkoje, Dergatschi, Gorjanoje, Rewoljuzionnoje und Weliki Burluk getroffen worden. Im benachbarten Gebiet Sumy habe das russische Militär Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Woroschba, Welikaja Rybiza, Wakalowschtschina, Barilowka und Choten getroffen. Der Gegner habe insgesamt mehr als 270 Soldaten verloren. Zehn Autos und eine Radaraufklärungsanlage seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka, Peski-Radkowskije, Gruschewka, Nowonikolajewka, Woltschi Jar und Kapitolowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 200 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Druschkowka, Nowossjolowka, Belokusminowka, Semjonowka, Kramatorsk, Wyssokoiwanowka und Slawjansk in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 160 Armeeangehörige. Der Gegner habe außerdem 21 Autos und ein Geschütz verloren.
Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaften Nowotroizkoje und Petrowskoje in der DVR unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowojawlenka, Roganskoje, Swjatogorowka, Belosjorskoje und Wessjolaja Gora in der DVR sowie Demurino und Tarassowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Das russische Militär setze außerdem seinen Vormarsch in der Ortschaft Dobropolje fort, indem es in den letzten 24 Stunden in dieser Stadt 137 Gebäude befreit und bis zu 30 ukrainische Soldaten neutralisiert habe. Der Gegner habe insgesamt bis zu 495 Armeeangehörige verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Autos und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung seien dabei zerstört worden.
Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Orestopol, Iwanowka, Welikomichailowka, Skotowatoje und Meditschnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wolnjanka und Miroljubowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt dabei die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 230 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er zuletzt gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Preobraschenka und Nowoalexandrowka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Zudem habe das russische Militär 23 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Verkehrs- und Energieinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken benutze, Drohnenwerke und -startplätze sowie 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden zwei Lenkbomben und 909 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 259.174 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.190 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.691 Geschütze und Mörser verloren.
16 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 77 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 77 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 28 Geschosse abgefeuert und 320 Drohnen eingesetzt, von denen 193 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei Drohnenattacken auf Mehrfamilienhäuser in den Ortschaften Oktjabrski und Wessjolaja Lopan seien ein Mann und eine Frau verletzt worden. Ein Einwohner der Siedlung Maiski habe bei der Detonation eines unbemannten Luftfahrzeugs eine Unterschenkelverletzung erlitten. In der Siedlung Gladkowo seien zwei Männer zu Schaden gekommen, als eine Drohne ihr Auto angegriffen habe. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Einwohner der Stadt Waluiki Verletzungen erlitten. Eine Frau sei zu Schaden gekommen, als ein unbemanntes Luftfahrzeug in der Nähe der Siedlung Foschtschewatowo ihr Auto attackiert habe. Bei einer ähnlichen Attacke in der Nähe der Siedlung Kirowski sei ein Mann verletzt worden. In der Siedlung Rakitnoje habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne sein Fahrzeug angegriffen habe. In der Stadt Schebekino seien sechs Einwohner verletzt worden. Bei der Explosion einer Drohne sei ein Einwohner der Siedlung Neschegol zu Schaden gekommen. Darüber hinaus hätten zwei Menschen eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie in der Nacht zum 9. Oktober in der Siedlung Rasumnoje Barotraumata des Ohres erlitten hätten.
Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 21 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb, ein Geschäft, ein Verwaltungsgebäude, drei Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, drei Lkw, ein Kleintransporter und 39 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Zwei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 10. Oktober bis 8 Uhr MESZ am 11. Oktober 188 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 91-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über zwei Verletzte und Sachschäden. Bei den Opfern handele es sich um einen 40 Jahre alten Einwohner der Siedlung Belaja und einen 23 Jahre alten Einwohner der Siedlung Pachonok. In der Siedlung Belaja seien zudem das Haus der Kultur und zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus zu Schaden gekommen. Ein weiteres Wohnhaus, eine Garage und zwei Autos seien in der Siedlung Maloje Soldatskoje beschädigt worden.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 25 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 10. Oktober 13 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 4,
- Nowaja Kachowka — 3,
- Dnjeprjany — 2,
- Korsunka — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Nowaja Kachowka und Staraja Sburjewka seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
DVR meldet 23 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 23 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 44 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 10. Oktober bis 0 Uhr am 11. Oktober (Ortszeit) kam eine zivile Person ums Leben, zwei Menschen erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss kamen fünf Wohnhäuser, 13 zivile Infrastrukturobjekte, ein Bus sowie mehrere Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 14 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden vier Zivilisten verletzt. Beschädigt wurden 17 Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 479 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 479 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Tula, Rjasan, Orjol, Lipezk, Woronesch, Tambow, Nischni Nowgorod, Wladimir, Saratow, Samara, Pensa, Wolgograd und Rostow, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
US-Journalist begrüßt Diesel-Deal: "Konkrete Geste des guten Willens"
Nach einem Telefongespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin haben beide Seiten umfangreiche russische Diesellieferungen angekündigt. Trump erwartet dadurch sinkende Energiepreise.
Das US-Finanzministerium genehmigte dafür eine vorübergehende Lockerung der Russland-Sanktionen bis April 2027. Der US-Journalist John Varoli begrüßte den Diesel-Deal im Interview ausdrücklich. Er bezeichnete die Vereinbarung als konkrete Geste des guten Willens gegenüber Moskau und als möglichen Ausgangspunkt für eine Normalisierung der russisch-amerikanischen Beziehungen.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukrainische Drohnen greifen Sotschi an: Wrackteile stürzen auf Flughafen und Hotel herab
Der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar berichtet auf der Plattform Telegram über einen ukrainischen Drohnenangriff auf die beliebte Urlaubsstadt Sotschi an der Küste des Schwarzen Meeres. Bei der Attacke seien Wrackteile auf das Gelände des örtlichen Flughafens herabgestürzt. Ein Verwaltungsgebäude habe Feuer gefangen. Der Brand sei umgehend gelöscht worden, heißt es.
Weitere Drohnenteile seien in einem Wohnviertel und auf dem Gelände eines Hotels entdeckt worden, schreibt der Krisenstab. Das Dach eines Hauses sei zu Schaden gekommen. In einem anderen Haus sei ein Brand ausgebrochen, der schnell gelöscht worden sei.
Die Behörden der Region Krasnodar melden weder Todesopfer noch Verletzte.
Großbritannien bestätigt weitere Sanktionen gegen Russland
Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat der Ukraine strengere Sanktionen gegen Russland zugesagt. Dies solle die russische Kriegsmaschinerie weiter einschränken, sagte Burnham in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. Der Premierminister forderte darüber hinaus einen Energie-Waffenstillstand.
Nach Angaben der Regierung in London verständigten sich die beiden Politiker auf ein zeitnahes persönliches Treffen und betonten die Notwendigkeit, den Druck auf die Führung in Moskau aufrechtzuerhalten. Russland müsse seine Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur sowie auf die Schifffahrt im Schwarzen Meer beenden, hieß es.
Russland greift Rechenzentrum und Schiff in Südukraine an
Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere erfolgreiche Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Wie die Militärbehörde auf der Plattform Telegram schreibt, sei in der Nacht zum Sonntag das Rechenzentrum "Tenet" in der Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa getroffen worden. Das ukrainische Militär habe es benutzt, um seine Daten zu speichern, zu bearbeiten und weiterzuteilen. Zudem berichtet das russische Ministerium über die Attacke auf ein Frachtschiff, das in den ukrainischen Hafen Tschernomorsk Militärgüter befördert habe. Für diese Schläge habe das russische Militär Kampfdrohnen eingesetzt, heißt es.
Russland hebt nach Diesel-Deal mit USA Exportverbot teilweise auf
Nach der Diesel-Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin hat die Regierung in Moskau das Exportverbot für Dieselkraftstoff teilweise aufgehoben. Der Beschluss ermögliche es, zunächst 500.000 Tonnen auf den Weltmarkt zu bringen, so eine Mitteilung der russischen Regierung. Die russischen Ölkonzerne seien angewiesen worden, zur Umsetzung des Beschlusses "unverzüglich damit zu beginnen, Verträge über die Lieferung von Dieselkraftstoff mit ausländischen Vertragspartnern abzuschließen".
Russland hatte den Export von Diesel verboten, um den eigenen Markt bedienen zu können. Ukrainische Drohnenangriffe gegen Raffinerien in verschiedenen Städten des Landes hatten zeitweise für einen Engpass auf dem heimischen Markt gesorgt.
Ukrainische Drohnen beschädigen Yandex-Rechenzentrum in Wladimir
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht das russische Gebiet Wladimir mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben von Gouverneur Alexander Awdejew soll die Attacke einem Infrastrukturobjekt in einem Vorort der Gebietshauptstadt Wladimir gegolten haben. Auf der Plattform Telegram teilt der Politiker mit, dass es zu einem Brand gekommen sei. Zwei Umspannwerke, die rund 5.000 Menschen mit Strom versorgten, seien abgeschaltet worden. Aus den anliegenden Häusern würden die Bewohner evakuiert.
Awdejew meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei der Attacke seien keine Wohnhäuser beschädigt worden, heißt es. Der Politiker präzisiert dabei nicht, was für ein Infrastrukturobjekt beschädigt worden ist.
Der größte russische IT-Konzern Yandex teilt allerdings mit, dass infolge der Attacke auf Wladimir sein Rechenzentrum lahmgelegt worden sei. Der Betrieb der Anlage sei vollständig ausgesetzt worden. Auch Yandex meldet keine Opfer. Der Konzern warnt die Nutzer vor einer instabilen Arbeit seiner Services.
Es ist bereits der dritte Angriff auf Yandex-Infrastruktur binnen einer Woche. Das Unternehmen gilt als "Russlands Google". Neben der beliebtesten Suchmaschine des Landes betreibt es unter anderem eine Taxi-App und einen Service für Essensbestellungen, die von Millionen Menschen genutzt werden.
10.10.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Selenskij telefoniert mit britischem Premierminister
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij gibt auf X an, ein Telefonat mit dem Premierminister des Vereinigten Königreichs Andy Burnham geführt zu haben. In seinem Beitrag bezeichnet Selenskij das Gespräch als "gut und rechtzeitig". Nach einem Verweis auf die Schwierigkeiten der Ukraine und die angebliche Notwendigkeit, die Sanktionen gegen Russland aufrechtzuerhalten, kündigte Selenskij ein Treffen mit Burnham an.
Zuvor hatte am heutigen Samstag US-Präsident Donald Trump Selenskij vorgeworfen, mehrere Möglichkeiten zur Beilegung des Konflikts versäumt zu haben, und vorgeschlagen, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten wählen sollte.
Medien: Bürgermeister von Dnjepropetrowsk geflohen
Boris Filatow, Bürgermeister der viertgrößten ukrainischen Stadt Dnjepropetrowsk (ukrainisch "Dnipro") hat das Land überstürzt verlassen, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Insider UA. Der Meldung zufolge soll das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) ein Verfahren gegen Filatow vorbereitet haben. Insider UA berichtet:
"Nach öffentlichen Ausfällen gegen den NABU-Detektiv Alexei Geiko verließ Filatow gestern das Land."
Zuvor hatte das NABU Ermittlungen gegen eine große verbrecherische Organisation angekündigt, die vom ukrainischen Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko angeführt werden und in die Tätigkeit von betrügerischen Callcentern verwickelt sein soll.
Russland greift Datenzentrum und Frachtschiff in der Ukraine an
Russlands Streitkräfte haben am heutigen Samstag weiterhin Drohnenangriffe gegen Objekte der ukrainischen Infrastruktur durchgeführt, die im Interesse des Militärs genutzt werden. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurde dabei ein Datenzentrum getroffen, das zur Speicherung und Verarbeitung von Aufklärungsdaten genutzt wird. Zudem wurde ein Frachtschiff angegriffen, das militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.
Fehlende Abfangwaffen – Ukraine verliert Flugzeuge gegen russische Düsendrohnen
Die ukrainische Luftwaffe soll einige Flugezeuge verloren haben beim Versuch, russische Düsendrohnen mit veralteten Raketen abzuschießen, berichtet Taras Tschmut, Leiter der Stiftung zur Unterstützung des ukrainischen Militärs "Komm lebend zurück". In einem Interview an die Deutsche Welle sagt er, dass Kiew wegen Waffenmangel gezwungen sei, die in der Sowjetunion entwickelten Raketen der Typen R-73 und noch ältere R-60 einzusetzen:
"Das ist eine alte sowjetische Rakete aus den 1960er Jahren, die beim Abfeuern explodieren kann. Und solche Fälle gab es."
Tschmut fügte hinzu, dass es trotz des Risikos für Fehlzündungen gegenwärtig keine Alternative für den Einsatz dieser Raketen gebe.
Energodar: Wärmekraftwerk und Sanitätsstelle unter ukrainischem Beschuss
Das ukrainische Militär hat die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje mit Artillerie und Drohnen angegriffen. Maxim Puchow, Bürgermeister der Stadt, berichtet dazu:
"Das Gelände des Wärmekraftwerks Saporoschje wurde unter Beschuss genommen. Mindestens vier Geschosseinschläge wurden erfasst. Zuvor wurde das Gelände der Sanitätsstelle Nr. 145 angegriffen."
Puchow erklärte, dass bei den Angriffen keine Menschen zu Schaden gekommen seien.
Trump: Ukraine braucht einen neuen Präsidenten
US-Präsident Donald Trump wirft dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij vor, "Probleme für die USA und die ganze Welt" zu schaffen. In einem Gespräch mit Journalisten behauptet er, dass Selenskij zahlreiche Möglichkeiten gehabt habe, den Konflikt zu lösen:
"Er hatte viele, viele Male die Möglichkeit, diesen Krieg beizulegen, doch er entschied sich, es nicht zu tun."
Anschließend sprach sich Trump für Neuwahlen des Präsidenten in der Ukraine aus:
"Ich denke, die Ukraine sollte einen neuen Präsidenten wählen."
EU-Haushaltsentwurf: Kürzungen bei weiterer Ukraine-Finanzierung
Die Europäische Union plant, in den Jahren 2028 bis 2034 die Finanzierung der Ukraine unverändert beizubehalten, wobei der gesamte Haushalt gekürzt werden soll. In einem am heutigen Samstag veröffentlichten Dokument des EU-Rats heißt es dazu:
"Die Europäische Union wird die Ukraine im Prozess ihres Beitritts zur EU und des langfristigen Wiederaufbaus weiter unterstützen. Für den Zeitraum 2028–2034 sieht die Reserve für die Ukraine Unterstützung in Höhe von bis zu 88,869 Milliarden Euro vor."
Gleichzeitig schlug Irland, das gegenwärtig den EU-Vorsitz führt, vor, die Gesamtausgaben der Union von ursprünglich vorgesehenen 1,985 Billionen auf 1,826 Billionen Euro zu reduzieren, was rund acht Prozent entspricht. Die größten Kürzungen betreffen dabei Programme zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft, auswärtige Hilfe und administrative Ausgaben für EU-Institutionen.
Dabei fordert unter anderem Deutschland eine Reduzierung von Ausgaben, während die Länder Süd- und Osteuropas für eine Beibehaltung der bestehenden Finanzierungsprogramme eintreten.
Über die Verabschiedung des neuen Haushalts soll beim EU-Gipfel am 15. und 16. Oktober verhandelt werden.
Peskow: "Keine diplomatische Lösung in Sicht"
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat bestätigt, dass es keinerlei Voraussetzungen für eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts gebe. Das sagte er, nachdem US-Außenminister Marco Rubio auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hatte, man befände sich mit Russland in einer diplomatischen Sackgasse.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Russische Behörden sehen weiterhin Risiken für AKW Saporoschje: Schwierigkeiten bei Logistik
Jewgenija Jaschina, Sprecherin des AKW Saporoschje, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS über andauernde Risiken für das größte Kernkraftwerk in Europa berichtet. Die Situation um die Atomanlage bezeichnete sie als schwierig. Jaschina zeigte sich insbesondere wegen Problemen mit der Logistik besorgt.
"Die Zufahrtsstraßen werden nach wie vor beschossen und mit Drohnen attackiert. Es besteht eine Gefahr für Fahrzeuge und Menschen, die die Zulieferung nötiger Güter gewährleisten."
Dabei verwies die AKW-Sprecherin auf den Tod eines Fahrers. Er sei ums Leben gekommen, als er eine Ladung für das AKW befördert habe.
In diesem Zusammenhang hatte der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Rafael Grossi, am 9. Oktober Angriffe auf Atomanlagen und deren Personal als inakzeptabel kritisiert. Der Argentinier äußerte zudem Besorgnis wegen der Dieselkraftstoffvorräte im AKW Saporoschje. Demnach habe es seit März keine Diesellieferungen mehr gegeben. Es sei daher unerlässlich, die Dieselvorräte vor dem kommenden Winter aufzustocken, da die Verfügbarkeit von Diesel im Kernkraftwerk für die nukleare Sicherheit von entscheidender Bedeutung sei.
Ukrainischer Oligarch fordert Selenskijs Rücktritt und Verhandlungen
Wadim Nowinski, ein ukrainischer Oligarch und ehemaliger Abgeordneter der ukrainischen Werchowna Rada, fordert eine Absetzung des Staatschefs Wladimir Selenskij und eine Übernahme der Regierungsgeschäfte durch das Parlament. In einem Beitrag anlässlich des Treffens zwischen Wladimir Putin und Donald Trump und des gescheiterten Besuchs der ukrainischen Delegation in Miami schreibt er:
"Das ukrainische Parlament, an dessen Legitimität niemand zweifelt, soll seiner Verantwortung vor dem Volk bewusst werden, die Macht übernehmen und eine Arbeitsgruppe für Verhandlungen mit der Russischen Föderation über eine Beendigung des Krieges und Friedensbedingungen bilden – ohne Mittelsmänner, ohne Vorbedingungen und diplomatisches Diktat vonseiten sogenannter 'Partner'."
Nowinski betonte, dass Selenskij sein Wahlversprechen, einen Frieden im Donbass-Konflikt zu erreichen, gebrochen habe und dass der gegenwärtige Krieg im Interesse der westlichen Staaten und nicht der Ukraine geführt werde. Er erklärte:
"Heute sollen echte Patrioten zwei Dinge verstehen. Erstens: Wladimir Selenskij wird einer Beendigung des Krieges nie zustimmen, sein Verbleiben an der Macht garantiert eine Fortsetzung des Krieges. Zweitens: Die Fortsetzung des Krieges wird zum völligen Verlust der ukrainischen Staatlichkeit und einer Katastrophe für die Bevölkerung führen."
Nowinski, der zu den reichsten Personen der Ukraine zählte, war von 2012 bis 2022 Abgeordneter der Werchowna Rada und verließ das Land im Februar 2022.
100 Milliarden Euro Ukraine-Hilfe – nicht einmal die Hälfte kam dort an
Nach Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft sind von den rund 100 Milliarden Euro, die die Bundesregierung als Ukraine-Hilfe ausweist, lediglich etwa 41 Milliarden Euro direkt in die Ukraine geflossen. Rund 36 Milliarden Euro wurden demnach innerhalb Deutschlands ausgegeben, unter anderem für die Versorgung ukrainischer Flüchtlinge. Das Institut kritisiert die Darstellung der Gesamtsumme als bilaterale Ukraine-Hilfe als irreführend.
Der sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, kritisierte im Interview die milliardenschwere Unterstützung der Ukraine. Das Geld hätte seiner Ansicht nach besser in die deutsche Infrastruktur, das Bildungssystem und die Renten investiert werden sollen. Auch der Berliner AfD-Abgeordnete Gunnar Lindemann forderte, sämtliche deutschen Zahlungen an die Ukraine einzustellen.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukrainische Drohnen beschädigen Eisenbahnbrücke im russischen Grenzgebiet Brjansk
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff ist im russischen Grenzgebiet Brjansk der Zugverkehr behindert. Wie Gouverneur Jegor Kowaltschuk auf Telegram schreibt, sei die Strecke Brjansk – Unetscha – Gomel (Weißrussland) betroffen. In der Nacht hätten ukrainische Drohnen eine Eisenbahnbrücke angegriffen und dabei die Gleise getroffen. Der Politiker meldet jedoch keine Opfer. Um die Verkehrsverbindung zwischen den Ortschaften aufrechtzuerhalten, habe man Fahrgästen zusätzliche Busse bereitgestellt. Ein Zug aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk an den beliebten russischen Schwarzmeer-Urlaubsort Adler sei umgeleitet worden. Nach Angaben des Gouverneurs habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht über dem Gebiet Brjansk 164 ukrainische Drohnen zerstört.
Ukrainische Drohnen beschädigen Umspannwerk im Gebiet Orjol
Gouverneur Andrei Klytschkow wirft den ukrainischen Streitkräften vor, gezielt Einrichtungen der zivilen Infrastruktur im Gebiet Orjol angegriffen zu haben. Dem Politiker zufolge habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 13 ukrainische Drohnen abgefangen.
"Schon wieder greift der Gegner die Zivilbevölkerung und zivile Objekte an. Im Bezirk Snamenskoje ist ein Umspannwerk beschädigt worden."
Mehrere Haushalte in etlichen Ortschaften seien ohne Stromversorgung geblieben. Die Reparaturarbeiten seien bereits im Gange. Klytschkow macht außerdem darauf aufmerksam, dass Wrackteile der abgeschossenen ukrainischen Drohnen in der Nähe einer Kirche und eines Krankenhauses herabgestürzt seien. Glücklicherweise gebe es keine Opfer, so der Gouverneur.
Debatte um Babyn Jar: AfD warnt vor "Heldengedenken" für Nazi-Kollaborateure in Ukraine
Der Deutsche Bundestag hat am Freitag über einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zum Thema "85 Jahre Massaker von Babyn Jar" beraten. Dabei wurde an eines der schwersten deutschen Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkriegs erinnert. In der Debatte betonten Vertreter von Regierung und Koalition – darunter Bildungsministerin Karin Prien (CDU) – die historische Pflicht Deutschlands, die Ukraine dauerhaft zu unterstützen.
Demgegenüber forderte der AfD-Abgeordnete Rainer Rothfuß Verhandlungen statt Waffenlieferungen. Er verwies auf eine historische Mitverantwortung ukrainischer Kollaborateure – konkret lokaler Milizen und Einheiten der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), insbesondere der Fraktion um Andrei Melnyk, die 1941 logistische Hilfsdienste beim Zusammentreiben der Opfer geleistet hatten. Rothfuß verlangte eine kritische Aufarbeitung dieser Aspekte mit den heutigen ukrainischen Partnern und kritisierte, dass in der Ukraine ein "Pantheon zum Heldengedenken an nationalistische Kräfte errichtet" werde, die damals mitgewirkt hätten.
Die Linken-Abgeordnete Maren Kaminski mahnte die Lehren aus dem Nationalsozialismus an und warf der AfD vor, die alleinige deutsche Hauptverantwortung für das Verbrechen relativieren zu wollen. Dies führte zu einem direkten Wortgefecht mit der AfD-Abgeordneten Anna Rathert, die sich persönlich gegen die Vorwürfe verwahrte, Gräueltaten des NS-Regimes zu unterstützen.
Ende September 1941 hatten Einheiten der SS, der Wehrmacht und der Polizei innerhalb von zwei Tagen 33.771 Juden in einer Schlucht nahe Kiew ermordet. Bis 1943 fielen dem Terror an diesem Ort bis zu 100.000 Menschen zum Opfer. An dem Massaker waren auch einheimische ukrainische Nationalisten beteiligt.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ein Toter und 13 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 54 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 54 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens zehn Geschosse abgefeuert und 223 Drohnen eingesetzt, von denen 117 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Jasnyje Sori sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine Drohne sein Auto angegriffen habe. Drei weitere Männer seien verletzt worden, einer von ihnen habe schwerste Verletzungen erlitten und werde auf der Intensivstation behandelt. In der Siedlung Oktjabrski seien eine Frau und ein Mann zu Schaden gekommen. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Wessjolaja Lopan Verletzungen erlitten. Bei einem ähnlichen Vorfall sei auch eine Einwohnerin der Stadt Waluiki verletzt worden. In der Siedlung Tuljanka habe eine FPV-Drohne drei Insassen eines Autos verletzt. In der Siedlung Wolokonowka seien drei Männer zu Schaden gekommen. Am Freitag sei zudem bekannt geworden, dass eine ukrainische Drohne in der Stadt Schebekino eine Frau getötet habe. Zudem habe ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch in der Nacht zum 9. Oktober ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 17 Einfamilienhäuser, drei Betriebe, drei soziale Einrichtungen, ein Objekt der Verkehrsinfrastruktur, ein Verwaltungsgebäude und vier Geschäfte zerstört oder beschädigt worden. Auch eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, vier Lkw, zwei Busse und 34 Autos seien zerstört oder beschädigt worden.
Drei Wohnhäuser bei ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Kursk beschädigt
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 9. Oktober bis 8 Uhr am 10. Oktober (MESZ) 167 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 71-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem fünf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.
Chinstein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So seien im Dorf Beliza zwei Wohnhäuser beschädigt worden. Ein weiteres Wohnhaus sei im Dorf Birjukowka zu Schaden gekommen. In der Siedlung Koljatschek sei ein Auto beschädigt worden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei Ortschaften im Gebiet Charkow befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, ziehe der Truppenverband Nord weiterhin die Schlinge um die ukrainischen Truppen im Nordosten des Gebiets Charkow enger und erweitere das vom russischen Militär außerhalb des Kessels kontrollierte Gebiet. Das russische Militär habe in diesem Kessel die Siedlungen Lukaschowo und Lobanowka unter seine Kontrolle genommen. Derzeit werde dort um die Ortschaften Nikolajewka, Warwarowka, Resnikowo, Nefjodowka und Tschornoje gekämpft. Der Gegner habe allein in diesem Kessel bis zu 45 Soldaten verloren. Außerhalb des Kessels werde um die Ortschaften Prikolotnoje und Kotowka gekämpft.
Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slatino, Berjosowka, Samulowka, Martowoje, Wodjanoje, Zirkuny, Russkaja Losowaja und Tscherkasskaja Losowaja getroffen worden. Im benachbarten Gebiet Sumy habe das russische Militär Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Studenok, Iwolschanskoje, Jastrebinoje, Topolja, Stezkowka und Ossojewka getroffen. Der Gegner habe im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord insgesamt bis zu 270 Armeeangehörige verloren. Elf Autos und eine Selbstfahrlafette seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Glubokaja Makaticha, Jazkowka und Karpowka in der DVR getroffen. Dabei seien bis zu 220 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Krasny Molotschar, Kramatorsk, Belenkoje, Slawjansk und Semjonowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 150 Kämpfer. Der Gegner habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 28 Autos und fünf Geschütze verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Staroraiskoje, Roganskoje, Belosjorskoje, Sergejewka und Wessjolaja Gora in der DVR getroffen. Das russische Militär setze darüber hinaus seinen Vormarsch im Nordwesten und im Zentrum der Ortschaft Dobropolje fort. In den letzten 24 Stunden habe es in dieser Stadt 82 Gebäude befreit und mehr als 35 ukrainische Kämpfer neutralisiert. Der Gegner habe im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte insgesamt bis zu 525 Armeeangehörige verloren. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos, fünf Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien dabei zerstört worden.
Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Iwanowka und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nikolskoje, Nikolai-Pole, Wolnjanka und Saliwnoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 275 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und sieben Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Kuschugum und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien mehr als 15 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwölf Autos und zwei Geschütze zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieobjekte, Drohnenwerke und -lager sowie 151 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden zwei HIMARS-Raketen und 725 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 258.265 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.183 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.686 Geschütze und Mörser verloren.
Ex-Premier: "Putin wird Bulgarien nicht angreifen – das kann ich garantieren"
Der ehemalige bulgarische Premierminister Bojko Borissow hat brisante Geheimdienstinformationen über die gezielten Angriffe auf bulgarische Schiffe im Schwarzen Meer enthüllt. Er äußerte den schweren Verdacht, dass auf dieser Route unter dem Deckmantel von Weizenlieferungen heimlich Truppen oder Personen in die Ukraine transportiert worden sein könnten. Gleichzeitig betonte Borissow, dass die von ihm vorangetriebene Gaspipeline Balkan Stream als absoluter Garant dafür diene, dass Präsident Putin Bulgarien niemals angreifen werde.
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Großbritannien bekräftigt Sanktionen nach US-Russland-Deal
Die britische Regierung will nach dem angekündigten Dieselgeschäft der USA mit Russland eigene Strafmaßnahmen gegenüber Moskau weiterhin nicht aufweichen. Ein Regierungssprecher sagte:
"Die Haltung Großbritanniens könnte nicht klarer sein. Wir werden den Druck auf Russland durch das härteste Sanktionsregime aufrechterhalten, das Großbritannien je verhängt hat."
Großbritannien wolle darüber hinaus weiterhin eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ukraine die militärische und finanzielle Unterstützung erhalte, die sie zur Selbstverteidigung brauche.
Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Kirche in Golaja Pristan zerstört
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 9. Oktober 15 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 5,
- Nowaja Kachowka — 3,
- Golaja Pristan — 2,
- Solonzy — 3,
- Proletarka — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Korsunka, Nowaja Majatschka und Proletarka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer liegen bislang nicht vor. Infolge einer Artillerieattacke sei in der Stadt Golaja Pristan die Heilig-Geist-Kirche komplett ausgebrannt, teilt die Diözese Skadowsk mit. Das sei die wichtigste Kirche des Bezirks Golaja Pristan gewesen, die sogar die Zerstörung des Kachowka-Staudamms überstanden habe. Das Feuer habe nun alle liturgischen Bücher und die gesamte Kirchenausstattung vernichtet. Es sei unmöglich, das Gotteshaus in absehbarer Zeit wiederaufzubauen. Die Diözese hebt hervor, dass der Kirchenvorsteher die örtliche Gemeinde aktiv unterstützt habe – sowohl geistlich als auch materiell.
DVR meldet 14 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 14 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 14 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. Oktober bis 0 Uhr am 10. Oktober (Ortszeit) wurden vier Zivilisten verletzt. Durch den Beschuss kamen 17 Wohnhäuser, sechs Einrichtungen der zivilen Infrastruktur sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 31 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Beschädigt wurden acht Wohnhäuser, neun Einrichtungen der zivilen Infrastruktur sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Busse und Autos.
"Sie haben den Bären noch nicht mal erlegt" – AfD kritisiert Schadensersatzkommission für Ukraine
Der Deutsche Bundestag hat in erster Lesung den Gesetzentwurf zum Übereinkommen zur Einrichtung einer Internationalen Schadensersatzkommission für die Ukraine beraten. Der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier hatte hierfür nichts als Kritik übrig. Während der CDU-Abgeordnete Carl-Philipp Sassenrath die Ratifizierung als notwendiges Signal der "Stärke" für die Ukraine sah und haltlose Anschuldigungen wegen Kriegsverbrechen gegen Russland richtete, übte der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier scharfe Kritik daran. Er bezeichnete das Vorhaben vor einem Kriegsende als verfrüht, warnte vor einer finanziellen Mehrbelastung der deutschen Steuerzahler und forderte stattdessen eine Fokussierung auf nationale Interessen sowie tragfähige Verhandlungslösungen.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 560 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen.
Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am 9. Oktober bis 7 Uhr am 10. Oktober (MESZ) 560 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Pensa, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow und Tula, über dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Details gibt das Ministerium nicht bekannt.
US-Gesandter Witkoff berichtet von "konstruktiven Gesprächen" mit der Ukraine
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat die Verhandlungen mit ukrainischen Unterhändlern als konstruktiv bezeichnet. Bei dem Austausch in Miami im US-Bundesstaat Florida sei es unter anderem um "kurzfristige Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Winter" in der Ukraine wie die Stärkung der Energieinfrastruktur und Getreideexporte gegangen, teilte Witkoff im Onlinedienst X mit. Auch Sicherheitsgarantien und "langfristige Vorkehrungen für die Sicherheit der Ukraine und Europas" seien demnach Thema gewesen.
Auf US-Seite waren außer Witkoff der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sowie Vertreter des Nationalen Sicherheitsrats und des US-Finanzministeriums an den Gesprächen beteiligt. Aus Europa hatten die USA die nationalen Sicherheitsberater Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens eingeladen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatten ihre Kabinettschefs nach Miami geschickt.
Massive ukrainische Attacke auf Gebiet Rostow in Südrussland: Sechs Verletzte und viele Schäden
Gouverneur Juri Sljussar berichtet über eine massive ukrainische Drohnenattacke auf das südrussische Gebiet Rostow. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in der vergangenen Nacht über der Region mehr als 100 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgefangen worden. Der Gouverneur meldet dabei mehrere Verletzte und viele Sachschäden.
Nach Angaben von Sljussar seien infolge der massiven Drohnenattacke sechs Zivilisten verletzt worden. Zwei von ihnen würden weiterhin in Krankenhäusern behandelt. In der Gebietshauptstadt Rostow am Don seien etliche Mehr- und Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Außerdem sei eine Eisenbahnbrücke getroffen worden. Man habe den Zugverkehr umgehend wiederhergestellt. In der Stadt Bataisk sei ein noch im Bau befindliches Hochhaus beschädigt worden. Zudem hätten ukrainische Drohnen zwei Schiffe in der Hafenstadt Asow getroffen. Die Feuerwehr lösche darüber hinaus ein brennendes Lagerhaus. Details über dieses Feuer gibt der Gouverneur allerdings nicht bekannt.
Selenskij: Sanktionslockerung für Russland ohne Deeskalationsvereinbarung ist Schwäche
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat sich gegen eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland geäußert. Ihm zufolge brächten solche "Geschenke an Putin" weder Frieden noch irgendeinen Nutzen für die zivilisierte Welt, da sich Russland dafür mit weiterem Terror und Niederträchtigkeiten "bedanken" werde. Selenskij schrieb auf Telegram:
"Jede Lockerung der Sanktionen gegen Russland ohne eine klare und dauerhafte Deeskalationsvereinbarung mit Russland ist offensichtliche Schwäche. Das spielt Russland in die Hände: Es wird mehr töten, länger Krieg führen, Amerika noch weniger respektieren und der Welt noch mehr Verluste und Schäden zufügen."
Zudem betonte Selenskij, die Ukraine sei zu spiegelbildlichen Deeskalationsschritten bereit, und das amerikanische Team kenne diese Position. Die Ukraine werde die russische Erdölverarbeitung nicht mehr treffen, wenn Russland aufhöre, die ukrainische Energieversorgung zu zerstören. Kiew schlage den USA genau eine solche Vereinbarung vor und sei überzeugt, dass die Stärke der Vereinigten Staaten ausreiche, um einen solchen Kompromiss zu erreichen.
Russland greift Schiff mit Militärgütern im Schwarzen Meer an
Russlands Verteidigungsministerium bestätigt einen weiteren erfolgreichen Angriff auf die Logistikketten der ukrainischen Streitkräfte. Wie die Militärbehörde auf der Plattform Telegram schreibt, sei in der Nacht zum Samstag ein weiteres Frachtschiff getroffen worden, das zur Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer unterwegs gewesen sei. Der Frachter habe Militärgüter an Bord gehabt, erklärt das Ministerium in Moskau. Für die Attacke habe das russische Militär unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt. Weitere Einzelheiten gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.
Putin im Gespräch mit Trump: Kiew machte mit Terrorangriffen Friedensgespräche zunichte
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump die Führung in Kiew für den aktuellen Stillstand bei den trilateralen Friedensgesprächen verantwortlich gemacht. Nach Angaben des außenpolitischen Beraters des russischen Staatschefs, Juri Uschakow, berichtete Putin seinem US-Amtskollegen ausführlich über Russlands Reaktion auf die jüngsten Terrorangriffe aus der Ukraine. Der Kremlchef bezeichnete diese Attacken als "aussichtslos" und hob hervor:
"Unsere Truppen besitzen die Initiative und sind auf dem Vormarsch. Unsere Aufgaben sind unabänderlich – auch in Bezug auf eine mögliche politisch-diplomatische Regelung. Während im vorigen Gespräch von einer Wiederaufnahme der trilateralen Verhandlungen vor den Wahlen die Rede war, ist die Situation jetzt anders. Mit seinen Angriffen auf Wahllokale und zivile Objekte hat das Regime in Kiew die Möglichkeit einer sofortigen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses faktisch zunichtegemacht, und wir werden uns jetzt überlegen, wann wir die Gespräche wiederaufnehmen wollen."
Trump und seine Frau Melania gratulierten Putin im Telefonat zum 74. Geburtstag, den der Kremlchef am 7. Oktober gefeiert hatte. Das war bereits das sechste Gespräch zwischen den Politikern in diesem Jahr und dauerte eineinhalb Stunden. Weder Putin noch Trump hätten als Erster auflegen wollen, so Uschakow.
9.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Luftabwehr fängt tagsüber 62 ukrainische Drohnen ab
Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass die diensthabenden Luftabwehrkräfte im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit am 9. Oktober 62 ukrainische unbemannte Fluggeräte abgefangen und zerstört haben. Dies geschah über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tula und Jaroslawl, über den Regionen Moskau und Krasnodar, den Teilrepubliken Komi und Krim sowie über dem Schwarzen Meer.
"Auch die Mächtigen sollten an die Front": Deutsche Moderatorin kritisiert Klitschko
Moderatorin Nena Brockhaus hat sich mit heftiger Kritik gegen den Bürgermeister von Kiew Vitali Klitschko gewandt. In der Welt-Talksendung Meinungsfreiheit sprach sie über die deutsche Unterstützung für die Ukraine und den Kriegsangst. Plötzlich ging es um Klitschko und seine Familie.
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Zwei Zivilisten bei Drohnenangriff auf Auto im Gebiet Belgorod getötet
Im Gebiet Belgorod sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto im Dorf Jasnyje Sori zwei Zivilisten getötet und zwei weitere verletzt worden. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. Ein Verletzter hat eine Splitterverletzung am Unterschenkel erlitten, der andere Splitterverletzungen und Verbrennungen an Kopf, Gesicht und Brustkorb. Sie werden medizinisch versorgt. Das Auto brannte aus.
Mann mit HIV und Syphilis in der Ukraine zum Militärdienst eingezogen
Ein Einwohner von Kramatorsk gibt an, trotz fünf bestätigter chronischer Erkrankungen, darunter HIV und Syphilis, für wehrdiensttauglich erklärt und in die ukrainischen Streitkräfte eingezogen worden zu sein. Das berichtet das Nachrichtenportal Strana.ua.
Nach eigenen Angaben wurde der Mann in Kramatorsk und Kiew mehrfach von Mitarbeitern der Einberufungsbehörden angehalten, aber nach Vorlage seiner ärztlichen Bescheinigungen wieder freigelassen. Bei einer erneuten Kontrolle wurde er schließlich zweimal für wehrdiensttauglich erklärt.
Er wurde zu einem Verteilungspunkt gebracht, konnte jedoch erst beim dritten Versuch einer Militäreinheit zugeteilt werden, da mehrere Brigaden, darunter Sturmbrigaden, ihn wegen seiner HIV-Infektion ablehnten. Später wurde er in eine Ausbildungseinheit verlegt. Dort begann er nach zwei Wochen körperlicher Belastung, das Bewusstsein zu verlieren, und stürzte während des Schießtrainings, wie Strana.ua berichtet.
Kurz darauf wurde der Mann in ein Militärkrankenhaus gebracht. Dort erreichte er seine Entlassung aus der Ausbildungseinheit, wurde anschließend jedoch zu seiner Einheit zurückgeschickt, die sich bereits seit drei Monaten mit seinem Fall befasst, berichtet das Portal.
Derzeit werde er in einem Krankenhaus behandelt. Er befürchte, nach seiner Entlassung in die Einheit zurückkehren zu müssen.
Frontabschnitt Kupjansk: Russische Truppen führen Raketenschlag auf Oskol-Brücke durch
Russische Truppen haben am Frontabschnitt Kupjansk einen Raketenschlag gegen eine Brücke über den Fluss Oskol nahe der Ortschaft Petrowka durchgeführt. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium.
Die Behörde veröffentlichte eine entsprechende Videoaufnahme.
Belgorod erneut unter Beschuss: Drei Zivilisten verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben das russische Gebiet Belgorod erneut angegriffen. Das teilt der Einsatzstab des Gebiets mit. Infolge des Angriffs auf ein Auto wurden im Bezirk Waluiki drei Menschen verletzt.
Im Bezirk Belgorod wurden zwei Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, eine Stromleitung und ein Gewerbeobjekt beschädigt. Im Bezirk Schebekino geriet ein Gebäude eines Unternehmens in Brand. Das Feuer wurde gelöscht. Im Bezirk Krasnaja Jaruga wurden bei einem Drohnenangriff die Fensterscheiben eines Einfamilienhauses beschädigt.
Ukrainischer Energieexperte fordert Ausnahmezustand in Kiew wegen Energiekrise
Der ukrainische Energieexperte Juri Koroltschuk hat die Behörden aufgefordert, wegen der Lage im Energiesektor der ukrainischen Hauptstadt den Ausnahmezustand in Kiew und im Gebiet Kiew auszurufen. Er sagte:
"Alles, was die Regierung jetzt tun kann, ist, den Ausnahmezustand in Kiew und im Gebiet Kiew zu verhängen. Das ermöglicht es sowohl den Kiewer als auch den zentralen Behörden, die Bereitstellung der verbliebenen Reservemittel, der Reserveausrüstung und der personellen Reserven zu organisieren."
Das Energiesystem der Hauptstadt sei stark beschädigt, so der Experte. Das schwächste Glied seien die Umspannwerke des Energieunternehmens Ukrenergo. Das Unternehmen habe bei der zügigen Reparatur der Umspannwerke versagt, da die Arbeiten nur "mit halber Kraft" ausgeführt worden seien.
Russische Streitkräfte greifen Frachtschiffe und Hafeninfrastruktur der Ukraine an
Russlands Verteidigungsministerium teilt mit, dass die russischen Streitkräfte heute ihre Drohnenangriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur und Schiffe fortgesetzt haben, die Militärgüter für die Ukraine transportierten.
Nach Angaben des Ministeriums wurde im Hafen von Tschernomorsk ein Frachtschiff getroffen, das Güter mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte transportierte. Zudem wurde auf See ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter zum Hafen von Odessa bringen sollte.
Finnland übergibt der Ukraine ein 35. Militärhilfepaket im Wert von einer Million Euro
Finnland wird sein 35. Paket mit Materialhilfe an Kiew liefern. Dies meldet am Freitag das Verteidigungsministerium des Landes.
Das Paket im Wert von rund einer Million Euro umfasse Verteidigungsgüter aus den Beständen der finnischen Streitkräfte. Die Behörde hat keine genaueren Angaben zum Inhalt der Hilfe, zur Art der Lieferung oder zum Zeitplan offengelegt.
Der Gesamtwert des von Finnland an die Ukraine gelieferten Verteidigungsmaterials habe inzwischen 3,6 Milliarden Euro erreicht, fügt das Ministerium hinzu.
Angriffe auf Fahrzeuge in der LVR fordern zwei Menschenleben
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Volksrepublik Lugansk beschossen. Infolge der Angriffe wurden binnen eines Tages zwei Zivilisten getötet, 16 weitere verletzt. Dies teilt der Republikchef Leonid Passetschnik mit. Insgesamt wurden über der Republik rund 110 Luftziele durch russische Luftabwehr und mobile Feuergruppen abgeschossen.
Auf Straßen im Bezirk Staniza Luganskaja griffen ukrainische Kräfte mehrfach Lastwagen und Pkw an: Ein Mensch kam dabei ums Leben, sechs wurden verletzt. Im Bezirk Kremennaja wurde ein Lastwagen auf der Strecke Astrachan–Starobelsk getroffen, wobei ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt wurde.
Vier weitere Menschen wurden bei Angriffen auf Fahrzeuge in den Bezirken Troizkoje und Nowoaidar, auf der Strecke Solotoje–Perwomaisk und in der Stadt Stschastje verletzt. In Lugansk suchten nach dem gestrigen Angriff auf einen Linienbus zwei weitere junge Männer im Alter von 17 und 25 Jahren ärztliche Hilfe, die Zahl der Verletzten stieg damit auf fünf.
Im Gebiet Jaroslawl erstmals Aufklärungsballons aus der Ukraine abgeschossen
In dem russischen Gebiet Jaroslawl sind erstmals kleine Aufklärungsballons abgeschossen worden, die von ukrainischem Territorium aus gestartet wurden. Dies teilt das Ministerium für regionale Sicherheit des Gebiets mit.
Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne trifft Rettungswagen bei Evakuierung eines Verletzten
Ukrainische Streitkräfte haben die Stadt Wassiljewka im Gebiet Saporoschje mit Drohnen angegriffen. Dabei wurde ein Einwohner verletzt. Wie das Gesundheitsministerium des Gebiets mitteilt, folgte während seiner Evakuierung ein zweiter Drohnenangriff, dieses Mal auf den Rettungswagen, der dabei beschädigt wurde. Das Rettungsteam blieb unverletzt. Der Verletzte wurde trotz der Gefahr ins Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt.
DVR: Drohnenangriff auf Wärmekraftwerke abgewehrt
Die Luftverteidigungskräfte haben einen nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Energieinfrastruktur der Volksrepublik Donezk abgewehrt.
Wie der Verteidigungsstab der Republik mitteilt, habe der Gegner einen Versuch unternommen, kritische Energieanlagen anzugreifen. Es handelt sich um die Wärmekraftwerke Starobeschewskaja und Sujewskaja sowie das Umspannwerk Tschaikino.
Das Abwehrsystem "Kuppel von Donbass", die Anti-Terror-Einheit "Gorynytsch" und mobile Feuergruppen hätten insgesamt 15 ukrainische Starrflüglerdrohnen der Typen Maja, Anubis und Borodawotschnik abgeschossen.
Ukrainische Stationierungsorte in Gebieten Charkow und Saporoschje zerstört
Im Zuge der Aufklärungsmaßnahmen habe das russische Militär einen Sammelraum des gegnerischen Personals in den Gebieten Charkow und Saporoschje lokalisiert, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Wie es heißt, seien temporäre Stationierungsorte von ukrainischen Einheiten nahe der Ortschaft Prikolotnoje im Gebiet Charkow mittels vier hochpräzisen Gleitbomben zerstört worden.
Im Gebiet Saporoschje hätten die Besatzungen der russischen Luft- und Weltraumkräfte nahe Orechow weitere vorübergehende Stationierungsorte des Gegners mit zwei FAB-3000-Fliegerbomben eliminiert, hieß es. Zudem sei ein anderer Stützpunkt nahe der Ortschaft Kuschugum durch Luftraketenangriff getroffen worden.
Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 7.000 Drohnen ab
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 3. Oktober bis 9. Oktober 2026. Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und sieben kombinierte Schläge durch.
Folgende Objekte wurden dabei getroffen:
- Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes,
- Logistik- und Telekommunikationszentren sowie Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die im Interesse der Streitkräfte der Ukraine genutzt werden,
- Militärflugplätze,
- Produktions- und Lagerstätten für Drohnen,
- Lager für Munition, Treibstoff und militärtechnisches Gerät.
Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Darüber hinaus hat das russische Militär mehrere Infrastrukturobjekte ukrainischer Häfen außer Gefecht gesetzt, die für die Annahme, Lagerung und Verteilung von Militärgütern sowie von Brenn- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte eingesetzt waren.
Im Laufe der Woche wurden 14 Frachtschiffe und ein Tanker getroffen, die für die Lieferung westlicher Waffen, Militärtechnik und Brennstoff an die ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.850 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 134 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.565 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 93 Autos, neun Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS aus US-Produktion und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.215 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 162 Autos, neun Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 3.415 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 69 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und 13 Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.845 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 67 Autos und sieben Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr bis zu 245 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 127 Autos, zwei Artilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 31 gelenkte Bomben, neun Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, 17 Flamingo-Marschflugkörper und 7.389 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 257.540 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.174 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer, 36.670 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 74.063 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
Selenskij räumt erhebliche Schäden am ukrainischen Energiesystem ein
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat eingeräumt, dass das Energiesystem des Landes erheblich beschädigt wurde. In seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Leider gibt es viele Schäden am Stromnetz und an Objekten der Stromübertragung."
Zudem warf Selenskij den Kiewer Behörden, darunter Bürgermeister und Chef der Stadtverwaltung Witali Klitschko, vor, die nötigen Maßnahmen im Rahmen der Resilienzpläne gegen Winter und Schäden an der Energieinfrastruktur fast gar nicht umgesetzt zu haben. Er schrieb:
"Es gab einen Bericht zu den Fristen für die Umsetzung der Resilienzpläne, insbesondere im Gebiet Kiew und in anderen Regionen. […] Gesondert wurden Aufgaben für Kiew festgelegt, da die Stadtverwaltung die notwendigen Schritte fast gar nicht umgesetzt hat."
Kiew verliert seit Beginn der Einkesselung im Gebiet Charkow mehr als 1.300 Kämpfer
Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord haben in den vergangenen sieben Tagen den Einkreisungsring um den Gegner im Nordosten des Gebiets Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im wöchentlichen Frontbericht. Alle Versuche des Gegners, aus dem Kessel auszubrechen, seien vereitelt worden.
Die Verluste der blockierten ukrainischen Formationen beliefen sich im Laufe der Woche auf mehr als 275 Soldaten. Zudem habe der Gegner drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Autos und drei bodengestützte Robotersysteme verloren.
Ferner teilt die Militärbehörde mit, dass seit Beginn der Einkesselung der ukrainischen Verbände insgesamt 414 Quadratkilometer Territorium und 20 Ortschaften befreit worden seien. Die russische Armee habe dabei mehr als 1.360 ukrainische Kämpfer, 35 gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos, 18 Quads sowie 34 bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt.
39 Personen wegen im Auftrag Kiews verübter Brandstiftungen und vorbereiteter Sabotageakte verurteilt
Russische Gerichte haben langjährige Haftstrafen gegen 39 Personen im Alter von 15 bis 30 Jahren verhängt. Sie seien wegen im Auftrag ukrainischer Geheimdienste verübter Brandstiftungen an Flugzeugtechnik sowie Verkehrs- und Kommunikationseinrichtungen und wegen der Vorbereitung von Sabotageakten im Bahnnetz verurteilt worden. Dies teilt die Pressestelle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit. Die Gerichte hätten Freiheitsstrafen von 10 bis 26 Jahren verhängt.
Es sei festgestellt worden, dass alle Täter in Telegram-Gruppen für schnelle Verdienstmöglichkeiten durch die ukrainische Seite angeworben worden waren.
"Während sie Kontakt zu dem feindlichen Geheimdienst hielten, hofften sie auf 'leichtes Geld'. Nach der Ausführung der Aufträge blockierten die Kontaktpersonen jedoch die Benutzerprofile der 'Auftragnehmer' oder zahlten weniger als versprochen."
Alle Gehilfen der ukrainischen Geheimdienste konnten innerhalb kurzer Zeit identifiziert und festgenommen werden, hieß es. Gegen sie seien unter anderem Strafverfahren wegen Hochverrats, Terroranschlags, Sabotage, Absolvierung einer Ausbildung zur Durchführung von Sabotageakten sowie Geldwäsche eingeleitet worden.
Milliyet: Ankara schlägt zwei Sicherheitskorridore für Schiffe im Schwarzen Meer vor
Nach Angaben der Zeitung Milliyet habe die Türkei einen Plan ausgearbeitet, der ein Moratorium zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt für zivile Schiffe im Schwarzen Meer vorsehe. Das Dokument sei den Konfliktparteien – Russland und der Ukraine – bereits vorgelegt worden. Unter der Vermittlung Ankaras dauerten die Beratungen zwischen Moskau und Kiew über dieses Dokument an.
Wie es heißt, schlage der Plan für ukrainische Schiffe eine Route vor, die entlang der Küsten von Rumänien und Bulgarien zum Bosporus führe. Für russische Schiffe sei die Einrichtung einer sicheren Route entlang der Küsten von Georgien und der Türkei geplant.
Gebiet Cherson: Binnen einer Woche sechs Zivilisten getötet und 25 weitere verletzt
Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, gibt am Freitag bekannt, dass die ukrainischen Angriffe im Laufe der Woche zu sechs Todesopfern unter der Zivilbevölkerung geführt hätten. 25 weitere Einwohner, darunter ein Kind, seien verletzt worden.
Der Gegner hat seine Attacken auf zivile Objekte fortgesetzt. Zu Schaden seien 19 Wohnhäuser und 32 Fahrzeuge, darunter ein Krankenwagen, gekommen, so Saldo weiter. Ferner seien ein Krankenhaus, eine Schule, ein Kindergarten, eine Zahnarztpraxis, zwei Verwaltungsgebäude, ein Getreidespeicher, eine Mühle, ein Friseursalon und ein Lebensmittelgeschäft getroffen worden.
Russische Armee befreit zwei Ortschaften und bringt drei weitere unter Kontrolle
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau habe das russische Militär im Laufe der Woche die Siedlungen Samoilowka und Golubkowo im Gebiet Saporoschje befreit.
Zudem habe die russische Armee drei Ortschaften in zwei Gebieten unter ihre Kontrolle gebracht:
- Annopolje und Nowaja Kasatschja im Gebiet Charkow,
- Kijaniza im Gebiet Sumy.
Frachtschiff mit Militärgütern im Hafen von Nikolajew getroffen
In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe mittels Drohnen auf Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur sowie auf Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Infolge einer Attacke auf den Hafen von Nikolajew sei ein Frachtschiff getroffen worden, das militärische Güter angeliefert hatte.
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden ein Toter und drei Verletzte
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 86 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 259 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zwölfmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann sei ums Leben gekommen, drei weitere Zivilisten hätten Verletzungen erlitten.
Infolge von Angriffen sei die Stromversorgung in mehreren Häusern unterbrochen worden.
Zudem seien ein Mehrfamilienhaus, fünf Privathäuser, ein Schulgebäude, ein Verwaltungsgebäude, vier Autos, ein Bus sowie ein Mobilfunkmast zu Schaden gekommen.
Yandex meldet Schäden am Rechenzentrum in Kaluga durch Drohnenangriff
Ein Teil der Infrastruktur eines Rechenzentrums des russischen IT-Unternehmens Yandex in Kaluga sei bei einem Drohnenangriff beschädigt worden. Dies berichtet RBC unter Berufung auf eine Stellungnahme des Unternehmens.
"Mehrere Module des Rechenzentrums wurden vollständig außer Betrieb gesetzt."
Aufgrund der Beschädigungen könne es bei einigen Servern zu Störungen kommen, so Yandex. Einsatzkräfte und Spezialisten des Unternehmens seien vor Ort. Derzeit werde das Ausmaß der Schäden bewertet, heißt es.
"Es gibt keine Verletzten. Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität."
Am Morgen teilte der Gouverneur des Gebiets Kaluga, Wladislaw Schapscha, mit, dass in der Nacht 26 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen worden seien.
Am Donnerstag brach in dem anderen Yandex-Rechenzentrum in der Stadt Sassowo (Gebiet Rjasan) infolge eines Drohnenangriffs ein Feuer aus. Der Betrieb des Objekts wurde eingestellt. Wie der Pressedienst von Yandex am Abend mitteilte, bewerte das Unternehmen nun die Folgen. Es sei noch unklar, ob die Ausrüstung wieder instand gesetzt werden könne.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden vier Tote und zwölf Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien vier Zivilisten infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Zwölf weitere hätten Verletzungen erlitten. Sechs der Verwundeten setzten ihre Behandlung im Krankenhaus fort.
Insgesamt seien 14 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet fünfmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels einer Drohne abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 205 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 505 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Kaluga, Brjansk, Nischni Nowgorod, Belgorod, Kursk, Orjol, Woronesch, Lipezk, Tula, Twer, Tambow, Smolensk, Rjasan, Uljanowsk, Rostow, Astrachan, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Teilrepubliken Tatarstan und Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.
Gebiet Belgorod: Mehrere Opfer infolge des nächtlichen Beschusses durch ukrainische Armee
In der vergangenen Nacht wurde das Grenzgebiet Belgorod von den ukrainischen Streitkräften beschossen.
Wie der Operativstab der Region am Morgen mitteilt, sei ein Ehepaar ums Leben gekommen, nachdem ein Geschoss in ihr Privathaus eingeschlagen war.
Vier Zivilisten, darunter ein zehnjähriger Junge, hätten unterschiedliche Verletzungen erlitten. Drei der Verwundeten seien ins Krankenhaus stationär aufgenommen worden.
Ein Haus sei infolge des Beschusses vollständig zerstört und ein weiteres beschädigt worden.
Medien: Witkoff und Kushner könnten im Oktober nach Moskau reisen
Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner planten noch in diesem Monat einen Besuch in Moskau, um über eine Regelung des Ukraine-Konflikts zu beraten. Dies berichtet das Portal Axios unter Berufung auf die Quellen in Washington und Kiew.
Dem Bericht zufolge hoffe Washington noch vor den Zwischenwahlen zum Kongress am 3. November sowie vor Einbruch des Winters, einen diplomatischen Durchbruch in den Verhandlungen zu erzielen.
Am Donnerstag hätten Witkoff und Kushner dem US-Präsidenten Donald Trump ihre Vorschläge zur Konfliktlösung vorgelegt – im Vorfeld der Gespräche mit der ukrainischen Delegation in Miami am Freitag.
Laut Axios würden Witkoff und Kushner "neue Ideen und Vorschläge" mit den Ukrainern erörtern. Eine der Ideen sehe einen teilweisen Waffenstillstand vor, der Angriffe auf die Energieinfrastruktur und Getreidetransporte stoppen soll.
Nach Angaben des Portals gehörten dem ukrainischen Verhandlungsteam der Leiter von Selenskijs Büro, Kiril Budanow, der Rada-Abgeordnete Dawid Arachamija, Budanows Stellvertreter Sergei Kisliza sowie der Leiter des Auslandsnachrichtendienstes, Rustem Umerow, an.
Mehrere Zivilisten verletzt nach Drohnenangriffen auf Gebiet Kaluga
In der vergangenen Nacht habe der Gegner das Gebiet Kaluga mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs Wladislaw Schapscha seien 26 ukrainische Drohnen durch die Luftabwehr abgeschossen worden.
Infolge der Attacken hätten neun Personen Verletzungen erlitten, fünf von ihnen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zudem seien mehrere Privathäuser in zwei Bezirken beschädigt worden.
8.10.2026 22:30 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Peskow stimmt Rubio zu: Keine Aussicht auf diplomatische Lösung
Moskau stimmt mit US-Außenminister Marco Rubio in der Ansicht überein, dass derzeit keine Aussicht auf eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts besteht, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.
Ihm zufolge zeugen die konfrontativen Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij davon, dass die Ukraine nicht zum Frieden bereit sei.
Flugabwehr schießt mehr als 110 ukrainische Drohnen ab
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 113 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über elf Regionen Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Schmygal: Für Kiew wichtige Energieanlage beschädigt
Eine für Kiew wichtige Energieanlage ist zu Schaden gekommen, woraufhin es in der Stadt zu Stromausfällen kommt, erklärt Energieminister Denis Schmygal. Energietechniker tun alles Mögliche, um die Stromversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.
Schmygal präzisiert nicht, welche Anlage angegriffen wurde und wie viele Verbraucher ohne Strom sind.
Klitschko: Kiew wechselt in "Überlebensmodus"
Angesichts der verstärkten russischen Angriffe auf Brücken und Energieanlagen wechselt Kiew vor dem Winter in den "Überlebensmodus". Bürgermeister Vitali Klitschko erklärt in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP:
"Heute geht es ums Überleben."
Einwohner mit Freunden oder Verwandten außerhalb Kiews könnten vorübergehend einen Ortswechsel in Erwägung ziehen, erklärt Klitschko. Eine vollständige Evakuierung der Hauptstadt schließt er aus.
UN-Kommissar für Menschenrechte ruft zu Untersuchung ukrainischer Angriffe gegen Zivilisten auf
Volker Türk, Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, ruft zu einer Untersuchung ukrainischer Angriffe gegen Russland auf. Laut einer Pressemitteilung sei Türk zutiefst besorgt über die Berichte über ukrainische Attacken, bei denen Zivilisten auf russischem Gebiet getötet oder verletzt worden seien. Mutmaßliche Verstöße sollten untersucht und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
"Keine Halbmitgliedschaft": Kiew stellt Bedingungen für EU-Beitritt
Die EU diskutiert ein Modell, bei dem neue Mitglieder zunächst mit Einschränkungen bei Marktzugang und finanzieller Unterstützung rechnen müssten. Die Ukraine will keine abgespeckte EU-Mitgliedschaft akzeptieren und fordert uneingeschränkten Zugang zum europäischen Markt.
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Schwarzes Meer: Russland attackiert Frachter mit Militärgütern für ukrainische Truppen
Die russischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages einen Frachter im Schwarzen Meer getroffen, erklärt das Verteidigungsministerium in Moskau. Das Schiff transportierte Güter für ukrainische Truppen in den Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa.
Russische "Geran"-Drohnen treffen Ziele tief auf ukrainischem Gebiet
Russische Truppen haben die Gebäude eines Logistikzentrums und Umspannwerke tief im ukrainischen Hinterland getroffen, meldet die 50. Brigade für unbemannte Systeme "Warjag". Zudem wurde die mobile Startvorrichtung eines Flugabwehrraketensystems attackiert. Für die Angriffe wurden unbemannte Flugzeuge des Typs "Geran" eingesetzt.
Das Verteidigungsministerium in Moskau betonte wiederholt, dass die russische Armee ausschließlich militärische und energetische Einrichtungen der Ukraine sowie die damit verbundene Infrastruktur angreift.
Bericht: Deutschland gibt Großteil ziviler Ukraine-Hilfe im Inland aus
Weniger als die Hälfte der zugesagten deutschen Hilfe ist in die Ukraine gegangen. Dies erklärt das Kiel Institut für Weltwirtschaft in einem neuen Bericht des Ukraine Support Trackers.
Demnach bezifferte die Bundesregierung im August ihre Ukraine-Hilfe auf rund 100 Milliarden Euro. In diese Summe flossen 43,3 Milliarden Euro an ziviler und 57,6 Milliarden Euro an militärischer Unterstützung ein. Die Finanzmittel wurden als bereits geleistet oder für die kommenden Jahre vorgesehen ausgewiesen.
Laut den Schätzungen des Instituts entfallen von der Gesamtsumme rund 41,7 Milliarden Euro auf Hilfen, die tatsächlich in der Ukraine ankommen.
Von der zugesagten zivilen Unterstützung wurden etwa 80 Prozent oder 35,9 Milliarden Euro in Deutschland ausgegeben, größtenteils für ukrainische Flüchtlinge, aber auch für Export- und Investitionsgarantien an deutsche Unternehmen, die in der Ukraine tätig sind. Christoph Trebesch, der Leiter des Ukraine Support Trackers, betont diesbezüglich:
"Der Großteil dessen, was die Bundesregierung als zivile Unterstützung für die Ukraine verbucht, wird tatsächlich in Deutschland ausgegeben – für Ukrainer, die hier leben."
Unmittelbar der Ukraine wurden zivile Hilfsgelder in Höhe von 7,4 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.
"Ukrainischer Kanzler" – Moskau wirft Merz Verstrickung in Korruptionsgeschäfte vor
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat Bundeskanzler Merz im Zusammenhang mit seinem Kiew-Besuch schwere Korruption vorgeworfen.
Das angekündigte Militärhilfepaket in Höhe von einer Milliarde Euro dient laut Sacharowa in erster Linie dazu, Gelder durch das Kiewer Regime zu schleusen. Sie warf Merz und der ukrainischen Führung vor, tief in gemeinsame Korruptionsgeschäfte verwickelt zu sein. Die Reise nach Kiew sei demnach kein Zeichen der Solidarität, sondern diene lediglich dazu, die Verteilung dieser immensen Summen zu koordinieren.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
U-Bahn-Verkehr in Kiew wegen Stromausfalls eingestellt
Der Zugverkehr auf allen drei Linien der Kiewer U-Bahn ist aufgrund eines Stromausfalls vorübergehend eingestellt worden, teilte die städtische Verwaltung mit. Auch die Rolltreppen standen still. Nach der U-Bahn kam der Straßenbahn- und Oberleitungsbusverkehr zum Erliegen.
Ferner erklärte die Stadtverwaltung, dass der Zugverkehr auf zwei Linien schrittweise wieder aufgenommen wurde, allerdings in größeren Abständen.
Ein Toter und ein Verletzter nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod
Die ukrainische Armee greift weiterhin das Gebiet Belgorod an. Laut dem regionalen Krisenstab schlug eine FPV-Drohne in ein Auto auf einer Straße im Kreis Waluiki ein. Ein Mann kam ums Leben.
Eine weitere Drohne traf ein Auto nahe dem Ort Borki im Kreis Waluiki. Ein Mann erlitt Verletzungen im Gesicht und an einem Auge. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert.
"Stopft Russland den Mund": Selenskij fordert Washington zu härteren Maßnahmen auf
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij reagiert auf die Aussage des US-Außenministers Marco Rubio über eine Sackgasse im Ukraine-Konflikt.
Während einer Pressekonferenz in der Stadt Priluki meint der Staatschef, die USA sollten keine zukünftigen Wirtschaftsprojekte mit Russland anstreben und gleichzeitig über eine diplomatische Sackgasse sprechen. Weiter zitieren ukrainische Medien Selenskij mit den Worten:
"Macht ihm [dem russischen Präsidenten Wladimir Putin] die gesamte Wirtschaft lahm. Stopft Russland den Mund. Versorgt sie nicht mit euren Verkäufen. Verhängt einfach Sanktionen gegen ihre Waffen. Macht Starlink für uns, für die Ukraine, zugänglich."
Am Donnerstag erklärte Rubio, er sehe derzeit keine Aussichten auf eine Beilegung des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine durch Verhandlungen.
Kiews Truppen nehmen Lugansk unter Beschuss – Kind unter Verletzten
Ukrainische Truppen haben am Nachmittag einen Linienbus in der Stadt Lugansk angegriffen. Wie der Chef der Volksrepublik Lugansk Leonid Passetschnik betonte, geriet zudem ein vorbeifahrender Lkw unter Beschuss.
Nach vorläufigen Angaben wurden drei Zivilisten verletzt, unter ihnen ein Kind. Es wurde in schwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe, fügte Passetschnik hinzu.
In sozialen Medien kursieren Videoaufnahmen, auf denen die Folgen des Angriffs zu sehen sind.
Ukrainisches Militär greift Lagerhaus des Roten Kreuzes an
Kiews Truppen haben in Donezk ein Lager mit humanitärer Hilfe des Roten Kreuzes vorsätzlich angegriffen, berichtet der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik. Auf seinem Telegram-Kanal teilt er Bilder vom Ort des Vorfalls und berichtet, dass das Lager am 6. Oktober mit Drohnen bombardiert wurde. Dadurch wurden drei Lkws sowie Baumaterialien, die sich im Lager befanden, beschädigt. Miroschnik betont:
"Das Territorium des Lagers des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz war in vollem Einklang mit den Forderungen des Völkerrechts mit Emblemen des Roten Kreuzes markiert. Darüber hinaus erhielt die ukrainische Seite die notwendigen Benachrichtigungen über die Lage und den Betrieb des Lagerhauses. Dem Kiewer Regime sollte bekannt sein, dass dort Lebensmittel, Medizin und Baumaterialien für die geschädigten Bewohner des Donbass gelagert werden."
Der Diplomat hebt hervor, dass der Angriff damit die Missachtung der internationalen Normen durch Kiew zeige. Er fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Attacke zu verurteilen.
Drohnenangriff auf Gebiet Moskau: Zivilist getötet
Ein Zivilist ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Moskau ums Leben gekommen. Laut Angaben des Gouverneurs des Gebiets, Andrei Worobjow, starb der 57-Jährige im Bezirk Klimowsk der Stadt Podolsk. Ebenda habe eine 37-jährige Frau Verletzungen erlitten, nachdem drei Autos bei dem Angriff in Brand geraten waren.
Worobjow fügte hinzu, dass zudem ein Wohnblock beschädigt wurde. Der Gouverneur sprach den Hinterbliebenen des Toten sein Beileid aus und sicherte den Geschädigten Unterstützung zu.
Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Ein Bewohner des Gebiets Kursk wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet. Wie der Gouverneur der Region, Alexandr Chinstein, berichtet, griff eine ukrainische Drohne ein Einfamilienhaus im Dorf Ilek des Kreises Belaja an. Dabei kam ein 53-jähriger Mann ums Leben, das Haus wurde zerstört.
Rada-Abgeordnete: Mobilmachung von Frauen eine "Frage der Zeit"
Die Mobilisierung von Frauen ins ukrainische Militär könne nicht in nächster Zukunft stattfinden, sei aber insgesamt nur eine Frage der Zeit, vermutet die Rada Abgeordnete Marjana Besuglaja.
Zuvor war im August auf der Webseite der ukrainischen Regierung eine Petition erschienen, wonach sich die Wehrpflicht auf kinderlose Frauen erstrecken sollte. In einem Interview gegenüber dem YouTube-Kanal Apostrof.TV kommentierte Besuglaja dies wie folgt:
"Ich bin dafür, doch ich denke nicht, dass wir jetzt dazu kommen, Frauen für das Militär im Hinterland zu rekrutieren. Ich denke, es ist eine Frage der Zeit. Nicht in diesem, im nächsten oder im übernächsten Jahr, doch mit der Veränderung der Welt wird auch das passieren."
"Russland trägt die volle Verantwortung" – Alle NATO-Staaten schicken Militärvertreter nach Kiew
Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Giuseppe Cavo Dragone, hat am Mittwoch mitgeteilt, dass sein Gremium, bestehend aus Vertretern aller 32 NATO-Staaten, in Kiew eingetroffen ist. Acht Jahre sind seit dem letzten Kiew-Besuch dieser Art vergangen. Dragone versicherte: "Wir sind in voller Stärke hier und haben eine klare Botschaft: Die Bindung zwischen der NATO und der Ukraine wird immer stärker."
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Umfrage: Mehrheit der Ukrainer für Verhandlungen und Gebietsabritte
Über die Hälfte der Ukrainer ist der Ansicht, dass ihr Land im Konflikt gegen Russland verhandeln und territoriale Zugeständnisse im Gegenzug für Sicherheitsgarantien machen sollte. Dies geht aus einer Umfrage des ukrainischen Meinungsforschungsinstituts Rating Group hervor.
Laut der Statistik befürworten insgesamt 83 Prozent der Befragten Verhandlungen mit Russland, wobei sich 57 Prozent für Vermittlung durch andere Länder, und 26 Prozent für direkte Verhandlungen aussprachen. Zudem wären 56 Prozent der Befragten zu Abtretungen von Gebieten bereit, falls die Ukraine dafür westliche Sicherheitsgarantien erhalten sollte.
Rund 35 Prozent lehnen Gebietsabtretungen vonseiten der Ukraine ab. Für eine Fortsetzung der Kampfhandlungen bis zu einer Rückeroberung des Donbass und der Krim sprachen sich nur 21 Prozent aus.
Die repräsentative Umfrage wurde nach Angaben von Rating Group zwischen dem 3. und dem 5. Oktober unter 1.000 Personen im Alter von über 18 Jahren telefonisch durchgeführt. Die Fehlerquote betrage 3,1 Prozent.
Verletzte nach ukrainischen Angriffen in Brjansk und Saporoschje
Drei Zivilisten haben durch ukrainische Angriffe auf das russische Gebiet Brjansk Verletzungen erlitten. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Jegor Kowaltschuk, verwundete eine Kamikazedrohne einen Radfahrer im Dorf Woronok. Zwei weitere Menschen wurden bei Drohnenangriffen auf Fahrzeuge an der Straße von Brjansk nach Nowosybkow verletzt.
Parallel dazu berichtet Jewgeni Balizki, Gouverneur des Gebiets Saporoschje, dass ebenfalls drei Menschen durch ukrainische Drohnen in seiner Region verwundet wurden. Zudem seien mehrere Wohnhäuser beschädigt worden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. Demnach verlor Kiew im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord bis zu 280 Soldaten. Zudem wurden 19 Autos, zwei Geschütze und drei Eloka-Anlagen zerstört.
Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre Stellungen, wobei das ukrainische Militär einen Verlust von bis zu 210 Kämpfern hinnehmen musste. Die Materialverluste beliefen sich auf einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, ein gepanzertes Fahrzeug aus britischer Produktion, eine Panzerhaubitze vom Typ Gwosdika, zwölf Autos sowie eine Eloka-Anlage.
Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd musste die Ukraine über 160 Soldaten einbüßen. Überdies wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 34 Autos und ein Artillerieaufklärungsradar neutralisiert.
Einheiten des Truppenverbands Mitte brachten im Rahmen der Befreiung der Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik 103 Gebäude unter Kontrolle, wobei ukrainische Truppen in der Stadt einen Verlust von über 25 Soldaten hinnehmen mussten. Die gesamten ukrainischen Verluste am entsprechenden Frontabschnitt betrugen bis zu 535 Soldaten, vier gepanzerte Fahrzeuge, zwölf Autos, ein Geschütz sowie eine Radaranlage.
Auch der Truppenverband Ost rückte weiter vor, wobei Kiews Militär bis zu 295 Soldaten verlor. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Autos und zwei Geschütze wurden ausgeschaltet.
Am Frontabschnitt des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine über 30 Soldaten. Zudem wurden 20 Autos, eine M777-Haubitze aus US-Produktion sowie zwei Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sieben Lenkgleitbomben, ein HIMARS-Geschoss sowie 1.062 Drohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte zudem eine ukrainische Seedrohne.
Russische Geländegewinne im Gebiet Charkow – Ort Annopolje befreit
Einheiten des russischen Truppenverbands Nord führen ihre Offensive im Gebiet Charkow fort, wobei sie die eingeschlossenen ukrainischen Truppen enger einkesseln und den Außenring des Kessels ausweiten. Dies berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Während des vergangenen Tages wurde nach Angaben der Behörde die Ortschaft Annopolje befreit. Zudem werden die Orte Nikolajewka, Warwarowka, Lukaschowo, Resnikowo, Lobanowka und Nefjodowka im inneren sowie Prikolotnoje und Kotowka im äußeren Ring des Kessels umkämpft.
Kiews Truppen verloren im Kessel in den vergangenen 24 Stunden bis zu 40 Soldaten und ein Artilleriegeschütz.
Südkorea ruft Botschafter aus Ukraine zurück
Südkorea hat seinen Botschafter aus der Ukraine zurückgerufen, gibt das südkoreanische Außenministerium in einer Pressemitteilung bekannt. Dabei werde Seoul weiterhin Beratungen mit Kiew fortsetzen, um die bestehenden Streitfragen zu lösen, so die Meldung weiter.
Zuvor war es zwischen der Ukraine und Südkorea zu einem Eklat gekommen, nachdem der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij eine Übergabe von zwei Kriegsgefangenen aus der DVRK an Südkorea öffentlich angekündigt. Anschließend wies Kiew Seouls Vorwürfe des Bruchs einer Vertraulichkeitsvereinbarung in diesem Zusammenhang zurück.
Mehr zum Thema – Streit um DVRK-Kriegsgefangene: Seoul droht Kiew mit Konsequenzen
Rubio: Keine Aussichten auf diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts
Eine diplomatische Regulierung des Ukraine-Konflikts erscheint zum jetzigen Zeitpunkt wenig wahrscheinlich, sagt der US-Außenminister Marco Rubio. In einem Interview an die griechische Zeitung Kathimerini erklärt er:
"Momentan scheint es keine Aussichten auf eine Verhandlungslösung zu geben."
Rubio behauptete weiter, dass Washington bereit sei, eine Vermittlerfunktion wahrzunehmen:
"Bisher ist uns eine diplomatische Lösung entglitten, doch wir sind bereit, eine konstruktive Rolle zu spielen, damit das passiert."
Parallel dazu warnte der Minister vor den Risiken einer Eskalation durch die Zunahme von ukrainischen und russischen Angriffen, die sich nach seiner Ansicht zu einem "breiteren Konflikt" ausweiten könnten.
Massive Strom- und Wasserausfälle in Kiew
In der ukrainischen Hauptstadt wird erneut der Strom bis auf Weiteres notabgeschaltet, berichtet das ukrainische Energieunternehmen DTEK. Weitere Stromabschaltungen werden zudem in den Kreisen Browary, Butscha, Wyschgorod und Borispol des Gebiets Kiew eingeführt.
Parallel dazu meldet Kiews städtisches Wasserwerk Probleme mit der Wasserversorgung. Wegen der ausbleibenden Stromversorgung von Pumpstationen könnte es in zahlreichen Stadtbezirken zum Fehlen von Leitungswasser kommen, so die Meldung.
Zuvor hatte der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko auch am vergangenen Tag vor Strom- und Wasserausfällen gewarnt.
Brand am Yandex-Datenzentrum nach ukrainischem Drohnenangriff
Ein ukrainischer Drohnenangriff hat einen Brand an einem Datenzentrum des russischen IT-Giganten Yandex in der Ortschaft Sassowo im Gebiet Rjasan verursacht. Wie der Pressedienst des Unternehmens berichtet, seien beim Angriff keine Personen zu Schaden gekommen. Beschädigungen vor Ort werden beseitigt, allerdings musste das Datenzentrum den Betrieb einstellen, wodurch ein Teil der Dienstleistungen von Yandex vorübergehend nicht verfügbar sein könnte, so die Meldung weiter.
Gebiet Belgorod: Elfjähriges Mädchen durch ukrainischen Drohnenangriff getötet
Bei den ukrainischen Angriffen gegen das russische Gebiet Belgorod ist ein Kind ums Leben gekommen. Alexandr Schuwajew, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Leider ist beim Angriff des ukrainischen Militärs im Kreis Waluiki ein elfjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Ich spreche den Hinterbliebenen vom ganzen Herzen mein aufrichtiges Beileid aus."
Schuwajew fügte hinzu, dass außerdem neun Personen, darunter ein weiteres Mädchen ebenfalls im Alter von elf Jahren, in den Kreisen Belgorod, Waluiki, Graiworon und Rakitnoje verletzt wurden. Insgesamt haben ukrainische Truppen nach Angaben des Gouverneurs während des vergangenen Tages das Gebiet 117 Mal unter Einsatz von Drohnen, Artillerie und Mehrfachraketenwerfern angegriffen.
Russische Luftabwehr schießt in der Nacht 399 Drohnen ab
Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte 399 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 20:00 und 08:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Orenburg, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Uljanowsk, Moskau, über den Teilrepubliken Baschkortostan, Krim und Tatarstan sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.
TASS: Kiews Truppen töten russische Gefangene mit verminten Halsbändern
Ukrainische Truppen missbrauchen russische Kriegsgefangene als Kamikazen, um Stellungen der russischen Streitkräfte aufzudecken, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. In der entsprechenden Meldung heißt es unter Verweis auf russische militärische Quellen, dass die Gefangenen mit verminten GPS‑Halsbändern ausgestattet und gezwungen werden, zu eigenen Positionen zu gehen. Die Koordination erfolgt dabei über eine Drohne und ein Funkgerät.
Im Fall einer Weigerung wird die Sprengladung am Halsband detoniert. Werden die Anweisungen befolgt, bringen ukrainische Militärs das Halsband ebenfalls zur Detonation und greifen anschließend die russischen Stellungen mit Artillerie an. TASS veröffentlicht ein Video, das einen russischen Gefangenen mit einem solchen Halsband zeigt.
Die Quelle der Nachrichtenagentur gab bekannt, dass solche Misshandlungen von Gefangenen unter anderem durch die Terrormiliz Asow, die 36. separate Brigade der Marineinfanterie und die 79. Luftsturmbrigade angewandt werden.
7.10.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Lawrow: Moskau weiter zu Gesprächen über die Ukraine bereit
Die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt bleiben im Fokus. Russlands Außenminister Sergei Lawrow bekräftigte nach einem Treffen der GUS-Außenminister in Turkmenistan erneut Moskaus Bereitschaft zu trilateralen Gesprächen mit den USA und der Ukraine.
Zugleich erklärte Lawrow, Russland wolle zunächst wissen, mit welchen Vorschlägen Kiew in mögliche Verhandlungen gehe.
Lawrow warf der Ukraine zudem Angriffe auf zivile Ziele während der russischen Parlamentswahlen vor und betonte, frühere Gesprächsformate seien nicht auf Initiative Moskaus beendet worden. Auch Europa machte er für das Scheitern früherer Verständigungsversuche mitverantwortlich.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
14-Jähriger bei Drohnenexplosion im Gebiet Belgorod verletzt
Im Gebiet Belgorod ist ein 14-Jähriger bei der Explosion einer Drohne verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Ort Rasumnoje im Stadtbezirk Belgorod, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Jugendliche erlitt ein Knalltrauma und suchte das regionale Kinderkrankenhaus auf. Dort wurde er medizinisch versorgt. Die weitere Behandlung soll ambulant erfolgen.
Russische Armee trifft Frachter mit Militärgütern auf dem Weg nach Odessa
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur und auf Schiffe fortgesetzt, die am Transport von Militärgütern beteiligt sind.
"Infolge der Angriffe wurde auf See ein Frachter getroffen, der Güter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte."
59 ukrainische Drohnen binnen zwölf Stunden abgefangen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Flugabwehr am Mittwoch innerhalb von zwölf Stunden 59 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Demnach wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rostow, Smolensk, Twer und Tula sowie über dem Schwarzen Meer und der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt.
Gebiet Cherson: Vater von 13 Kindern und seine Tochter bei Drohnenangriff getötet
Im Gebiet Cherson sind ein Vater von 13 Kindern und seine 15-jährige Tochter durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf ihr Auto getötet worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit:
"Heute Morgen hat eine ukrainische Drohne bei Rykowo im Bezirk Genitschesk einen Pkw angegriffen. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört. Dabei kamen Alexander Kolotun und seine 15-jährige Tochter Anna ums Leben. Alexander zog gemeinsam mit seiner Frau Tatjana 13 Kinder groß. Tatjana erwartet derzeit ihr 14. Kind."
Saldo kündigte an, dass die Familie die notwendige Unterstützung erhalten werde. Die Familie Kolotun betreibt demnach eine kleine Bäckerei und versorgt die Bewohner der umliegenden Dörfer mit Brot.
Der Gouverneur betonte, dass sich die Tragödie 120 Kilometer von der Frontlinie entfernt ereignet habe. Zudem erinnerte er daran, dass der russische Präsident Wladimir Putin Tatjana im Juni persönlich den Orden "Mutterheldin" verliehen habe.
DVR: Zwei Tote bei Drohnenangriff – Mann im Gebiet Belgorod verletzt
In Spartak, einem Dorf im Stadtbezirk Donezk, sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein 1967 geborener Mann und eine 1970 geborene Frau getötet worden. Zudem wurde ein Privathaus zerstört, wie Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mitteilte.
Im Gebiet Belgorod wurde ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Pkw verletzt. Der Angriff ereignete sich am Morgen im Ort Rakitnoje, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Mann erlitt ein Knalltrauma und suchte das Städtische Krankenhaus in Belgorod auf.
Gebiet Cherson: 68 Menschen seit Jahresbeginn bei Angriffen getötet
Bei ukrainischen Angriffen auf den Bezirk Aljoschki im Gebiet Cherson sind seit Jahresbeginn zahlreiche Zivilisten getötet worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo bei einem Briefing zur Lage in der Stadt mit:
"Im gesamten Bezirk Aljoschki, der vollständig in der Frontzone liegt, sind seit Jahresbeginn 68 Menschen getötet worden. Davon allein 29 in Aljoschki. Mehr als 130 Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."
Saldo fügte hinzu, dass in dieser Statistik Menschen nicht erfasst seien, die wegen ihrer Verletzungen keine medizinische Hilfe in Anspruch genommen haben.
Rjabkow: Derzeit keine Pläne für Dreiergespräche zwischen Russland, USA und Ukraine
Derzeit gibt es keine konkreten Pläne für neue Kontakte im Format Russland–USA–Ukraine. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow. Zugleich betonte er, Russland sei weiterhin für solche Gespräche offen:
"Kontakte in diesem Format gab es in der Vergangenheit. Sie wurden von Kiew abgebrochen, da man dort darauf vertraute, dass die Drahtzieher und Sponsoren den von Kiew gewünschten Kurs sicherstellen würden. In Wirklichkeit führte dies jedoch zu einer Verschärfung terroristischer und krimineller Aktivitäten in seiner Politik. Wie es weitergeht, hängt nicht von uns ab."
Klitschko: Kiew teilweise ohne Strom und Wasser
In Kiew ist es zu Ausfällen bei der Strom- und Wasserversorgung gekommen. Aufgrund von Problemen mit der Stromversorgung seien Wasserpumpstationen ausgefallen, erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Am rechten Dnjepr-Ufer kommt es zu Unterbrechungen der Wasserversorgung.
Das ukrainische Portal Telegraf berichtete unterdessen, dass in Kiew nach einer Explosion Strom und Wasser ausgefallen seien. Ukrainische Medien hatten zuvor am Mittwoch mehrfach über Explosionen in der Stadt berichtet.
Der ukrainische Energieexperte Stanislaw Ignatjew warnte die Bevölkerung vor möglichen plötzlichen Stromausfällen und riet davon ab, nach 15 Uhr Aufzüge zu benutzen.
"Wir müssen uns daran gewöhnen, in den nächsten drei bis fünf Jahren oder vielleicht sogar noch länger in einem 'Land der Generatoren' zu leben."
Bereits am Dienstag hatte der ukrainische Energieversorger Ukrenergo mitgeteilt, dass in mehreren Regionen Stromabschaltungen für Privat- und Industrieverbraucher geplant seien. Zugleich kam es in Kiew zu großflächigen Stromausfällen, weshalb Bewohner und Unternehmer auf Benzingeneratoren zurückgreifen mussten.
DVR: Drei Zivilisten bei Drohnenangriffen in Gorlowka verletzt
In Gorlowka in der DVR sind drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt worden. Zwei Menschen wurden im Zentral-Stadtbezirk verletzt, ein weiterer im Nikitowski-Stadtbezirk. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.